Samstag, 12. September 2020

Der Balkon im September























Die Blüten werden weniger, die Samenstände mehr.



















Diese Kollegen hab ich vor ein oder zwei Wochen im Supermarkt gekauft und in eine kleine Schale gepflanzt. Bin ja mal gespannt, wie die sich halten. Eigentlich müssten sie sich auf einem sonnigen Balkon ja wohlfühlen.


















Schwebfliegen gibt es jetzt bei uns keine mehr, aber dafür Wanzen. Dieses schicke Exemplar ist eine Streifenwanze, nicht zu verwechseln mit der Feuerwanze, die gerne in Massen auftritt.


















Und eine ganz normale Stinkwanze, aber noch im letzten Nymphenstadium. Also noch nicht ganz ausgewachsen.























Meine Lieblingsweidenröschen blühen noch...



















... und die eine oder andere Rose.


















Den Sonnenschirm kann ich gerade leider nicht benutzen (obwohl ich ihn echt noch brauchen könnte), weil Madame Spinne da jeden Morgen ein prächtiges Netz dran baut. Das kann ich ja nun nicht ständig kaputt machen, das wäre doch total frustrierend für das arme Tier.













Dieser Post macht mit bei der Sommerglücklinkparty auf www.gartenwonne.com.

Freitag, 11. September 2020

Straßenfunde


















In ein Alleebäumchen in Freiburg hat jemand mit viel Mühe diese Glasdinger gehängt. Fast hätte ich Glasaugen geschrieben. Es soll glaube ich auch ein Augenmotiv sein, nur natürlich keine Prothese.


















Wenn ich mich recht erinnere, soll das Auge irgendwie Böses abwehren - ob das hilft, lasse ich mal dahingestellt, aber der Baum sieht auf jeden Fall richtig schön aus.























Auch in Freiburg dieser bereits schiefgerempelte Blumenbeet-Schutz, sehr passend bemalt.


















Und in Elzach hat jemand von ganz anderen Fundstücken offenbar die Nase voll.

Mittwoch, 9. September 2020

Pilze schnitzen























Im Laufe meines Bloggerlebens habe ich schon einige Pilze produziert: Fimopilze, Filzpilze, Ventilkappenpilze, Pilze aus Eichelkappen, Pilzstempel, Papierpilze... nur aus Holz geschnitzt hatte ich noch keine.


















Das Seltsame ist - ich wäre auch nie auf die Idee gekommen, wenn ich nicht neulich über Wolfgangs Pilzschnitzanleitung gestolpert wäre.
Ihr seht, es ist wirklich kein Hexenwerk.
Man braucht einen dünnen Ast oder dicken Zweig, ein Taschenmesser und eine Säge.


















Meine Pilze sind ziemlich klein.

















Der größere hat einen gedrechselten Kopf, der mal auf einem "Wiederverschlusskorken" für Weinflaschen saß. Die Zeit des Korkens war abgelaufen, aber den schönen Holzkopf wollte ich nicht wegtun. Deshalb hat er einen neuen Pilzstiel bekommen und gibt jetzt mit seinen kleineren Kollegen die Herbstdeko im Bücherregal.

Sonntag, 6. September 2020

Sonntagsradelrunde


















Heute ohne viel Text - dafür mit Wolken, Hirschen und Büffeln.

























Die Hirsche und die Bisons wohnen nicht zusammen, da sind ein paar Kilometer dazwischen.




Samstag, 5. September 2020

Fallobsternte























Heute läute ich offiziell den Herbst ein! Es gibt Apfelkuchen aus eigenen Äpfeln.
Hier übrigens das Rezept dazu.
Auf unserem Gemeinschaftsgrundstück stehen nämlich ein paar Apfelbäume. Ungepflegt, aber auch ungespritzt, produzieren sie eifrig Äpfel.



















Ich habe heute ein paar aufgesammelt, die runtergefallen waren. Eine grüne, säuerliche Sorte.
Fallobst macht etwas mehr Arbeit als Super(markt)model-Äpfel. Man muss es gründlich waschen und wurmige oder angestoßene Stellen wegschneiden. Einige Äpfel sind auch ziemlich klein, aber zum Backen oder Apfelbrei Kochen sind die immer noch mehr als gut genug.


















Und ein paar makellose Karwenzmänner sind auch dabei.

Freitag, 4. September 2020

Sich regen bringt Sägen - Teil 3



















Ja, mein letzter Sägen-Post ist eine ganze Weile her. Das lag daran, dass das Sägeblatt doch etwas auf sich warten ließ.
Aber der Eisenwarenhändler meines Vertrauens hat Wort gehalten und mich angerufen, als es letzte Woche endlich da war. 


















Aus Schweden importiert. Ich finde das Wort Bügelsägeblatt auf Schwedisch sehr schön.


















Weil ich das Original vorsichtshalber noch aufgehoben hatte, hier ein direkter Vergleich. 


















Fluch und Segen von Handschuhen: Natürlich ist es sehr viel besser, wenn man nur den Handschuh einklemmt und nicht die Haut, auf der anderen Seite wäre die Haut vermutlich gar nicht erst dazwischen geraten...

Das Sägeblatt einzuspannen war nicht schwer. Das konnte, wie so viele Schreiberinnen von Rezensionen im Internet immer so bodenlos unbedarft formulieren, "auch ich als Frau".  
Ja. Man braucht kein Y-Chromosom dafür.
Das starke Geschlecht ist genau dann im Vorteil, wenn es um körperliche Kraft geht. Da sind sie uns überlegen. Alles andere können wir genau so gut - und wenn nicht, liegt es an gesellschaftlichen Normen und überkommenen Erziehungsmethoden, die wir bitte endlich mal hinter uns lassen sollten, und nicht daran, dass uns die Natur anders geschaffen hat als die Männer.

Aber zurück zum Thema! 
Ich habe natürlich ein paar vorher-nachher-Fotos gemacht, denn das ist ja immer das Beste.




















Doch, das hat sich gelohnt.


Da hab ich jetzt die Vorderseite fotografiert, weil der Juni nun doch schon ein paar Tage zurück liegt - aber glaubt mir, die Rückseite sieht ganz ähnlich aus.

Der Praxistest darf natürlich auch nicht fehlen:

Na also. Sie sägt. Und zwar wie die Sau!


















Teil 1 des Sägenepos findet ihr hier, und Teil 2 hier. 

Dienstag, 1. September 2020

Hallo September!


















Heute ist meteorologischer Herbstanfang!


















Und so fühlt es sich auch an.



















Die ersten Blätter werden bunt, die Astern blühen, es regnet ein bisschen und die Spinnen bauen Netze.


















Aber die Sonne wird uns die nächsten Tage wieder einholen.


















Habt eine feine Woche!