Mittwoch, 16. Januar 2019

Einfach mal frei


















Heute morgen hätte ich mich fast geärgert, weil die Bahn nach Freiburg mal wieder ein geheimnisvolles "technisches Problem" hatte. Zum Glück hat uns das der Lokführer verraten, als wir noch am Bahnhof standen. Also bin ich ausgestiegen und wieder heimgegangen, denn erfahrungsgemäß endet so was damit, dass ich irgendwo unterwegs aussteigen, auf einen gnadenlos überfüllten Bus warten und dann wieder auf einen anderen Zug warten muss (echt unangenehm, wenn es friert), bis ich mit ca. einer Stunde Verspätung in Freiburg ankomme. Dann kann ich auch gleich zu hause auf den nächsten Zug warten.
Mit dem fahre ich allerdings nie, weil das der Zug mit den Schulkindern ist, d.h. es ist brechend voll und unglaublich laut. Kinder sind halt morgens gleich richtig wach, nicht wie unsereiner, der sich noch im Dämmerzustand befindet.
Der übernächste Zug, der über zwei Stunden später fährt, der geht wieder. Aber dann bin ich halt erst spät im Büro, wo gefühlt alle Kollegen sofort irgendwas von mir wollen, was ich auch nicht mag.
Also hab ich auf die Wettervorhersage geguckt und mich entschlossen, einfach einen Tag Urlaub zu nehmen.























 Ein guter Einfall.


















Ich hab mich für eine kurze Runde aufs Rad gesetzt, ein paar Kleinigkeiten erledigt und sehe nun einem gemütlichen Nachmittag entgegen.
Man sollte sich auch mal was gönnen.




















Dienstag, 15. Januar 2019

Schwarzwaldeiche, sehr lebhaft.

Bäume sind ja an sich eher ruhig.
Aber wenn man sie in Scheibchen schneidet und Parkett draus macht, dann kann man das je nach Baumart durchaus lebhaft sortieren.
Rein farblich, versteht sich.











 





Das ist unser wunderschöner Parkettboden im Neubau. Eiche wollte ich gerne haben, weil sie gut aussieht, sehr hart ist und zu immerhin zwei von unseren Tischen passt.
Und laut der Internetseite vom Hersteller, der hier in der Nähe sitzt, macht der sein Parkett tatsächlich aus heimischem Schwarzwaldholz. Löblich!


















Den hätte es auch in einer einheitlicheren Farbe gegeben, aber dann wäre er noch teurer geworden. Und "lebhaft" gefällt mir auch besser, weil es nett aussieht und weniger empfindlich ist.
Es gibt sogar Parkett mit extra vielen Ästen drin. Da hat man dann überall dunkle Punkte. Es sieht aus, als würde überall was rumliegen. Oder rumsitzen. Und womöglich wegkrabbeln. Mir sind unsere Äste völlig genug.























Die Oberfläche ist nicht lackiert, sondern geölt. Wir hoffen, dass das gut ist.
Lack auf Holz kriegt ja immer schnell Kratzer - und ist, nun ja, Kunststoff. Wenn ich Kunststoff unter den Füßen haben will, kann ich ja auch gleich Vinyl verlegen. Außerdem glänzt Lack. Wir hatten in unserer letzten Mietwohnung lackiertes Eichenparkett und ja... wir hoffen, dass Öl die bessere Wahl für uns ist.
Trotzdem lebe ich gerade in konstanter Sorge um einen geölten Holzfußboden, der bei nassem Winterwetter hin- und herhechtenden Gruppen von wilden Handwerkern ausgesetzt ist... aber wie heißt es so schön: Ein Guter hält es aus.

Sonntag, 13. Januar 2019

Sieben Sachen

Wie (fast) immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.

Weiland erdacht von Frau Liebe, nun gesammelt bei Geraldine.


















1. Nasse Spatzen gefüttert. Mit den Meisenknödeln kommen sie inzwischen ganz gut klar. Lernfähig, die Kollegen.























2. Waschbecken und WC geputzt. Und die Spüle in der Küche.























3. Gehäkelt. Was es genau wird, ist noch unklar. Jedenfalls will ich mal all meine Sockenwollereste verhäkeln.


















4. Gevespert. Ziegenkäse mit "Kräutern", wozu offenbar Paprika zählt. Kann man essen, aber Ziegenkäse ohne Zeug drin ist mir lieber.


















5. Die wunderschöne Pelletheizung im Neubau angeschaut. Da ich Gas zutiefst unheimlich finde, bin ich über die Pellets recht glücklich. Obwohl ich mir immer vorstellen muss, wie die Dinger aufquellen, wenn der Keller doch mal überflutet wird.


















6. Den Stromzähler abgelesen. Dafür, dass noch keiner drin wohnt, geht ganz gut was weg.


















7. Rindfleisch klein geschnitten und zu Gulasch verarbeitet. Das kocht vor sich hin, und nachher kommen noch Paprikas rein. Ich geh jetzt mal Kartoffeln schälen. Bis dann.

Samstag, 12. Januar 2019

Winterwald


















Auch bei uns liegt Schnee. Ein kleines bisschen. Da gucken überall noch Grashalme raus, aber es sieht trotzdem recht nett aus.
Ich bin im Morgengrauen spazieren gegangen. Was keine große Leistung ist, wenn es erst um acht Uhr hell wird.























Wenn so wenig Schnee auf den Bäumen liegt, kann man selbstverständlich im Wald rumlaufen. Völlig ungefährlich. 























Ich habe nur zwei Rehe und ein paar Vögel gesehen, aber dafür jede Menge Spuren.















 


Das war ein Fuchs. 


















Ein Reh...


















eine Amsel...


















ein Eichhörnchen...























ein Hase...























und eine Centi.






















Habt ein schönes Wochenende!


Mittwoch, 9. Januar 2019

Zum Thema Bücher

Alpenflora von 1969 - aus der 10-Cent-Grabbelkiste























Auf diesem meinem Blog kommen Bücher zur Zeit zu kurz.
Das liegt nicht daran, dass ich keine mehr lese, sondern am Versiegen einer kostenlose Quelle für neue Bücher, und einer neuen, scheinbar zu beachtenden, gesetzlichen Regelung, dass man - sorry - jeden Scheiß als Werbung kennzeichnen muss.

Wie kann man so was nicht behalten wollen?























Es hilft ja nun aber nichts... ich möchte hier wieder mehr über Bücher schreiben und muss mir folglich was einfallen lassen.

Bei vielen Pflanzen stehen die lokalen Namen dabei. Ungewöhnlich und toll!


















Erstmal gibt es ab diesem Jahr wieder die Rubrik Lesefutter links im Bild, in der ich schlicht aufliste, was ich gelesen habe (es sei denn, es wären Sachbücher oder was total Peinliches).

Das sieht beinahe aus wie neu, ist aber ca. von 1860























Wenn ich motiviert genug bin, werde ich für jeden Monat wieder eine kleine Zusammenfassung schreiben, wie mir die Bücher so gefallen haben.
Und falls es die Werke noch im Handel gibt, dann halt so einen blöden Reklamehinweis drüber klatschen.

Sogar die Goldfarbe glänzt noch wie frisch.


















Und dann hab ich eventuell noch was für euch, aber erst, wenn mein Richtiges Leben wieder etwas ruhiger geworden ist!

Und deshalb lag es in der Grabbelkiste: Leider nur der 4. Band von mehreren.


















Montag, 7. Januar 2019

Einmal gemischtes Winterwetter, fast ohne Schnee


















So ein Wetterchen hatten wir zur Begrüßung, als wir zwischen den Jahren an den Schluchsee gefahren sind.
Kalt, aber sonnig - und fast völlig windstill.













































Außerdem war so viel Wasser im See, dass sie tatsächlich an der Staumauer diese Überlaufklappen mal geöffnet hatten. Ich hatte vorher noch nie gesehen, dass da echt mal Wasser runterläuft. Das Wasser, was zum Strommachen gebraucht wird, fließt durch einen unterirdischen Kanal ab, das sieht man nicht.


















Sieht schon toll aus. Muss man zugeben.



















Eine ganze andere Welt gab es dann am Silvestermorgen.


















Malerischer Nebel. Aus fotografischer Sicht ist Nebel immer eine prima Sache, weil er unattraktive Bauwerke wie Straßen und Uferbefestigungen wunderbar versteckt.


















Hier oben sieht man bei klarem Wetter allerdings auch kaum hässliche Sachen... aber so ein paar zusätzliche Nebelschwaden machen natürlich jede Menge Stimmung.



















Am Neujahrstag gab es dann vor allem Regentropfen als Motiv. Auch nett.



















Und noch einen Tag später, als wir leider schon wieder zurück mussten, endlich noch ein kleines bisschen Schnee. Mit viel Wind.


















Da sieht der See noch mal ganz anders aus.