Es sei denn, man hübscht dich mal gründlich auf.
Diese, wie ich (in aller Bescheidenheit) bemerken möchte, hervorragend schöne Pinnwand sah bis vor kurzem nämlich so aus:
Vom eher klassischen Pinnwand-Styling mal ganz abgesehen reagierte sie gar nicht gut auf Pinnwand-Piekser. Die kamen nämlich auf der Rückseite durch und bohrten sich in die Tapete. Außerdem verkrümelte sich die Korkplatte nach und nach im wahrsten Sinne des Wortes.
Einfach die Platte ersetzen wäre natürlich geschmeidig gewesen, aber der Rahmen ist fest verleimt.
Um dem in Zukunft vorzubeugen hab ich die Rückseite komplett mit Pappe verstärkt. Dafür hab ich irgendwelche übrig gebliebenen DIN A 4-Pappstücke mit Holzleim aufgeklebt, mit Büchern beschwert und alles gut trocknen lassen.
Weil der Holzrahmen Löcher und Flecken hatte, hab ich alles weiß angestrichen. Wie schon öfter bemerkt: Fast alles gewinnt dadurch, dass man es schwarz oder weiß anpinselt. Ich hab ganz normale Dispersionsfarbe aus dem Baumarkt genommen.
Dann hab ich ein Stück Baumwolle auf die Korkplatte passend zugeschnitten. Weil ich entsetzlich faul bin, hab ich einfach den Rahmen mit einem Bleistift nachgemalt. Wer lieber exakt arbeitet, misst das einfach aus.
Und jetzt kommt der Glitterfaktor! Yeah.
Reißnägel. Damit hab ich den Stoff rundrum festgepinnt. Welche mit weißen Köpfen wären viel edler gewesen, aber erstens hatte ich goldene in rauen Mengen zu Hause vorrätig, und zweitens wollte ich ein bisschen Glanz auf meine Pinnwand bringen.
Schick, was? Mit bordeauxrotem Rahmen und Stoff mit altmodischem Tapetenmuster kämen die Dinger sicher auch gut.
An der Stelle meinte mein Mann, dass das ein Bild wäre und so bleiben sollte.
Fand ich toll, aber ich brauchte ja dringend Platz für wichtige Sachen wie Notizzettel, Buttons, Strumpfpackungen, Aufkleber, Postkarten, Haushaltsband, Ersatz-BH-Träger, Briefmarken, Pappschablonen, Bügelvlies und Blümchen aus Plastiktischdecken.
Was man eben so alles jederzeit zur Hand haben muss.










































