Freitag, 6. September 2013

Der Kaiserstuhl

... der liegt ja nicht weit weg von uns.
Aber wenn ich da von zu Hause aus mit dem Fahrrad drum herum fahre und dann wieder heim, ist die Strecke doch ganz ordentlich.
Und genau das hab ich gestern gemacht.


















113 Kilometer! Bei dieser Affenhitze.
Natürlich mit ziemlich vielen Pausen dazwischen, aber ich hab's geschafft, bin noch am Leben, hab keinen Muskelkater und keinen wunden Popo.
Nur blöderweise an den Oberschenkeln jeweils einen hübschen roten Ring mit Ausschlag rund ums Bein, weil in den Radlerhosen so fiese Silikonbänder drin waren. Das Mistzeug gehört doch verboten. *grummel*
Aber egal, was macht das schon aus, wenn man den Kaiserstuhl umrundet hat und über den Tuniberg zurückgefahren ist?


















Das hier der höchste Punkt vom Kaiserstuhl, der Totenkopf. Daher kriegen wir unser Fernsehprogramm. Wenn wir es denn kriegen. 


















Schattenspiele kurz vor Burkheim - ein Gespenst? Ein Teufelchen? Eine missgelaunte Eule?























Am Ortsschild hängt noch ein komischer Vogel.
Übrigens hab ich von Burkheim noch eine Menge Bilder gemacht, die euch die nächsten Tage noch mal extra zeige. Das ist nämlich richtig nett da.

Das hier ist die Dreisam kurz vor Riegel. Oder vielleicht ist es auch die Alte Dreisam - das sind alles keine richtigen Flüsse, sondern Kanäle, die sich naturgemäß ziemlich ähnlich sehen.






















 
Die Störche stehen da offenbar sehr gerne drin rum, suchen nach Fressbarem und kühlen sich die großen Füße.



































Im Kaiserstuhl gibt es natürlich vor allem eins - Wein. Reben ohne Ende. Es ist heiß, es gibt wenig Wald, aber es gibt Weinberge, Weinberge und noch mal Weinberge.
Man muss das mögen. Mal durchfahren finde ich schön, aber wohnen wollte ich da nicht.


















Und das ist der Blick vom Tuniberg (das ist ein vorgelagerter kleiner Berg) zurück auf den Kaiserstuhl.
Ich bin da hochgefahren mit meinen acht Gängen. Also in erster Linie nur mit einem, natürlich dem kleinsten, der aber so klein leider nicht ist.
Auf dem letzten Loch pfeifend, aber ohne zu schieben.


















Da steht ein riesengroßes Kreuz, das ich vom Freiburger Schönberg aus schon mal gesehen habe. Ich bin geneigt, es das Gipfelkreuz zu nennen...
Von dem und von ein paar anderen Wegkreuzen hab ich auch noch mehr Bilder.


















Irgendwo kurz hinter Waltershofen steht am Straßenrand das Bettelbrünnele. Mit Trinkwasser.
Hoffe ich.
Also bis jetzt geht's mir wenigstens gut.


















Außerdem hat das "Brünnele" ein sehr großes, kühles Wasserbecken, in dem zum Glück eine Menge Algen und Blätter drin rumschwammen, sonst hätte ich mich da einfach reingelegt.

Kommentare:

  1. 113km?! Bei dem Wetter?! Wow!

    Da war die Aussicht ja mehr als lohnend, wenn man deine schönen Bilder betrachtet :)

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  2. Bei uns in München war es gestern zwar nicht soooo brüllend heiß wie bei Euch, aber trotzdem ganz schön warm.... Also: Respekt!!

    Ich finde ja das Bild von dem sich im Wasser spiegelnden Storch wirklich toll.

    Viele Grüße

    Andrea

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    1. Ich glaube ja, das ist Wasser, das sich im Storch spiegelt...

      Gruß, L (I.)

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  3. Ich finde es war eine Eule *GG*, aber möglicherweise auch gutgelaunt.

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  4. Hut ab,
    du schnurrst ja die Fahrrad-Kilometer nur so ab!

    Ein schönes Wochenende!
    Nula

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Ich freue mich immer über nette und konstruktive Kommentare! Vielen Dank dafür!