Mittwoch, 23. Mai 2018

Kleine Pfingsttour























"Tour" ist übertrieben. Ich bin ein bisschen mit dem Rad rumgefahren. Nicht sehr weit, weil ich nochmal umkehren musste - hatte meinen Helm vergessen. Und weil der Schwarzwald durch eine gewisse Hügeligkeit besticht, hat man den zumindest bergab schon besser auf.


















Macht aber nichts. Das Wetter war schön, alles bestens.







Montag, 21. Mai 2018

Das Kleid. Der Wal.























Nachdem ich für das letzte Kleid ungefähr drei Jahre gebraucht hab, ging das nächste viel schneller.
War allerdings auch bedeutend weniger aufwändig. Ein Vorderteil, ein Rückenteil, Gummizug in der Taille, kein Verschluss... das ist schnell genäht.























Hier nochmal ein Detailbild vom herrlichen Muster der Wa(h)l. Elastischer Baumwolljersey. Selbstverständlich ist das eigentlich ein Stoff für Kinderkleidung. Aber macht nix - weiß ja keiner. Außerdem glaube ich, dass Wale auf Damenkleidern einfach nur deswegen so selten sind, weil frau Assoziationen mit der eigenen Figur und den riesigen, dicken Meeressäugern fürchtet.
Pff! (Wenn ich könnte, würde ich jetzt verächtlich eine Wasserfontäne gen Himmel prusten.)
 
Ich, manisch?- I wo...























Das Ergebnis ist jedenfalls ein sehr bequemes Sommerkleid. Nicht zu kurz, nicht zu tief ausgeschnitten, fein für Büro und Alltag. Den Schnitt habe ich mehr oder weniger von einem gekauften Kleid abgekupfert. Bei zwei Schnittteilen keine große Sache.

Sonntag, 20. Mai 2018

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.

Weiland erdacht von Frau Liebe, nun gesammelt bei Geraldine.
 






















1. Neue Müsligrundmischung... ja, gemischt. Genau. Das riesengroße Müsliglas ist eines der besten Geschenke, die ich je bekommen habe. 























2. Altkleider auf den Gepäckträger und Altglas in den Rucksack gepackt und beides zum Sammelcontainer gebracht.


















3. Einen kleinen, aber steilen Berg hochgefahren.























 4. Ein paar Blumen gepflückt. Eigentlich heißen die Schlangenknöterich, mein Mann hat sie aber ausgesprochen passend in Pfeifenputzerblümchen umgetauft.























5. Mit allerhand grünen Sachen geduscht. Das Duschzeug riecht nach Limette und Minze - angeblich kann man mit der Duftkombination ja auch Spinnen vertreiben... hmpf. Also, es riecht nicht schlecht, aber doch irgendwie nach Spüli mit Zahnpasta.


















 6. Unseren Teil vom Pfingstochsen zu Paprikagulasch mit Kartoffeln und grünen Bohnen verarbeitet.


















7. Gelesen. Das sind Kindheits- und Jugenderinnerungen. Gefällt mir ganz gut. Vom gleichen Autor habe ich noch Uns nährt die Erde und Uns nährt die Hoffnung mitgenommen. Damit kann ich allerdings gar nichts anfangen. Zu philosophisch für mich.

Mittwoch, 16. Mai 2018

Kleinstgärtners Freuden


















Weil dieses Jahr die besten Primel-Angebote schon vorbei waren, als es warm genug zum Auspflanzen war, hab ich mal zu extradicken Gänseblümchen gegriffen. Eine gute Wahl, die blühen immer noch wie bescheuert.


















Ein paar sehr schöne große Margeriten sind in einem Balkonkasten erblüht. Entweder sind das Spatzenmitbrinsel, oder sie stammen noch aus der Wiesenblumenmischung vom letzten Jahr. Es gibt ja so Freds, die erst ein Jahr später blühen.


















Dieser nette lila Kreuzblüter könnte auch noch daher kommen. Er sieht fast aus wie ein Silberblatt (die meinen Balkon bisher nicht mochten), aber eben nur fast.


















Echt wild sind auf jeden Fall die kleinen Storchschnäbel. Ausgesprochen hübsche Pflänzchen, die auch um unseren Balkon drumherum blühen. Da, wo eigentlich der Hausmeister- oder Gärtnerdienst irgendwie tätig sein sollte. Er ist es eher sporadisch, was ein reiches Pflanzenwachstum ermöglicht... bis dann die Elektrosense irgendwann durchgreift. Bevorzugt im trocknen Hochsommer. Fähige Gartendienste zu kriegen scheint unmöglich zu sein.























Und was ich auch unbedingt noch zeigen möchte, ist, wie wunderbar mein uralter Schnittlauch immer noch wächst. Der ist jetzt, keine Ahnung, mindestens fünf Jahre alt und lebt immer noch im Verkaufstopf... Hitze im Sommer, Frost im Winter: Man kriegt ihn nicht kaputt.

Sonntag, 13. Mai 2018

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.

Weiland erdacht von Frau Liebe, nun gesammelt bei Geraldine.


















1. Joggingschuhe geschnürt und eine Runde durch die Botanik gehechelt. 























2. Ein Blumensträußchen gepflückt und in die Vase gestellt.























3. Stoff zugeschnitten. Das Muster ist toll, oder?























4. Gelesen. Das ist ein völlig ernstgemeintes Buch von einem Historiker. Interessant, aber nicht ganz leicht zu lesen. Man sollte wissen oder sich ausrechnen können, was z.B. "iconoclasticism"  bedeutet, denn wenn man das alles nachschlagen will, kommt man nicht weit.


















5. Die Vögel gefüttert. Wenn man sich ein bisschen streckt, kommt man auch als Spatz mit dem Meisenknödel klar.


















6. Geschmiert, geschnitten und gestapelt: Proviant für den langen, langen Fernsehabend, der mit der Sportschau und dem lange erwarteten Abstieg des HSV begann.
Ihr wisst ja, was jetzt aus der Uhr wird?


















7. Den Niederlanden (und Ungarn, Tschechien und Frankreich) die Daumen gedrückt. Leider nicht allzu sehr erfolgreich. Obwohl ich das Siegerlied wahrlich nicht besonders gut finde, war ich froh, dass wenigstens nicht Zypern, Schweden oder Deutschland gewonnen haben...

Samstag, 12. Mai 2018

Gewitterzellen


















Am Dienstagmorgen noch ein geradezu unnatürlich wolkenloser Himmel... keine Spur von Dunst oder Nebelfetzen.


















Abends allerdings ein dramatisches beleuchtetes Gewitter von außen.


















Weil Fotos leider nicht dreidimensional sind, wirkt das nicht ganz so eindrucksvoll wie in Wirklichkeit.























Am nächsten Tag konnten wir dann immerhin mal einen Regenschauer von Weitem sehen.


















Und am Donnerstag kam tatsächlich endlich ein gesittetes Gewitter ohne Sturm oder Hagel und ein schöner, ergiebiger Regen bei uns an. Das wurde auch Zeit.





















Donnerstag, 10. Mai 2018

Regen!


















Ist das nicht herrlich? Es regnet.
Endlich wird mal wieder ordentlich gegossen und das gelbe Niespulver aus der Luft gespült.



















Vor unserem Haus ist ein Blechdach, auf dem der Regen ganz wunderbar herumtrommelt, während ich hier sitze und tippe.