Freitag, 14. Mai 2021

Wiesenblumenstrauß

Margeriten, roter Klee, Hahnenfuß und ein paar Gräser: So schön sieht der Frühling aus, wenn der Hausmeisterdienst eher spät zum Mähen kommt.
Ich hoffe, er kommt noch lange nicht. 

Dieser Post spielt mit beim "Friday-Flowerday" auf Holunderbluetchen!

Wie ihr seht, ist das Sträußchen noch im Wortsinne taufrisch

Donnerstag, 13. Mai 2021

Bleistiftzeichnung Amsel













 

Ich war fleißig. Hier ein Amselhahn, der auf unserem Balkongeländer sitzt, wieder auf Postkartengröße. In echt ist übrigens der Hintergrund hellgelb und nicht weiß, aber da mein Fotoapparat solche Sachen gar nicht mag, hab ich beschlossen, die Fotos von meinen Zeichnungen einfach in schwarz-weiß umzuwandeln.










 

Das war mein Vorlagenbild. Mit meiner Zeichnung bin ich ganz zufrieden, obwohl ich schon noch ein paar Schwachstellen sehe. Vor allem, wenn ich jetzt mit ein paar Tagen Abstand Foto und Zeichnung direkt vergleiche...

Es gibt ja immer wieder Leute, die sich dazu berufen fühlen, das Abzeichnen von Fotos für wertlos zu erklären. Künstlerisch, sagen sie, käme man nur weiter, wenn man direkt nach der Natur zeichne. 
Das halte ich für völligen Mumpitz. 
Ich sehe genau einen einzigen Nachteil, wenn ich ein Foto benutze: das Foto ist schon zweidimensional, das heißt, ich muss mir keine Gedanken darüber machen, wie ich einen dreidimensionalen Gegenstand auf einem Blatt Papier umsetze. Trotzdem muss ich mir aber genauso viel Mühe geben, die Formen und Strukturen umzusetzen. Ein Umriss ist genau so leicht oder schwer hinzukriegen, ob er nun als Körper oder Abbild des Körpers vorliegt.
Dagegen habe ich jede Menge Vorteile von einem Foto als Vorlagen, insbesondere bei Tieren. Selten bleibt ja nun ein Vogel solange still sitzen, bis ich ihn abgezeichnet habe. Eigentlich sogar nie. Bevor es die Fotografie gab, haben Leute, die Tiere zeichneten, ausgestopfte Exemplare als Vorlage benutzt. Auch ein Notbehelf, der die Darstellung nur sehr bedingt natürlicher macht. 
Außerdem kann ich mit einem Foto jederzeit ein Tier in Bewegung zeichnen, und zwar nicht so, wie ich es in Erinnerung habe oder mir vorstelle, sondern so, wie es sich tatsächlich bewegt.
Dann kann ich mit Fotos zu jeder Tages- und Nachzeit und bei jedem Wetter arbeiten, und zwar bequem zu Hause an einem vernünftigen Tisch. Das ist vor allem interessant, wenn es um Landschaften oder Gebäude geht, oder natürlich auch um Pflanzen und Tiere.
Seit es die Fotografie gibt, haben übrigens viele große, berühmte Künstler sie als Hilfsmittel benutzt, und das halte ich auch für absolut legitim.

Kurz gesagt: Ich glaube, dass man jede Menge lernen kann, wenn man Fotos abzeichnet. 

Montag, 10. Mai 2021

Sonntagsradelrunde

Gestern war ich wieder Radfahren. Ein Stück den Berg hoch, allerdings nicht allzu weit. Am Tag vorher hatte ich eine neue Joggingrunde ausprobiert, die dadurch besticht, dass sie mit einem Berg anfängt... das steckt einem dann offenbar doch noch in den Knochen. 

Aber zum Glück ist das ja kein Wettbewerb, nur Spaß an der Freude.

Wunderbar frühlingsfrisch...
... und so hellgrün, dass ich bei den Fotos die Sättigung reduzieren musste.
Kälber...
Ziegen...
Rehe...
...und Katzen. Alle wieder da.
Das sind Löwenzahnschirmchen und sowas.
Zum Abschluss eine Katze auf der Baustelle.

Freitag, 7. Mai 2021

Bleistiftzeichnung Libelle

Neulich ist mir aufgefallen, dass ich wieder mehr zeichnen sollte. Einfach mit Papier und Bleistift, kein großer Aufwand, keine große Formate.

Ich fange mit Tieren an. Als Vorlage nehme ich eigene Fotos... ich habe ja reichlich, wie ihr wisst.











Zunächst eine Libelle auf DIN A6 (Postkarte): Dank Perspektive ohne sichtbare Beinchen... Das Ergebnis begeistert mich nicht unbedingt, aber es geht mir auch erstmal mehr ums Üben. Je mehr man zeichnet, desto besser wird man. Ist einfach so. 

Das Vorlage-Foto hatte ich ausgedruckt und finde jetzt so auf die Schnelle die elektronische Version nicht wieder. Sonst würde ich euch die auch zeigen. Machen wir nächstes Mal - wir brauchen ja Steigerungsmöglichkeiten.

Donnerstag, 6. Mai 2021

Frühling!

Es wird überall so schnell grün, dass man beinahe zuschauen kann. Ganz prächtig.

Dieser Post macht mit bei der Frühlingsglücklinkparty auf www.gartenwonne.com!

Immer besonders schön: Junge Buchenblätter
Eine Tannenmeise
Der Eichelhäher sucht Nistmaterial
Auch die Apfelbäume fangen an zu blühen, wenn auch etwas frostlädiert
Die Walderdbeeren blühen auch.
Eine Taubenfeder
Kriechender Günsel...
und die ersten Pusteblumen!

Dienstag, 4. Mai 2021

Trennen, was nicht zusammengehört

... kann sehr befreiend wirken.

Heutzutage baut man ja gerne "offen". 
Klar, Architekten und Baufirmen lieben das: Je weniger Wände, desto weniger Baukosten, und desto größer sehen kleine Räume aus. Für die Kostenoptimierung toll, für denjenigen, der später drin wohnen muss... weniger toll.
Ich kann mich im Notfall ja noch daran gewöhnen, dass man heutzutage die Einbauküche ins Wohnzimmer stellt. Für ideal halte ich das nicht, aber es geht. 
Woran ich mich nicht gewöhnen kann: Wenn man durch die Wohnungstür reinkommt und sofort im Wohnzimmer steht. Oder: wenn man auf dem Sofa sitzt und freie Sicht auf Schuhregale und "Gruscht" im Gang hat. Oder: wenn man im Winter den ganzen Flur mitheizen muss, damit man es im Wohnzimmer einigermaßen warm hat. Oder: wenn man jedes Gerumpel aus dem Hausflur eins zu eins im Wohnzimmer mithört.
Ich könnte noch eine Weile so weitermachen.

Jedenfalls hatten wir schon lange den Wunsch, unser Wohn-und Kochzimmer vom Wohnungsflur zu trennen. 
Seit letzten Montag haben wir eine Sache, die der Schreinermeister einen Glasabschluss nennt. Sprich, einen Holzrahmen mit Fensterelementen und einer Tür. Das Glas ist Verbundssicherheitsglas, das heißt, zwischen zwei Glasscheiben ist eine matte Folie eingeklebt. Das hilft sehr, falls es mal einer schafft, in eine Scheibe zu fallen: Die zerbröselt dann wie eine Autoscheibe. Hoffen wir.
Das Holz ist Eiche, der Rahmen massiv, die Tür furniert. So passt es zum Parkett und zum einen oder anderen Möbelstück.

Hurra, der Gang ist vom Wohnzimmer getrennt!
Nicht mehr einfach nur ein Loch in der Wand.
Man kann natürlich auch ganz zu machen... es ist so toll.
Diese meine eigenhändige und nicht maßstabsgetreue Minizeichnung hat der Schreiner überraschenderweise sofort als Plan übernommen und sein Abmaß da eingetragen. Seine Idee war noch eine Unterteilung der Glasfläche links von der Tür wegen Schönheit und Stabilität. Guter Einfall!
Ein älteres Vorherbild: freie Sicht zur Wohnungstür...
... und jetzt endlich ein richtiges, in sich abgeschlossenes Zimmer.
Gegensprechanlage, Altpapier, Schuhe, Regenschirme, Sicherungskasten
...alles nun vom Wohnzimmer aus unsichtbar!
Spiegelt nur leider stark auf dieser Seite. Deswegen...
und weil's schöner ist, Aufkleber mit Vögelchen
...und eine Scheibengardine. Passt farblich fast zur Wand 
...und sieht auch vom Flur aus nett aus.































































































































































Auf dem letzten Bild ist die Scheibengardine auf der Flurseite noch schief. Das habe noch geändert, jetzt ist sie ordentlich und gerade. Und dann haben wir uns noch ein paar Aufkleber mit Schmetterlingen bestellt, damit es den Vögeln nicht langweilig wird...

Vorher hatte ich manchmal bedauert, dass wir nicht früher in das Bauprojekt eingestiegen sind, als es noch möglich gewesen wäre, da gleich von Anfang an eine Leichtbauwand einzuziehen. 

Jetzt muss ich allerdings sagen: Ich finde es so viel besser. Es ist nicht nur eine Trennung, es ist geradezu ein gestalterisches Element. Und der Gang bekommt immer noch genug Licht.

Montag, 3. Mai 2021

Sonntagsspaziergang

Ob ihr es glaubt oder nicht, gestern hatte ich keine Lust Rad zu fahren. Eigentlich freue ich mich die ganz Woche auf den Sonntagmorgen und mein Fahrrad, aber gestern wollte ich lieber nur ein bisschen spazieren gehen. Auch das war nett. Es wird gerade alles so schön grün.