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Samstag, 31. August 2019

Wie man an ein Stickbild kommt


















Die leichte Variante.


















(Die schwere wäre: selber Sticken.)


















Man kauft auf dem Flohmarkt eine alte bestickte Tischdecke, nimmt einen Stickrahmen als Schablone, schneidet ein Motiv passend aus, bügelt es nochmal schön glatt und klemmt es in besagten Rahmen.


















Et voilà. Schwuppdiwupp. Kann an die Wand.

Mittwoch, 21. November 2018

Tiefseesteine

Höchstwahrscheinlich ist der Titel Unsinn. Obwohl ja keiner so genau weiß, wie es ganz weit unten im Meer aussehen würde, wenn da Licht wäre, kann man vermutlich davon ausgehen, dass es dort nicht allzu viel Farbe gibt. Aber was macht das schon. Man kann sich ja vorstellen was man will, nicht wahr?
Ich meine - in einer Gegend, in der es solche Fische gibt...


















Außerdem sind die Steine auch keine Steine, sondern rundgeschliffene Tonscherben. Stücke von Ziegeln, vermutlich. Leichter und mit rauer Oberfläche, damit der Filz besser hält.


















Im Steine (oder Ziegelscherben) einfilzen bin ich noch nicht so gut, muss ich zugeben. Das wird alles noch recht knubbelig. 


















Aber kleine Perlen und Pailletten aufsticken kann ich prima.


















Endlich wieder Schnickschnack ohne Sinn und Zweck. Außer Schönsein.

Sonntag, 23. September 2018

Sieben Sachen

Wie (fast) immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.

Weiland erdacht von Frau Liebe, nun gesammelt bei Geraldine.







 










1. Die wilden Tiere gefüttert. 


















2. Die neuen Laufsachen vom blauen Discounter angezogen und eine Runde durch die Botanik gehechelt. Diese Daumenschlaufen sind echt eine gute Idee, denn beim Laufen bei kühlem Wetter hab ich oft die erste Viertelstunde unangenehm kalte Hände. Handschuhe sind aber spätestens dann doof, wenn der Kreislauf schön pumpt und die Pfoten wieder warm sind. Wohin dann damit? Taschen sind ja an Laufklamotten Mangelware, und selbst wenn welche dran sind, sind zusammengeknubbelte Handschuhe immer noch irgendwie hinderlich. Diese Ärmel schiebt man einfach wieder auf die Handgelenke und fertig.


















3. Auch noch ein bisschen Rad gefahren. Vor allem mit dem Ziel, Fallobst zu sammeln.


















4. Welches gefunden.


















5. Apfelbrei gekocht.


















6. Einen Flohmarktfund gewaschen und gebügelt: Eine alte Leinentischdecke, 1,20 x 1,20 Meter, handbestickt mit vielen bunten Segelbootmotiven. Für 6 Euro... 6 Euro für unzählige Stunden Handarbeit! Wenn die arme Frau das wüsste.
Die Decke ist zum Kleinschneiden für kleinere Decken, denn erstens habe ich keinen passenden Tisch und zweitens ist sie mit Durchbruchstickerei durchzogen, bei der sich die auffällig dunkelblauen Stickfäden leider auflösen.



















7. Apfelmuffins aus dem Ofen geholt.

Sonntag, 18. März 2018

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.

Weiland erdacht von Frau Liebe, nun gesammelt bei Geraldine. 


















1. Vögel gefüttert. Im Bild endlich mal wieder ein Buchfink. Die sind zwar täglich da, aber viel schüchterner als die Spatzen und Meisen und deswegen schwerer zu fotografieren.


















2. Möbel zur Seite geschoben, Bild abgehängt, Blendleisten abgeschraubt. Wie deutlich zu sehen, brauchte es einen neuen Anstrich.























3. Staub gesaugt. Phänomenal, was sich hinter Schränken ansammelt!


















4. Gestrichen, gestrichen, gestrichen...


















5. Winterklamotten angezogen und einmal durch den verschneiten Frühling gelaufen. Die Farbe musste ja eh trocknen.


















6. Leisten wieder angeschraubt und Schränke zurück gestellt.























7. Die meisten gewohnten und ein paar neue Bilder aufgehängt. Das hier ist ein Aquarell von Hermann Hesse - also ein Kalenderdruck, versteht sich.
Nächste Woche zeig ich euch Fotos vom schönen, neuen, grünen Gang!

Sonntag, 4. September 2016

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.


















1. Die Laufschuhe angezogen und festgestellt, dass die schon anfangen kaputt zu gehen. Die sind, wie man sieht, von Asics und waren schweineteuer. Irgendwie hatte ich da schon eine längere Lebensdauer erwartet.


















2. Im richtigen Moment ein Foto gemacht.


















3. Einen kleinen Imbiss mit Gurkenscheiben und Ziegenkäse gebastelt.


















4. Mit der dünnsten Nadel, die ich finden konnte, und Nähgarn versucht, ein winziges Loch in einem alten Taschentuch zu stopfen. Das sieht jetzt aus, als hätte ein mäßig begabter Zehnjähriger einen Kratzer in Michelangelos David mit dem Schwingschleifer ausbessern wollen.
Ich weiß aber auch nicht, wie die Frauen früher solche Fitzelfummelhandarbeiten hingekriegt haben! Im echten Leben ist das alles so dermaßen klein, dass man die einzelnen Stiche in der Stickerei kaum erkennen kann, und der unheimlich perfekte Saum ist auch handgenäht.


















5. Gelesen. Mit einem prächtigen Lesezeichen, das ich geschenkt bekommen habe. Das heißt, ich bin weder an dem Spruch noch am Latein schuld.


















6. Ein paar Efeuranken ums Balkongitter gewickelt. Wie das Pflänzchen gewachsen ist!























7. Den kleinen Drachen aus der Tüte gepflückt. Er möchte immer mit, aber es gibt dann doch Situationen, in denen man einfach keine kleinen Drachen brauchen kann.

Dienstag, 15. Dezember 2015

Weiter Wasser

Das Interesse an meinem Lumpenbild ist ja viel größer, als ich je gedacht hätte. Freut mich, dass euch das gefällt!























Fertig ist das gute Stück noch nicht, aber ich hab fleißig weiter gewerkelt.
Vergesst die Farben. In Wirklichkeit ist das blauer und harmonischer, aber das will keine Kamera richtig abbilden.


















Für ein bisschen Glitzereffekt (und weil es schade ist, wenn sie nur in der Knopfsammlung schlummern), hab ich ein paar alte Glas- und Metallknöpfe  im Motiv verteilt.


















Außerdem gibt es jetzt viel mehr Pflanzen. Die Umrisse sind bei diesen hier freihand mit der Maschine gesteppt. Ein paar hab ich mit Stick- und Stopfgarn ausgestickt.
Die leuchtend blauen Pflanzen bestehen aus angeschmirgeltem Geschenkband.

Und neu dazugekommen sind Wellen. Also leicht bewegte blaue Linien, die waagerecht über das Bild schwappen. Teils mit Tüll unterlegt, was mir ziemlich gut gefällt.

Was meint ihr - sollen da noch ein paar Fische rein?

Jedenfalls schön, wenn frau ein bisschen Mädchenkram zum Basteln hat. 























Die Tiere (alles Männchen) haben sich nämlich mit Herrn Centi verbündet und hoffen auf möglichst viel Fußball.

Sonntag, 13. Dezember 2015

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.


















1. Gelöffelt: Müsli.


















2. Gelaufen: 5,63 km in 37 Minuten. Im Sommer war ich tatsächlich noch langsamer.
(Ja gut, zum Laufen braucht man die Hände jetzt nicht so, aber zum Zeitablesen - keine Hände, keine Armbanduhr!)























3. Gehängt: Ein paar Modeschmuckbommel als Weihnachtsschmuck in die Bäumchen auf dem Balkon.


















4. Gegessen. Einen gekauften Weckmann. Sieht auch nicht weniger außerirdisch aus als meine selbstgebackenen.. nur dünner. Der Jar Jar Binks der Weckmänner.


















5. Genäht und gestickt: Knöpfe und Knötchen auf die Unterwasserszene.


















6. Gehalten: Windverpustete Fotomotive.


















7. Gekocht: Nudeln.

Dienstag, 8. Dezember 2015

Unterwasserwelt im Werden























Ich brauche gerade mal ein kleines, nettes Projekt zur Entspannung. Nichts, was Planung erfordert. Kein Vorzeichnen, kein Konstruieren, kein tieferes Nachdenken außer "sieht das so gut aus?"


















Also sticke/nähe/zeichne ich gerade eine kleine Unterwasserszene auf ein Stück Baumwolle.
Nur so aus Spaß. Und aus Resten.
Das befindet sich noch im Anfangsstadium und sieht durch die schrägstehende Abendsonne plastischer aus, als es in Wirklichkeit ist.

Samstag, 14. Februar 2015

Fast wie Magie

So.
Heute ist es soweit, heute zeig ich euch, was der geheimnisvolle Gegenstand ist, an dem ich ein paar Wochenenden lang rumgewerkelt hab.


















Einer hat's fast ganz erraten: Es ist ein Sack. Aber nicht irgendeiner.
Das ist Hermines magische Handtasche. Wir erinnern uns -  das kluge Mädchen hat ein winziges Abendhandtäschchen so verhext, dass da Wechselklamotten, die halbe Bibliothek und ein Zelt reinpassen.
Die Idee hab ich von Goldkinds hübscher Einkaufsbeutelversion geklaut.

Mein Beutelchen sollte allerdings aus Taft- und Samtresten sein, was ein Futter unabdingbar machte.


















Der Kordel zum Schließen habe ich ziemlich viele Knopflöcher gegönnt.
Seit ich eine Nähmaschine mit Knopflochautomatik hab, nähe ich die Dinger echt gerne.
























Ein bisschen Chichi musste natürlich ran, allein schon, weil das am Original auch so ist.
Damit hatte sich die Detailtreue aber auch schon erschöpft. Ich hab halt genommen, was ich gerade am passendem Material noch so rumfliegen hatte und dann eifrig genäht, gestickt und aufgefädelt.























Und jetzt kommt die Magie:


















In meine Handtasche passen drei Bären, zwei Drachen, eine Fledermaus, ein Frosch, ein Krokodil und ein Nilpferd!

Sonntag, 1. Februar 2015

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.


















1. Gewechselt: Das Wasser von den Kirschbaumzweigen. Morgen müssten die ersten Blüten richtig aufgehen.























2. Aufgehängt: Fensterbilder. Nachdem ich den Weihnachtskram jetzt doch mal abgehängt hab. Immerhin rechtzeitig vor Lichtmess.


















3. Geknipst: Den heutigen "leichten Schneefall". Sieht schon ganz anders aus als der gestern.


















 4. Zugeschnitten, genäht und bestickt: Etwas Geheimnisvolles. Wer errät, was es wird, erhält 100 Gummipunkte.
Außer Goldkind. Goldkind erhält nur 97.


















5. Aufgefädelt: Perlchen und Pailletten.


















6. Ausgerichtet: Den Lenker vom Waldrad.























7. Eingefädelt: die Gangschaltung. Bis jetzt ist es mir allerdings nicht gelungen, den Gang damit auch tatsächlich zu wechseln.
Aber das ist auch ziemlich schwierig, wenn man mit links das Hinterrad hochhält, mit rechts schaltet und mit einem Fuß versucht, die Pedale zu bewegen.