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Sonntag, 26. Juni 2016

Sieben Sommersachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.























1. Eine Altkleiderspende aufs Rad gepackt und weggebracht.


















2. Ein Rad geputzt und geölt, eins aufgepumpt und noch ein bisschen dran rum geschraubt.


















3. Meine Mäuseherde eine Runde spazierengefahren. Das Waldrad quietscht nämlich leise, aber sicher vor sich hin. Wie mir die Mechanikerin aus dem Fahrradladen erklärt hat, kann man da aber nichts dran ändern, es sei denn, man baut mehr Ersatzteile ein. Und das ist ja nicht Sinn der Sache, solange es läuft.


















4. Einen winzigen Frosch von der Straße gesetzt. Das Kerlchen war höchstens so groß wie ein Eincentstück.


















5. Ein paar Esel fotografiert. Esel sind prima.


















6. Auf dem Balkon gesessen, gelesen und versucht, diesen Besucher zu verscheuchen,...


















6a. ...der sich prompt durch einen geschickten Satz auf die Linse geflüchtet hat.























7. Gemüse auf dem schönen neuen Gummibaumholz-Schneidbrett geschnitten. Natürlich aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Wieder ein bisschen weniger Plastik in der Küche!

Montag, 25. Mai 2015

Draußen im Wald























...wie nun Rotkäppchen in den Wald kam, begegnete ihm der Wolf. Rotkäppchen aber wusste nicht, was das für ein böses Tier war, und fürchtete sich nicht vor ihm:
Gestatten, mein Name ist Rotkäppchen.


















Und das ist mein Fahrrad.















 


»Rotkäppchen, sieh einmal die schönen Blumen, die ringsumher stehen, warum guckst du dich nicht um? Ich glaube, du hörst gar nicht, wie die Vöglein so lieblich singen? Du gehst ja für dich hin, als wenn du zur Schule gingst, und ist so lustig hausen in dem Wald.«



















Rotkäppchen schlug die Augen auf, und als es sah, wie die Sonnenstrahlen durch die Bäume hin und her tanzten und alles voll schöner Blumen stand, dachte es: Stimmt eigentlich, zur Schule gehen ist ja voll öde... und das Rad kann ich ja auch ein Stück tragen.


















Und so lief das doofe Rotkäppchen vom Wege ab in den Wald hinein, wo das Gras hoch stand, und das Gras war voller Zecken.

"Komm", sagte das Waldrad, "lass uns hier wieder abhauen, ich rolle schon gar nicht mehr richtig, und der Wolf ist doch en fiese Möpp."


















Rotkäppchen aber dachte: Du willst dein Lebtag nicht wieder allein vom Wege ab in den Wald laufen, ohne vorher dein Waldrad zu fragen. 

Und Rotkäppchen drehte um, radelte fröhlich nach Haus, und tat ihm niemand etwas zuleid.


















Bis auf die vier verdammten Zecken, die es erst heute Morgen fand, als sie sich schon festgesaugt hatten.

(Nun wisst ihr also, was es mit der geheimnisvollen Lagerstätte von gestern auf sich hatte. Ich bin da zwar nicht barfuß rumgeturnt, sondern in Sandalen, aber die Zecken hat das natürlich gar nicht abgehalten. Die gab es nämlich wirklich. Den Wolf dagegen nicht. Schade, denn ein Wolf, der sprechen kann, hätte bestimmt auch ein paar Fotos gemacht. Dann hätte ich die nicht alle mit dem Selbstauslöser knipsen müssen.)

Sonntag, 10. Mai 2015

Sieben fleißige Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.


















1. Rad gefahren. Und zwar das Waldrad! Es fährt tatsächlich. Ich bin begeistert und ein bisschen überrascht.
Allerdings haben die Laufräder leichte Achter und mich begleitet unsichtbar, aber deutlich hörbar eine kleine, geheimnisvolle Mäuseherde. *quietschquietsch*

















 2. Am anderen Rad die Kette (und nur die, wie man sieht) geputzt und geölt und zu meiner Überraschung ein Kettenschloss gefunden.


















3. Den Balkon geschrubbt.


















4. Die Bäumchen wieder angebunden.


















5. Unseren Teil der Haustreppe geputzt.

















6. Hinterher zwei Blasen beim Wachsen zugeschaut - selber schuld, ich hätte mir auch beizeiten neue Baumwollhandschuhe kaufen können.

















7. Zum Trost die Nägel neu lackiert. Was es mit dem Gel auf sich hat, weiß ich nicht, aber die Farbe ist sehr schick.

Donnerstag, 9. April 2015

Auf geht die Wilde Jagd!

Das Waldrad - es ist fertig.
Fertig!



































Ist es nicht schön?
Ich bin ja ganz verliebt. 

Und ich hab das alles selber gemacht! Na gut, alles nicht, aber ziemlich viel zumindest.

Damit sich hier nicht endlos viele Fotos stapeln, hab ich keine "Vorher-Bilder" mit hochgeladen. Wer noch mal vergleichen möchte, kann sich das alte Selbst des Waldrads hier angucken.


















Aus dem Dynamogehäuse, das nur noch zur Show da ist, hab ich heute auch noch den Magneten und die Kugellager rausgefummelt. Das macht es deutlich leichter. Denn etwas, was nur gut aussieht, sollte zumindest nicht schwer sein.


















Die Gangschaltung wieder zum Leben zu erwecken, hab ich großzügig El Capitán überlassen. Das war mir zu kompliziert.
Ich bin ja grundsätzlich gegen Kettenschaltungen, aber hier war halt eine dran. Um bei gutem Wetter mal ein paar kurze Kilometerchen fahren, wird sie schon reichen. Und hoffentlich auch halten.


















Dafür waren ein Menge Sachen ziemlich einfach. Zum Beispiel Licht ohne Verkablung anschrauben... oder einfach nur eine eselige Arbeit, wie die Kette sauber zu machen oder die Reifen aufzuziehen.























Was ich gar nicht für schwierig gehalten hatte, sich aber als für mich leider als unlösbar herausstellte: Lenkerband wickeln. Vor allem dieses Lenkerband wickeln.
Auch da hat sich der Captain erbarmt und das noch mal neu und viel ordentlicher gewickelt.

Dabei hantiert man ja immer mit einem klebrigen, meterlangen Band rum, was er sehr treffend kommentierte: "Ich fühl mich wie Laokoon."
Und etwas später: "Hat dieser Laokoon eigentlich gewonnen?"

Hat er nicht, aber dafür der Captain.


















Also, Hilfe hatte ich zum Glück schon, aber das Meiste hab ich doch tatsächlich selber gemacht. Auseinandergeschraubt, geputzt, abgeschliffen, lackiert, geölt, eingekauft, alte Ersatzteile erbettelt, gefummelt, geflucht, zusammengeschraubt, aufgepumpt... doch, ich war ziemlich fleißig.
Und ein paar special effects sind ja auch noch dran.


















Zum Beispiel die Kronkorkenstaubkappen und die Pilzventilkappen.


















Oder (kennt ihr noch nicht) die Bauchbinde für die Luftpumpe aus altem Portemonnaieleder mit  doppelter Klettverschlussicherung.


















Die Fuchssatteltasche...























... und natürlich der Hirsch!


















Ich bin enorm stolz auf mein Werk und enorm dankbar für die Hilfe.

Sollte ich die nächsten Tage wieder einsatzfähig sein und aussehen wie ein Mensch (das ist zur Zeit erkältungsbedingt nur sehr eingeschränkt der Fall), mache ich auch noch ein paar Bilder von mir und dem Rad.

Sonntag, 8. März 2015

Sieben sonnige Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.


















1. Tulpenwasser nachgegossen.
Nein, die Tulpen haben keine roten Blätter, das ist die Wanddeko im Hintergrund.


















2. Vitamin D gebildet. 


















3. Blutende Nase abgetupft. Die blutete genialerweise nicht innen, sondern außen, was ich erst gemerkt hab, nachdem mich ein Spaziergänger irgendwie besorgt gemustert hat. Tolle Wurst!
 






















4. Ostereier aus Plastik draußen aufgehängt.


















5. Zwei Narzissensprösslinge aus joghurtbechergroßen Töpfen ausgepflanzt. Das Angebot sieht in der Reklame von Penny wesentlich verlockender aus als es sich dann in der Realität präsentiert.


















6. Den Assistenten für den Meisterschrauber gegeben. Dank des Captains Hilfe schaltet die Schaltung, die Bremsen bremsen, das Schutzblech sitzt und der Sattel ist gerade. Und der Ständer schlägt nicht mehr an den Pedalarm.
Was jetzt noch fehlt, sind echt nur noch Kleinigkeiten.


















7. Sehr vorsichtig, aber auch ungemein triumphierend eine erste Runde in unserer Sackgasse gedreht. Auf dem Foto fährt jetzt gerade der Captain, aber auch das beweist: Das Waldrad fährt!!

Samstag, 21. Februar 2015

Reminiszenz an die Eminenz

Ich hab mal ein Draußen-Bild gemacht vom derzeitigen Stand in Sachen Waldrad.
Die Kellerbilder musste ich bei schummeriger Beleuchtung mit einer Hand samt Kamera durchs Gitter vom Kellerabteil gesteckt machen... nicht unbedingt ideale Fotobedingungen.


















Sieht auf den ersten Blick schon ganz gut aus, vor allem, wenn man es mit der grauen Eminenz vom letzten Oktober vergleicht.


















Es sind aber schon noch ein paar Sachen zu erledigen oder zu verbessern.


















Sattel und Ständer sind schief und sollten gerade. Müsste sich durch losschrauben, rumruckeln und wieder festschrauben hoffentlich irgendwie beheben lassen.
Das hintere Schutzblech passt nicht so ganz und müsste eigentlich hinten weiter ans Rad ran und vorne weiter weg. Wie das gehen soll, weiß ich noch nicht, aber da kann ich ja noch drüber brüten.

Am Hinterrad hat sich irgendwas (vermutlich der Schlauch) verknubbelt, was zur Folge hat, dass der Reifen aus der Felge rutscht. Ich hoffe auf ein Wunder - nämlich, dass sich das wieder hinknubbeln lässt, ohne den Reifen wieder abzunehmen.
Ich will das nämlich nicht!
Ich will nicht.
Wah.

Schaltung und Kette hängen natürlich zusammen. Das krieg ich alleine aber nicht hin, da brauch ich Hilfe (hab ich).
Und dann müsste noch die Pumpe eine Bauchbinde kriegen, damit ich sie nicht verliere, die Satteltasche muss festgemacht werden und die Klingel muss noch dran.

Und dann muss ich noch ein bisschen den Lack reparieren, der das Zusammenbauen leider nicht ganz unbeschadet überstanden hat.
So empfindlich sollte der eigentlich nicht sein, aber offenbar waren die Temperaturen nachts doch schon zu frisch, als ich den Rahmen lackiert hab, und das hatte scheint's negative Auswirkungen. Ich hoffe ja noch, dass der irgendwann noch vollständig aushärtet.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Hochwildjagd

Immer wieder seltsam befriedigend, wenn man etwas erbeutet. So viel Jäger und Sammler ist wohl doch noch in unserer Erbmasse.

Für das Waldrad hab ich heute dieses schöne Ersatzteil erlegt:


















Das ist eine Schelle für eine Rahmenschaltung, also das Ding, mit dem man den Schalthebel am Rahmen befestigt.
Vorher hatte ich zwar auch eine, aber die war kleiner, weil für den Vorbau gedacht.
Und nicht so hübsch.


















Da kann man natürlich den Schalthebel auch festmachen, aber dafür war mein Zug zu kurz - ich hatte den behelfsweise übers Oberrohr verlegt, aber so richtig toll war das nicht.
Wenn man ihn dagegen am Unterrohr befestigt, hat man auf einmal fast zu viel Strippe. Und es sieht bedeutend besser aus. Aber dafür braucht man eben eine größere Schelle, weil der Vorbau viel dünner ist.


















(Was wollte ich noch getan haben? Richtig, Isolierband drunter kleben, damit der Lack nicht kaputt geht. Zu spät. Gnarf.)
Nettes nebenbei: Die Schelle ist sogar von der gleichen Firma wie der Schalthebel und -Jubel!- verchromt.
Weil sie gebraucht und ein bisschen verrostet war, hab ich sie für einen "symbolischen Betrag" für die Kaffeekasse bekommen. Bei meinem ganz normalen Fahrradladen. Ich dachte ja, ich müsse dafür in den Laden für die coolen Kids, wo die Herren Fahrradkuriere Ersatzteile für alte Rennräder verhökern, aber in Anbetracht der ungemütlichen Öffnungszeiten desselben war ich da gar nicht böse drum.


















Das leidige Lenkerband wurde jetzt für fast fertig erklärt (an einer Stelle muss ich noch mal was pfuschen) und hat diese netten Endstopfen bekommen, die aus Plastik sind, aber auch sehr hübsch glänzen.
Die waren für mich umsonst, weil beim Captain übrig.

Allzu lange dauert es nicht mehr, dann kann ich Halali blasen und euch das fertige Waldrad zeigen.


Sonntag, 15. Februar 2015

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.


















1. Müsli zum Frühstück gemacht.


















2. Das Fahrrad aus dem Keller geholt. Wurde offenbar Zeit.


















3. Einmal die Hausrunde A gefahren. Auch das wurde offenbar Zeit. Gefühlt war ich nur im Schritttempo unterwegs und bin Slalom um zerschmissene Flaschen gefahren, und war hinterher trotzdem platt wie ein Schnitzel.
Immerhin hatte ich doch einen Durchschnitt von 20,43 km/h. Wie auch immer der zustande kam.


















4. Ein bisschen Vorfrühling in die Vase gestellt.


















5. Ein Täschchen mit Fahrradfutter genäht.


















6. Lenkerband gewickelt. Hatte ich mir viel einfacher vorgestellt. So ein blödes Zeug. Das klebt nicht etwa komplett auf der Unterseite, sondern nur ein ganz schmaler Streifen in der Mitte. Und auch der klebt nur so ganz, ganz schwach.
Rechts ist es OK geworden, aber links muss ich es wohl noch mal abpulen und neu wickeln.























7. Den Zug der Vorderbremse noch mal anders festgemacht. Jetzt ist er in Fahrrichtung hinter dem anderen Bremszug, und die beiden kommen sich nicht in die Quere, wenn der Lenker gedreht wird.