Freitag, 6. September 2019

Ein Kessel Buntes


















Diese ungewohnt niederdeutsch wirkende Inschrift steht über dem Eingang eines netten 50er-Jahre-Häuschens in Elzach, also mitten im Schwarzwald. Zwar ist auch im Alemannischen ein Haus ein "Hus", aber die Verkleinerungsform lautet "Hüsli". Und das "ons" passt auch nicht, obwohl es sich phonetisch irgendwie schon schön ins breite Elztälerisch einfügt...
Was für eine Art Plattdeutsch es ist, weiß ich nicht, ich tippe auf etwas Nordöstliches. Vielleicht hatten sich Kriegsflüchtinge das Haus gebaut.
Auf Norwegisch heißt ons huske "erinnern wir uns", aber das halte ich für Zufall.


















Apostroph ist bekanntlich Englisch für: Vorsicht, gleich kommt ein "s". 
Wenn hier das Ohr von einem Herrn Schwein gemeint wäre, wäre es immer noch falsch, dann müsste es Schweins Ohr heißen. Aber da sich der Name auf das nahrhafte Tier bezieht, würde ein schlichtes Schweinsohr völlig ausreichen.
Zum Glück heißt das Gebäck nicht Schwein'e Ohr...























Und zum Schluss noch eine Verpackungsbeschriftung, die der kleine Drache lustig findet, weil er albern ist.

Mittwoch, 4. September 2019

Ein Waldspaziergang


















Wer noch einen Gletscher in den Alpen sehen möchte, sollte sich beizeiten auf den Weg machen.
Und wer im Wald spazierengehen will, sollte dies ebenfalls tun, solange noch Wald vorhanden ist.


















Also irgendwas wird schon weiterhin waldartig wachsen, da bin ich mir sicher, aber so richtig schöne, schattige Tannen- oder Buchenwälder mit echt großen Bäumen werden in absehbarer Zeit selten werden.


















Das bisschen Regen, was in den letzten Wochen gefallen ist, hat tatsächlich für ein paar Pilze gereicht.




















Auch der kleine Frosch fühlt sich noch recht wohl.
























Geht doch mal wieder in den Wald, wenn ihr die Gelegenheit habt - Wald tut einfach gut.


Samstag, 31. August 2019

Wie man an ein Stickbild kommt


















Die leichte Variante.


















(Die schwere wäre: selber Sticken.)


















Man kauft auf dem Flohmarkt eine alte bestickte Tischdecke, nimmt einen Stickrahmen als Schablone, schneidet ein Motiv passend aus, bügelt es nochmal schön glatt und klemmt es in besagten Rahmen.


















Et voilà. Schwuppdiwupp. Kann an die Wand.

Dienstag, 27. August 2019

Morgensonne


















... mit Tau und ein wenig Dunst.



















Ein Hauch Spätsommer.




Sonntag, 25. August 2019

Zwei Seelen...

... wohnen, ach! in meiner Brust.

Seele 1: Man kauft keine Kinkerlitzchen beim Billigheimer, denn sie wurden höchstwahrscheinlich unter völliger Missachtung jeglicher Natur- und Umweltschutzmaßnahmen von ausgebeuteten Minderjährigen für einen Hungerlohn hergestellt.

Seele 2: Oh, guck mal, hübsche Holzkästchen für 1,99 €... mit Magnetverschluss!

Centi: Ich nehme zwei.


















Was soll ich sagen. Centi macht so was ja nicht ständig und hat durchaus ein schlechtes Gewissen, aber irgendwie ist Centi auch nur ein Mensch und hofft, dass gelegentliche Holzkästchen noch relativ besser sind als sagen wir mal SUV zu fahren oder jährlich ein neues Smartphone kaufen.
Ich gedenke nicht, diese Kästchen jemals wieder auszusondern, denn ich hatte Arbeit genug damit. So wie oben sahen sie im Laden nämlich nicht aus.


















Vorher guckten z.B rundherum Holzspäne raus.


















Ließ sich beheben.


















Die Innenseiten waren nämlich völlig rau. Nur einmal kurz abgeflämmt. 


















Mittels hartnäckigem Einsatz von Schleifpapier und Möbelwachs jetzt sehr viel besser.
 

















Noch mal im Detail -


















- nicht perfekt, aber OK.


















 Auch das Äußere brauchte ein bisschen Aufmerksamkeit, weil da noch allerhand Lackreste dran klebten und die geschnitzten Muster auch ein bisschen Wachs vertragen konnten.


















Doch, so gefallen mir die beiden wirklich.


















Zum Einsatz kommen sie in Gäste-WC und Badezimmer...























Statt hässlicher Pappschachteln.

 

Samstag, 24. August 2019

Frühstück im Zoo


















Als Frühaufsteher aus Überzeugung bin ich immer gleich morgens im Zoo, wenn er aufmacht. Da sind auch im August die Temperaturen noch erträglich, und es sind noch nicht so viele Besucher da.


















Zum ersten Mal hab ich die beiden Luchse in voller Pracht gesehen.
Bitte einmal in die Kamera lächeln:


















Danke.
Die Zunge draußen hätte gar nicht sein müssen, aber das kennt man ja von Hauskatzen.


















Ziegen sind immer gut für Portraitaufnahmen...























 ... sowie diese freundliche Nase, die mich warm anpustetete...























... und Gutes hinter der Kameralinse vermutete. Die nächsten Aufnahmen waren dann etwas unscharf, weil sich die Nase auf der Linse befand.
























Aber nun endlich zum Frühstück - es gab vor allem Obst und Gemüse. Besonders Brokkoli.


















Kam sehr gut an.


















Die Stachelschweine haben allerdings eine Vorliebe für Karotten.
Weil das nicht nur schön aussieht, sondern auch sehr nett klingt, habe ich davon Aufnahmen mit Bild und Ton:



Da guckt die Hirschkuh schon etwas neidisch!
























In erster Linie wollte ich ja auch unserer Patenkinder besuchen, die Füchse. Oder genauer Füchsinnen. Es war nur eine zu sehen... und ich bin mir auch gar nicht ganz sicher, ob es die zweite noch gibt. 























Sie wirkt schon recht alt und gebrechlich. Aber gut, dass sie wenigstens ihren Lebensabend in einem etwas schöneren Gehege als früher verbringen darf.


















Freude über Freude: Da waren tatsächlich mal zwei Nerze wach und tobten einmal durchs Gehege. Sehr schöne Tierchen. Man sieht gleich, warum man Pelzmäntel aus ihnen macht (was natürlich gemein und doof ist).


















Die Nasenbären sehen von oben verdächtig nach Schlummerrolle aus.


















Die haben außer Obst auch ein paar Eier bekommen, die sehr begehrt, aber schwierig zu knacken waren. Mussten weggeschleppt und irgendwo im Geheimen bearbeitet werden.


















Dieses freilaufende Raubtier hat mich angeschmust, sich hinter den Ohren kraulen lassen und sich dann vor die Taubenvoliere gesetzt, um sich an der darin langsam aufkeimenden Panik zu erfreuen.























Die Waldrappe waren von der Katze gänzlich unbeeindruckt.























Störche gibt es bei uns ja wild eigentlich genug, aber an die kommt man selten so nah ran.


















Bis zum nächsten Mal!