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Sonntag, 16. November 2025

Sonntagsfragen



 

 
Andrea stellt auf ihrem Blog "Die Zitronenfalterin" die Fragen des Sonntags, und ich mache wieder mit.

Frage 1: Was hältst du schon für den Advent bereit? 

 

Die Deko, die es jedes Jahr wieder gibt. Der Plüschnikolaus möchte jetzt schon aus der Schublade raus...

Frage 2: Was hast du diese Woche kreativ selbst gemacht?


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein wiederverwendbares Notizbuch-Cover. Das Notzibüchlein mache ich aus DIN A5-Karopapier selber (ein paar Blätter in der Mitte falten und mit drei Stichen zusammenheften). Das wird mit einem Gummiband innen befestigt und kann jederzeit ausgetauscht werden. Das Cover ist aus einem italienischen Wörterbuch von 1939 (da waren nicht mal die Wörterbücher politisch neutral) und einem ausgeschnittenen Kalenderblattblümchen.

Was gab es sonst noch Schönes in der Woche?

Eine Geflügelausstellung zum Martinimarkt
(ich hoffe, den Gänsen geht es immer noch gut...)
Regentropfen auf Gingkoblättern
Schilf
Ein Hörnle...
... die können ja nicht einen Moment stillhalten, die kleinen Hektiker
Die neuen Nachbarn haben wir auch ab und zu gesehen
Und hier hat noch ein neuer Nachbar fleißig genagt. Ein Biber!
Wir können die Früchte seiner Arbeit vom Wohnzimmerfenster
aus
bewundern. Der zieht vermutlich nur durch, aber wegen mir
dürfte er auch sehr gerne bleiben.

Sonntag, 18. Mai 2025

Quality Time














Andrea stellt auf ihrem Blog "Die Zitronenfalterin" die Fragen des Sonntags, und ich mache wieder mit. 

Frage 1: Diese Woche war ich dankbar für… ?


 












 

Die schöne Gegend, in der wir wohnen. Es ist viel wert, wenn man zu Fuß so schnell im Grünen ist.

Frage 2: Davon bekomme ich gerade nicht genug: ...?


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem Balkon sitzen und lesen. Für mich gerade die reine Erholung (und so wunderbar preiswert dazu). 

Was gab es Schönes in dieser Woche? 

Käferbesuch auf dem Balkon
und gleich noch einer!
Ein Falke in Sichtweite
Ein neues Flatterfähnchen aus einem Second-Hand-Halstuch
Der ESC-mäßig ausgestattete Niffler
Gute Laune im Wald
Pizza aus Fertigteig - ganz einfach, aber echt nicht schlecht
Ländliche Idylle am Büchertauschschrank

Mittwoch, 9. April 2025

Chromophobiefreie Tasche

Chromophobie bedeutet Angst vor Farbe. Ich weiß nicht so genau, ob das wirklich wie andere Phobien als Krankheit gilt oder nicht, sicher aber kann man es für ein Phänomen der modernen westlichen Gesellschaft halten. 
Wir meiden kräftige Farben. Unsere Häuser sind von innen und außen Weiß, Grau, Schwarz, Braun oder Beige, und unsere Kleidung bewegt sich, zumindest wenn es sich nicht um Funktionskleidung handelt, die aus praktischen Gründen leuchtend bunt sein soll, im gleichen Spektrum, zuzüglich Dunkelblau. Eventuell ist auch noch ein mattes Olivgrün drin.
In den 70ern war das bei uns noch ganz anders (denkt nur an all das Orange!), und in östlichen und südlichen Ländern liebt man nach wie vor Farben weit mehr.

Wer meinen Blog kennt, weiß, dass ich persönlich zu Buntheit und Maximalismus neige. Mir kann es kaum farbig, gemustert und fröhlich genug sein. 

Irgendwann in den frühen 2000ern habe ich mir mal einen gehäkelten Baumwollschal im typischen Grannysquare-Muster gekauft (nebenbei bemerkt: In einem Afrika-Shop). Die Farben waren sensationell, aber das Material für einen Schal zur schwer und nicht weich genug. Nach 20 Jahren Lagerung im Schrank hab ich jetzt aus einem Stück davon eine Umhängetasche gehäkelt und genäht.

 











Das ist doch mal farbenfroh!

Ich habe zweimal neun Quadrate  aufeinander geklappt und mit einen Rest Baumwollgarn zusammen gehäkelt.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Damit aus der Tasche nichts rausfällt (und für einen Hauch von Ordnung), hat sie ein Futter mit einer zusätzlichen Innentasche aus einem Rest Futterstoff bekommen. Außerdem einen recycleten Reißverschluss und einen Anfasser in Form einer Glasperle von irgendwelchem Modeschmuck, der mir mal geschenkt wurde.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für die unteren Ecken habe ich noch Troddeln mit Holz- und Glasperlen gebastelt. Weil ich kann. 











Die gehäkelten Träger hab ich noch mit Webstoff abgefüttert, damit sie nicht ausleiern.

Der Sommer kann kommen. 



Mittwoch, 18. Dezember 2024

Aus unscheinbar mach farbenfroh

Aus einem eher langweiligen alten Gebetbuch habe ich ein neues, farbenprächtiges gebastelt. Und selbstverständlich vergessen, ein "Vorher"-Foto zu machen.

Dafür hab ich "Hinterher"-Fotos und ein Video zum Making-of (da sieht man dann das Buch auch vor meiner Umgestaltung).

Ich habe den Buchblock vom Cover getrennt und einen neuen Buchrücken hinzugefügt. In Bischofslila. Außerdem hat das Buch jetzt weniger, aber dafür bunte Seiten mit Bildern.

Das Kreuz hab ich mit Blattgold belegt.

Montag, 8. Juli 2024

Verschenktag in Elzach

Gestern war bei uns Verschenktag. Oder Verschenketag, da waren wir uns nicht ganz einig. 
Jedenfalls, ihr wisst doch noch, wie früher Sperrmüll abgeholt wurde? Da gab es zwei feste Termin im Jahr für alle, und man konnte durch die Gegend wandern und gucken, ob jemand was Interessantes rausgestellt hat. So ähnlich war das gestern, nur eben nicht mit Müll, sondern mit Sachen, die noch gut waren. Das ist doch echt eine vernünftige Idee.

Es gab eine Menge Geschirr, Gläser, Kinderspielzeug, Blumentöpfe und Dekoartikel. Alles nett und ordentlich aufgereiht und angeboten, und was übrig blieb, wurde auch brav wieder reingeholt.
Zu Verschenken hatte ich nichts, aber ich habe zwei Blumentöpfe und ein Bild gefunden.
























Dieses Grüppchen stand vor unserer Wohnanlage, was natürlich sofort die spannende Frage aufwarf: Welche Nachbarin trägt denn solche Schuhe? Oder, noch viel besser, welcher Nachbar? 





















Das Bild habe ich mitgenommen. Es ist ein Original(holz?)druck von 1959 in einem älteren Rahmen. Kein großes Kunstwerk, aber ich mag es. Jetzt hängt es bei uns im Gang.

Dienstag, 4. Juni 2024

Terra magica


 

 

 

 

 

 

 

 

 


Ich war fleißig: Ein selbstgebasteltes Bilderbuch aus überwiegend recyceltem Material über die bunte Welt der Pilze.


 

 

Sonntag, 17. März 2024

Licht und Farbe

... gehören zusammen. Farbe ist nüchtern betrachtet nämlich nur ein Sinneseindruck, der durch Licht hervorgerufen wird. 

Selbstverständlich haben wir dafür auch eine DIN-Definition: Farbe ist der Sinneseindruck, durch den sich zwei aneinandergrenzende, strukturlose Teile des Gesichtsfeldes bei einäugiger Beobachtung mit unbewegtem Auge allein unterscheiden lassen.
Soll heißen: Farbe ist die Eigenschaft, die es dem Auge ermöglicht, zwei strukturlose Flächen gleicher Helligkeit zu unterscheiden.

Das ist zweifellos richtig, geht aber trotzdem mit wissenschaftlicher Präzision für das richtige Leben irgendwie am Punkt vorbei. 

Hermann Hesse meinte zum Thema: Farbe ist flüchtig, Farbe ist Leben, ist Oberfläche, ist zarteste, dünnste, sensibelste Haut der Dinge (...).

Das trifft es schon eher, finde ich. 

Gerade kommen draußen jeden Tag neue Farben zum Vorschein. Ich freue mich über alle. Das Leben ist in bunt doch einfach schöner.

Außer Fotos habe ich heute auch wieder ein kleines Video im Angebot, in dem es auch um Buntheit im übertragenen Sinne geht.

Dieser Post spielt mit bei Andreas Sonntagsschätzchen!

Rosa Blüten mit Regentropfen im Gegenlicht
Eine Reihe Grün spiegelt sich in der Pfütze
Der Buchfink ist auch noch nicht ganz trocken
Gänzlich freilaufende und sicher ziemlich
glückliche Hühner
Und überall fängt es an zu blühen
Der Milan freut sich über Aufwind
Und zischen zwei Schauern gibt es jede Menge Drama
Beim Basteln habe ich denkbar tief in den Farbtopf gegriffen...

Sonntag, 21. Januar 2024

Das Waldbuch - Teil 1 und 2

Ich habe mir ein Buch gebastelt, dass ich im Laufe der Zeit mit allerhand Bildern und Collagen zu verzieren gedenke. Im Internet heißt so was etwas hochtrabend ein Art Journal. 

Das durchgehende Thema ist der Wald mit seinen Bewohnern.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Buch selber ist in etwa zu zwei Dritteln recycelt. Alte Pappe, gebrauchtes Packpapier, Seiten aus Zeitschriften und Büchern. Der Rest besteht aus Aquarellpapier.

Wie ich das Buch gemacht habe, könnt ihr euch hier angucken:

 
 

Nachdem das fertig war, habe ich mich erstmal hingesetzt und die Seiten optisch ein wenig miteinander verbunden. Das Buch funktioniert hinterher übrigens im Querformat.













Und nun konnte es losgehen. Zwei Seiten gelten offiziell als fertiggestellt.

Hier ein kleines Making-Off der mittleren Doppelseite:




Ein Detail






















 

Die zweite Doppelseite ist farbenprächtiger und in einer ganz anderen Technik gemacht:


Detail






















 

Mehr zu diesen beiden Doppelseiten erzähle ich hier: