Mysteriöse Zeichen - die Welt ist voll davon. Insbesondere seit es das Internet gibt.
An der Türen unserer Regionalbahn hab ich jetzt schon drei Ameisenaufkleber gefunden. Zwei rote und und heute diesen schwarzen. Vielleicht knappe drei Zentimeter lang, alle Beinchen und Fühler sauber ausgeschnitten. Das sind haltbare Aufkleber, die offenbar dafür gedacht sind, sich dekorative Ameisenstraßen aufs Auto oder den Motorradhelm zu kleben.
(Ich staune immer wieder, was es alles gibt.)
Was mag es damit auf sich haben? Eine geheime Verschwörung der ÖPNV-Kunden? Ökologisch orientierter Widerstand gegen den Autowahn? "Folgt der Ameise?" Wer weiß.
Vermutlich hat einfach ein Kind zwei Bögen mit Ameisen bekommen und pappt die jetzt alle irgendwo hin. Die kleben nämlich recht weit unten.
Auf jeden Fall kann ich die minimale Sachbeschädigung zugunsten der Putzigkeit ja mal ganz gut ausblenden.
Dienstag, 21. Juni 2016
Montag, 20. Juni 2016
Sonnenintermezzo
Der Sommer gibt es kleines Gastspiel. Heute ist er noch handzahm.
Gegen Ende der Woche soll es ja ekelhaft heiß und schwül werden. Und natürlich neue Gewitter geben.
Jedenfalls dachte ich mir, es ist ein guter Zeitpunkt für ein paar Blümchenfotos aus dem Botanischen Garten.
"Nur" mit der Taschenkamera aufgenommen. Im Botanischen Garten laufen bei gutem Wetter immer ein paar Fotografen (vereinzelt auch Fotografinnen) mit meterlangen Objektiven umher und geben mir das Gefühl, in der falschen Veranstaltung zu sein.
Aber schön bunt und so sind meine Bilder auch. Pöh.
Sonntag, 19. Juni 2016
Sieben Sachen
Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.
1. Schuhe gebunden und eine Runde an der immer noch sehr ordentlich gefüllten Gutach gelaufen. Jetzt war ich wieder etwas langsamer... egal, ich will ja kein weiteres Ziel erreichen als fünf Kilomter durchlaufen zu können. Und das geht.
Läuft bei mir.
2. Den kleinen Drachen aus seinem Versteck geholt. Er muss nächste Woche nach Münster. Oder er darf nach Münster, je nachdem, wie man das sehen möchte. Mit dem Captain.
Ich fand ja Müster gar nicht so schlimm wie immer alle gesagt haben. Früher gab es halt keine Straßencafés und überhaupt weniges, was am Wochenende oder nach 18 Uhr noch offen hatte, aber dafür konnte man in der Stadt entspannt einkaufen gehen, ohne totgetrampelt zu werden. Wenn man das chronisch überfüllte Freiburg gewohnt ist, ist das eine echte Erholung.
3. EM-Tabelle ausgefüllt. Bis jetzt hab ich von jedem Spiel mindestens eine Halbzeit gesehen, oder zumindest nebenher laufen gehabt.
Neben meinem Liebling Frankreich sind ja Island und Wales meine Favoriten. Die Isländer haben so coole Fans und die Waliser eine ganz tolle Flagge.
4. Ein Shirt gebleicht und weiterverarbeitet. Das Ergebnis zeig ich euch, wenn das Wetter mal wieder was für Sommerklamotten ist.
5. Den Blauregen zurückgeschnitten. Am Balkon und am Parkplatz, wo er dieses Jahr besonders üppig wuchert, weil er mal genug Wasser bekommt.
6. Im Bon-Prix-Katalog geblättert und gelacht.
Super, oder? Früher musste man für so was zu lange zu viel arbeiten, jetzt kann man sich einfach ein Kleid kaufen.
Reinschlüpfen und mies fühlen!
7. Gekocht. Es gab Chili mit einem überraschend guten, saftigen Aufback-Baguette und Eis zum Nachtisch. So lässt es sich leben.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.
1. Schuhe gebunden und eine Runde an der immer noch sehr ordentlich gefüllten Gutach gelaufen. Jetzt war ich wieder etwas langsamer... egal, ich will ja kein weiteres Ziel erreichen als fünf Kilomter durchlaufen zu können. Und das geht.
Läuft bei mir.
2. Den kleinen Drachen aus seinem Versteck geholt. Er muss nächste Woche nach Münster. Oder er darf nach Münster, je nachdem, wie man das sehen möchte. Mit dem Captain.
Ich fand ja Müster gar nicht so schlimm wie immer alle gesagt haben. Früher gab es halt keine Straßencafés und überhaupt weniges, was am Wochenende oder nach 18 Uhr noch offen hatte, aber dafür konnte man in der Stadt entspannt einkaufen gehen, ohne totgetrampelt zu werden. Wenn man das chronisch überfüllte Freiburg gewohnt ist, ist das eine echte Erholung.
3. EM-Tabelle ausgefüllt. Bis jetzt hab ich von jedem Spiel mindestens eine Halbzeit gesehen, oder zumindest nebenher laufen gehabt.
Neben meinem Liebling Frankreich sind ja Island und Wales meine Favoriten. Die Isländer haben so coole Fans und die Waliser eine ganz tolle Flagge.
4. Ein Shirt gebleicht und weiterverarbeitet. Das Ergebnis zeig ich euch, wenn das Wetter mal wieder was für Sommerklamotten ist.
5. Den Blauregen zurückgeschnitten. Am Balkon und am Parkplatz, wo er dieses Jahr besonders üppig wuchert, weil er mal genug Wasser bekommt.
6. Im Bon-Prix-Katalog geblättert und gelacht.
Super, oder? Früher musste man für so was zu lange zu viel arbeiten, jetzt kann man sich einfach ein Kleid kaufen.
Reinschlüpfen und mies fühlen!
7. Gekocht. Es gab Chili mit einem überraschend guten, saftigen Aufback-Baguette und Eis zum Nachtisch. So lässt es sich leben.
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Samstag, 18. Juni 2016
Wassermond
Wasser ist ja gerade das Thema schlechthin hier. Während wir in den letzten Jahren meistens das Problem hatten, dass es viel zu wenig gab und alles vertrocknete, ist es jetzt gerade zu viel mit dem Regen. Vor allem zu viel auf einmal.
Was sich hier im Wasser spiegelt, ist eigentlich gar nicht der Mond, sondern die Sonne an einem ziemlich wolkigen Himmel.
Aber die Bilder wirken so düster, dass ich eher an einen nächtlichen Beleuchter denken muss.
Donnerstag, 16. Juni 2016
Das "Hemdblusenkleid", Teil 2
Ich habe eine ziemlich umfangreiche Knopfsammlung. Und wenn ich mal Knöpfe brauche - kaufe ich mir neue.
Dieses Mal brauche ich 16 Knöpfe für ein Kleid aus einem leichten, dünnen Stoff. 16 gleiche Knöpfe sind natürlich auch für eine ziemlich umfangreiche Knopfsammlung eine kleine Herausforderung.
Die goldenen links fände ich ganz nett, aber vielleicht doch einen Tacken zu auffällig für so einen kakeligen Stoff. Außerdem sind sie nicht gut verarbeitet, man sieht die Grate vom Pressen sogar auf dem Foto.
Die dunklen rechts sind aus echtem Perlmutt, für meine Verhältnisse ganz schön hochwertig. Ich finde, dass die sich echt gut machen würden.
Aber ihr ahnt es - ich habe 15 Stück.
Fünfzehn! Ich brauche sechzehn.
Na, eventuell kann man einen unauffällig weglassen. Mal gucken.
Außerdem hab ich noch ein bisschen weiter genäht. Sieht gerade aus wie die Hauskittel, die meine Oma immer an hatte.
Ist ja auch auf links. Und noch lange nicht fertig.
Dummerweise hab ich nämlich ein Problem. Die Taille sitzt so tief, dass das Kleid an der Stelle zu eng ist, wo der Rock anfängt.
Vielleicht sollte ich da den Knopf einsparen? Mut zur Lücke...?
Nee, lieber nicht. Ich werde mal gucken, ob ich den Rockteil ein bisschen hochsetzen und die Nahtzugaben mehr ausnutzen kann. Muss sich doch regeln lassen.
Dieses Mal brauche ich 16 Knöpfe für ein Kleid aus einem leichten, dünnen Stoff. 16 gleiche Knöpfe sind natürlich auch für eine ziemlich umfangreiche Knopfsammlung eine kleine Herausforderung.
Die goldenen links fände ich ganz nett, aber vielleicht doch einen Tacken zu auffällig für so einen kakeligen Stoff. Außerdem sind sie nicht gut verarbeitet, man sieht die Grate vom Pressen sogar auf dem Foto.
Die dunklen rechts sind aus echtem Perlmutt, für meine Verhältnisse ganz schön hochwertig. Ich finde, dass die sich echt gut machen würden.
Aber ihr ahnt es - ich habe 15 Stück.
Fünfzehn! Ich brauche sechzehn.
Na, eventuell kann man einen unauffällig weglassen. Mal gucken.
Außerdem hab ich noch ein bisschen weiter genäht. Sieht gerade aus wie die Hauskittel, die meine Oma immer an hatte.
Ist ja auch auf links. Und noch lange nicht fertig.
Dummerweise hab ich nämlich ein Problem. Die Taille sitzt so tief, dass das Kleid an der Stelle zu eng ist, wo der Rock anfängt.
Vielleicht sollte ich da den Knopf einsparen? Mut zur Lücke...?
Nee, lieber nicht. Ich werde mal gucken, ob ich den Rockteil ein bisschen hochsetzen und die Nahtzugaben mehr ausnutzen kann. Muss sich doch regeln lassen.
Mittwoch, 15. Juni 2016
Danke, das genügt.
Es regnet...
und regnet...
und regnet.
Um der Wahrheit die Ehre zu geben: jetzt regnet es gerade nicht. Es scheint sogar ab und zu die Sonne. Seit mehreren Stunden!
Aber morgen früh soll's dann endlich wieder nass werden.
Als ich Montag mit dem Zug nach Hause fuhr (wie sich herausstellte, war es erstmal der letzte Zug), bot sich meinen erstaunten Blicken eine sehr ungewohnte Lage dar. Alles, was da braun ist, ist voller Wasser, sollte aber normalerweise eine Wiese sein.
Am Dienstagmorgen hab ich dann schlauerweise das Fahrrad genommen und noch mehr gestaunt. Das ist kein Seitenarm vom Amazonas, sondern unsere sonst so beschauliche Elz.
Einen spiegelblanken Tennisplatz sieht man auch nicht oft.
Oder Sandsäcke. Ich hatte ja noch nie Sandsäcke im Richtigen Leben gesehen. Dafür jetzt jede Menge.
Weil meine Radweg teilweise (wie man sieht: völlig zu Recht) gesperrt waren, wollte ich auf einer Straße fahren, die dann aber auch zu war. Und zwar nicht nur gesperrt, sondern auch voller Schlamm und Zeug. Dicker Erdrutsch. Ein tapferer und übernächtigter Feuerwehrmann hat mir dann erklärt, dass die Einwohner dort evakuiert worden sind, und wo ich noch gute Chancen hätte, durchzukommen...
Da ist man doch irgendwie platt, weil man immer denkt, so richtige Unwetter passieren woanders, und nicht gerade zuhause um die Ecke.
Das hier ist ein sonst ein winziges Rinnsal, ein paar Meter von unserem Haus entfernt. Jetzt gerade wieder deutlich zusammengeschrumpft.
Und im Moment gefallen mir die überschwemmten Felder auch nicht mehr so gut wie sonst... wochenlang sollten die halt nicht unter Wasser stehen.
Dienstag, 14. Juni 2016
Das "Hemdblusenkleid", Teil 1
Früher hab ich mir so ziemlich jedes Jahr ein Sommerkleid genäht. Das führte dazu, dass ich einige habe, die ich ungefähr an zwei Tagen im Jahr trage. Typischerweise sind mein Kleider nämlich echt schön, aber nur was für wirklich warme Tage. Wie 2011 ohne Rücken. Und außerdem sind sie alle lang, wie das von 2012 z.B., und lange Kleider haben auch ihre Nachteile.
Also wollte ich dieses Jahr mal was Praxisnäheres. Und die Viskose da oben wollte auch unbedingt mit, obwohl mir schon schwante, dass die sich nicht gerade kundenorientiert verarbeiten lässt. Ist auch so. Aber schön ist sie!
Ich besitze insgesamt sage und schreibe vier Nähzeitschriften. Da sind ja immer mehrere Schnitte drin, und ich finde, die gehören aufgebraucht, bevor es was Neues gibt...
Aus einer Burda "easy fashion" von 2007 wartete noch ein Hemdblusenkleid auf mich.
Ich finde das Wort ja etwas bescheuert und habe gerade mal gegoogelt, ob das außer der Burdaredaktion noch jemand benutzt. Siehe da: offenbar ein gängiger Ausdruck. Hm.
Die ganze Zuschneiderei finde ich ja am schlimmsten. Zumal ich das am Boden machen muss. Für einen Schneidertisch haben wir echt keinen Platz.
Dafür hatte ich nach Jahren des Verwechselns oder unerquicklicher Stümperei mit Schneiderkreide endlich einen guten Einfall: die Schnittteile auf der Rückseite mit kleinen Etiketten zu numerieren. Hält prima und geht rückstandfrei wieder ab.
Ein bisschen was zusammengenäht hab ich auch schon. Sieht noch recht seltsam aus, aber wird hoffentlich besser.
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