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Sonntag, 3. August 2025

Überwiegend feucht

Ich muss ja sagen, ich bin gar nicht böse, dass es gerade kühl und regnerisch ist. Kollege Frosch sieht das sicher ähnlich.

Andrea stellt auf ihrem Blog "Die Zitronenfalterin" die Fragen des Sonntags, und ich mache wieder mit.  

Frage 1: Worauf freust du dich im August? 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf Pilze! Die Saison beginnt gerade mit Macht. 

Frage 2: Was magst du gerade an dir?

 

Meine frisch geschnittenen Haare. Da ich sie selber vor dem Spiegel schneide (also in der einen Hand den Handspiegel, in der anderen die Schere), bin ich immer froh, wenn ich ohne seltsame Lücken oder Zacken im Genick durchs Leben wandle...

 

Was gab es Schönes in dieser Woche? 


Malerische Regenstimmung
Äpfel... reif sind sie noch nicht, aber sie sehen schon schön aus
Eine Katze, die mit mir "Ich-tu-so-als-würde-ich-weglaufen" 
gespielt hat. Einmal hinter den Ohren kraulen durfte ich auch.
Das Kloster in Friedenweiler von außen
Hummeln. Immer wieder nett.

Sonntag, 22. Juni 2025

Hitzespitze

 Spinnen-Pride!










 

Das schöne Wort Hitzespitze habe ich gestern auf meiner Wetterseite gelernt. Ich hoffe, wir haben heute wirklich eine - nicht weil ich die Hitze haben wollte, aber weil eine Spitze doch impliziert, dass es hinterher wieder kühler wird. 
Wenigstens ein bisschen. 
Bitte.

Andrea stellt auf ihrem Blog "Die Zitronenfalterin" die Fragen des Sonntags, und ich mache wieder mit. 

Frage 1: Was hat dich gut durch die Woche gebracht?

  

Lockere und luftige Kleidung. Weite, lange Röcke oder diese flatterigen Sommerhosen.

Frage 2: Was hast du in letzter Zeit für dich entdeckt?

 Schnecken. Es sind überraschend vielseitige Tiere und ich lerne gerade jeden Tag dazu. Bemerkenswert, wie leicht einem sowas auch mit 50 noch fällt, wenn einen das Thema interessiert. Oben seht ihr (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) zwei Gehäuse von Laciniaria plicata, der Faltenrandigen Schließmundschnecke. 

Was gab es Schönes in dieser Woche? 

 

Spatzennachwuchs


Waldspaziergänge
Eine perfekte Balkonerdbeere
Und Enten. Enten sind immer gut.

Sonntag, 23. März 2025

Jahrmarkt der Eitelkeiten

Andrea stellt auf ihrem Blog "Die Zitronenfalterin" die Fragen des Sonntags

Frage 1: Worauf bist Du diese Woche stolz?

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Auf meine grauen Haare. Ich habe die letzten Monate die Blondierung rauswachsen lassen und bin sehr zufrieden. Ich mag den Farbton und freue mich über jedes neue weiße Haar. Für die Haare ist es auf jeden Fall gesünder, wenn ich ihnen Bleich- und Färbemittel erspare, und für mich entfällt der Stress, ständig den Ansatz nachfärben zu müssen.
Außerdem steht schon in der Bibel: Graue Haare sind eine Krone der Ehre, die auf dem Wege der Gerechtigkeit gefunden wird. (Sprüche 16, 31). Na, dann!
 Frage 2: Was war dein Highlight der Woche?
 








 
Ein Second-Hand-Schnäppchen: Drei schöne Halstücher für insgesamt drei Euro. Da lachen Eitelkeit und Schwabenherz um die Wette! 
Für alle, die mögen, hab ich darüber noch ein kurzes Video im Angebot:

Und was gab es Schönes in der Woche? 

Viel Natur und freundliche Flattermänner: Eine plüschige Kohmeise...
... ein bunter Buchfink
Blauer Himmel und beeindruckende Buchen
Die Schafherde hat eine Art englischen Rasen hinterlassen
Ein Eichelhäher...
ein Rotkehlchen...
und ein Eichhörnchen.
Man beachte bitte die Hinterpfote!

Montag, 12. Juli 2021

Entwurzelt und ohne Krone


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das trifft nicht nur Bäume, sondern manchmal auch unsereinen. 

Wir gucken dann ungefähr so wie das Schaf...

Letzte Woche hat mir der Zahnarzt eine Backenzahnwurzel gezogen, die sich unter der Krone heimlich entzündet hatte. Besagte Krone hatte ich seit 2012. Also hat sie doch immerhin neun Jahre lang gehalten. Wer Blog schreibt, kann sowas nachlesen. 
Das Gute an der Sache war, dass die Krone ein Stiftzahn war, also konnte der Zahnarzt seine Zange einfach oben ansetzen und die ganze Herrlichkeit am Stück rausreißen. Wirklich angenehm war die ganze Prozedur aber trotzdem nicht. 
Also vorbildlicher Beamter lasse ich das natürlich machen, wenn ich Urlaub habe, damit ich auf keinen Fall krank geschrieben werden muss - nein, Pustekuchen, man weiß ja vorher nicht, wann sich sowas entzündet. Das war einfach dummer Zufall. 
 
Jetzt warte ich drauf, dass die Zahnlücke verheilt. Leider muss dann wohl anschließend ein Implantat eingesetzt werden, was mich nur sehr bedingt begeistert. Aber bis es soweit ist, dauert es noch eine ganze Weile. Jetzt freue ich ich erstmal, dass der Sorgenzahn weg ist.

Dienstag, 13. April 2021

Frühjahrsernten

 Es gibt eine Menge Sachen, die man nur im Frühling ernten kann oder sollte.










 

Links Rhabarber, zu Marmelade, rechts Bärlauch, zu Pesto verarbeitet. Für letzteres habe ich ein Rezept.











Wenn man Haare sozusagen lohnend abschneidet, ist man gut beraten, das auch im Frühling zu tun. Dann werden die Hautpartien, die sonst unter der Frisur blass bleiben, von Anfang an auch braun. Man ist viel weniger gescheckt.
Und ja, ich schneide mir meine Haare immer selbst, ob sie nun gerade kurz oder lang sind. Ein Friseur-Lockdown lässt mich folglich völlig ungerührt.

Zum Beweis, dass es sich wirklich gelohnt hat, noch ein Bild vom Ergebnis:



 








Samstag, 30. November 2019

Gnarf. Sonne.


















Das ist nicht so, wie es aussieht.
Ich wische Staub. Regelmäßig.
Also einmal im Monat oder vielleicht auch einmal im Vierteljahr, so irgendwie. Es gibt Wichtigeres im Leben.
Trotzdem finde ich die Spinnwebfäden übertrieben.
Sonne, die morgens ganz flach ins Wohnzimmer scheint - die Offenlegung jeder hausfraulichen Schwäche.






















 
Früh morgens (also relativ früh, es wird ja so spät hell) war noch richtiges Novemberwetter.


















So kalt kam es mir gar nicht vor, aber die Chrysanthemen, die ich auf dem Balkon abgeschnitten habe, waren knusprig gefroren und der Holzboden eine herrliche Schlitterbahn. 























Das ist übrigens immer noch mein kleiner kitschiger Vogelkäfig in der Fassung von 2013. Hier und da geht die schwarze Farbe ab, und die goldenen Anhängsel glänzen nicht mehr so schön, aber für sechs Jahre in Wind und Wetter sieht er doch noch gut aus.


















Ebenfalls seit sechs Jahren habe ich meine wild aufgelaufene Efeupflanze. Hier einer von ihren zahlreichen Ablegern.























Und zum Abschluss: Himbeeren mit Eis...

Mittwoch, 20. November 2019

Ein ganz kleines bisschen weniger Müll


















...in der Küche. Ich habe vor etlichen Jahren aufgehört, Plastikspülbürsten zu kaufen und bin auf Holz umgestiegen.
Also: Holzgriff und -kopf, die Borsten sind höchstwahrscheinlich auch aus Kunststoff, obwohl sie so schön naturfarben aussehen.

Bei der weißen Variante gibt es keinen Borstenzweifel


















Da kann man nämlich den Bürstenkopf einfach auswechseln, wenn man einen neuen braucht. Dafür muss man nur den kleinen Drahtring Richtung Griff schieben, den alten Kopf raus machen, den neuen rein tun und dann den Ring zum Befestigen wieder hoch schieben.
Vom Umweltgedanken mal abgesehen, hantiere ich auch einfach lieber mit Holz rum als mit Kunststoff.
Holzspülbürsten und Wechselköpfe gibt es fast überall, wo es Haushaltswaren gibt, in der Drogerie, und sogar in einigen Supermärkten. Nach meinen Erfahrungen sind auch alle Marken miteinander kompatibel. Vermutlich gibt es die europäische Spülbürsten-Norm.
Geld spart man damit zugegeben nicht, aber an den Kosten für Spülbürsten geht vermutlich kein Haushalt zugrunde.

Das Wort des Tages ist für mich heute übrigens Borstenzweifel.

Sonntag, 14. Juli 2019

Sieben runde Sachen

Wie (fast) immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.

Weiland erdacht von Frau Liebe, nun gesammelt bei Geraldine.


















1. Überreste vom jährlichen Fest des hiesigen Männerchors zur Seite geschubst, nachdem ich schon mit dem Fahrrad durchgefahren war. Lagen auf unserer Auffahrt und so ungefähr im gesamten Stadtgebiet verteilt. Passend zur Geräuschkulisse gestern Abend. Vom Stadtmure-, Kirchtum- und Hafenfest haben wir nichts Unangenehmes mitbekommen, aber wenn das nächste Mal Wörthfest in Elzach ist, möchte ich die Stadt vorher verlassen.
Von der Sauerei mal abgesehen auch schade um all die hübschen Gläser.


















2. Meinen eigenen Flüssigkeitshaushalt wieder ausgeglichen und anschließend das Glas aus dem Fenster geworfen. Macht man ja wohl so.
Nein, natürlich nicht. Ich mag das Glas schließlich.


















3. Die Topfrosen an den Tropf gehängt. Mittels Kapillarwirkung sollen die Pflanzen das Wasser durch Schläuche aus dem Eimer saugen. Den Eimer hab ich dann noch mit Fliegengitter abgedeckt, damit möglichst niemand ersäuft. Bin ja mal gespannt, ob das funktioniert.























4. Die Orchidee zum Duschen in den Regen gestellt. Die ist ungefähr 10 Jahre alt und blüht jeden Winter treu und brav vor sich hin.


















5. Gelesen: Die Irrfahren des Herrn de Maupassant. Bis jetzt gefällt es mir sehr gut.


















6. Die Spüle geputzt. Fragt mich nicht, aus was die Spüle ist - ich weiß es nicht. Keine Keramik, eher eine Art Kunststein. Pflegeleichter als Edelstahl und fühlt sich gut an. Nicht, dass ich den ganzen Tag in der Küche stehen und die Spüle befingern würde - aber ich könnte!


















7. Ein paar Efeuzweige in die Vase gestellt. 

Sonntag, 20. Mai 2018

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.

Weiland erdacht von Frau Liebe, nun gesammelt bei Geraldine.
 






















1. Neue Müsligrundmischung... ja, gemischt. Genau. Das riesengroße Müsliglas ist eines der besten Geschenke, die ich je bekommen habe. 























2. Altkleider auf den Gepäckträger und Altglas in den Rucksack gepackt und beides zum Sammelcontainer gebracht.


















3. Einen kleinen, aber steilen Berg hochgefahren.























 4. Ein paar Blumen gepflückt. Eigentlich heißen die Schlangenknöterich, mein Mann hat sie aber ausgesprochen passend in Pfeifenputzerblümchen umgetauft.























5. Mit allerhand grünen Sachen geduscht. Das Duschzeug riecht nach Limette und Minze - angeblich kann man mit der Duftkombination ja auch Spinnen vertreiben... hmpf. Also, es riecht nicht schlecht, aber doch irgendwie nach Spüli mit Zahnpasta.


















 6. Unseren Teil vom Pfingstochsen zu Paprikagulasch mit Kartoffeln und grünen Bohnen verarbeitet.


















7. Gelesen. Das sind Kindheits- und Jugenderinnerungen. Gefällt mir ganz gut. Vom gleichen Autor habe ich noch Uns nährt die Erde und Uns nährt die Hoffnung mitgenommen. Damit kann ich allerdings gar nichts anfangen. Zu philosophisch für mich.