... in Öl. Früher hab ich ab und zu mal Bleistiftzeichnungen nach Portraitfotos gemacht, aber das ist erstens lange her und zweitens echt ganz was anderes.
Dies hier ist eine, hm, eine Fantasiekopie, würde ich mal sagen. Das Original ist Gretel von Ferdinand Schauss, ein zu seiner Zeit offenbar gern reproduziertes Bild (es gibt auch einen Hänsel, aber unter uns: Gretel ist niedlicher). Meine Vorlage war eine alte Sepiareproduktion, hat also keine Farben wiedergegeben. Und weil ich online nur Abbildungen von anderen alten Drucken, zwar auch farbige, aber leider kein Foto vom Originalbild gefunden habe, hab ich mir meine Farbgebung im Großen und Ganzen ausgedacht.
Ich gehe davon aus, dass mein Bild einen höheren Kontrast hat und sicherlich bei Weitem nicht so gekonnt gemalt ist wie das Original, aber trotzdem mag ich es ganz gerne.
Dieser Beitrag spielt mit bei der Herbstglück-Linkparty bei Loretta und Wolfgang!
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| Mit Sonnenreflexionen und von der Seite, aber halbwegs farbgetreu. |
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Um die Bleistiftvorzeichnung herum hab ich den Hintergrund schwarz grundiert. Mit Acrylfarbe, ist billiger als Öl und wird eh übermalt. |
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| Da stimmte was mit den Proportionen nicht. Ganz und gar nicht. |
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Trotz Augenbrauen sieht es mir immer noch Vermeers Mädchen mit dem Perlenohrgehänge ähnlich. Ein Bild, das ich, mit Verlaub, nicht sehr schätze. |
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Mit Haaren wirkt es gleich ganz anders. Außerdem war die Kinnpartie zu schmal. |
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Es wird schlimmer, bevor es besser wird... An Auge oder Mund einen halben Millimeter verrutscht und schon stimmt nichts mehr. |
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| So, jetzt ein bisschen Farbe dazu und den Hintergrund teilweise aufgehellt. |
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Und dann noch die Haut geglättet, den Hintergrund teils aufgehellt, teils abgedunkelt. Ich mag den rötlichen Schimmer auf der Wange im Schatten. - Die Farben sind auf meinem ersten Foto besser getroffen. |