Montag, 8. September 2014

Waldspaziergang

Es ist Montag, der Alltag hat uns wieder. Das Wochenende ging wieder viel zu schnell vorbei.
Wer kommt mit auf einen virtuellen Spaziergang?

















Ich nehm euch wieder mal alle mit in den Wald.

















Es ist ja noch früh, deswegen glitzert noch überall der Tau.


















Da, ein Reh! Es schaut ein bisschen verträumt in unsere Richtung und verschwindet dann im Unterholz.

















Und natürlich gibt es überall Pilze.



















Die Feder ist lautlos auf dem weichen Moos gelandet.

















Dagegen rappeln die Bucheckern ganz gut, wenn sie vom Baum fallen.

















Überall blüht jetzt das Indische Springkraut und verbreitet seinen seltsam scharfen Duft. Wie Pfirsich und irgend was weniger angenehmes.

















Und im feuchten Boden finden wir noch mehr Pilze - fremdartige Schönheiten, durchscheinend und zerbrechlich.


















Die Zeichen sind klar - es wird Herbst.


















Und jetzt - alle an die Arbeit, husch, husch! Ich wünsche euch eine gute Woche!

Sonntag, 7. September 2014

Sieben Spätsommersachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.

Nach der Idee von Frau Liebe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr jetzt bei Grinsestern.


















1. Rad gefahren. Hausrunde mit Berg und Zusatz-Weinberg. Dieses Jahr krieg ich sicher 4.000 km voll. Ohne die Tandemstrecken.


















2. Äpfel aufgehoben. Dieses Jahr gibt es ziemlich große. Ich hab welche von alten Obstbäumen auf einer Weide  aufgehoben, von denen ich weiß, dass sie der Besitzer nicht haben will - und auf dem Rückweg hab ich eine Frau gesehen, die wahrhaftig mit ihrem Nordic-Walking-Stock Äpfel von einem gepflegten und ganz offensichtlich genutzten Baum abgeschlagen hat.
Das fand ich ich echt frech.


















3. Meine Beute gewaschen und sortiert.


















4. Unseren neuen Couchtisch zusammengeschraubt. Hübsch, aber schwer - Eiche massiv. Wir haben ihn reduziert gekriegt, aber der Normalpreis wären immerhin 460 € gewesen. Und dafür liefern die diese lächerlichen Winzheimer von Filzfüßchen zum Aufkleben mit!
Die hab ich gar nicht erst drangeklebt.


















5. Weil ich dann eh schon am Umräumen war, schon mal ein bisschen Herbstdeko verteilt. Mit einer blassgelben Sonnenblume vom Balkon.


















6. Aus den Äpfeln, die schnell verarbeitet werden wollten, Apfelbrei gemacht.


















7. Nudeln mit Hackfleischsoße gekocht und  großzügig mit Käse überstreut.

... und weil ihr gerade hier seid, möchte vielleicht jemand unseren alten Couchtisch haben? Der ist aus massiver Kiefer, geölt, zwei Jahre alt und trotzdem ohne Flecken oder Kratzer.
Gibt es umsonst, wenn ihr ihn hier abholt. (ist weg!)

Samstag, 6. September 2014

Morgens um Sieben

... ist die Welt noch in Ordnung. Nicht nur ein Buchtitel, sondern auch ein ziemlich wahrer Satz.
Selbst wenn ich im Büro sitze, wird es meistens erst später unangenehm.
Aber wenn ich Zeit hab, um zum Beispiel Rad zu fahren und dann noch schönes Wetter ist, dann ist sieben Uhr eine geradezu perfekte Uhrzeit.


















Heute morgen wehten noch ein paar malerische Nebelschwaden aus dem Tal...


















und die Spinnennetze hatten sich mit Tautropfen herausgeputzt.






















Der Wein wird auch schon reif.




















Und zum Schluss noch ein Statement auf einem Freiburger Radweg. Es geht an der Stelle tatsächlich bergauf - also immer brav weiterstrampeln.

Donnerstag, 4. September 2014

Sanfte Riesen, große Zeiten und kleine Unterschiede

Ich muss euch unbedingt zeigen, was in der Bücherkiste war:


















Ein Buch mit Schnittmustern und Nähanleitungen für Dinosaurier und Freunde! In den 70ern wusste man eben noch, wie man seine Freizeit sinnvoll gestaltet.
Nein, ernsthaft, das Buch ist richtig toll. Ausführliche Anleitungen, Schnittmuster und wirklich süße Viecher. Unbedingt ein Schnäppchen für einen Groschen. Wer gibt denn so was weg?

Meine Kollegen fanden allerdings diesen Punkt am erheiterndsten:


















Dazu passt dann irgendwie der nächste Titel - das Buch hab ich allerdings nur fotografiert, nicht mitgenommen. 


















So, und bevor hier zu viel gute Laune ausbricht, wieder ein bisschen Ernst des Lebens.
Ein Schulbuch aus den 30ern.


















In erster Linie geht es da um Landwirtschaft und Biologie.
Leider am Rande auch um Politik - krass, was die Kinder und Jugendlichen da in der Schule gelernt haben. Irgendwie denkt man ja doch immer, dass die Nazis nur so ein paar einzelne Irre waren und die meisten Leute einfach die Klappe gehalten haben - aber doch, der ganze Müll stand auch in den Schulbüchern.

Davon mal abgesehen sind aber viele schöne Zeichnungen und interessante Texte drin.



















Und zum Schluss noch ein paar Niedlichkeiten aus einer Sammlung von Stilblüten.


















Den oberen musste ich mir erklären lassen: Ein Reisender in Spiritus ist ein Vertreter, der Spiritus verkaufen soll, der macht den Job seit neun Jahren und sucht einen Nachfolger für seinen verstorbenen Chef. So macht das irgendwie Sinn.
Aber es klingt extrem morbide.


















Das ist einer von den ganz Großen - da werde ich noch wochenlang drüber kichern.

Und zum Schluss noch ein Nachtgebet:


Mittwoch, 3. September 2014

Die Wahlverwandschaften. Oder Waldverwandschaften?

Neulich hatte ich ja mal von unserem ersten Besuch im Schwarzwaldzoo in Waldkirch berichtet.

Da hatte ich mich über die beiden Fuchsweibchen ausgelassen, die in einem sehr kleinen Gehege sitzen und mir folglich leid taten.


















Inzwischen hab ich mir angelesen, dass die Mädels aus einer Pelztierfarm stammen. Die beiden haben also vergleichsweise schon echt das große Los gezogen.
Und sie haben vorher nicht im Wald, sondern im Käfig gelebt. Das beruhigte mich schon etwas.


















Ein bisschen Unterstützung können sie aber bestimmt gut brauchen. 
Also haben mein Mann und ich eine Patenschaft für die beiden übernommen. Davon kriegen sie natürlich nicht gleich ein größeres Gehege, aber die Kosten für Futter, Pflege und Tierarzt müssen ja auch irgendwie gedeckt werden.


















Über Geld spreche ich gerne in konkreten Zahlen: Eine Patenschaft für einen Fuchs kostet beim Schwarzwaldzoo im Jahr 100 €, zwei also 200 €. Wenn man das auf den Monat runterrechnet... also so viel können wir vom Haushaltsgeld schon noch abknapsen.

Gut fürs Karma, gut für den Fuchs.

Nachtrag:
Inzwischen sind die Füchse in ein größeres und schöneres Gehege umgezogen!

Dienstag, 2. September 2014

Stimmung am Dienstag

Stimmung hatten wir ja schon lange keine mehr.


















Eine Gegenlichtaufnahme von vorletzter Woche mit Tau und fliegendem Storch.
Mit der kleinen Kamera aufgenommen. Zum Radfahren nehme ich die halt lieber mit als die große.

Montag, 1. September 2014

Willkommen!























Willkommen in Umkirch - da weiß man doch in etwa, was einen erwartet.
Umkirch ist faktisch eine Trabantensiedlung von Freiburg und sieht in weiten Teilen auch so aus.

Erinnert mich ein bisschen hieran.

Das Foto ist schon wieder nicht von mir, sondern von El Capitan. Ich musste ja den Radfahrer geben.