Ich habe die Häschen so gestellt, dass man den Markennamen nicht auf den ersten Blick sieht. Werbung will ich hier ja nicht machen, aber vermutlich weiß eh jeder, von welcher Firma die goldenen sind...
Wir kaufen jedes Jahr zwei, nennen sie Flip und Flop, und essen sie dann nach Ostern auf. Eine kleine Familientradition.
Die rot-gelben Tulpen sind vom Supermarkt, und waren sicher am Montag taufrisch. Aber weil ich da immer um Punkt 07:00 auf der Matte stehe, waren sie leider noch nicht ausgepackt. So hab ich sie eben am Mittwoch nicht mehr ganz so knackig erworben.
Im Frühling die Auferstehung Christi zu feiern ist eine ausgesprochen gute Idee. Wie jedes Jahr die Natur wieder aus dem Winterschlaf erwacht, ist ja auch ein kleines Wunder.
Frage 1: Welches ist deine derzeitige Lieblingsblume?
Ha, wie ich gerade sehe, hätte ich mich um ein Haar für die gleiche Blume entschieden wie Andrea: die Sumpfdotterblume. Mangels guter Fotogelegenheit für die Dotterblume und weil die Wahl in Anbetracht der Frühlingsblümchenfülle eh sehr schwar fällt, habe ich ich den auch sehr schönen Hahnenfuß zum Favoriten erkoren: Wunderschön gelb und Blütenblätter wie frisch lackiert!
Frage 2: Was ist dein Favorit zu Ostern?
Das ist eine noch schwerere Frage. Ich mag eigentlich alles an Ostern. Ich habe mich für den selbstgebackenen Zopf (Bild von 2024, der aktuelle ist noch im Ofen) entschieden. Osterlamm aus Biskuit gibt es leider keines, weil unsere Bäckerei letztes Jahr zugemacht hat. Vielleicht backe ich nächstes Jahr selber eins.
Was gab es Schönes in dieser Woche?
Ich hatte Geburtstag. Und habe eine Karte von der Pfarrerin bekommen... sehr nett an sich, aber ich fühle mich so alt, dass ich befürchte, nächstes Jahr kommt der Bürgermeister zum Gratulieren.
Ein Schnatterentenpärchen gesehen. Die heißen wirklich so, oder auch Knarrenten. Hier das Männchen, elegant in Grau.
Zwei Osterlämmer
Endlich ein bisschen Regen! Es war schon wieder knochentrocken.
Schon wieder ein Foto von einer Mönchsgrasmücke. Seltsamerweise sehe ich jetzt öfter welche.
Wiesenschaumkraut
Blütenblätter unterm Kirschbaum
Hummelbesuch auf den Balkon. das Apfelbäumchen erweist sich als Magnet für Bienen und Hummeln.
Ich habe mir ein Buch gebastelt, das ich im Laufe der Zeit mit
allerhand Bildern und Collagen zu verzieren gedenke. Und zwar in
aufwändiger Manier. Im Internet heißt so was etwas hochtrabend ein Art
Journal... Das durchgehende Thema ist der Wald mit seinen Bewohnern.
Bevor es losgeht, habe ich noch ein Osterbild von gestern für euch. Mit handgefärbten Eiern und selbgebackenem Zopf. Das Lamm ist vom Bäcker, und meinem Projekt hat das alles nichts zu tun - aber ich wollte es einfach gerne noch zeigen.
So, und nun zurück zum Waldbuch.
Zwei weitere Doppelseiten.
Auf der ersten eine Weißwurz - ein hübsche Blume, die jetzt gerade im Wald zu blühen anfängt. Das passt also jahreszeitlich schön. Und ein wenig Vanitas in Form von einem Rehschädel.
Die zweite ist in erster Linie ein Sammler für hübsche Fundstücke. Federn, gepresste Blätter und Knöpfe. Tatsächlich finde ich ziemlich oft alte Knöpfe im Wald, in erster Linie Hemdenknöpfe. Ich denke, das liegt einfach daran, dass es bis vor ein paar Jahrzehnten keine Elastikfasern, keine Reißverschlüsse und keine vollautomatischen Baumfällmaschinen gab. Sprich: viel mehr Handarbeit in Hemdsärmeln im Wald. Und dabei geht das sicher mal leicht ein Knopf ab, und leuchtet dann noch Ewigkeiten später weiß im Waldboden.
Und für alle, die sich gerne Filmchen angucken, hab ich natürlich auch wieder was:
Ostern ohne Osterstrauch ist wie Weihnachten ohne Weihnachtsbaum. Deswegen gibt es heute statt Blumen Zweige mit Eiern dran.
Für mein persönliches Empfinden ist es am Karfreitag ja eigentlich viel zu früh für Osterdeko - aber erstens machen es alle, und zweitens soll es sich ja auch ein bisschen lohnen. Wobei ich den Osterstrauch nachher auch noch stehen lasse, solange sich die Zweige halten.
Mein Strauch besteht aus Hasel-, Linden und Ahornzweigen, alle persönlich im Stadtwald geklaut. Natürlich nur da, wo sie eh in den Weg wachsen und irgendwann abgesäbelt werden. Die Holzeier sind überwiegend "vintage" und begleiten mich schon mein Leben lang, nur die hellgelben habe ich vor ein paar Jahren mal neu dazu gekauft.
... am Karfreitag sicherlich etwas verfrüht, aber so ist das ja mit jeder Osterdekoration. Während Weihnachten einen entspannten Vorlauf von vier Wochen Advent hat, befindet sich vor Ostern bekanntlich die Fastenzeit und die Karwoche, zu denen nun eigentlich bunte Eier und lustige Hoppelhäschen überhaupt nicht passen.
Aber wenn man alles erst am Ostersonntag aufstellt, lohnt sich die Sache ja irgendwie nicht.
An meinen Erlen- und Haselzweigen hängen kleine Holzeier, überwiegend alte aus den 60er Jahren oder früher, die ich schon als Kind bewundert habe. Wenn man die halbwegs normal behandelt, halten die ja ewig,
Sollte ein Osterstrauch als Blumenstrauß zählen, schließe ich mich an den "Friday-Flowerday" bei Astrid an.
Ich mache von Ostern ja immer fast so viel Umstand wie von Weihnachten... ohne Osterstrauß, gefärbte Eier, Schokoladenhasen, Biskuitlamm vom Bäcker und Hefezopf geht es nicht. Und das muss es ja auch nicht, zum Glück.
Solange also der Zopf noch im Ofen auf Vollendung wartet, ist Zeit für einen kleinen Osterpost.
Ich bin mächtig stolz auf mich. Ich habe nämlich einen kleinen Holzrahmen gebastelt, der tatsächlich rechteckig ist.
Ausgangsmaterial waren diese dünnen Holzleisten, an denen Silvesterraketen befestigt sind. Davon hab ich am Neujahrsmorgen ein paar aufgesammelt - hier und da leicht angesengt, aber kostenlos. Bei den derzeitigen Holzpreisen lohnt sich das beinahe schon...
An den Ecken hab ich die Leisten im 45°-Winkel abgesägt, geschliffen, gebeizt und zusammengeleimt (das ist in diesem Fall schon stabil genug), und dann mit ein paar endrindeten Zweigen aus dem Wald versehen.
Nun hab ich eine nette Dekoration für die Eingangstür für alle Jahreszeiten und Gelegenheiten. Ich kann den Rahmen an einer beliebigen Seite hochkant oder quer mittels einer Kordel aufhängen und beliebigen Kleinkram darin befestigen.
Kostenpunkt ungefähr gleich null. Die Leisten, die Zweige und die Kordel waren kostenlos, und Leim und Beize sind nicht der Rede wert.
Aktuell natürlich kleine Ostereier
Zum Advent Glöckchen (das bimmelt auch ganz prächtig)...
oder zur Fasnet eine Postkarte, mit Papierklammern schnell befestigt.