Ja, meine Lieben, es gibt was Neues im Hause Centi.
Monatelang hab ich online dicht gehalten und kein Wort geschrieben, was mir schwer genug gefallen ist... aber jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, euch einzuweihen:
Wir bauen uns eine Wohnung. Das heißt, wir bauen sie natürlich nicht selber, das machen doch besser Fachleute. Aber egal - es gibt eine funkelnagelneue Wohnung für Herrn und Frau Centi.
In Elzach. Das ist eine nette kleine Stadt, die nur ein paar Kilometer von unserer jetzigem Wohnort entfernt ist.
Leisten können wir uns das, weil wir unsere alte Wohnung, die wir dann verkaufen, schon fast abbezahlt haben, und weil uns unsere Eltern und Schwiegereltern finanziell kräftig unterstützen. Mit der Bank alleine hätten wir es zwar auch geschafft, aber so ist das natürlich alles viel, viel schöner.
Zunächst ein paar Bilder aus dem Rohbau im Mai.
Das ist das große Fenster im Wohnzimmer. Dahinter ein großer Balkon, dahinter ein Streifen Wiese und dahinter plätschert die Elz. Mit Bäumen drumrum. Meine bessere Hälfte erinnert mich gleich sehr richtig daran, dass man sein Herz niemals an Bäume hängen sollte, weil die schneller weg sind, als man
Hack ab! sagen kann.
Aber trotzdem... sieht das einfach großartig aus, oder?
Hinter den Bäumen kommt dann übrigens die Bahnlinie, und die Bebauung geht da auch noch weiter. Und auf der anderen Seite vom Haus brummt hinter einer weiteren Häuserreihe die Bundestraße. Also nicht gerade die unberührte Natur - aber wenn die Bäume grün sind, könnte man es fast meinen.
Auf diese Seite kommt dann die Einbauküche. Diese offene Bauweise finden wir zwar nicht so toll, aber irgendwas ist immer. Eine Trennwand würde beide Räume wohl wirklich zu klein machen.
Die beiden vorderen Zimmer haben eine leichte Dachschräge. Das wirkt ja immer sehr gemütlich.
Außerdem ist noch ein Flur, ein Bad, ein Gästeklo und eine Abstellkammer vorhanden. Werdet ihr auch alles noch sehen. Ich will euch nur nicht gleich mit Bildern überfluten.
Im August ist schon ein Geländer am Balkon.
Außerdem eine Menge Leitungen und allerhand geheimnisvolle Dinge, sind später unter Putz und Estrich verschwinden.
Ich fotografiere vorsichtshalber ungefähr alles. Denn bekanntlich sind Baupläne und Realität doch nicht immer ganz deckungsgleich.
Im Oktober ist die Fußbodenheizung schon drin und gut versteckt, und die Wände fertig für Tapeten und Farbe.
Das sieht doch schon beinahe wohnlich aus.
Bis wir einziehen können, braucht es aber schon noch ein paar Monate. Februar oder März wird es sicher.
Bis dahin werde ich euch mit all den schönen Sachen und kleinen Extrawürsten unterhalten, die man sich aussuchen kann, wenn man sich selber was bauen lässt.