Donnerstag, 30. April 2026

Flechten für den Hund


Dieses Jahr mache ich wieder beim Jahresprojekt auf Andreas Blog Die Zitronenfalterin mit. Auf ihrem Blog findet ihr noch viele tolle kreative Projekte.

Mein Jahresprojekt ist allerhand DIY für den Hund. 

Im April: Flechten. Ich stand von Anfang an vor dem Problem(chen), dass ich keine für uns richtig guten Leinen gefunden habe. Mein Hund ist sehr klein, deswegen möchte ich ihr keinen riesigen, schweren Karabiner auf den Rücken packen. Leinen mit kleinen Karabinern sind aber meist zu kurz für einen gemütlichen Spaziergang, Schleppleinen sind dagegen zu lang. Und längere Führleinen sind meistens so konzipiert, dass man sie in verschieden große Schlaufen verstellen kann, die man sich dann quer über die Brust oder um die Taille legen kann. Das mache ich aber auch nicht, ich will die Leine je nach Bedarf einfach kürzer fassen oder länger lassen. Chispa hat ja keine Riesenkräfte.

Und dann hätte man ja für einen hübschen Hund auch gerne ein hübsche Leine...

Es gibt online sogar DIY-Kits für Leinen, die man selber aus diesen wetterfesten, umwickelten Kunststoffschnüren flechten kann (ich will den Markennamen jetzt nicht nennen). Allerdings sind mir die dann fast schon wieder zu dick. Also hab ich einfach mal zur guten alten Baumwolle gegriffen, denn in allerhand Supermärkten und Billigheimern gibt es jetzt immer mal wieder so nette Sets mit 10 oder 12 farblich sortierten Mini-Knäueln für wenig Geld. 

Für Schnee oder Regen ist Baumwolle natürlich nicht so gut geeignet, und mit Wollhandschuhen verträgt sich das Garn auf Dauer auch nicht perfekt (da bilden sich Knubbel), aber für trockenes, warmes Wetter sind meine Leinen gar nicht übel.

Die kurze Variante für die schnelle Gassirunde in geschmackvollen Farben

 

... und die längere, breitere Version aus drei Flechtschnüren in allen
Farben der Karibik 
Hund und Frauchen sind zufrieden.



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