Montag, 21. Oktober 2019

Die letzten Blätter



Ihr merkt schon, mir gehen gerade mal wieder die Ideen für Post-Titel aus, insbesondere, wenn es sich um den Balkon dreht. Wenn das so weiter geht, nummeriere ich durch oder verteile Vornamen.
Das da oben ist, was eine Erle unter Herbstfärbung versteht. Auf einem netten Foto mit Abendlicht sieht alles hübsch aus, aber in Wirklichkeit werden bei Erlen die Blätter einfach unspektakulär braun, rollen sich ein und fallen ab.


















Der irgendwie japanische Ahorn wird dagegen immer attraktiv gelb. Die Birke selbstverständlich auch. Trotzdem will ich kein Wort gegen meine liebe Erlen sagen.


















Das hier ist nämlich unser Balkon im Frühling. Hinter dem Sessel seht ihr ein paar schüchterne grüne Blättern hervorlugen: Meine beiden Erlen.


















... und so sehen sie jetzt aus. Die hinter der Rückenlehne hat irgendwelche Schwierigkeiten. Ich glaube, dass jemand im Blumentopf wohnt und sich an den Wurzeln gütlich tut. Trotzdem ist sie einen guten halben Meter gewachsen. Die hinter der Armlehne hat dagegen einen satten Meter an Höhe zugelegt.
Leider muss ich die beiden jetzt bald zurückschneiden, weil man Bäume in Töpfen zu einem gewissen Zwergwachstum zwingen muss, sonst gehen sie ein.


















Rechts vom Ahorn steht ein Topf mit einer Lupine, die im Spätsommer beträchtlich in die Höhe geschossen ist. Leider ohne zu blühen, aber dafür sammelt sie wunderbar Regen- und Tautropfen.


















Die im August gekauften gelben Chrysanthemen sind wunderbar wieder rausgewachsen und blühen zum zweiten Mal.























Freude über Freude: auf dem Balkon wächst ein Baumpilz am Fuße der Birke. Der Birke geht es gut, möchte ich betonen.























Auch sehr gut geht es dem prächtigen grünen Moospolster, das ihren Topf bedeckt. Die beiden bemalten Steine sind schon eingewachsen und werden langsam überwuchert.























Hab ich nicht letztes Mal die Stinkerle für ihre Resistenz gegen Schädlinge gelobt? Ich hätte es vielleicht sein lassen sollen.


















Ein paar Tage später habe ich diese grünen Freds gefunden, die fröhlich ihre Blätter mampfen. Na ja, sollen sie. Die Blumen überleben trotzdem und beim derzeitigen Pro-Insekten-Klima guckt mich auch niemand mehr allzu schräg an, wenn ich die Dicken einfach weiterfressen lasse.


3 Kommentare:

  1. Hallo du, durchnummerieren, das ist doch auch eine gute Idee ;-) wie sich die Postboten hierzulande freuen würden, hätten wir nummerierte Straßen :-) schön, was es alles zu entdecken gibt bei dir, und dein Wohnzimmer ist zauberhaft! Ich liebe Rosenmuster, und sehe ich da ein Fuchskissen? Von Füchsen kann ich auch nie genug kriegen. Deine Erlen sind ja zauberhaft! So wunderschön Rot ist, goldene Blätter haben auch immer was. Das Moospolster wirkt so kuschlig. Hab' eine wunderschöne, milde Oktoberwoche! Viele liebe Grüße, Bianca

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  2. Liebe Centi,
    manchmal fallen mir auch keine Titel für die Posts ein, durchnummerieren oder Vornamen ist eine Idee. Bäume in Töpfen erinnert mich an Bonsais, die ich immer sehr schön fand, aber trotzdem nicht mehr kaufe, weil die, die ich hatte immer kaputt gegangen sind.
    Das Bild mit den bemalten Steinen ist umwerfend schön.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  3. Die bemalten Steine im Moos sind ja mal eine tolle Idee. Sieht super aus und das braune Blatt ist das Tüpfelchen auf dem i :D

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Ich freue mich immer über nette und konstruktive Kommentare! Vielen Dank dafür!
Antworten auf ältere Beiträge moderiere ich, damit mir nichts durch die Lappen geht. Deswegen kann es da schon mal länger dauern, bis dein Beitrag erscheint.

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