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Samstag, 9. Dezember 2023

Das Zimmer meiner Träume

Ich war fleißig. Ich habe mein Arbeits- und Bastelzimmer aufgeräumt, umgestaltet und frisch gestrichen. Und vor allem drei neue Schränke aufgebaut, die jetzt dezent alles verbergen, was sich vorher auf einem zu kleinen Regal stapelte. Und das war so einiges. Wenn man viele kreative Hobbies hat, hat man viel Material. Das lässt sich nicht vermeiden.

Die ganze Aktion wurde dadurch erschwert, dass ich währenddessen nichts aus dem Zimmer herausstellen konnte. Soviel überflüssigen Lagerraum haben wir nirgends in der Wohnung. Ich musste also alles von links nach rechts und in die Mitte stapeln und schieben, je nachdem, woran ich gerade gearbeitet habe.

Aber ich sag euch was: Es war der Mühe wert. Mit dem neugestalteten Zimmer bin ich mehr als zufrieden.

Es folgen ein paar Fotos und ein Video, damit ihr mir beim Arbeiten zugucken könnt.

Dieser Beitrag spielt mit bei der Winterglück-Linkparty bei Loretta und Wolfgang!

Die Wände sind jetzt graublau
Die neuen Schränke passgenau unter der Schräge.
Die Baumsilouetten habe ich erhalten und weiß gemalt
Der Arbeitstisch
Der Nähtisch und die Krippenkonsole unter dem Fenster
Ein kleiner selbstgebastelter Spiegelrahmen
Die Papierwand am Schreibtisch
Natürlich ist mir die Notwendigkeit von Vorher-Fotos...
... erst aufgegangen, als ich die linke Wand schon freigeräumt hatte.

Mittwoch, 24. November 2021

Flurneuordnung

...nein, nichts mit Landwirtschaft. 
Es geht um unseren Wohnungsflur, auch Gang genannt. 

"Gang" erinnert mich immer an das berühmte indische Hinweisschild: Toiletten am Ende des Ganges.

Albern, aber lustig.

Zurück zum Thema. Seit wir den Glasabschluss zwischen Wohnzimmer und Flur haben, ist letzterer ja als solcher eindeutig abgegrenzt. 
Also haben wir noch eine Garderobe gekauft und aufgebaut und mit einem Plüschvorhang den hinteren Teil vom Gang, der zu den anderen Zimmern und den Nassräumen führt, abgetrennt. Das macht den Gang ganz wesentlich gemütlicher und nützlicher. 
Und außerdem konnten nun endlich diverse, öhm, Kunstwerke an die Wand gehängt werden.

Links: Abendstimmung am Schauinsland
Geradeaus: Der 2. Schallschlucker
Rechts: Die Sonnenblume
Links: Stillleben
Mitte: Schwarzwaldlandschaft 
Rechts, im Hintergrund: Nobby das Nilpferd
Thront auf: der Schuhputzkiste

Oben: Flohmarktfund
Mitte: Grünfink
Unten: Kauz

Dienstag, 4. Mai 2021

Trennen, was nicht zusammengehört

... kann sehr befreiend wirken.

Heutzutage baut man ja gerne "offen". 
Klar, Architekten und Baufirmen lieben das: Je weniger Wände, desto weniger Baukosten, und desto größer sehen kleine Räume aus. Für die Kostenoptimierung toll, für denjenigen, der später drin wohnen muss... weniger toll.
Ich kann mich im Notfall ja noch daran gewöhnen, dass man heutzutage die Einbauküche ins Wohnzimmer stellt. Für ideal halte ich das nicht, aber es geht. 
Woran ich mich nicht gewöhnen kann: Wenn man durch die Wohnungstür reinkommt und sofort im Wohnzimmer steht. Oder: wenn man auf dem Sofa sitzt und freie Sicht auf Schuhregale und "Gruscht" im Gang hat. Oder: wenn man im Winter den ganzen Flur mitheizen muss, damit man es im Wohnzimmer einigermaßen warm hat. Oder: wenn man jedes Gerumpel aus dem Hausflur eins zu eins im Wohnzimmer mithört.
Ich könnte noch eine Weile so weitermachen.

Jedenfalls hatten wir schon lange den Wunsch, unser Wohn-und Kochzimmer vom Wohnungsflur zu trennen. 
Seit letzten Montag haben wir eine Sache, die der Schreinermeister einen Glasabschluss nennt. Sprich, einen Holzrahmen mit Fensterelementen und einer Tür. Das Glas ist Verbundssicherheitsglas, das heißt, zwischen zwei Glasscheiben ist eine matte Folie eingeklebt. Das hilft sehr, falls es mal einer schafft, in eine Scheibe zu fallen: Die zerbröselt dann wie eine Autoscheibe. Hoffen wir.
Das Holz ist Eiche, der Rahmen massiv, die Tür furniert. So passt es zum Parkett und zum einen oder anderen Möbelstück.

Hurra, der Gang ist vom Wohnzimmer getrennt!
Nicht mehr einfach nur ein Loch in der Wand.
Man kann natürlich auch ganz zu machen... es ist so toll.
Diese meine eigenhändige und nicht maßstabsgetreue Minizeichnung hat der Schreiner überraschenderweise sofort als Plan übernommen und sein Abmaß da eingetragen. Seine Idee war noch eine Unterteilung der Glasfläche links von der Tür wegen Schönheit und Stabilität. Guter Einfall!
Ein älteres Vorherbild: freie Sicht zur Wohnungstür...
... und jetzt endlich ein richtiges, in sich abgeschlossenes Zimmer.
Gegensprechanlage, Altpapier, Schuhe, Regenschirme, Sicherungskasten
...alles nun vom Wohnzimmer aus unsichtbar!
Spiegelt nur leider stark auf dieser Seite. Deswegen...
und weil's schöner ist, Aufkleber mit Vögelchen
...und eine Scheibengardine. Passt farblich fast zur Wand 
...und sieht auch vom Flur aus nett aus.































































































































































Auf dem letzten Bild ist die Scheibengardine auf der Flurseite noch schief. Das habe noch geändert, jetzt ist sie ordentlich und gerade. Und dann haben wir uns noch ein paar Aufkleber mit Schmetterlingen bestellt, damit es den Vögeln nicht langweilig wird...

Vorher hatte ich manchmal bedauert, dass wir nicht früher in das Bauprojekt eingestiegen sind, als es noch möglich gewesen wäre, da gleich von Anfang an eine Leichtbauwand einzuziehen. 

Jetzt muss ich allerdings sagen: Ich finde es so viel besser. Es ist nicht nur eine Trennung, es ist geradezu ein gestalterisches Element. Und der Gang bekommt immer noch genug Licht.

Mittwoch, 10. Februar 2021

Das zweite Balkonjahr

 













Natürlich - im Februar sehen Balkone hierzulande nicht so toll aus wie, sagen wir mal, im Juni. Obwohl ich hier eine dramatische Nacht- und Schneeaufnahme gewählt habe!

Aber im Februar hat man Zeit und Muße für einen Rückblick. 
Wir wohnen schon fast zwei Jahre in unserer neuen Wohnung, aber das zweite Jahr hat dem Balkon mehr Veränderungen gebracht als das erste. Klar, zuerst haben nach einem Umzug, also im ersten Jahr, die Innenräume Vorrang, und dann hatten wir letztes Jahr - also im zweiten Jahr - ja auch Corona. 
Das hieß für mich mehr Freizeit, weil ich dank Homeoffice keinen Zeitverlust durch den Arbeitsweg mehr hatte. Außerdem waren wir auch kaum in unserer Ferienwohnung, weil wir immer noch eine Großbaustelle mit Schienenersatzverkehr genießen dürfen (mit Maske noch viel toller), und man ja zumindest zeitweise sowieso auf Reisen eher verzichten sollte.
Außerdem war das Wetter letztes Jahr sehr trocken - ideale Voraussetzungen dafür, den Balkon als zusätzliches Zimmer zu nutzen.

Im letzten Februar - noch sehr grau
Im März immerhin grüne Töpfe, Osterglocken...
... und Krokusse.
Im April hab ich die Pseudobambusmatten befestigt.
Der Mai war Lupinenmonat!
Schöner grüner Juni...
und im Juli Auftritt "Kirchenfenster". Schluss mit Grau!
Außerdem: Tomaten. Nicht sehr schmackhaft, aber spannend.
Im August hab ich mir endlich einen Sonnenschirm gegönnt!
Im September gab es ein Löwenmäulchen für die Hummeln
... und mehr Makroaufnahmen dank neuer Kamera
Im Oktober geht die Saison langsam zu Ende.
Aber jetzt sieht es auch im November viel bunter aus
Die letzte Rose im Dezember
Und viel Schnee im Januar!

Sonntag, 17. Januar 2021

Badeparadies, Teil V

Falls es dem einen oder anderen Leser auf meinem Blog irgendwie zu frostig war in letzter Zeit: Hier kommt Abhilfe!

In unserem Badezimmer toben die Tropen.

Ich male da schon seit einer ganzen Weile nach und nach allerhand Pflanzen und Getier an die Wände. In den letzten Monaten ist dies und das dazu gekommen, was ich euch noch nicht gezeigt habe.

Die Teile I bis IV findet ihr hier:

 
Links ein Kolibri, von dem es keine Nahaufnahme gibt. Aus Gründen.
Jetzt gibt es auch Bambus!
Die Ecke über der Badewanne
Die beiden müsstet ihr schon kennen.
Sieht aufgeklebt aus, ist aber gemalt.
Den Frosch gibt es auch schon länger...
Ebenso wie Harry.
Der Gecko sitzt nicht mehr so einsam an der Wand
... und im Spiegel sieht man noch einen Schmetterling.