Samstag, 7. Februar 2015

Eiszeit
























Außer durch Schnee überzeugt der Winter ja auch gerne durch Eis. Bei uns gibt es gerade Eiszapfen...























auch ganz große - die vorderen sind so dick wie mein Oberarm.


















Eisböppel...


















Eiswände...


















Eispfützen mit Jugendstil-


















und Landkartenmuster.



















Eisbommel...























Eis-Stalagmiten...


















und unfassbarerweise auch Eisvögelchen.


















Bei all der Kälte wollte jemand unserem Herrgott wohl ein bisschen Sommer in Form von Plastikrosen bringen.
Auf den ersten Blick dachte ich, er hätte einen Blumenhut auf.

Freitag, 6. Februar 2015

Mein Leben als Assel

Seit es Winter ist, schraube ich in unserem winzigen Kellerabteil am Waldrad rum.
Hat Vorteile - wenn mir was runterfällt, kann ich es einfach aufheben (auf dem Balkon verschwindet es durch die Ritzen in dem kriminellen Holzboden und fällt dann unten auf Nimmerwiedersehen zwischen die Drainagesteine), und ich friere mir nicht so schnell den Hintern ab.
Da kommen auch nicht so viele Nachbarn vorbei, mit denen ich Smalltalk halten muss.
Hat aber auch Nachteile - ich muss das normale Rad solange in den Gang stellen und blockiere damit drei andere Abteile.
Und dann wohnen in Kellern ja bekanntlich Spinnen.
Bis jetzt hab ich noch keine gesehen, aber sollte eine auftauchen, muss ich die restlichen Arbeiten wohl bis zum Frühling ruhen lassen.

Na, bis jetzt ist alles gut gegangen.
Heute hab ich die Bremszüge festgefummelt. Als mir aufging, dass man die Bremsen dafür wohl etwas anspannen muss, wurde alles viel leichter.























Sind das nicht wunderschöne Bremszughüllen? Die sind richtig silbern. Also sie glänzen echt toll und sehen gar nicht nach Plastik aus.
Für mein Gefühl ist da vorm Lenker ziemlich viel unterwegs, aber das war vorher noch mehr.























Vorder- und Hinterradbremse hab ich jetzt seitenvertauscht, aber das war Absicht. Es kam mir andersrum einfach logischer vor.


















Den Sattel, den ich ein bisschen zu tief eingestellt hatte, hab ich doch wieder eine Ecke höher gemacht. Ging dann doch recht leicht, nachdem ich auf die hilfreiche Idee gekommen bin, mich einfach verkehrt rum auf die Stange zu setzen und dann den Sattel mit beiden Händen hin und her und nach oben zu nüdeln.
Fetten hilft offenbar sehr.


















Und das sind die wunderbaren Endkappen. Endkappen festmachen ist ganz einfach. Könnte ich den ganzen Tag machen.
Die Bremszüge zu kürzen war nicht ganz ohne, weil ich sie mit der Zange kaum durchbekommen hab, aber dafür haben sie sich sonst sehr brav verhalten.


















Die Bremshebel müssen noch ein Stück weiter nach außen - das kam mir seltsam vor, scheint aber richtig zu sein.
Was jetzt leider wieder nicht mehr hält, ist die Pumpe - die Schrauben von den Bremsschlauchhüllenschellen (tolles Wort!) kommen ihr in die Quere. Wird sich aber auch irgendwie lösen lassen.
Und für die Satteltasche brauch ich noch eine gute Befestigung.

Dann muss ich mich noch mal um die mysteriöse Schaltung kümmern, das Lenkerband wickeln und anschließend am besten noch mal einen Fachmann drüber gucken lassen.

Und dann... dann kann der Frühling kommen und alle alten Kellerasseln ans Licht locken.

Donnerstag, 5. Februar 2015

Endlich Farbe!

So sehr ich meine Schnee-Bilder mag... ein bisschen was Buntes kann zwischendurch auch nicht schaden, oder?


















Bäääm! Bunt! Bitteschön!


















Wie an ein oder zwei Sieben-Sachen-Sonntagen schon angekündigt, hab ich mal wieder die Häkelnadel geschwungen. Obwohl das so ungefähr das einzige Kleidungsstück ist, das ich auch stricken kann, hab ich einen Schal gehäkelt.
Und zwar aus einem Rest Sockenwolle von Lana Grossa, und längs in festen Maschen.
26 Reihen mit 362 Maschen gibt 9.412. Und weil ich für ca. 350 Maschen eine stolze halbe Stunde gebraucht habe, hab ich ungefähr 13,5 Stunden lang gehäkelt. 


















Der Schal passt zum Glück wirklich fein zu meiner magentafarbenen Winterjacke. Wenn ich nur so ein Farbwechsel-Wollknäuel hab, kann ich mir das immer nicht so richtig vorstellen.

Ich hab noch nie verstanden, warum Farben für Winterklamotten immer so dunkel und gedeckt sind. Für den Sommer, wenn eh alles bunt und hell ist, gibt es Frauenkleider in Grün, Rot, Gelb, Blau, Weiß, Lila, Türkis und Orange, und sogar die Männer dürfen was Farbenfrohes anziehen, ohne schräg angeguckt zu werden.
Und im Winter, wo wir draußen mit Schnee schwarz-weiß und ohne Schnee grau-braun haben, ist Anthrazit oder Marineblau das höchste der Gefühle.
Nee.
Also dann lieber Paradiesvogel.

Mittwoch, 4. Februar 2015

Kurzurlaub in Alaska

Heute Nachmittag nach der Arbeit packte mich spontan die Reiselust - ein Abstecher ins Reich des größten Landraubraubtiers der Erde musste doch noch vorm Abendessen drin sein.


















Und hier ist er - der majestätische Eisbär!




































Schon beeindruckend, oder?



















Nachdem wir beide, der Eisbär und ich, dann genug Spaß gehabt hatten, hab ich ihn eingefangen, mitgenommen und Alaska draußen gelassen.


















Ich hab mir heute nämlich ein kleine Tüte voller Plastiktierchen gekauft.
Ihr könnt euch also schon mal auf weitere Kurzurlaube in der Savanne, im Regenwald und in China freuen.

Dienstag, 3. Februar 2015

Tiere im Schnee


















Wir waren gestern in Horben wandern. Das ist nicht weit weg von Freiburg, aber etwas höher, und das heißt gerade: deutlich weißer.


















Die Schafe wirken dagegen deutlich weniger weiß.


















Die Esel und das Pferd fanden den Schnee offenbar toll.
























Na, und Landschaft war auch.



















Bei Winteraufnahmen hat man oft den ungewohnten Effekt, dass das Land heller ist als der Himmel. 


















Hier kann man ein bisschen sehen, wie die Gegend in Richtung Rheinebene schneefreier wird.


















Und hier, dass meine Jacke ziemlich gut zum Himmel passt.


















Diese nette Mieze hat uns eifrig angemaunzt, fand aber den Schnee doch interessanter als uns. Oder andere Katzenangelegenheiten - wer weiß schon, was die gerade im Schilde führen.



















Und auf das letzte Bild hat es dann doch noch eine Laterne mit gewissem Narnia-Flair geschafft.
Nicht im Wald, aber im Winter.


Montag, 2. Februar 2015

Lichtmess

Überstanden. Mein persönlicher Monat des Grauens ist vorbei.
Der Februar ist kürzer, die Tage werden wieder länger und überhaupt - es ist einfach kein Januar mehr.
Heute ist Lichtmess und damit nach süddeutschem Brauch das Ende der Weihnachtszeit. 


















Aber der Winter kommt gerade erst so richtig in die Gänge.
Ich hab gestern versucht, Schneeflockensternchen zu fotografieren, die nicht gerade auf meinen Jackenärmel liegen



















Gar nicht so ohne. Klein, weiß und immer so furchtbar viele auf einmal. 




















Als dekorativer weißer Rand fotografiert sich der Schnee viel einfacher.




















Und hier sind schon ein paar, die es unbedingt wissen wollen - Schneeglöckchen und Pestwurz.


















 Langsam, Jungs, so schnell gibt's noch keinen Frühling.


Sonntag, 1. Februar 2015

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.


















1. Gewechselt: Das Wasser von den Kirschbaumzweigen. Morgen müssten die ersten Blüten richtig aufgehen.























2. Aufgehängt: Fensterbilder. Nachdem ich den Weihnachtskram jetzt doch mal abgehängt hab. Immerhin rechtzeitig vor Lichtmess.


















3. Geknipst: Den heutigen "leichten Schneefall". Sieht schon ganz anders aus als der gestern.


















 4. Zugeschnitten, genäht und bestickt: Etwas Geheimnisvolles. Wer errät, was es wird, erhält 100 Gummipunkte.
Außer Goldkind. Goldkind erhält nur 97.


















5. Aufgefädelt: Perlchen und Pailletten.


















6. Ausgerichtet: Den Lenker vom Waldrad.























7. Eingefädelt: die Gangschaltung. Bis jetzt ist es mir allerdings nicht gelungen, den Gang damit auch tatsächlich zu wechseln.
Aber das ist auch ziemlich schwierig, wenn man mit links das Hinterrad hochhält, mit rechts schaltet und mit einem Fuß versucht, die Pedale zu bewegen.