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Sonntag, 1. März 2026

Häkeln für den Hund

Dieses Jahr mache ich wieder beim Jahresprojekt auf Andreas Blog Die Zitronenfalterin mit. Auf ihrem Blog findet ihr noch viele tolle kreative Projekte.

Mein Jahresprojekt ist allerhand DIY für den Hund. 

Nach dem Stricken liegt natürlich das Häkeln auf der Hand bzw. der Pfote. 

Ohne praktische Funktion, aber dafür chic!
Ein Regenbogen-Dreieckstuch. Im richtigen Leben sind die Farben schöner. 
Wir können aber auch anders. Diese Liege- und Kuscheldecke hab ich
aus Wollresten gehäkelt, während wir auf Chispa gewartet haben. 

Montag, 11. August 2025

Wurmfund














(Szene nachgstellt: Dieses Beutelchen hab ich im Wald gefunden, aber vor lauter Aufregung kein Bild vor Ort gemacht. Deswegen gibt es ein Bild vom heimischen Balkonbaum!)

Drin ist ein süßer kleiner Häkelwurm als Talisman und die schriftliche Bestätigung, dass es sich tatsächlich um ein Geschenk handelt: genau mir, dem Finder, zugedacht. Ist das nicht umwerfend nett? 


 

Mittwoch, 9. April 2025

Chromophobiefreie Tasche

Chromophobie bedeutet Angst vor Farbe. Ich weiß nicht so genau, ob das wirklich wie andere Phobien als Krankheit gilt oder nicht, sicher aber kann man es für ein Phänomen der modernen westlichen Gesellschaft halten. 
Wir meiden kräftige Farben. Unsere Häuser sind von innen und außen Weiß, Grau, Schwarz, Braun oder Beige, und unsere Kleidung bewegt sich, zumindest wenn es sich nicht um Funktionskleidung handelt, die aus praktischen Gründen leuchtend bunt sein soll, im gleichen Spektrum, zuzüglich Dunkelblau. Eventuell ist auch noch ein mattes Olivgrün drin.
In den 70ern war das bei uns noch ganz anders (denkt nur an all das Orange!), und in östlichen und südlichen Ländern liebt man nach wie vor Farben weit mehr.

Wer meinen Blog kennt, weiß, dass ich persönlich zu Buntheit und Maximalismus neige. Mir kann es kaum farbig, gemustert und fröhlich genug sein. 

Irgendwann in den frühen 2000ern habe ich mir mal einen gehäkelten Baumwollschal im typischen Grannysquare-Muster gekauft (nebenbei bemerkt: In einem Afrika-Shop). Die Farben waren sensationell, aber das Material für einen Schal zur schwer und nicht weich genug. Nach 20 Jahren Lagerung im Schrank hab ich jetzt aus einem Stück davon eine Umhängetasche gehäkelt und genäht.

 











Das ist doch mal farbenfroh!

Ich habe zweimal neun Quadrate  aufeinander geklappt und mit einen Rest Baumwollgarn zusammen gehäkelt.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Damit aus der Tasche nichts rausfällt (und für einen Hauch von Ordnung), hat sie ein Futter mit einer zusätzlichen Innentasche aus einem Rest Futterstoff bekommen. Außerdem einen recycleten Reißverschluss und einen Anfasser in Form einer Glasperle von irgendwelchem Modeschmuck, der mir mal geschenkt wurde.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für die unteren Ecken habe ich noch Troddeln mit Holz- und Glasperlen gebastelt. Weil ich kann. 











Die gehäkelten Träger hab ich noch mit Webstoff abgefüttert, damit sie nicht ausleiern.

Der Sommer kann kommen. 



Mittwoch, 2. Februar 2022

Wollmüpfe

Im Herbst habe ich ein kleines Rudel Mützen gehäkelt. Es gab dickes Garn mit hohem Wollanteil beim Supermarkt. 











Eine Version in grau-hellgrün geringelt...











... und eine in Dunkelgrün mit Resten. 

Für meinen Vater hab ich noch eine in Beige mit einem Ringel in Dunkelgrün und Grau gehäkelt. Die war besonders schön, aber natürlich hab ich sie weggeschickt, ohne ein Foto zu machen.

Damit ich nächstes Jahr noch weiß, wie es ging, falls es wieder schönes Garn gibt - oder natürlich für euch zum Nachhäkeln mit einer 8-mm-Nadel:

  • 6 Luftmaschen anschlagen und zum Ring schließen, 3 Luftmaschen
  • 1. Reihe: 11 Stäbchen, 3 Luftmaschen
  • 2. Reihe: 22 Stäbchen, 3 Luftmaschen
  • 3. Reihe: 44 Stäbchen, 3 Luftmaschen
  • 4. Reihe: 44 Stäbchen, 3 Luftmaschen
  • 5. Reihe: jede 3. Masche verdoppeln = 56 Stäbchen, 3 Luftmaschen
  • 6. -9 oder 10. Reihe: 56 Stäbchen, 3 Luftmaschen, abschließen.

Wenn ich mir das obere Foto so angucke, hab ich diese Mütze wohl doch eher in festen Maschen gehäkelt. Stäbchen gingen aber besser.

Mittwoch, 19. August 2020

Ein Mantel für Anton























Unsere Stehlampe heißt Anton.
(Wir haben sie nicht etwa selber so benannt, nein, die wurde schon unter dem Namen verkauft.)

An sich besteht Anton aus einem Metallfuß, einer Lampenfassung, einem Zugschalter und einem schlichten weißen Lampenschirm, der aus Kunststoff mit Textilüberzug besteht.























Und da liegt auch das Problem: Wenn man in Kunststoff eine Delle macht, dann bleibt die drin. Man sieht eine oben rechts.

Anton hatte sogar zwei Dellen, die beide auf mein Konto gingen. Als wir unsere Birkenfeige noch hatten, konnten wir Anton damit immer so ein bisschen verstecken.

im Februar


















Aber leider ist die Birkenfeige ihrem hohen Alter zum Opfer gefallen, und mit dem dünnen Drachenbaum (die "Palme" rechts im Bild) geht das nicht.























Also habe ich einen Bezug gehäkelt. Aus so dreifarbigem Baumwollgarn.
Zunächst habe ich sehr viel mathematische Überlegung in die Passform gesteckt. Oben ein Umfang, unten ein Umfang, dazwischen ein Abstand, meine Maschenbögen sind so und so breit und lang... ja, und dann? Wir kriege ich jetzt raus, wann ich wieviele Maschen zunehmen muss? Ich habe alles Mögliche gerechnet, was aber im Ergebnis irgendwie immer falsch war.

Wie so oft lässt sich das Detail medienwirksamer fotografieren als das Ganze


















Leider haben mir 13 lange Jahre Schulbildung hierfür irgendwie nicht genug mitgegeben. Ich habe das dann mit Schätzen und Probieren gelöst.
Ging auch.


















Der Überzug hält ohne weitere Befestigung auf dem Schirm. Durch ein bisschen Spannung, und weil sich das Garn auf dem Stoff etwas verhakt. Das Verhaken macht dann leider auch die unregelmäßige Optik, aber durch das bunte Muster ist das nicht so schlimm, finde ich.

Zumindest tagsüber.























Abends geht die Rechnung natürlich nicht mehr auf.
Na ja, ich kann immer noch so tun, als wäre das Absicht. Shabby chic nennt man das gerade, wenn ich recht informiert bin.


Montag, 24. September 2018

Es geht weiter


















... mit der Häkeldecke. Als wir wochenlang über 30° hatten, hab ich natürlich wenig getan - da möchte man nicht mit Wolle hantieren und schon gar keinen dicken, warmen Häkelfluffi auf den Knien haben.























Jetzt ist das wieder völlig in Ordnung. Jetzt ist ja auch Herbst!

Sonntag, 2. September 2018

Sieben Sachen























1. Den Rucksack gepackt und mich wieder mal den Abenteuer Nahverkehr überlassen. Von daheim bis zur Ferienwohnung (oder zurück) brauche ich derzeit drei Stunden  und 20 Minuten, wenn alles glatt geht. Mit dem Auto wäre ich zwei Stunden schneller. Also pro Weg, insgesamt dann vier.


















2. Ein zweites Frühstück gekauft und genossen: Eine Käselaugenstange und ein Quark-Rosi. Letzteres ist ein Quarkbrötchen mit Nüssen und Rosinen. Mein Trost für die lange Reise.























3. Die erste Wand - oder gut, die erste Wand bis zur Einbauküche - "mintgrün" gestrichen. Auch die Farbe und den Klapptritt habe ich auf dem Buckel bzw. in der Hand angeschleppt. Ist nur ein zweieinhalb-Liter-Eimer, aber weil ich die letzte halbe Stunde zu Fuß gehe, merke ich das schon.























4. Den ganzen Streichplunder wieder aufgeräumt und ausgespült. Ich glaube, das wird richtig gut, wenn der ganze Raum grüne Wände hat.


















5. Eine leere Milchtüte platzsparend zusammengefaltet.


















6. Ein Häkeldeckchen fertiggestellt. Die Fransen gefallen mir besonders.


















7. Gelesen: Strahlen aus der Asche von Robert Jungk, 1959. Ein Buch über den Wiederaufbau von Hiroshima nach der Atombombe. Sehr interessant, ausgezeichnet geschrieben, aber wirklich keine leichte Kost.

Freitag, 27. Juli 2018

Nach der WM

Fußball ist gut für Häkeldecken. Das hatte ich schon festgestellt.


















Das ist der status quo nach der Weltmeisterschaft.


















Das hier war vorher.

In den letzten Tagen hab ich auch noch ein bisschen rumgehäkelt, aber doch schon wieder deutlich weniger... Aber egal, jetzt macht das Ding schon mal einen deckenartigen Eindruck. Den Rest schaffe ich auch noch.

Sonntag, 22. Juli 2018

Sieben Urlaubssachen

Wie (fast) immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.

Weiland erdacht von Frau Liebe, nun gesammelt bei Geraldine.

Heute aus dem Urlaub, der leider schon wieder vorbei ist.


















1. Das Rad geparkt. Übrigens ist ein sehr schweres Fahrrad mit 7 Gängen und Einkaufskorb im Hochschwarzwald eine echte sportliche Herausforderung - aber trotzdem sehr praktisch und bis jetzt ziemlich wartungsfrei.


















2. Das Handtuch ausgebreitet und Schwimmen gegangen. In Wirklichkeit wird diese herrlich menschenleere Idylle durch das Brausen der Bundesstraße am anderen Seeufer zwar etwas getrübt, aber schön ist es da trotzdem.























3. Ein Blumensträußchen gepflückt.


















4. Ein Insektenstichpflaster auf den Daumen geklebt. Helfen tut es nicht, aber dafür trösten... denn am rechten Daumen möchte man eigentlich wirklich keinen schmerzhaften Stich haben. Leider kümmert das die Herren Stechfliegen nicht.























5. Ein paar Prospekte gelesen und mich über über dieses hier gefreut.


















6. Ein wenig gehäkelt.


















7. Ein paar beeindruckende Hagelkörner aufgelesen und mich beglückwünscht, dass wir kein Auto haben, das draußen steht und Beulen kriegt.

Sonntag, 8. Juli 2018

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.

Weiland erdacht von Frau Liebe, nun gesammelt bei Geraldine.


















1. Rad gefahren. Die Hausrunde A ohne Berg, aber mit neuer Umleitung.


















2. Eine riesige, unabsichtlich mitgebrachte Zecke ins Jenseits befördert.


















3. Eine als Vase benutze Einkochflasche mit Zitronensäure entkalkt.























4. Ein paar sommerfeste Sträußchen aufgestellt. Nicht so schön wie frische, halten aber länger.


















5. Im Bad herumgeputzt. Ein ewiger Quell der Freude.


















6. Gehäkelt.























7. Gelesen. Das ist kein Druckfehler, das sind zwei Geschichten: Die eine heißt "Prinzessin Ilse" und die andere "Die Irrlichter".

Mittwoch, 4. Juli 2018

Nach dem 5. Achtelfinale


















Normalerweise ist ja der Sommer nicht so die Jahreszeit, in der man gerne Deckeln häkelt. Schließlich hat man dabei immer besagte Decke dick und warm auf den Knien liegen.
Aber wenn gerade Fußball-WM läuft, hilft das sehr. Man kann sich die armen Spieler angucken, die noch viel mehr schwitzen (Hand aufs Herz, hättet ihr gedacht, dass es in Russland so eselig heiß und schwül ist? Das ist ja schlimmer als in Brasilien!), braucht aber nicht die ganze Zeit gebannt auf den Bildschirm starren. 


















Das hier war der Stand vor der Gruppenphase.

Da ich bei meinem Muster immer die Luftmaschen der Vorreihe in die nächsten Stäbchen einfasse (ich häkel vier Luftmaschen, vier Stäbchen und wechsel das in der jeweils nächsten Reihe ab), komme ich insgesamt sehr langsam voran, aber dafür wird die Decke auch schön dick.

Mittwoch, 13. Juni 2018

Versorgungsengpass


















Das ist der derzeitige Stand meiner aktuellen Häkeldecke. Etwas über ein Drittel fertig, würde ich sagen.
Jetzt neigten sich die ersten Knäuel ihrem Ende entgegen, also wollte ich am Montag Nachschub kaufen.


















Das war meine Ausbeute: Vier Knäuel. Der Ein-Euro-Laden löst gerade seine Wollecke auf! Skandal! Soll ich jetzt etwa in den Handarbeitsladen gehen oder was?!
Ich bin doch nicht Krösus.
Nun ja. Hell- und Graugrünblau waren noch da, Dunkelrotviolett fast in der gleichen Farbe... und dann hab ich noch ein Knäuel Dunkelblau mitgenommen. 


















All die fröhlichen Knatschfarben - keine Spur mehr. Menno. Bei Gelegenheit schau ich mal, was die Drogerie so hat. Bei denen gab es zumindest bis jetzt auch immer billige Wolle.