Freitag, 15. Mai 2026

Die blauen Blumen der Romantik

Eigentlich gibt es die nur im Singular (oder eben auch nicht), die Blaue Blume der Romantik. Der Dichter sucht nach ihr. Das ist sein Job. Ob er sie findet, bleibt dahingestellt. 

Ich hatte letzte Woche jedenfalls ein kleines Sträußchen Akeleien. Keine wilden, natürlich, sondern welche, die aus Gärten ausgebüchst sind und unter akuter Gefahr standen, abgemäht zu werden (wurden die restlichen inzwischen auch). Hatte ich euch nur nicht gezeigt, weil ich den Blumenfreitag vergessen hatte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Woche gibt es, noch weniger blau und noch mehr lila, Glockenblumen. Viel zarter, aber genau so hübsch. Mit etwas Frauenmantel und ein paar Grashalmen, damit auch ein bisschen Substanz in die Vase kommt.

Auf zum  "Friday-Flowerday" bei Astrid!    

Dienstag, 12. Mai 2026

Wackere Weichtiere

Für so richtig gutes Schneckenwetter ist es gerade zu kalt, aber der eine oder andere Schleimer zieht schon wieder seine Runden.

Sonntag, 10. Mai 2026

Sonntagssammler

 ... für alles, was es letzte Woche nicht in einen eigenen Post geschafft hat.  

Die ersten Glockenblumen
Eine wunderschöne Kruschtel-Werkstatt
Schafe im Schatten
Chispa geht auch nicht so gerne in die Sonne

Krümel, die Minischnecke vom letzten Herbst wurde ausgewildert.
Sie ist kräftig gewachsen und freut sich ihrer Freiheit.

Das ist genau, wonach es aussieht: Ein flotter Weinbergschneckendreier
Aufkleber 3: Kinder im Discounter aussetzen verboten!
Tautropfen

Und eine schüchterne Katze mit Hasenfell. Sicherlich irgendeine
Rasse. 

Donnerstag, 7. Mai 2026

Die Sorte ist hier nicht erwünscht

Wenn man mit einem Hund unterwegs ist, hat man sehr schnell das Gefühl, persona non grata zu sein. Wir wohnen in einer Kleinstadt und haben kein Auto. Das heißt, wenn wir Gassi gehen, haben wir die Auswahl zwischen Wohnstraßen (niemand freut sich über einen Hund, der sein Geschäft vorm Eigenheim erledigt, auch nicht, wenn Frauchen es wegräumt), der durchgehend befahrbaren und befahrenen Innenstadt (Stess für Hund und Mensch), dem Wald (toll, aber steil und voller Zecken) und einem winzigen Pärklein zwischen Schulzentrum und "Haus des Gastes". Und selbst da fühlt sich eine Lehrerin von Hunden angepisst, wenn sie sie durchs Fenster sehen muss, wie mir gestern unmissverständlich mitgeteilt wurde.

Wiesen sind zu Fuß für einen kleinen Hund zu weit weg, und der Rest: 

Auf dem Schulgelände selber verstehe ich es ja noch irgendwie.
Wobei, uns hat früher immer ein Boxer besucht, das war nett.
Auf dem Spielplatz bleibt unklar, ob der Hund
nicht hin darf oder nur nicht hinmachen darf 
(letzteres ist ja wohl selbstverständlich)
Auf den Friedhof darf er gar nicht. Klar, Grabsteine anpinkeln
ist auch unpassend, aber was könnte man da schön rumlaufen
Und sogar das Gelände des Alten- und Pflegeheims ist tabu. Weil
sie es können, nehme ich an. Senioren spielen ja nicht auf dem Boden.
Und in die meisten Läden dürfen Hunde vorsichtshalber auch nicht.
Das würde ich ihn auch gar nicht mitnehmen wollen, aber na ja, draußen
anbinden ist auch doof. Also wird Einkauf und Hund strikt getrennt.

Dienstag, 5. Mai 2026

Apart getupft

 













 

Blindschleichen treffe ich relativ oft. Die liegen morgens gerne in der Sonne zum Aufwärmen, und das tun sie bevorzugt auf Wegen und Straßen, was nicht ungefährlich ist. Für die Schleichen. Für uns sind die absolut harmlos, aber wir nicht für sie. Also setze ich sie vorsichtig zur Seite und wünsche weiterhin viel Glück.

Diese hier ist aber die erste, die ich mit einem schicken hellblauen Tupfenmuster sehe. Wikipedia weiß dazu:  Eine Besonderheit ist das Auftreten blau getüpfelter Individuen; fast immer sind dies ältere männliche Tiere. 

Es folgt ein Verweis auf die Östliche Blindschleiche, die wohl etwas öfter mal blau gesprenkelt ist, aber die gibt es bei uns mit Sicherheit nicht. Also ist der Gute "eine Besonderheit". Da freut er sich bestimmt!


 

 

Sonntag, 3. Mai 2026

Sonntagssammler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

... für alles, was es letzte Woche nicht in einen eigenen Post geschafft hat.  

Ehrenpreis - ein bescheidenes kleines Blümchen, aber so schön blau!

Chispa und ich hatten am Freitag einen Spaziergang mit Musikuntermalung.
Die Stadtmusik hat ein paar muntere Märsche und "der Mai ist gekommen"
und so was gespielt. Ganz unauffällig in Zivil.

Nachdem ich sie eigentlich nie besonders toll fand, bin ich dieses Jahr auf Blaubeeren
verfallen. Bonuspunkt: Man kann die prima auf dem Sofa knabbern, wie Erdnüsse.
Der Buchfink macht das so ähnlich mit Blattläusen. Nur ohne Sofa.
Malerische Ecke in der Stadt
Chispa will unbedingt in die Stadtmühle
Der Reiher in der Elz - wie der Storch im Salat
Und der Hahnenfuß blüht auch, was das Zeug hält.

Freitag, 1. Mai 2026

Kriechender Günsel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kein besonders schöner Name, wenn ihr mich fragt, aber ein hübsches Blümchen. Wächst praktisch auf jeder Wiese und hält sich hervorragend in der Vase.

Mein Sträußchen steht jetzt schon seit einer knappen Woche auf dem Esstisch und erfreut mein Auge.

Auf zum  "Friday-Flowerday" bei Astrid!    

 

Goethes schönes Motto "Edel sei der Mensch, hilfreich und gut"
sollte man doch gerade einfach auf jede verfügbare Mauer sprayen, oder?