Montag, 11. Juni 2018
Mohntag
Heute mal wieder Gastbilder vom Captain: Klatschmohn in der Rheinebene.
Schön, dass wir noch nicht restlos alle Blümchen mit Herbiziden umgebracht haben.
Sonntag, 10. Juni 2018
Kleinvolkszählung
Ich war im Wald, Insekten gucken.
Gucken, zählen und Aufschreiben, unter reger Anteilnahme der Betroffenen, und mit sehr unterschiedlicher Bestimmungstiefe. Für den NABU.
Übrigens ist ein Weberknecht kein Insekt, sondern ein Spinnentier und war folglich nicht von Interesse (und ich persönlich würde auch keinen Finger rühren, um Weberknechte vor dem Aussterben zu retten).
Die schönsten und größten Krabbelheimer hab ich übrigens auf einem der vielgeschmähten Neophyten gefunden, dem japanischen Staudenknöterich.
Mag sein, dass der andere Pflanzen verdrängt, wo er in Massen vorkommt, aber die Viecher schätzen ihn offenbar als sonnigen Sitzplatz und dating point.
Bei diesen schmucken Käfern habe ich lange drüber nachgegrübelt, ob das nun ein bestimmte Art Scheinbockkäfern oder eine andere bestimmte Art Bockkäfer sind. Ebenso bei den Ameisen, den Blattläusen und vielen anderen mir nur vage bekannten Biesterchen. Das hat mich ziemlich lange Internetrecherchenzeit gekostet. Leider umsonst, weil mich das Onlineformular beim NABU ohne erkennbaren Grund rausgekickt und alle meine Daten gelöscht hat. Das war schon ein bisschen ärgerlich.
Großen Erkenntnisgewinn hatte ich (mal abgesehen von der Sache mit den Weberknechten) auch nicht, weil mir einfach nie merken kann, ob irgend jemand nun ein schmalflügeliger Tüpfelknilch oder ein doppelwandiger Flügelrüssler ist.
Immerhin, ein Stündchen Tiere anschauen und fotografieren ist nie verschenkte Zeit.
Freitag, 8. Juni 2018
Schilder und Zeichen
Ein sehr nettes Nasengesicht auf Blau.
Hat was mit Strömungen zu tun.
Nichts geht über eine saubere Beschriftung!
Und den hier natürlich nur wegen der eher mageren Rechtschreibleistung.
Mittwoch, 6. Juni 2018
Subtropen
Hört dieses Wetter mal irgendwann wieder auf? Jeden Tag schwülste Wärme, und abends oder nachmittags Gewitter. Es nervt.
Den Blitzableiterdeckel da oben könnte man gut zum Bedrucken von T-Shirts oder Einkaufsbeuteln benutzen. Hab ich mal im Internet gesehen, dass hippe junge Leute sich mit Stofffarben etc. bewaffnen und dann hübsche Gullideckel (so was gibt es!) als Stempel benutzen. Also, sie lassen sie schon im Boden, sie rollen nur die Farbe drauf und drücken dann den Stoff drauf - keine so schlechte Idee.
Da hab ich nun 671 Pins in meinem Pinterestordner "DIY-Ideen", den aber nicht.
Oh... doch. Da isser ja.
Ich gucke so lange den Spatzen beim Abkühlen zu. Auch schön.
Sonntag, 3. Juni 2018
Sieben Sachen
Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Weiland erdacht von Frau Liebe, nun gesammelt bei Geraldine.
1. Spatzen gefüttert. Im Bild Vater und Kind. Die Kleinen sind jetzt gerade soweit, dass sie auch schon selbstständig fressen, aber im Zweifel lassen sie sich lieber noch füttern.
2. Mit dem Fahrrad um die Blumenteppiche herumgelenkt. Offensichtlich ist in Siegelau heute erst Fronleichnam - eigentlich logisch, so ein Pfarrer hat ja heutzutage einen ganzen Stall voll Kirchen zu betreuen und kann nicht überall gleichzeitig Messe lesen.
2 a. Bonusbild!
3. Leider dieses Hasenidyll gestört. Die beiden guckten gerade auf die Straße runter, auf der ein Auto fuhr.
4. Anschließend das Stahlross geputzt. Das hatte es bitter nötig.
5. Die Birkenfeige zurechtgestutzt. Das kann man ruhig machen, die wachsen gut wieder raus. Unsere ist schon fast 20 Jahre alt, fällt mir gerade auf.
6. Gemüsecurry mit Erdnüssen gekocht.
7. Gelesen. Gar nicht schlecht, auch wenn hier und da das Lektorat gepfuscht hat und oder die Story ein bisschen zu offensichtlich im Helsinki-Sightseeing wurzelt. Davon abgesehen spannend, unterhaltsam und nicht doof.
Weiland erdacht von Frau Liebe, nun gesammelt bei Geraldine.
1. Spatzen gefüttert. Im Bild Vater und Kind. Die Kleinen sind jetzt gerade soweit, dass sie auch schon selbstständig fressen, aber im Zweifel lassen sie sich lieber noch füttern.
2. Mit dem Fahrrad um die Blumenteppiche herumgelenkt. Offensichtlich ist in Siegelau heute erst Fronleichnam - eigentlich logisch, so ein Pfarrer hat ja heutzutage einen ganzen Stall voll Kirchen zu betreuen und kann nicht überall gleichzeitig Messe lesen.
2 a. Bonusbild!
3. Leider dieses Hasenidyll gestört. Die beiden guckten gerade auf die Straße runter, auf der ein Auto fuhr.
4. Anschließend das Stahlross geputzt. Das hatte es bitter nötig.
5. Die Birkenfeige zurechtgestutzt. Das kann man ruhig machen, die wachsen gut wieder raus. Unsere ist schon fast 20 Jahre alt, fällt mir gerade auf.
6. Gemüsecurry mit Erdnüssen gekocht.
7. Gelesen. Gar nicht schlecht, auch wenn hier und da das Lektorat gepfuscht hat und oder die Story ein bisschen zu offensichtlich im Helsinki-Sightseeing wurzelt. Davon abgesehen spannend, unterhaltsam und nicht doof.
Samstag, 2. Juni 2018
Gewitterwolken
Nach all den zart-verwaschenen Grün- und Grautönen gestern heute wieder was Lebhafteres in Blau und Weiß.
Gewitterwolken von unten. Gewitter gibt es zur Zeit ja reichlich. Bei uns zum Glück ohne irgendwelche Schäden - kein Sturm, kein Hagel, kein Hochwasser.
Freitag, 1. Juni 2018
Wolkenrinder
Gestern war ich Radfahren, und zwar vor allem bergauf.
Hier kam eine ganze Herde Rinder höchst erwartungsvoll angezockelt. Das war sehr niedlich, aber leider haben die auch ihren Fanclub mitgebracht.
Fliegen en masse. Wenn man sich bei schwülem Wetter mit dem Rad einen langen, steilen Berg hochkämpft, ist ein begleitender Fliegenschwarm genau das, worauf man noch gewartet hat. Na, immerhin stechen die nicht.
Ein Stück weiter oben war es schon viel nebliger.
Diese Rindviecher haben mich nicht weiter beachtet, aber ihre Fliegen fanden mich trotzdem prima. Da macht man sich über das Insktensterben gleich viel weniger Gedanken.
Oben auf dem Berg war der Nebel wirklich dicht. Oder die tiefhängenden Wolken.
Wer genau hinschaut, findet noch einen Heurechen.
Im Wald tropfte das Wasser so von den Blättern, dass es da praktisch geregnet hat.
Ein bisschen wie im Herbst, nur viel wärmer.
Auf der Rückfahrt, als ich die Wolkenschicht wieder hinter mir gelassen hatte, hab ich den vierten Hasen des Tages gesehen.
Er fühlte sich gut getarnt.
Und noch ein paar nützliche und nahrhafte Haustiere.
Nach der Tour hatte ich mir einen Zwischenstopp bei der Erdbeerbude redlich verdient.
Die gab es dann abends mit Zucker und Schlagsahne... wenn schon, denn schon.
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