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Sonntag, 5. Januar 2025

Fotofragezeichen am Sonntag

Neues Jahr, neues Spiel: Andrea stellt auf ihrem Blog Die Zironenfalterin die Fragen des Sonntags.

1. Euer Lieblingsfoto des Jahres 2024?

Man macht ja immer ein paar schöne, kompositorisch und technisch gelungene Fotos im Laufe eines Jahres, aber mein Liebling aus 2024 lebt vor allem vom Motiv. Auf dem Kreuzweg, der zu einer Wallfahrtskirche in unserer Umgebung führt, habe ich diesen Moment einfangen können:

Der andächtige Hase

 


 










 

 

2. Auf was freut Ihr Euch 2025 am meisten?

 

Schwierig. Vermutlich liegt es an meiner Persönlichkeit, aber ich traue mich eher selten, mich vorher auf irgendwas zu freuen... Vielleicht tritt es ja gar nicht ein. Oder es wird nicht so toll wie erhofft. Und dann ist man enttäuscht. (Vor etwas fürchten kann ich mich dagegen mit heller Begeisterung jederzeit.) 

Ziemlich freusicher erscheinen mir für 2025 zwei Dinge:

 
Sobald es früher hell wird und der Wasserpegel sinkt, freue ich mich
auf Mudlarking - in Bach und Fluss nach "Schätzen" suchen









Begegnungen mit Wildtieren, wie hier am Freitag mit drei
Kormoranen, sind für mich immer etwas ganz Besonderes

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und weil es auch weiterhin immer gut ist, sich noch mal vor Augen zu führen, über was man sich letzte Woche schon gefreut hat, gibt es selbstverständlich auch davon noch ein paar Fotos:

Den Graureiher sehen wir manchmal einfach vom
Wohnzimmer aus.
Es gab mehr Schnee, wie hier ausführlich abgefeiert
Von meinem (neuen) Bürofenster in Freiburg aus kann ich die Ruine
Schneeburg sehen, dieses Mal sogar mit - Schnee.
Und einen kitschig bunten Sonnenuntergang hatten wir auch!

Sonntag, 21. Juli 2024

Sonntagsschätzchen

Wie immer. Damit wir das Positive nicht aus dem Blick verlieren.

 Dieser Post spielt mit bei Andreas Sonntagsschätzchen.  

Ein paar ziemlich schöne Scherben gefunden und gereinigt.
Bei Bedarf mehr dazu im Video weiter unten!
Mich über Amselbesuch...
einen (zugegeben sehr zerfledderten) Kohlweißling... 
und eine zutrauliche Schwebfliege auf dem Balkon gefreut.

Samstag, 7. Oktober 2023

Niffler auf Schatzsuche und antikes Silber

Ihr wisst, was Niffler sind? Ursprünglich stammen sie aus dem 4. Band von Harry Potter, glaube ich. Aus mir völlig unverständlichen Gründen kamen sie in den Filmen nicht vor, sondern hatten ihren cineastischen Auftritt erst in den "Phantastischen Tierwesen": Eifrige kleine Tiere mit langer Schnuffelschnauze, die sich auf der Suche nach glänzenden Objekten durch die Erde graben und in jeder Umgebung mit einer gewissen Hingabe Chaos verursachen. Optisch sind sie irgendwo zwischen Schnabeltier und Maulwurf angesiedelt.
Man muss sie einfach mögen.
 
Und wie das Leben so spielt, überkam mich vorgestern das Bedürfnis, einen Niffler zu filzen. Also habe ich mich hingesetzt und das getan.
 
Er scheint sich bei uns wohlzufühlen.
 
Viele glänzende Dinge...
die man einsammeln...
...und in die Bauchtasche stopfen kann.
Zumindest die handlicheren.
Ein kleines making-of: Die Rohfassung aus heller Wolle
Schwarz angezogen
Mit Gesicht, Fingern und Zehen...
... passender Frisur und der wichtigen Bauchtasche ausgestattet.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Und auch ich war auf Schatzsuche und habe - tadaaa! - Edelmetall gefunden. Kein Gold, aber richtig altes Silber. Und das ganz ohne Niffler:
 


 

Dieser Beitrag spielt mit bei der Herbstglück-Linkparty bei Loretta und Wolfgang!

Sonntag, 17. September 2023

Der geheimnisvolle Isolator

... und seine kleinen Freunde. Neulich war ich mal wieder Schätzesuchen im Bach.



 












Und habe gefunden: Eine Keramikscherbe, ein Stück Glas, einen Porzellanknauf (rechts) und einen Isolator, vermutlich (links). An der oberen, also der kleinen Öffnung sind Reste von etwas, was irritierenderweise wie eine Vergoldung aussieht. 

Wer weiß, was das Ding genau ist, möge mir bitte einen Kommentar schreiben. 

Und wie ihr euch denken könnt, hab ich auch noch ein kleines Video gebastelt:



Dienstag, 25. Juli 2023

Der Fund des Jahres













 
 
Ein Ziegenglöckchen. Oder eins für Schafe. Aus den (Un)tiefen der Elz gefischt und wieder zum Bimmeln gebracht. 
Man sollte gar nicht denken, wie laut so ein kleines Ding sein kann. Direkt nebens Ohr halten und dann Läuten ist keine gute Idee.
Aber sonst eine klasse Sache!

Mein Finderglück, den Bimmel-Sound des Schwarzwalds und zwei DIY-Fischlis könnt ihr hier miterleben:


 

Samstag, 15. Juli 2023

Ein Löffelchen voll Geschichte

Jetzt ist wieder eine ausgezeichnete Zeit, um im Bach nach Schätzen zu suchen: Der Wasserstand ist (klimawandelmäßig betrachtet natürlich: leider) extrem niedrig, und das Wetter so, dass es wenig Schöneres gibt, als in fließendem Wasser herumzuturnen. 

In der Elz, gleich hinter unserem Haus, habe ich neulich einen alten Löffel gefunden, der, wie sich herausstelle, mit einer geballten Ladung Zeitgeschichte behaftet ist. Man könnte auch sagen: belastet. Kein Fundstück, mit dem ich so ganz rundrum glücklich bin, aber trotzdem ein ausgesprochen interessantes.


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 









Alles, was ich dazu herausbekommen habe, erzähle ich in diesem kurzen Video:


Dieser Beitrag spielt mit bei der Sommerglück-Linkparty bei Loretta und Wolfgang!

Samstag, 13. Mai 2023

Der Stern des Südens und die Kompassrose

 









 

Ob es der des Südens ist, lassen wir mal dahin gestellt, aber es ist auf jeden Fall ein Stern. Und wenn ich einen Stern im Bach finde, freue ich mich.

Dieser Beitrag spielt mit bei der Frühlingsglück-Linkparty bei Loretta und Wolfgang!

Heute hab ich nicht mehr Fotos, aber dafür wieder mal ein kleines "Mudlarking"-Video für euch:




Mittwoch, 10. Mai 2023

Aus aufregenden Zeiten

Letztes Jahr habe ich beim "Mudlarken" (also Schätzesuchen im Bach) zwei 50-Pfenig-Münzen aus der Weimarer Republik gefunden, von 1921 und 1922. 
1922 war die Inflation schon so hoch, dass man sich fragen muss, warum man sich noch die Mühe gemacht hat, diese Münzen überhaupt zu prägen. 
1923 kamen dann die völlig bescheuerten Zeiten der Hyperinflation, als das Geld in so kurzer Zeit so an Wert verloren hat, dass gegen Jahresende das Papier, auf dem Banknoten gedruckt wurden, schon mehr wert gewesen sein muss als ihr Gegenwert.

Aus diesem Jahr hatte ich ein paar (sorbische) Kalenderblätter. Und wie das Leben so spielt, habe ich neulich auf dem Flohmarkt noch ein paar Briefmarken von 1923 gekauft. Also dachte ich mir, ich mache eine kleine Collage als Ausstellungsstück.

Um mal zu zeigen, wie viel Hin und Her so ein Ding ist, hab ich meine Arbeitsschritte dokumentiert. In erster Linie ging es mir darum, eine optische Ausgewogenheit hinzukriegen, was nicht so einfach war. Vor allem die 125.000-Mark-Briefmarken haben ein seltsam intensives Rosa, was alles dominiert.

Und nebenbei, bevor jemand nervös wird: Auch die Briefmarken sind nicht selten oder wertvoll. Ich glaube, damals wurde einfach von allem so viel gedruckt, dass immer noch reichlich übrig ist.

Die 1.000-Mark-Briefmarke wurde mit 125.000,- überstempelt
Kalenderblatt, Münzen, Briefmarken und ein bisschen Deko untergebracht 
Ein anderer Vogel, der farblich leider nicht passte.
Das schöne Wort Štwórtk (Donnerstag) hätte ich gerne erhalten.
Ein Notenblatt als Hintergrund ist eigentlich auch ganz hübsch
Bei so vielen 2er-Sets können die Vögel auch ruhig ein Pärchen sein.
Die ungestempelten Marken hatten sogar noch ihre Gummierung...
Deswegen habe ich es nicht übers Herz gebracht, sie
richtig festzukleben

Sonntag, 26. März 2023

Was vom Winter übrig blieb











Vielleicht ist es dem einen oder anderen aufgefallen: Meine "Mudlarking"-Videos habe ich in letzter Zeit etwas schleifen lassen. 

Das kommt vor allem daher, dass es im Winter bei Weitem nicht so viel Freude macht wie im Sommer, wenn man im kalten Wasser herumstochert.

Und dann habe ich auch noch Schwierigkeiten mit meinem Videobearbeitungsprogramm. Seit ich den ganzen Kram online machen muss, brauche ich länger, habe mehr Qualitätsverluste und mehr Abstürze.

Aber nun habe ich doch mal aus all meinen Winter-Beutezügen was zusammengestellt:



Samstag, 11. Februar 2023

Frost und Tau

Seit ein paar Tagen ist es kalt und sonnig bei uns. Tolles Wetter zum Spazierengehen - die Schuhe werden nicht matschig.

Dieser Beitrag spielt mit bei der Winterglück-Linkparty bei Loretta und Wolfgang! 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am letzten Wochenende war es noch mild. Da habe ich am Schluchseeufer nach Schätzen gesucht und leider nichts als anderer Leute Müll gefunden. Das ist in einer so schönen Landschaft ja ganz besonders ärgerlich. Aber was soll man machen, viele Zeitgenossen finden es ja offenbar normal, alles, was sie nicht mehr brauchen, einfach fallen zu lassen. 
Naja, ein kleines bisschen davon hab ich weggesammelt.

 

Samstag, 3. Dezember 2022

Elzacher Krippenweg 2022

Langsam wird es eine Tradition: In der Schaufenstern der Stadt Elzach werden im Advent eine Menge Krippen ausgestellt. Dann kann man "im Städtli" herumwandern und sich das alles angucken. Das lohnt sich, weil es alles unterschiedliche Krippen sind, alte, neue, aus verschiedenen Materialien, aus  verschiedenen Ländern, in verschiedenen Stilrichtungen

Falls jemand in der Nähe wohnt, kann ich nur empfehlen, sich das live anzuschauen. Man kann das ja auch mit einem Einkaufsbummel kombinieren und Geschenke kaufen, oder Kaffeetrinken gehen, oder beides.

Für alle anderen gibt es eine kleine Bilderschwemme. Wie immer mit vielen schlechten Fotos, weil die Krippen halt alle hinter Schaufensterscheiben stehen.

Und weil wir gerade beim Thema Religion sind, habe ich nach den ganzen Bildern auch noch ein Schatzsuche-Video vom Jakobsweg für euch!

Dieser Beitrag spielt mit bei der Herbstglück-Linkparty bei Loretta und Wolfgang!

Beleuchtung ist alles!
Mit echten Kleidern aus Stoff
Ein ganzes Dorf samt Wasserfall
Eine Kastenkrippe
Eine Krippe im Ei aus Ecuador
Die Herbergssuche in Elzach
Steinböcke im Wurzelgebirge
Schneeverstärkung durch Staub in der Fensterscheibe
Sehr alt
Sehr schön bunt
Aus Papier und auch schon sehr alt
Mein diesjähriger Liebling- guckt euch bitte Marias Ausdruck im Vergleich
zu Josefs an... 
Papier in einer Schachtel - in Wirklichkeit hat das ein unglaubliche
Tiefenwirkung, die auf dem Foto leider völlig verschwindet