Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Weiland erdacht von Frau Liebe, nun gesammelt bei Geraldine.
1. Vögel gefüttert. Im Bild endlich mal wieder ein Buchfink. Die sind zwar täglich da, aber viel schüchterner als die Spatzen und Meisen und deswegen schwerer zu fotografieren.
2. Möbel zur Seite geschoben, Bild abgehängt, Blendleisten abgeschraubt. Wie deutlich zu sehen, brauchte es einen neuen Anstrich.
3. Staub gesaugt. Phänomenal, was sich hinter Schränken ansammelt!
4. Gestrichen, gestrichen, gestrichen...
5. Winterklamotten angezogen und einmal durch den verschneiten Frühling gelaufen. Die Farbe musste ja eh trocknen.
6. Leisten wieder angeschraubt und Schränke zurück gestellt.
7. Die meisten gewohnten und ein paar neue Bilder aufgehängt. Das hier ist ein Aquarell von Hermann Hesse - also ein Kalenderdruck, versteht sich.
Nächste Woche zeig ich euch Fotos vom schönen, neuen, grünen Gang!
Sonntag, 18. März 2018
Samstag, 17. März 2018
Vogesenföhn
Man braucht nicht unbedingt ein Hochgebirge wie die Alpen für Föhnwetter, die Vogesen reichen auch.
Davon abgesehen, dass diese Wetterlage zwar warm, aber immer etwas unangenehm ist (vor allem für Leute die zu Kopfschmerzen neigen), weiß man auch nie so recht, ob man die Kamera gerade hält. Föhnwolken sind gerne seltsam schief.
Am besten gefallen mir ja immer richtige Föhnfische, aber die hatten wir dieses Mal nicht.
Freitag, 16. März 2018
Doppelt hält besser
Schaut her, ich hab zwei gleiche Bücher. Geschenkbüchlein mit niedlichen Weihnachtsgeschichten von 1953.
Das erste steht seit Jahren in meinem Bücherregal, nachdem ich es von meinen Eltern übernommen habe - ich bin also sozusagen mit diesem Buch aufgewachsen. Das zweite hab ich letzte Woche aus der Grabbelkiste gegriffen, weil ich es nicht wiedererkannt habe.
Da war nämlich ein Schutzumschlag drum rum. Nur der Name des Autors weckte leise positive Assoziationen.
Mein altes Exemplar ist das auf der linken Seite, das weder verfärbt ist noch seltsam riecht. Also darf das andere wieder zurück in die Kiste.
Und dann gab es ja gestern beim großen blauen Discounter Wandfarbe in bunt und billig. Natürlich hab ich mir im Vorfeld über den Daumen ausgerechnet, wie viel ich wohl brauche und bin zu dem Schluss gekommen, dass ein Eimer reicht.
Also schlappe ich gleich morgens aus dem Büro zu Aldi (ich hab gleitende Arbeitszeit und kann so Sachen machen). Genügend vom gewünschten Farbton vorhanden - ach, soll ich nicht vorsichtshalber zwei nehmen? Ach nee, komm, einer reicht. Bezahlt, Eimer ins Büro geschleppt.
Und dann sitze ich drei Stunden lang im Büro und denke, ja aber wenn das jetzt doch nicht reicht… und mir geht kurz vor Schluss die Farbe aus… oder ich muss 2 Anstriche machen… was mach ich denn dann nur… und was mache ich, wenn jetzt schon jemand anders den letzten passenden Eimer gekauft hat?!
In der Mittagspause habe ich kapituliert, bin noch mal zu Aldi gerannt und hab zum Glück noch den letzten Eimer "Mintgrün" bekommen.
Das ist der Eimer für die Nerven.
Vermutlich hätte einer gereicht, aber ich bin psychisch leider nicht in der Lage, die Ungewissheit auszuhalten!
Dienstag, 13. März 2018
Kritzelblock
Für mehr Gekritzel auf dem Blog hab ich jetzt eigens einen Block zum Kritzeln... es ist herrlich.
Man zeichnet ja zum Beispiel generell zu wenig Katzen.
Der Block ist einfach nur ein Schreibblock, den ich kostenlos abstauben konnte. Graues Recyclingpapier, aber ohne Linien oder Gitter, die mich immer ganz schrecklich stören, wenn ich was zeichnen möchte.
Ich will ja schließlich meine eigenen Linien und Gitter machen.
Und Löcher reinschneiden, damit die nächste Seite durchguckt.
Alles reine Spielerei, aber eben eine nette Beschäftigung. Heutzutage ist dergleichen gerne als Doodle irgendwie hip oder als Zentangle fast schon in den Rang einer eigenen Kunstform mit therapeutischem Ansatz erhoben. Na ja, es kann ja wohl niemandem schaden, Kringel zu zeichnen. Nehme ich an. Und bestimmt zeichnen die viel bessere Kringel als ich.
Trotzdem nervt es mich machmal, wenn uralte Bekannte neue Namensschilder umgehängt kriegen, weil sie gerade von irgendwem als neue Mode verkauft werden müssen. Trinkjoghurt heißt jetzt Lassi und Häkeltierchen sind auf einmal Amigurumi. Wenn meine Oma gewusst hätte, dass sie mir im Jahre 1980 eine Amigurumihenne mit drei Küken gehäkelt hat, und das ganz ohne Anleitungsbuch oder ein Videotutorial... na, ich weiß nicht, ob es sie beeindruckt hätte. Eher mal nicht so richtig.
Ich hab meinen Block mit purer Absicht gänzlich stillos mit Penny-Aufklebern (auch die gab es mal umsonst) beklebt.
Übrigens hatte ich eine Großtante, die für uns Kinder aus Zeitschriften Tierbilder ausgeschnitten und in alte Schulhefte geklebt hat. Als Bilderbücher. Das fand ich toll (vor allem, wenn es Bilder von Katzen waren).
Vermutlich war das schon eine frühe Form von Srapbooking. Und Tante Grete wusste von nichts!
Ich zeichne also erstmal, was mir gerade einfällt.
Manchmal guckt es freundlich zurück.
Man zeichnet ja zum Beispiel generell zu wenig Katzen.
Der Block ist einfach nur ein Schreibblock, den ich kostenlos abstauben konnte. Graues Recyclingpapier, aber ohne Linien oder Gitter, die mich immer ganz schrecklich stören, wenn ich was zeichnen möchte.
Ich will ja schließlich meine eigenen Linien und Gitter machen.
Und Löcher reinschneiden, damit die nächste Seite durchguckt.
Alles reine Spielerei, aber eben eine nette Beschäftigung. Heutzutage ist dergleichen gerne als Doodle irgendwie hip oder als Zentangle fast schon in den Rang einer eigenen Kunstform mit therapeutischem Ansatz erhoben. Na ja, es kann ja wohl niemandem schaden, Kringel zu zeichnen. Nehme ich an. Und bestimmt zeichnen die viel bessere Kringel als ich.
Trotzdem nervt es mich machmal, wenn uralte Bekannte neue Namensschilder umgehängt kriegen, weil sie gerade von irgendwem als neue Mode verkauft werden müssen. Trinkjoghurt heißt jetzt Lassi und Häkeltierchen sind auf einmal Amigurumi. Wenn meine Oma gewusst hätte, dass sie mir im Jahre 1980 eine Amigurumihenne mit drei Küken gehäkelt hat, und das ganz ohne Anleitungsbuch oder ein Videotutorial... na, ich weiß nicht, ob es sie beeindruckt hätte. Eher mal nicht so richtig.
Ich hab meinen Block mit purer Absicht gänzlich stillos mit Penny-Aufklebern (auch die gab es mal umsonst) beklebt.
Übrigens hatte ich eine Großtante, die für uns Kinder aus Zeitschriften Tierbilder ausgeschnitten und in alte Schulhefte geklebt hat. Als Bilderbücher. Das fand ich toll (vor allem, wenn es Bilder von Katzen waren).
Vermutlich war das schon eine frühe Form von Srapbooking. Und Tante Grete wusste von nichts!
Ich zeichne also erstmal, was mir gerade einfällt.
Manchmal guckt es freundlich zurück.
Montag, 12. März 2018
Frühlingsboten
Oben blau, unten grün...
Jede Menge Schneckenhäuser und Schneeglöckchen. Von letzeren dachte ich ja, dass der Frost sie kaputt gemacht hätte, weil die alle ganz matschig am Boden lagen, aber kaum wird es mild - zack, sind sie wieder da.
Besonders hübsch finde ich immer Erlenblüten. So ähnlich wie die von Haselnussbüschen, nur bunter. Die Haselblüten werden ganz gelb, die Erlenblüten bleiben teilweise dunkelrot bis violett. man muss sie aber schon genau angucken, sonst sieht man nur hellbraune Schlenkerwürste.
Was schlenkert und staubt sind immer die männlichen Blüten, die unauffälligeren weiblichen Erlenblüten seht ihr obendran. Das werden dann später die kleinen Zapfen.
Sonnenstrahlen und Regentropfen sind auch immer ein dankbares Motiv, selbst wenn man nur die Tacshenkamera dabei hat.
Und zum krönenden Abschluss noch eine Elsternversammlung. Sie waren recht ruhig - gerade an Elstern ein feiner Zug.
Sonntag, 11. März 2018
Sieben Sachen mit Regen und Rest-Grippe
Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Weiland erdacht von Frau Liebe, nun gesammelt bei Geraldine.
1. Vögel gefüttert. Die Spatzen fungieren gerne als Wecker für den säumigen Futterauffüller: Wenn nichts da ist, wird lauthals getschilpt.
2. Ein Müsli für mich gebaut. Ihr seht, wie hier die Prioritäten verteilt sind.
3. Schuhe geschnürt und ein kleines bisschen draußen rumgelaufen. Nur kurz und nur zu ebener Erde, am Berg geht mir gerade zu schnell die Puste aus.
Weil die Lumpis wasserdicht sind, kann man sie sehr schön säubern, indem man sich irgendwo in flaches, fließendes Wasser stellt und abwartet.
4. Beinahe ein tolles Fotos gemacht. Leider ist das Hauptmotiv weggeflogen. Es wäre eine Wasseramsel gewesen.
5. Wieder Wasserwechsel. Die Zweige machen Fortschritte.
6. Gehäkelt. Ich muss langsam mal wieder ein paar Fäden vernähen, sonst sitze ich da stundenlang dran, wenn die Decke mal fertig ist.
7. Küchenfenster geputzt: Jetzt wieder durchsichtig...
Weiland erdacht von Frau Liebe, nun gesammelt bei Geraldine.
1. Vögel gefüttert. Die Spatzen fungieren gerne als Wecker für den säumigen Futterauffüller: Wenn nichts da ist, wird lauthals getschilpt.
2. Ein Müsli für mich gebaut. Ihr seht, wie hier die Prioritäten verteilt sind.
3. Schuhe geschnürt und ein kleines bisschen draußen rumgelaufen. Nur kurz und nur zu ebener Erde, am Berg geht mir gerade zu schnell die Puste aus.
Weil die Lumpis wasserdicht sind, kann man sie sehr schön säubern, indem man sich irgendwo in flaches, fließendes Wasser stellt und abwartet.
4. Beinahe ein tolles Fotos gemacht. Leider ist das Hauptmotiv weggeflogen. Es wäre eine Wasseramsel gewesen.
5. Wieder Wasserwechsel. Die Zweige machen Fortschritte.
6. Gehäkelt. Ich muss langsam mal wieder ein paar Fäden vernähen, sonst sitze ich da stundenlang dran, wenn die Decke mal fertig ist.
7. Küchenfenster geputzt: Jetzt wieder durchsichtig...
Samstag, 10. März 2018
Engelshaar
Einigermaßen passend zum heutigen Nieselregen (den ich gerade sehr gemütlich finde), gibt es heute Bilder vom grau-bunten Himmel.
Diese Wolken sehen aus wie das, was ich als Engelshaar in Erinnerung habe. Damit ihr auch wisst, was ich meine, wollte ich gerade ein Bild verlinken - und finde keins. Nur komische krüsselige Metalldrahthaufen und türkische Süßspeisen.
Meiner Meinung nach war Engelshaar wunderschön weiß und eher wie glänzende Watte, nur alle Fasern hübsch parallel und dann gleichmäßig gewellt. Es gab eigentlich gar nichts Schöneres auf der Welt. Nicht für neunjährige Mädchen.
Ha, und hier hab ich es doch noch gefunden! Heißt jetzt Feenhaar und "darf nicht in die Hände von Kindern gelangen", da aus Glaswolle.
Pfft.
Vielen Dank für eure freundlichen Genesungswünsche - es geht langsam, aber sicher bergauf...
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