Montag, 13. September 2021

Sonntagsradelrunde

Zur Abwechslung: Gestern war der Nebel im Tal und oben war's sonnig. 

Auch schön! 

Halb den Berg hoch sieht man zum ersten Mal die Sonne...
... und tatsächlich: Oben ist eine andere Welt.
Wobei schon noch ab und zu ein dünner Nebelschleier vorbeizieht
Das Heidekraut blüht immer noch
Die Spinnen weben fleißig
Schwarzwaldidylle!
Vermutlich ein Spinnen-Zirkuszelt...
Ab hier muss ich wieder bergab fahren
Und wupp, bin ich wieder im Nebel
Allerdings nicht allzu lange
Die Rinder haben ein sonniges Plätzchen...
und das haben sie auch verdient!

Samstag, 11. September 2021

Nebelspaziergang

Ich bin mir nie hundertprozentig sicher, ob Nebel, der nur oben auf den Bergen und nicht unten im Tal stattfindet, tatsächlich Nebel ist oder nicht doch einfach nur tiefhängende Wolken. 

Aber ich kann ja nun schlecht behaupten, in den Wolken spazieren gegangen zu sein. 

Also: Nebel.

Dieser Beitrag spielt mit bei der Sommerglück-Linkparty bei Loretta und Wolfgang

Die Übergänge sind auf jeden Fall fließend.
Fein ist auch, dass es so ruhig ist - irgendwie dämpft der Dampf auch Lärm.
Ein paar Margeriten wollen es nochmal wissen.
Meine Lieblingspfütze darf nicht fehlen...

Dienstag, 7. September 2021

Ein kleiner Gruß

 ... von der Weide.











Ich komme gerade nicht so richtig zum Bloggen - sprich, ich sitze lieber draußen und lese analog.

Das Wetter muss man ja schließlich nutzen!

Samstag, 4. September 2021

Das Zweite Marmeladenjahr

Weshalb ich jetzt wesentlich mehr Marmelade koche als früher, habe ich im Ersten Marmeladenjahr schon ausführlich erläutert.

Hinzugekommen ist, dass ich dieses Jahr auch ein bisschen auf Vorrat gearbeitet habe - irgendwann ist das einkochfähige Obst im Supermarkt Mangelware, und dann sitzt man wieder da muss zum (vor allem dank Einkaufsradio) grauenhaften Vollsortimenter pilgern, um genießbare Marmelade für teures Geld zu kaufen.

Dieser Beitrag spielt mit bei der Sommerglück-Linkparty bei Loretta und Wolfgang

Eröffnet hat den Reigen wieder der Rhabarber. Fabelhaft wenig Arbeit und immer ein gutes Ergebnis (das Dunkelgrüne rechts im Bild ist Bärlauchpesto).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann kamen die Erdbeeren - sonst keine Lieblinge von mir, zumindest nicht in gekochter Form, aber jetzt hab ich den Dreh raus. Wenig Zucker und ein bisschen zusätzliche Säure, dann wird das was.

Anschließend Aprikosen. Auch die gehen ganz schnell und einfach, allerdings püriere ich die Marmelade immer.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier ein blinder Passagier in den Johannisbeeren. Der Arme: Mitgeernet, mitgewogen, mitabgefüllt, mit zum Großhandel, ab in den Kühltransporter und dann in den Supermarkt. Und da hab ich ihn mitbezahlt, heimgeschleppt, für 24 Stunden in den Kühlschrank gestellt und dann auch noch mitgewaschen. 
Ein robustes Tier. 
Immerhin hab ich ihn dann sehr liebevoll in einen besonders käferfreundlich wirkenden Blumentopf auf dem Balkon gesetzt. Hoffentlich hat er da ein neues Heim und nette Kumpels gefunden.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rote Johannisbeermarmelade ohne Kerne und ohne Käfer.

Freitag, 3. September 2021

Einmal quer durchs Kräuterbeet

... respektive durch die Kräutertöpfe. Pfefferminze, Dill und kleinblütiges Weidenröschen.  

Dieser Post spielt mit beim "Friday-Flowerday" auf Holunderbluetchen!

Mittwoch, 1. September 2021

Mit Schaf - Krippe 2021, Teil 8

Dieser Post macht mit bei Andreas Sammlung von Jahresprojekten auf ihrem Blog "Die Zitronenfalterin".

Alle meine Beiträge zur Krippe findet ihr hier.

Heute verrate ich euch ein paar Tipps und Tricks zum Thema Krippenbau. 
Unter anderem gibt es auch Links auf hilfreiche Seiten, deswegen kann ich nicht ausschließen, dass der heutige Beitrag Werbung im juristischen Sinne enthält. Wie immer unaufgefordert und unbezahlt - ich erwähne hier nur, was ich persönlich gut finde. Alles, was ich genutzt habe, war außerdem kostenlos.

Da ich eine traditionelle, realistisch wirkende abendländische Krippe gebaut habe, bezieht sich vieles auf diesen Krippentypus. Wer eine morgenländische oder ganz andere Krippe basteln möchte, wird aber vielleicht auch das eine oder andere nützlich finden.

1. Tipp
Guckt euch die Wirklichkeit an (darauf beziehen sich heute alle meine Fotos, sozusagen im Stil von Original und Fälschung). 
Wie sehen echte Ställe, Schuppen oder alte Häuser aus? Woraus und wie wurden sie gebaut? Wie verwittern und verfallen sie, und wie werden sie repariert? 
Geht raus, guckt euch um. Wo immer es geht, macht Fotos! Wer bei sich daheim nicht fündig wird (weil er z.B. in einer Großstadt lebt), geht im Internet auf die Suche, oder guckt sich in Büchern um - Werke zur Heimatkunde und Lokalgeschichte sind eine gute Fundgrube.

Alte Holzgebäude sind schiefer, als man denken sollte
... also sollte auch der Krippenstall nicht zu gerade werden. 













































2. Tipp:
Schaut euch dieses Video an. Da baut ein netter Pfälzer eine super Krippe, erklärt jeden Handgriff und gibt jede Menge praktische Tipps. Das ist wirklich ganz toll. Man kann einfach zugucken, wird nett unterhalten und lernt dabei echt viel.
Das im Film erwähnte Krippenmeter, ein wichtiges Hilfsmittel, um ganz einfach die richtigen Proportionen zu erreichen, könnt ihr übrigens hier finden.


Hier sieht man an Tür und Dach äh, Verbindungsstreben, sag ich mal
die machen auch die Krippe naturgetreuer!











































3. Tipp:
Auch sehr hilfreich fand ich diesen kleinen Onlinekurs. Die Bebilderung ist nicht so üppig, aber dafür wird der ganze Bau Schritt für Schritt ausführlich beschrieben. 
Und es gibt zusätzlich viele gute Ideen, was Materialien und deren Be- und Verarbeitung angeht. 

Unter den Dachüberhang sammelt sich dies und das an
... das kann es auch ruhig bei der Krippe tun. 








































4. Tipp:
Kauft nicht zu viel fertig. Altes Holz bleibt immer irgendwo übrig. Pflanzenteile, Flechten und Moose für die Krippenvegetation findet ihr im Wald oder im eigenen Garten. Lauft mit offenen Augen umher, und ihr werdet jede Menge Baumaterial finden!
Natürlich gibt es komplette Bausätze für Krippen, die teilweise auch recht nett sind. Besonders individuell wird so eine Krippe aber nicht, dafür allerdings recht teuer. 
"Krippenzubehör", also allerhand Ausstattungsgegenstände im Miniaturformat kann man ebenfalls fertig kaufen. Im Vergleich zu einer selbstgebauten Krippe sind die Sachen aber meistens eher grob und wirken unecht. Ich plädiere für Selbermachen und das gesparte Geld lieber in die Krippenfiguren stecken - wenn ihr die nicht auch selbst machen wollt.

Holz verwittert. Es wird grau und irgendwann morsch
- das sollte man so weit es geht imitieren.







































5. Tipp:
Auf dem Blog von Marcel Ackle findet ihr vermutlich restlos alles erklärt, was man zum Thema wirklichkeitsgetreue Nachbildung und künstliche Alterung von Modellbauten wissen kann. Der Mann baut sensationell realistische Modelleisenbahn-Dioramen (und ich wüsste nicht, warum man beim Krippenbauen nicht auch auf das fundierte Wissen von Modellbauern zurückgreifen sollte). 
Man muss auf der Seite ein bisschen herumsuchen, aber mir hat gerade das große Freude gemacht - die Dioramen sind so toll, dass ich sie alle sehen und möglichst jeden Schritt erklärt haben wollte.

Auch einen Brennholzstapel kann man sich ruhig genau anschauen
bevor man einen auf die Krippenlandschaft baut.













































6. Tipp:
Was Anleitungen angeht, schadet es auch nichts, sich mal "bei den Großen" umzugucken. Für mein Schindeldach habe ich z.B. diese Seite eines Holzschindelexperten zu Rate gezogen. Auch beim Balkengerüst für meinen Stall habe ich mich schlau gemacht, wie man ein echtes Gebäude (in meinem Fall im Holzständerbohlenbau) bauen würde. 
Natürlich muss ein Krippenstall weder so stabil noch so wetterfest sein wie ein echter, aber das grundsätzliche Prinzip zu beachten, macht es leichter - und im Aussehen realistischer.

Stallfenster zieren selten Geranienkästen...
dafür immer Sprünge, Spinnweben und Dreck!