Dienstag, 14. Februar 2017
Nashornliebe
Rhinozerosse liegen mir ja, wie ihr vielleicht wisst, sehr am Herzen.
Deswegen gibt es heute ein paar Aufnahmen des weltberühmten Elztäler Zwergnashorns.
Ein verliebtes Pärchen zieht durch die Schwarzwaldsavanne.
Und bevor einer fragt: Ja, auch Nashorndamen schmücken sich mit Hörnern.
Euch allen einen schönen Valentinstag!
Sonntag, 12. Februar 2017
Sieben Sachen
Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.
1. Den täglichen Müsliapfel kleingeschnitten. Angeblich essen die Deutschen ja total viel Bananen. Ich bin eher ein Apfelfreund, zumal die Dinger hier eh wachsen und nicht um die halbe Welt gekarrt werden müssen, bis sie in meiner Müslischlüssel landen.
2. Rad gefahren und eine böse Überraschung erlebt: Die Stadt Waldkirch hat mal wieder zugeschlagen und eine ganze Reihe großer, wunderschöner und im Wortsinne kerngesunder Bäume gefällt. Das waren zwar Pappeln, die werden bekanntlich nicht uralt, aber die hätten noch locker 10 oder 20 Jahre durchgehalten.
Genau an meinem Weg zur Arbeit... was hatte ich mich über diese Bäume immer gefreut. Und jetzt sind sie alle weg.
3. Gemusterte Fimowürste gerollt...
4. ... in Scheibchen geschnitten und zu zwei Glasuntersetzern plattgewalzt.
5. Einen Blick auf zwei riesige Kartons voller Material zum Nadelfilzen geworfen. Alles, was das Herz begehrt. Hat mir meine Schwiegermutter verehrt, die die Sachen leider nicht mehr selber brauchen kann (Falls du mitliest, Schwiegermama: Vielen Dank, ich bin überwältigt!)
Ich habe mich schon schlau gemacht, was man denn als Anfänger so filzen kann. Pilze müssten gehen.
Wenn ich dann mal richtig gut bin, filze ich eine freundliche Ratte.
6. Weiter an der Wellendecke gehäkelt.
7. Gelesen. Was lustig war: Herr Centi sieht mich mit dem Buch in den Pfoten auf dem Sofa sitzen (den Titel konnte er aber nicht sehen), blinzelt irritiert und fragt mich, ob ich Martin Walser lese. Den mag ich nämlich überhaupt nicht.
Martin Walsers nail-biting thriller "Children of War" wäre allerdings großartig.
So viel Unterschied kann ein einziger Buchstabe machen!
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.
1. Den täglichen Müsliapfel kleingeschnitten. Angeblich essen die Deutschen ja total viel Bananen. Ich bin eher ein Apfelfreund, zumal die Dinger hier eh wachsen und nicht um die halbe Welt gekarrt werden müssen, bis sie in meiner Müslischlüssel landen.
2. Rad gefahren und eine böse Überraschung erlebt: Die Stadt Waldkirch hat mal wieder zugeschlagen und eine ganze Reihe großer, wunderschöner und im Wortsinne kerngesunder Bäume gefällt. Das waren zwar Pappeln, die werden bekanntlich nicht uralt, aber die hätten noch locker 10 oder 20 Jahre durchgehalten.
Genau an meinem Weg zur Arbeit... was hatte ich mich über diese Bäume immer gefreut. Und jetzt sind sie alle weg.
3. Gemusterte Fimowürste gerollt...
4. ... in Scheibchen geschnitten und zu zwei Glasuntersetzern plattgewalzt.
5. Einen Blick auf zwei riesige Kartons voller Material zum Nadelfilzen geworfen. Alles, was das Herz begehrt. Hat mir meine Schwiegermutter verehrt, die die Sachen leider nicht mehr selber brauchen kann (Falls du mitliest, Schwiegermama: Vielen Dank, ich bin überwältigt!)
Ich habe mich schon schlau gemacht, was man denn als Anfänger so filzen kann. Pilze müssten gehen.
Wenn ich dann mal richtig gut bin, filze ich eine freundliche Ratte.
6. Weiter an der Wellendecke gehäkelt.
7. Gelesen. Was lustig war: Herr Centi sieht mich mit dem Buch in den Pfoten auf dem Sofa sitzen (den Titel konnte er aber nicht sehen), blinzelt irritiert und fragt mich, ob ich Martin Walser lese. Den mag ich nämlich überhaupt nicht.
Martin Walsers nail-biting thriller "Children of War" wäre allerdings großartig.
So viel Unterschied kann ein einziger Buchstabe machen!
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Zickzackdecke
Freitag, 10. Februar 2017
Buntes Leuchtelicht
Wer sich auch ein Leuchtelicht basteln möchte, braucht:
- ein leeres, sauberes Einmachglas
- etwas Paketschnur
- Zwirn oder dergleichen zum Perlenauffäden
- Glasperlen
- Modeschmuckanhänger oder Draht und noch mehr Perlen
- ein Teelicht oder so ein Fake-Dings mit LED-Lämpchen.
Dafür braucht ihr eigentlich keine Anleitung, oder?
Na, für alle, die ganz sicher gehen möchten:
Zuerst wickelt ihr ein bisschen Paketschnur oben um das Gewinde vom Glas, wo normalerweise der Deckel drauf gehört, damit das nicht mehr so auffällt, und je nach Geschmack auch noch weiter unten.
Die Schnur müsste durch simples Verknoten fest genug halten, um nicht runter zu rutschen. Nehmt lieber ein paar kürzere Stücke, die nur zwei, drei mal um das Glas herumreichen als ein einziges ewig langes Ende.
Dann fädelt ihr die Perlen und die Anhänger auf den Zwirn, wickelt das auf oben rum und verknotet das auch.
Wer keine Anhänger hat, bastelt sich welche aus Draht und Perlen.
Dann stellt ihr euer Teelicht rein, fertig. Jetzt nur noch freuen!
Variationsmöglichkeiten gibt es da natürlich wie Sand am Meer: Wolle, Satinbänder oder Bast statt Paketschnur, Perlen aus Holz oder Metall, ein farbiges Glas... und genau, apropos Meer: Sehr hübsch könnte ich mir auch perlmuttfarbene Plastikperlen mit ein paar durchbohrten Muscheln und eine Handvoll Sand unter dem Teelicht vorstellen.
Ich habe hier entgegen meiner Gewohnheit tatsächlich ein LED-Lämpchen benutzt. In Orange.
Nicht so hübsch wie eine echte Kerze, flackert aber nicht, rußt nicht und man kann das Leuchtelicht hinstellen, wo man will.
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Sauberkeit und Schönheit
Donnerstag, 9. Februar 2017
Projekt Augenmerk: Tauwetter im Februar
Ich habe mir ein Plätzchen im Wald gesucht und gehe da immer mal wieder hin, um zu schauen, was da gerade passiert.
Vielleicht einmal im Monat, oder öfter, oder seltener.
Anfang Februar war ein längere kalte Wetterphase gerade vorbei und es fing an zu tauen.
Über meinem Waldfleck sind ein paar Tiere gelaufen und haben Spuren hinterlassen. Die Pfoten- oder Hufabdrücke waren nicht mehr zu erkennen, und nur anhand der Laufspur kann ich die nicht sicher einer Tierart zuordnen.
Irgend jemand hat diesen Ameisenhaufen zerpflückt. Da tippe ich auf einen Specht.
Sonst haben bei Tauwetter vor allem die Moose und Flechten ihren großen Auftritt.
Unter dem Schnee frisch grün und sofort bereit für Photosynthese.
Von den Bäumen sind ein paar Zweige gefallen, die kräftig mit Flechten bewachsen sind.
Mein Waldfleck liegt fast auf 1.000 Meter Höhe, und ich habe immer den Eindruck, dass es mehr Flechten gibt, je höher das Gelände liegt.
Das kommt mir sehr entgegen, weil ich Flechten ähnlich faszinierend finde wie Pilze. Eigentlich sind sie auch Pilze, allerdings nur zur Hälfte. Die andere Hälfte sind Algen oder Bakterien, die mit dem Pilz in Symbiose leben. Man kann sich also darüber streiten, ob Flechten Pflanzen sind. Mich erinnern sie ja rein optisch in erster Linie an Korallen, und die sind bekanntlich Tiere.
Eigentlich ist das auch nicht weiter wichtig, solange man sie alle in Frieden wachsen lässt.
Sonntag, 5. Februar 2017
Sieben Sachen
Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.
1. Ein paar Plastiktiere in einen Beutel gefüllt. Gibt es gerade bei Penny in eiförmig verpackten Puddings. Natürlich auch ein riesen Verpackungsmüll, aber im Unterschied zu Überraschungseiern ist in jedem Pudding sicher ein Tier und kein Zusammensteckblödsinn.
Wozu ich die brauche? Ja nun. Für Reisen nach Miniaturien z.B. Und zum Basteln. Nächste Woche mehr.
2. Offensichtlich etwas missgelaunte Spatzen gefüttert.
3. Gelaufen. Meine 5,6-km-Runde... keine große Sache also, aber nach wochenlanger Pause doch ordentlich anstrengend.
4. Einen Polenta-Auflauf gekocht und überbacken. Polenta ist ein Brei aus Maisgrieß. Irgendwie haben wir vor Jahren aufgehört, Polenta zu essen. Warum auch immer. Schmeckt gut und geht ganz einfach.
5. Nochmal die Reifengröße an meinem Fahrrad abgelesen...
6. ... weil ich beim Kilometerzähler auf Null Stellen natürlich versehentlich auch gleich alles andere auf Null gesetzt habe. Anschließend hab ich dann die Gebrauchsanweisung gelesen. Dann war's auf einmal ganz einfach.
Die Radsaison kann also beginnen.
7. Schnittchen geschmiert. Mit ein paar Olivenscheibchen und Tomaten fürs Gemüsegewissen.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.
1. Ein paar Plastiktiere in einen Beutel gefüllt. Gibt es gerade bei Penny in eiförmig verpackten Puddings. Natürlich auch ein riesen Verpackungsmüll, aber im Unterschied zu Überraschungseiern ist in jedem Pudding sicher ein Tier und kein Zusammensteckblödsinn.
Wozu ich die brauche? Ja nun. Für Reisen nach Miniaturien z.B. Und zum Basteln. Nächste Woche mehr.
2. Offensichtlich etwas missgelaunte Spatzen gefüttert.
3. Gelaufen. Meine 5,6-km-Runde... keine große Sache also, aber nach wochenlanger Pause doch ordentlich anstrengend.
4. Einen Polenta-Auflauf gekocht und überbacken. Polenta ist ein Brei aus Maisgrieß. Irgendwie haben wir vor Jahren aufgehört, Polenta zu essen. Warum auch immer. Schmeckt gut und geht ganz einfach.
5. Nochmal die Reifengröße an meinem Fahrrad abgelesen...
6. ... weil ich beim Kilometerzähler auf Null Stellen natürlich versehentlich auch gleich alles andere auf Null gesetzt habe. Anschließend hab ich dann die Gebrauchsanweisung gelesen. Dann war's auf einmal ganz einfach.
Die Radsaison kann also beginnen.
7. Schnittchen geschmiert. Mit ein paar Olivenscheibchen und Tomaten fürs Gemüsegewissen.
Samstag, 4. Februar 2017
Zwischenfrühling
Gestern war es (ganz im Gegenteil zu dem, was uns der Wetterbericht angekündigt hat) sonnig und warm. Morgens hat die Amsel schon mal ein Liedchen angestimmt, und nachmittags haben die Eintagsfliegen getanzt.
Ich dachte früher immer, das wären Insekten, die sozusagen versehentlich schon zu früh aufgestanden sind, und wieder in die Winterstarre fallen, wenn die warme Phase vorbei ist. Aber tatsächlich sind das eben die berühmten Eintagsfliegen, die (als Fliegen) nur einen Tag leben, um sich um Nachwuchs zu bemühen. Dazu reicht ihnen dann natürlich ein milder Tag aus, und wenn es hinterher wieder kalt wird, macht das gar nichts.
Der Himmel blitzeblank blau.
Der Wetterbericht nannte das nicht nur in der Vorschau, sondern auch beim aktuellen Wetter stoisch "bewölkt". Die sind ja manchmal schon lässig. Also ab und an mal aus dem Fenster gucken könnte den Herren Metereologen auch nicht schaden.
Der Schnee ist bis auf ein paar traurige Reste wieder weggetaut, und unten runter ist es überraschend grün.
Wenn so viele Eintagsfliegen unterwegs sind, versuchen die Spinnen natürlich auch ihr Glück. Ich hab versucht, zwei kleine Langbeiner in ihrem Netz zu fotografieren, ging aber nicht. Irgendwas stimmt mit meiner Taschenkamera nicht mehr so ganz, seit sie mir vor kurzem runter gefallen ist. Und so winzige Viecher in durchsichtigen Behausungen waren vorher auch schon schwierig.
Aber für Fotos von anderen Sachen geht sie noch wunderbar.
Donnerstag, 2. Februar 2017
Wellen-Update
Ich häkel weiter eifrig vor mich hin. Jetzt hatten bis auf das Grün alle Farben schon mal ihren Auftritt.
Das Wellenmuster ist eigentlich ganz einfach, aber aus einem kühlen Grunde habe ich trotzdem manchmal eine Masche zu wenig und muss schummeln... bis jetzt scheint es aber nicht viel auszumachen.
Und eine Welle ist leider kürzer als die anderen. Das macht aber nichts aus, denn wenn die Decke fertig ist, merkt das niemand.
Glaube ich.
Weil ich pro Farbreihe (also einmal hin und zurück häkeln) ungefähr eine Dreiviertelstunde brauche, hab ich jetzt knapp 12 Stunden an der Decke gehäkelt. Da bin ich noch eine Weile beschäftigt.
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