Dieses Jahr mache ich wieder beim Jahresprojekt auf Andreas Blog Die Zitronenfalterin mit. Auf ihrem Blog findet ihr noch viele tolle kreative Projekte.
Mein Jahresprojekt ist allerhand DIY für den Hund.
Im Mai: Kochen.
Ja, ich koche jetzt Chispas Futter selber aus frischen Zutaten. Klingt aufwändiger, als es ist, weil Chispa so klein ist. Für einen Neufundländer wäre das eine ganz andere Sache, aber für einen 5-kg-Hund reicht alle paar Tage ein kleiner Kochtopf voll aus.
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| Hühnchen mit Kartoffeln und Karotten |
Und was kocht man da so?
Ein Menü aus 40% Fleisch, 30% Gemüse und 30% "Kohlenhydrate", also Reis, Nudeln oder Kartoffeln, mit etwas gutem Pflanzenfett, einer Prise Salz, einem Esslöffel Haferflocken und ein bisschen geriebener Eierschale. Ich fülle das heiß in Schraubdeckelgläser und hebe es im Kühlschrank auf.
Zusätzlich gibts ein bisschen Obst und frisches Gemüse, und ab und zu magere Milchprodukte, ein Ei oder eine Portion Leber. (Na, und damit wir hier nicht toller dastehen, als wir sind: Chispa kriegt auch immer mal ein Stückchen Marmeladenbrot, eine Scheibe Salami und ein bisschen Trockenfutter. Letzteres, weil es so praktisch als kleine Belohnung ist.)
Warum macht man sowas?
1. Weil es Chispa hervorragend schmeckt.
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| Hinein bis zum Anschlag! |
2. Weil sie es viel besser verträgt als Industriefutter aus der Dose. Wir machen das jetzt schon seit Ostern, und seitdem hatte sie noch kein einziges Mal Durchfall. Vorher hatte sie damit regelmäßig Probleme. Kein Spaß für Tier und Mensch, glaubt mir. Auch ihr Fell ist viel schöner geworden.
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| Im Rahmen ihrer Möglichkeiten als Promenadenmischung dicht und glänzend |
3. Weil ich "Katzen würden Mäuse kaufen - Schwarzbuch Tierfutter" von Hans-Ulrich Grimm gelesen habe. Es ist leider nicht so, dass man einfach aus den frischen Teilen, die beim Schlachten übrig bleiben, weil wir sie nicht essen mögen, Tierfutter macht. Ich möchte hier nicht zu sehr ins Detail gehen, aber kurz gesagt, werden - meistens völlig legal - die widerwärtigsten Dinge, von vergammelten Kadavern bis hin zu Fäkalien, so lange verarbeitet und der abstoßende Geschmack mit künstlichen Aromastoffen übertüncht, bis unsere Vierbeiner das Zeug runterschlucken. Nicht jedes Fertigfutter ist gleich schlecht, aber allein zu wissen, was technisch und rechtlich möglich ist, macht einem ein flaues Gefühl.
4. Weil es nicht stimmt, dass man einen Hund so nicht ausgewogen ernähren könnte. Das wird zwar überall im Internet fröhlich behauptet, aber immer von Leuten, die Fertigfutter oder wenigstens Ergänzungspülverchen verkaufen wollen. Ich ernähre mich selber ja auch schon geraume Zeit selber und bekomme das ganz gut hin, da werde ich das doch mit meinem Haustier auch schaffen.




Guten Morgen liebe Centi,
AntwortenLöschenwas für ein schönes Foto von dir und Chispa. Ich finde das richtig, dass du ihr Futter zu einem grossen Teil selber kochst. So weisst du, was darin ist. Chispa mag es und ihrer Verdauung tut es gut, das ist ein voller Erfolg.
Hab einen guten Wochenstart und liebe Grüessli
Edith
Hallo Ihr Beiden,
AntwortenLöschenein schönes Foto von Euch.
Ich finde es toll, dass Du für Chispa selber kochst.
Das hört sich super lecker an.
Und wenn es ihr guttut, hat sich das bisschen Aufwand doch gelohnt.
Lieben Gruß
Nicole
Das Foto von dir und Chispa gefällt mir.
AntwortenLöschenHerzliche Grüße gedankenstricheck
Mich brauchst du vom Barfen nicht zu überzeugen ;-) Wir haben auch 3 mittelgroße Hunde gleichzeitig gebarft. Kein Problem, man kann die Portionen ja auch einfrieren.
AntwortenLöschenKleiner Tipp (falls du das nicht eh schon weißt): Nudeln und Reis immer matschig, sprich 20 Minuten lang kochen. Perfekt, dass es Chispa so gut verträgt.
Liebe Grüße
Andrea