Samstag, 23. Juni 2018

Gegenzölle: Können kommen.


















Jaja, die Großen streiten sich und die Kleinen müssen es ausbaden. Ich zum Beispiel.
Aber ich bin gerüstet.

Mangels Vorratskammer halten sich meine Hamsterkäufe zwar in überschaubaren Grenzen, aber trotzdem geben einem sechs Gläser Erdnussbutter im Haus einfach ein gutes Gefühl.
Ein paar von den Gegenzöllen der EU jucken mich ja gar nicht: Motorräder, Jeans und Whisky können sie wegen mir mit 500% belasten. Erstens kaufe ich eh nichts davon, und zweitens haben wir da ja unsere eigenen Produkte.
Aber die Zölle auf Lebensmittel treffen mich mit der ganzen Härte des Gesetzes... sobald irgendwas Essbares mit der amerikanischen Flagge, der Freiheitsstatue oder einem Cowboy dekoriert ist, bin ich versucht, das zu kaufen. Komisch eigentlich, sonst bin ich kein großer Amerika-Fan. Die haben da tolle Landschaften, und ich gucke mir gerne Western an, aber sonst... hm, nee, eigentlich nicht so meins.
Aber Essen? Es muss gut sein, wenn es amerikanisch ist.
Ausgenommen davon sind nur Sachen, die ich einfach nicht mag, wie Marshmallows oder Barbecuesoße.
Erdnussbutter, Kidneybohnen und Cranberries: Die sind großartig. Wenn Pizza, dann bitte american style. Toastbrot? American Sandwich. Wenn's geht, XXL.
Zum Glück kommt ja nicht alles, was nach den USA aussieht, tatsächlich auch daher.

Freitag, 22. Juni 2018

Im Münstertal


















Gestern war ich Wandern im Münstertal.


















 Da ist der höchste benachbarte Berg der Belchen, hier mit malerischen Wolken.























Das Bergwerk kann man besichtigen. Man kann sich aber auch einfach davor setzen und sich über den erfrischenden Luftzug freuen.


















Und zwar am besten auf einer Papstbank. Als vor ein paar Jahren der Papst mal in Freiburg war, hat man die Gläubigen auf einfachen, stabilen Holzbänken aus Schwarzwaldholz untergebracht und die dann hinterher für einen guten Zweck verkauft (die Bänke, nicht die Gläubigen...). Sie waren ein echter Renner.
Seitdem stehen überall Papstbänke für das müde Sitzfleisch bereit.


















Die Landschaft ist im Münstertal wirklich toll. Das muss man schon sagen.



















Und dann haben sie auch noch ein riesiges Kloster, St. Trudpert.
























Da das Kloster noch "in Betrieb" ist, kann man nur die Kirche besichtigen, aber die lohnt sich.


























Nebenan ist noch eine hübsche Kapelle, die leider nicht offen war. Schade, das Dach hätte ich gerne von unten gesehen.























Und nebenan ist die Stelle, wo der heilige Trudpert von seinem Knecht erschlagen wurde, oder so. Mit Quelle und allem. Sehr mystisch, steht auf den Tafeln.


















Außerdem gibt es im Münstertal noch jede Menge wenig mystische, aber freundliche Ziegen. Also soweit Ziegen freundlich sind. Sind sind vielleicht eher amüsant. Solange sie jemand anders gehören.


















Schön, wenn man Hörner zum Kratzen hat!

Donnerstag, 21. Juni 2018

Zur Sommersonnenwende




















...ein Waldspaziergang.





















Wie schön: Es gibt schon jede Menge Pilze!








Mittwoch, 20. Juni 2018

Für 60 Cent























Das ist doch mal preiswerte Wandverschönerung: Ein gerahmtes Fast-Originalbild.

Wie kommt der Preis zustande?

- Rahmen mit Plexiglas: umsonst vom Sperrmüll
- Stich: 10 Stück für 10 Cent aus der Grabbelkiste, also 0,01 €
- Lasurfarben zum Ausmalen: ca. 0,10 € (teuer, aber extrem ergiebig)
- Ein Bogen Tonpapier in Hellblau: 0,49 €

Summa summarum: 0,60 €

Da lacht das Schwabenherz.

Montag, 18. Juni 2018

Vanillegelb


















Kein Strand, sondern Blütenpollen auf dem Schluchsee.























An der Staumauer sammeln sich die Reste und halten sich hartnäckig.




Sonntag, 17. Juni 2018

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.

Weiland erdacht von Frau Liebe, nun gesammelt bei Geraldine.























1. Laufen gewesen. In den tolle Rennsocken, die in Wirklichkeit Stützstrümpfe sind. Schneller wird man damit natürlich nicht, aber für die Beine sind sie schon angenehmer.


















2. Die Flattermänner gefüttert. Im Bild mal ein Grünfink.


















3. Eine Eichelhäherfeder aufgehoben.























4. Ein bisschen über die Erstdurchquerung der Eiger-Nordwand gelesen. Wenn man gemütlich auf dem Balkon sitzt und dann was über Leute liest, die (freiwillig und ohne Not) tagelang bei Gewitter, Steinschlag und Lawinen in beinahe senkrechten Felsen und Eis rumklettern und nachts völlig durchnässt ein paar Stunden im Stehen schlafen, fühlt man sich besonders behaglich.


















5. Für ähnlich passiven Sportgenuss WM-Proviant gerichtet.


















6. Alle Interessierten vor den Fernseher gesetzt.
























7. Ein paar trockne Blätter vom Drachenbaum abgzupft. Ich finde die Form immer sehr elegant.

Freitag, 15. Juni 2018

Wassergetier























Bilder von Fröschen und Libellen aus dem Botanischen Garten hatten wir schon lange nicht mehr, nicht wahr?


















Die Frösche haben kräftig gequakt - man ist immer wieder überrascht, dass so kleine Kerlchen so laut sein können.



















Das hier sind kleine, dünne Libellen.
























Und das hier ein riesiger Brummer. Den musste ich leider zu stark ranzoomen, weil er so unruhig war und dann nur einmal kurz an einem ungeschickten Platz saß.

Mittwoch, 13. Juni 2018

Versorgungsengpass


















Das ist der derzeitige Stand meiner aktuellen Häkeldecke. Etwas über ein Drittel fertig, würde ich sagen.
Jetzt neigten sich die ersten Knäuel ihrem Ende entgegen, also wollte ich am Montag Nachschub kaufen.


















Das war meine Ausbeute: Vier Knäuel. Der Ein-Euro-Laden löst gerade seine Wollecke auf! Skandal! Soll ich jetzt etwa in den Handarbeitsladen gehen oder was?!
Ich bin doch nicht Krösus.
Nun ja. Hell- und Graugrünblau waren noch da, Dunkelrotviolett fast in der gleichen Farbe... und dann hab ich noch ein Knäuel Dunkelblau mitgenommen. 


















All die fröhlichen Knatschfarben - keine Spur mehr. Menno. Bei Gelegenheit schau ich mal, was die Drogerie so hat. Bei denen gab es zumindest bis jetzt auch immer billige Wolle.