Donnerstag, 13. September 2018

Das fröhliche Buch























 Die Büchergrabbelkiste hat wieder was Nettes ausgespuckt: Das fröhliche Buch. Eine Sammlung von allerhand Gedichten, Texten und Bildern. Meine Ausgabe ist von 1929, die erste Auflage erschien wohl 1912.

Allein wegen dieser Hänsel-und-Gretel-Hexe hätte ich das Buch schon mitgenommen.

So sind sie, die Niedersachsen  - sturmfest und erdverwachsen























Es sind aber noch viel mehr tolle Bilder drin... und natürlich auch jede Menge Text.


















Sehr besonders fand ich eine Menge  symmetrische Vignetten mit Tiermotiven. Es müssen nicht immer Blumen oder Schnörkel sein.
























Um das nächste Bild als fröhlich zu bezeichnen, muss man schon eine etwas spezielle Art von Humor haben, finde ich.




















 


August Kopisch ist übrigens der, der das berühmte Gedicht mit den Heinzelmännchen geschrieben hat. Er hat auch etwas zweifelhafte Landschaftsbilder gemalt. Es gibt noch viel Schlimmere mit springenden Delphinen im Sonnenuntergang und so. Aber Gott, wem's gefällt, nicht wahr? Das Bild oben ist aber nicht von ihm, sondern von Albert Welti.

Mit dem Internet hat man ja ein riesiges, kostenloses Kunstlexikon mit jeder Menge Bildbeispielen. Das ist schon toll.
Nur die Frau mit den Vignetten, Lina Burger, ist leider nicht so leicht zu finden. Da landet man bei einer Fußballspielerin von der TSG Hoffenheim. Die Bürger heißt, aber immerhin.


















Und zum Abschluss diese Idylle... ich weiß nicht, ob ich mich täusche, aber ich glaube, die sitzen auf einem Speckbrett mit Bierkrughaus. Sehr schön ist auch die dicke Katze links.

Kommentare:

  1. Ich glaub, das ist ein Kachelofen auf dem letzten Bild. Die Ofenluke ist bei dem Knie der Frau.

    Sehr schöne Bilder :D

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    1. Richtig... kein Bierkrughaus, sondern ein Bierkrugofen. Mit Schnee auf dem Dach. Auch verwirrend.

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  2. Gibt es zu dem letzten Bild ein Gedicht oder eine Geschichte?
    Die Basis bildet jedenfalls ein bärtiger auf dem Bauch liegender Mann, Kopf nach rechts. Auf der linken Seite ist ein Fuß zu erkennen. Der Kachelofen mit Hausdach und rauchendem Schornstein ist dann auch ein Kuriosum.
    Wie kommt man auf die Idee, solche Komposition zu schaffen?
    Edith

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    1. Nein, da steht frei im Raum. Den Knilch unten habe ich auch gesehen, war mir aber nicht sicher, ob der wirklich da ist, oder ob ich mir den einbilde...

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  3. Ich liebe so alte Bücher. Die Art und Weise etwas darzustellen ohne Farbe, dafür mit ganz vielen besonderes Details finde ich sehr gelungen. Schöner Post :))
    LG heidi

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  4. Ich liebe Buecher und habe einige sehr alte ergattern koennen... Ich habe welche aus 1800... LG

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