Samstag, 22. Februar 2020

Vorbereitungen


















Elzach bereitet sich auf das Event das Jahres vor: Die Fasnet (Fasnacht). Die beginnt hier so richtig am Sonntag und legt das öffentliche Leben bis Aschermittwoch lahm.
Die Straßen sind geschmückt...


















 ... und das Handwerkszeug für die Narren liegt bereit: Saublodere, zu Hochdeutsch Schweinsblasen. Ausgekocht, aufgeblasen und getrocknet werden die an einen Stock gebunden. Damit kann man dann auf die Straße hauen, was herrlichen Krach macht, oder (mit weniger Wucht) auf Passanten, was nicht wehtut, aber zugegeben ein bisschen seltsam ist.
Insbesondere, weil der Stock eigentlich auch kein Stock ist, sondern ein getrockneter und eingedrehter Rinderpenis.
Das ist halt Brauchtum, nee.


















Tatsächlich sind unsere Störche schon zurück. Ich wollte es Herrn Centi ja fast nicht glauben, aber da stehen sie und wirken etwas verfroren.


















Was nicht verwundert, denn heute Nacht war es nochmal ordentlich kalt.
Wenn ich ein Storch wäre, würde ich mir ja ein wärmeres Nest bauen.






















In der Sonne taut der Reif aber schnell weg.
























Hier ein kleiner Gruß von den Schafen, die ich heute leider nicht getroffen habe.


















Dafür blühende Misteln. Sieht man ja auch nicht jeden Tag.

3 Kommentare:

  1. Oh, dann muss ich mal bei des Misteln nachschauen gehen.
    Ja, hier wird die traditionelle Fasnacht auch groß geschrieben. Ich hoffe, du findest ein ruhiges sonniges Plätzchen.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  2. Oh, so früh blühen Misteln? Ich bin mir ja leider immer noch nicht sicher, ob unsere in der Scheinakazie im letzten Sommer vertrocknet ist … Da sollte ich wohl auch mal mit dem Zoom nach ganz oben schauen! Danke für den Hinweis
    Und dann heute viel Spaß - falls das Wetter mitspielt …
    LG Silke

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  3. Liebe Centi,
    ja, auch hier am Kaiserstuhl ist heute Hochsaison für Narren, ich habe da nichts mit am Hut, komme aus dem Norden.
    Die Natur ist bei euch auch in etwa so weit wie bei uns. Auch bei uns sind die Störche zurück und müssen sicher so manche Nacht ein wenig frieren.
    Liebe Grüße
    Edith

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