Dienstag, 18. August 2015

Allerhand Federvieh


















Die Wissenschaft kann sagen, was sie will - ich bin mir sicher, dass Papageien und Rabenvögel so klug sind wie Menschen.
Dieser hier ist höchstwahrscheinlich sogar klüger. Vermutlich kann er ein abgeschlossenes Hochschulstudium vorweisen.


















Und er ist... hübsch. 


















Ich war heute mal wieder im Zoo in Waldkirch und hab fleißig fotografiert.
Heute gibt's die Vögel, die anderen Tiere kommen morgen.



















Natürlich schießen die Waldrappe den Vogel sozusagen ab. 


















Die Schnee-Eule hat komische Geräusche gemacht...


















... der Uhu hat sich hinterm Spinnennetz versteckt...


















... und der Kauz war kauzig.

Montag, 17. August 2015

Mystischer Montag


















Ich habe, wie schon erwähnt, Urlaub und folglich Zeit zum Radfahren.
Heute war ich in Avalon.
Wegen der Nebel, ne?


















Los ging die mir bislang unbekannte Strecke in Siegelau vorm Friedhof.
Na dann.

Nettes Detail: Die aufgestapelten Dachziegel. Das seh ich immer wieder, und es könnte von mir sein: Ach, jetzt haben wir 40 Quadratmeter alte Ziegel übrig... die sind ja aber eigentlich noch ganz gut... lasst sie uns erstmal aufstapeln.
Und da stehen sie dann jahrzehntelang.
Ich glaube nicht, dass jemals jemand für irgendwas alte Ziegel benutzt.


















Und dann wurde es gleich neblig und mystisch. Und sehr steil.


















Diese artistische Weinbergschnecke turnte auf einem dünnen Stengelchen rum, dass sich unter ihrem Gewicht gleich wieder Richtung Erdboden bog: Sie hätte genau so gut unten entlang gehen können. Aber es ist schließlich ein freies Land, nicht wahr? Jede Schnecke darf kriechen, wo sie will.



















Ich zum Beispiel krieche ja gerne bergauf. Hier ungefähr nach der Hälfte der Steigung schon mit frisch geröteten Bäckchen.























Aber das ging noch weiter.


















Ein Stück weiter oben im Wald ein Schild, das ich mir nicht erklären konnte. 100 Meter zur 15?


















Nach der nächsten Kurve des Rätsels Lösung: Das Häuschen da unten muss die Hausnummer 15 haben. Eine märchenhafte Wohnlage. Wenn man ein geländegängiges Auto hat.


















Auch gut versteckt: Ein großes Gehege mit Damwild.


















Ein mystisches Riendviech.



















An diesem Hof mit der beneidenswerten Aussicht war ich leider falsch.
Aber so viel Wolken und Nebelschwaden und überhaupt.


















 Das ist übrigens mein Windrad von oben.


















Ich musste über den Hof linkerhand, wo mich der wachhabende Hofhund gerne gefressen hätte. Gott sei Dank kam sofort ein freundlicher junger Bauer und hat das Riesenvieh eingefangen und festgehalten, bis ich vorbei war. Ihr glaubt gar nicht, wie schnell man bergauf und auf Schotter noch werden kann, wenn man das Gefühl hat, hinter einem rennt gerade eine missgelaunte Kreuzung aus einem Rottweiler und einem Ochsen los.

Notiz am Rande: Als ich klein war, lagen Hofhunde an der Kette. Das war nicht gut, weil das Tierquälerei war. Aber man kam vorbei, ohne verschluckt zu werden.
























Das hier ist ein Kreuz am Gasthof "Sonneneckle", der ziemlich geschlossen aussieht. Im Hintergrund das nächste Windrad. Dort bin ich rechts abgebogen und wieder bergab gefahren.























Offensichtlich war ich da richtig - wieder eine gefährliche Wegstrecke. Das ist übrigens nicht übertrieben, die Straßen sind schmal, unübersichtlich und steil. Da sollten schon alle vorsichtig fahren.
Ich hab meine schicke pinke Windjacke übergezogen und viel gebremst.


















Auf einmal dachte ich, dass mich jemand ärgern will, weil links der Straße einer anfing, laut und ziemlich albern zu pfeifen. Aber siehe da - es war der Milan.



















20 km und 480 hm... schon gut für so was, wenn es nicht so heiß ist.

Sonntag, 16. August 2015

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.


















1. Die Joggingschuhe gebunden und eine Runde gelaufen. Ohne Regen, aber es war schön kühl und nass. Nach der ewigen Hitze die reine Erholung.























2. Haare gefärbt. Mit "syoss oleo intense" Farbton Warmes Kupfer. Ziemlich erbärmliches Ergebnis - das ist mehr Altrosa als sonst irgendwas, und die Haare sind sehr strohig geworden. Letzteres ist nicht so schlimm, weil die ja eh wieder abgeschnitten werden, aber die Farbe... nein, geht gar nicht.























3. Nochmal Haare gefärbt. Mit Henna. Da geht nie was schief, das wird immer gut. Herrlich kräftiges Hellrot. Nur leider ist die Prozedur, wie die Amis so wunderbar bildhaft sagen würden, a pain in the ass. 
Aber jetzt krieg ich keine Tränen mehr in die Augen, wenn ich mein Spiegelbild anschaue.
 

















4. Brombeer-Holunder-Apfel-Marmelade gegessen. Die zweite Charge, die ich dieses Jahr gekocht habe, hat eine wahrhaft überlegene Konsistenz... nicht zu fest, nicht zu flüssig, angenehm sämig und dabei viel weniger Zucker drin als die Zuckerpackung verlangt. Ich bin ziemlich stolz auf mich.


















5. Gelesen. Dazu gibt es demnächst eine Besprechung, denn das ist wieder ein Renzensionsexemplar.


















6. Neuen dunkel-grau-blauen Nagellack auf die Nägel gepinselt. Unauffälliger als das Tomatenrot von letzter Woche, aber dafür mit dezentem Glitzer... und passt gut zur neuen Haarfarbe.


















7. Eine Sonnenblume in die Vase gestellt.

Samstag, 15. August 2015

Eichhörnchen der Woche























Technisch nicht das beste Foto aller Zeiten, aber der Gesichtsausdruck ist doch einfach nett.

Freitag, 14. August 2015

Vormittagsausflug


















Ach, was ist das Leben schön, wenn man Urlaub hat, im Schwarzwald wohnt und dann noch Sommer ist.
Zumindest morgens, wenn man noch rausgehen kann, ohne gleich gar zu werden. 


















Jetzt kann ich aus meiner Fahrrad-Hausrunde B (mit Berg) einen richtigen kleinen Ausflug machen.
35 km ländlicher Charme - Wald und Weiden im Schwarzwald, Felder im Rheintal und Weinberge am Übergang zwischen beidem.


















Hier blühen ganz viel Wegwarten. Die sind ja so fein hellblau.



















Die Mädels hier haben geschaut und gekaut...


















wohingegen die Jungbullen sich wie solche verhalten haben und eifrig geschnaubt, gemuht und, so vorhanden, die Hörner geschüttelt haben. Ziemlich aggro. Na ja, die Hormone halt...
Da kommt einem die Einzäunung aus Hühnerdraht jedenfalls ziemlich dünn vor.



















Der Storch latschte völlig tiefenentspannt ein paar Meter neben der Straße durch die Wiese und hat sich von mir nicht im Geringsten stören lassen. 


















Mit einem kleinen zusätzlichen Abstecher war ich am (und im) Baggersee in Kollmarsreute, wo es vormittags noch recht ruhig ist.
Ein paar Rentner, ein paar Hundebesitzer. Zwei Hunde hießen "Elfie" und "Google".


















Die Enten sind immer da, wo die Hunde gerade nicht sind.



















Doch, so kann man es aushalten.

Donnerstag, 13. August 2015

Afrikanisch angehaucht


















Letzten Freitag lag ich ziemlich lange bei meinem Hausarzt vollverkabelt auf der EKG-Liege und musste warten. Besagter Arzt ist auch Facharzt für Tropenkrankheiten, war ein paar Jahre in Afrika und unterstützt Hilfswerke. Deswegen - und weil sie so schön sind - hängen in der Praxis eine Menge Bilder rum, die ich mangels genauerer Kenntnis mal als "afrikanische Volkskunst" bezeichnen würde. Typischerweise Muster aus Schnörkeln und stilisierten Tieren, in kräftigen Farben, und gerne aus ganz vielen Punkten zusammengesetzt. Ein abstraktes Bild hing dankenswerter Weise über meiner Liege, denn so konnte ich mir die Zeit damit vertreiben, das genau anzugucken.
Und irgendwann dachte ich mir natürlich, so was könnte ich auch selber mal ausprobieren.


















Gedacht, getan.
Da steckt bedeutend mehr Arbeit drin, als ich vorher vermutet hätte.
Die Punkte sind mit dem Radiergummi auf einem Bleistiftende aufgetupft, die größerer Kreise mit dem Pinsel gemalt.




















Bis ich da angekommen war, hab ich so einige Stunden vor mich hingetupft.


















Nun hängt es im Schlafzimmer und ist schön bunt. Übrigens sind die Bilderrahmen alle gerade und hängen auch nicht schief. Ich kann das nur nicht gescheit fotografieren.

Jetzt spiele ich mit dem Gedanken, die beiden kleineren Bilder links noch mal leicht zu versetzen und mit zwei noch kleineren Querformaten ein größeres Rechteck aus Bildern zusammenzustellen...
Ich hab ja noch ein paar Tage Urlaub.