Montag, 12. November 2018

Novembergold

 
Es ist natürlich recht leicht für den November, mit Gold zu glänzen, wenn der Herbst so spät anfängt wie dieses Jahr.
Aber das macht ihn ja nicht weniger schön.

Sonntag, 11. November 2018

Sieben Sachen

Wie (fast) immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.

Weiland erdacht von Frau Liebe, nun gesammelt bei Geraldine.


















1. Die Flattermänner gefüttert.























2. Über Bretter balanciert und gehofft, dass ich irgendwie versichert bin.


















3. Die Bautür aufgeschlossen. Auch das macht man von so einem Brett aus. Prima. Aber man muss ja mal gucken, was die Handwerker so getrieben haben.























 4. Ein Farnkrautblatt "vergoldet". Also goldfarben angesprüht. Sieht aber nicht schlecht aus.


















5. Stoffvorräte sortiert und tatsächlich ein paar Reste ausgesondert.























6. Ähnliches im Bücherregal probiert. Mit weniger Erfolg.























7. Die Balkonbohlen ausgebessert und höchst professionell vor den Wetterunbilden geschützt. Reichte aber, es war windstill.

Samstag, 10. November 2018

Der Winter kann kommen.























Die Häkeldecke ist fertig. Gefühlt hab ich da jahrelang dran rum geschafft, tatsächlich aber erst im Januar angefangen... also nur 10 Monate. Mit Sommerpause. Da kann man nichts sagen.























Sie ist ungefähr 1,05 x 1,30 m groß, was für eine Sofa-Schnuffeldecke ziemlich üppig ist. Und dank des wollfressenden Musters auch schön warm.























Die Kosten kann ich nicht genau ermitteln, weil ich keine Ahnung mehr habe, was die ersten Wollknäuel gekostet haben. Höchstens aber 99 Cent, da bin ich mir sicher. Außerdem hab ich auch noch was übrig, was man dann ja eigentlich wieder abziehen kann. Müssten insgesamt so zwischen 15 und 20 Euro sein. Auch damit kann man zufrieden sein.

Dienstag, 6. November 2018

Kleine Radtour mit vielen Tieren























Eigentlich hab ich die Kühe fotografiert, die prächtige Wolken in die kühle Morgenluft geatmet haben. Davon sieht man zwar nichts, aber dafür ist der Birnbaum ganz wunderbar passgenau ins Bild gewachsen. 









































Eine Rundtour kann man auf der Strecke nicht fahren, und nach 11 km hat man auf noch mehr bergauf auch irgendwie keine Lust mehr. Deshalb dreh ich bei den Damhirschen immer um.
Die sind gut eingezäunt und höchstwahrscheinlich nicht da, weil sie so schön sind, sondern weil man sie essen kann.  



















Dafür sind die Esel vermutlich  Streicheltiere.























Nase anfassen hab ich mich trotzdem nicht getraut, weil mich mal einer beißen wollte. So Esel haben echt große Zähne...























 Ziegen machen so was nicht. Glaube ich. Die grabbel ich jedenfalls immer an und komme unbeschadet davon.


Sonntag, 4. November 2018

Sieben Sachen

Wie (fast) immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.

Weiland erdacht von Frau Liebe, nun gesammelt bei Geraldine.


















1. Rad gefahren. 11 km bergauf, dann umdrehen und 11 km bergab. Das geht im Schwarzwald sehr schön.


















2. Die Vögel gefüttert. Ihr seht, wie dünn die armen Spatzen schon sind.


















3. Den Filter von der Dunstabzugshaube abgewaschen. Mit Sodalauge geht das prima.


















4. Auf der Baustelle rumgeschnuffelt. Es gibt nicht viel Neues.























5. Fäden vernäht und Reste abgeschnitten. Die Häkeldecke nähert sich der Vollendung.


















 6. Paprikagulasch mit Kartoffeln und grünen Bohnen gekocht. Und gegessen.


















7. Gelesen. Spannend und interessant ist es schon, aber die Russen werden als ziemlich kindlich und zurückgeblieben geschildert. Die Deutschen sind dagegen alle völlig zu Unrecht in Kriegsgefangenschaft. Ich will damit nicht andeuten, dass die deutschen Soldaten so ein Los verdient gehabt hätten. Die waren ja auch nicht freiwillig in Russland, und die allermeisten waren ganz bestimmt einfach nur arme Hunde. Nur waren die Russen halt nun echt nicht Schuld am Krieg. Also kurz gesagt, das Buch ist mir zu relativierend.

Freitag, 2. November 2018

Späte Blüte


















Irgend ein kleines, goldenes Flugtierchen genießt einen Nektarsnack am Storchschnabel auf meinem Balkon. Der ist dieses Jahr wild aufgelaufen (der Storchschnabel, nicht der Balkon...) und blüht immer noch vor sich hin. Eindeutig eine Bereicherung.























Im Laufe des letzten Sommers fiel mir auf, dass ich außer den schönen, aber schnell verblühten Margariten und dem kleinen Strochschnabel gar keine Blumen mehr hatte (dafür zwei prächtige neue Erlen, auch aufgelaufen. Ich habe auf dem Balkon mehr Bäume als andere Leute im Garten!). Die Feuerlilie hat nämlich nicht mehr mitgespielt, die hätte ich wohl schon im Jahr vorher mal teilen sollen. Das hab ich jetzt nachgeholt.
So gegen Ende Juli hab ich dann noch hoffnungsfroh Studentenblumen/Stinkerle/Tagetes ausgesät.


















Und wie immer haben mich diese hübschen, robusten Blumen nicht enttäuscht. Jetzt fangen sie gerade so richtig an zu blühen.


















Ahorn und Birke machen ein bisschen Herbstgold dazu. So kann der November mit deutlich mehr Farbe punkten als der August...


Donnerstag, 1. November 2018

Neuigkeiten

Ja, meine Lieben, es gibt was Neues im Hause Centi.
Monatelang hab ich online dicht gehalten und kein Wort geschrieben, was mir schwer genug gefallen ist... aber jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, euch einzuweihen:
Wir bauen uns eine Wohnung. Das heißt, wir bauen sie natürlich nicht selber, das machen doch besser Fachleute. Aber egal - es gibt eine funkelnagelneue Wohnung für Herrn und Frau Centi.
In Elzach. Das ist eine nette kleine Stadt, die nur ein paar Kilometer von unserer jetzigem Wohnort entfernt ist.
Leisten können wir uns das, weil wir unsere alte Wohnung, die wir dann verkaufen, schon fast abbezahlt haben, und weil uns unsere Eltern und Schwiegereltern finanziell kräftig unterstützen. Mit der Bank alleine hätten wir es zwar auch geschafft, aber so ist das natürlich alles viel, viel schöner.


















Zunächst ein paar Bilder aus dem Rohbau im Mai.
Das ist das große Fenster im Wohnzimmer. Dahinter ein großer Balkon, dahinter ein Streifen Wiese und dahinter plätschert die Elz. Mit Bäumen drumrum. Meine bessere Hälfte erinnert mich gleich sehr richtig daran, dass man sein Herz niemals an Bäume hängen sollte, weil die schneller weg sind, als man Hack ab! sagen kann.
Aber trotzdem... sieht das einfach großartig aus, oder?
Hinter den Bäumen kommt dann übrigens die Bahnlinie, und die Bebauung geht da auch noch weiter. Und auf der anderen Seite vom Haus brummt hinter einer weiteren Häuserreihe die Bundestraße. Also nicht gerade die unberührte Natur - aber wenn die Bäume grün sind, könnte man es fast meinen.


















Auf diese Seite kommt dann die Einbauküche. Diese offene Bauweise finden wir zwar nicht so toll, aber irgendwas ist immer. Eine Trennwand würde beide Räume wohl wirklich zu klein machen.


















Die beiden vorderen Zimmer haben eine leichte Dachschräge. Das wirkt ja immer sehr gemütlich.
Außerdem ist noch ein Flur, ein Bad, ein Gästeklo und eine Abstellkammer vorhanden. Werdet ihr auch alles noch sehen. Ich will euch nur nicht gleich mit Bildern überfluten.


















Im August ist schon ein Geländer am Balkon.


















Außerdem eine Menge Leitungen und allerhand geheimnisvolle Dinge, sind später unter Putz und Estrich verschwinden.























Ich fotografiere vorsichtshalber ungefähr alles. Denn bekanntlich sind Baupläne und Realität doch nicht immer ganz deckungsgleich.


















Im Oktober ist die Fußbodenheizung schon drin und gut versteckt, und die Wände fertig für Tapeten und Farbe.


















Das sieht doch schon beinahe wohnlich aus.























Bis wir einziehen können, braucht es aber schon noch ein paar Monate. Februar oder März wird es sicher.
Bis dahin werde ich euch mit all den schönen Sachen und kleinen Extrawürsten unterhalten, die man sich aussuchen kann, wenn man sich selber was bauen lässt.