Vorzeichnung auf grauem Zeichenkarton, der für meinen Geschmack zu grob strukturiert ist.
Aber eben grau, was ein schöner Hintergrund ist.
Dann habe ich die Pastellkreiden bemüht, um die Farben und Helligkeiten festzulegen
... dann mit Buntstiften die Feinheiten gezeichnet, und anschließend das Abbild mit dem verschlafenen Original zu vergleichen. Das Original ist irgendwie putziger. Aber das ist ja auch nur das allererste Portrait, da kommen sicher noch mehr!
Ich habe ein Acrylbild mit Weinbergschnecke gemalt. Es ist 25 x 30 cm groß, also hat auch die Schnecke Maße, die sie im richtigen Leben nicht hat.
Weil ein fertiges Bild nur bedingt interessant ist, habe ich wieder ein "Making-of" für euch.
Nach einer sehr einfachen Vorzeichnung die erste Farbe als Grundlage
Jetzt mit Gras und Fühlern, aber immer noch rudimentär
Allmählich kommen die Details dazu
Jetzt habe ich endlich gemerkt, dass der rechte obere Fühler (aus Schneckensicht) an einer anatomisch unwahrscheinlichen Stelle saß... Gut, wenn man sowas sieht, bevor alles fertig ist.
Dann hab ich noch ein paar farbige Lasuren und Kleinigkeiten ergänzt, die außer mir wahrscheinlich niemand sieht. Aber sie sind da!
Na, gut, das ist vielleicht ein bisschen übertrieben, aber vermissen werde ich den Sommer in nächster Zeit noch nicht. Zumal jetzt der Herbst kommt, und den finde ich großartig.
Das Internet hat ja auch gute Seiten. Zum Beispiel lernt man ab und zu Nützliches. Ich bin kürzlich über eine mir bis dato unbekannte Zeichentechnik gestolpert: Man zeichnet ein Portrait, aber nur aus wilden Krakellinien. Am besten, ohne den Stift allzu oft abzusetzten.
Das hat mehrere Vorteile: Es ergibt sich ein automatischer Weichzeichnereffekt, der dem Auge und Hirn des Betrachters was zu tun gibt. Man vermeidet dadurch, zu viele Details zu zeichnen, die man möglicherweise auch gar nicht perfekt hinbekommen hätte. Und drumherum entsteht ganz nebenbei eine ziemlich künstlerisch wirkende Peripherie.
Das führt dazu, dass das Ergebnis besser aussieht, als man eigentlich wirklich zeichnen kann. Und wenn mir eins gefällt auf der Welt, dann ja wohl das.
Ich habe mir ein Buch gebastelt, und im Laufe der Zeit mit
allerhand Bildern und Collagen verziert. Und zwar in
aufwändiger Manier. Im Internet heißt so was etwas hochtrabend ein Art
Journal. Das durchgehende Thema ist der Wald mit seinen Bewohnern.
Diesen Monat die beiden letzten Seiten mit einem Milan, Pilzen und einer Maus. Damit bin ich dann fertig und zeige euch zum Abschluss im Dezmber noch mal das ganze Buch in all seiner Pracht!
Wen die Feinheiten interessieren, dem sei mein kleines Video ans Herz gelegt!
Ich habe mir ein Buch gebastelt, das ich im Laufe der Zeit mit
allerhand Bildern und Collagen zu verzieren gedenke. Und zwar in
aufwändiger Manier. Im Internet heißt so was etwas hochtrabend ein Art
Journal... Das durchgehende Thema ist der Wald mit seinen Bewohnern.
Ich habe mir ein Buch gebastelt, das ich im Laufe der Zeit mit allerhand Bildern und Collagen zu verzieren gedenke. Und zwar in aufwändiger Manier. Im Internet heißt so was etwas hochtrabend ein Art Journal... Das durchgehende Thema ist der Wald mit seinen Bewohnern.
Nur falls mich jemand vermisst haben sollte: Ich habe zweimal ausgesetzt. Einmal hatte ich noch nichts vorbereitet, und einmal hab ich's vergessen. Passt aber gut, weil ich in dem Buch eh nicht genug Seiten habe, um bis Dezember jeden Monat zwei Doppelseiten vorzustellen.
Dieses Mal habe ich einen tropischen Wald mit Orchideen und Paradiesvögeln und einen winterlich wirkenden Holzstapel mit Dompfaffen im Angebot.
Wer mehr dazu wissen möchte, dem sei mein kleines Video ans Herz gelegt:
Na, wart ihr auch alle schon brav wählen? Wir haben unsere zahlreichen Kreuzchen und Zahlen (die Kommunalwahlen in Baden-Württemberg sind an Kompliziertheit nicht zu überbieten) per Briefwahl gemacht. Weil ja offenbar nach wie vor davon ausgegangen wird, dass die Leute sonntags nicht Besseres zu tun haben, als irgendwo in der Schlange zu stehen. In anderen EU-Ländern gab es wenigstens ein paar Wahltage ab Freitag.
Wenn ich was zu sagen hätte, würde ich die nächsten Wahlen an einem Dienstag und Mittwoch ansetzen und die Arbeitgeber dazu aufrufen, für die Demokratieförderung jedem Beschäftigen eine halbe Stunde Arbeitszeit zum Wählen freizugeben. Wer das nicht will oder kann, könnte morgens früh oder am Feierabend gehen. Wäre sicher auch für die Wahlhelfer sehr viel netter, als immer den Sonntag bis in den späten Abend zu investieren. Die meisten von denen machen das ja noch nicht mal freiwillig.
Wie immer am Sonntag die Lichtblicke der Woche, weil es auch eine
Menge Positives gibt. Heute tatsächlich auch mit besonderen
Lichteffekten, die uns das denkbar abwechslungsreiche Wetter beschert
hat.