Montag, 23. Mai 2011

Sieben auf einen Streich


















Fingernägel schweinchenrosa lackiert. Ich hab den Lack irrtümlich für durchscheinend gehalten, weil ich dachte, wer würde diese Farbe schon in deckend haben wollen?


















Blauregen-Ranken aus meinem Ahorn rausgefummelt und stattdessen ins Balkongeländer eingefädelt. Hoffen wir, dass die Gartenbaufritzen das Stöckchen fangen und im Herbst nicht alles abknipsen.


















Ein bisschen neues T-Shirt-Garn gebastelt. Wenn ich den Teppich wiederfinde, kann ich weiterhäkeln.


















Müsliriegel gebacken und kleingeschnitten...


















... und dann versucht, ein paar etwas überambitionierte Schnitte aus der nagelneuen und offensichtlich saumäßig empfindlichen Arbeitsplatte wieder rauszukriegen.


















Zur Erhloung ein bisschen gelesen. Ihr dürft raten, was.


















Kochen auf Montag verschoben und stattdessen Chinakohlsalat gemacht.

Samstag, 21. Mai 2011

Danke, Emma.

Ich brauchte dringend eine neue Frisur.
Prinz Eisenherz war mir jetzt endgültig verleidet. Was macht man da? Man schnuffelt im Internet rum.
Und wenn man da nach richtig kurzen Schnitten sucht, stolpert man zur Zeit unvermeidlich über die süße Emma Watson.
Das Bild hab ich mir ausgedruckt und bin damit zum Friseur geschlappt.


















Die Friseurin kannte den Wunsch glaube ich schon... sie war zumindest nicht sehr überrascht und wusste auswendig, wie das am Hinterkopf aussieht.
























Leider sind meine Haare völlig glatt. Keine Spur von irgendwelchen Wellen und folglich in dieser Länge etwas strubbelig.
Die Fotos sind jetzt auch nicht ganz so schön wie die von Miss Watson, aber ich hatte so auf die Schnelle auch keinen Starfotografen zur Hand, keine Lust für großes Abend-Make-up und mein Friseur verlangt vermutlich ein Zehntel... und OK, ich bin 15 Jahre älter. Und war früher auch nie so hübsch wie Emma.
Aber damit kann ich leben.
Ich find die Frisur klasse.

Freitag, 20. Mai 2011

Post aus Amerika

Gestern hat mir der Postbote einen Umschlag aus dem fernen Los Angeles gebracht. Ich habe nämlich, man glaubt es kaum, noch mal was gewonnen!
(Wenn man an insgesamt vier Gewinnspielen teilnimmt und dann zweimal gewinnt, ist das kein schlechter Schnitt.)

Die liebe und lustige Mich L. hat mir zwei wunderbare Broschen geschickt:



















Diese fröhlichen Dingerchen sind aus  Silikonformen für Eiswürfel gebastelt.
Das ist nämlich Mich L.s Spezialität: Sie macht Schmuck aus allen möglichen und unmöglichen Sachen.
Außerdem ist ihr Blog echt nett zu lesen.
Guckt mal rein!

Mittwoch, 18. Mai 2011

Farben, Formen, Fabelwesen

Gestern hatte ich endlich mal die Gelegenheit, das Erzbischöfliche Ordinariat Freiburg zu besichtigen. Das war sehr schön.
Und am besten war: ich durfte fotografieren, soviel ich wollte.


















Die Bildqualität ist teilweise nicht so gut, aber dafür sind die Motive umso besser.


































Guckt euch nur diese Viecher an. Die sind an der Decke eines Kellerraumes, da reicht leider mein Blitz nicht ganz hin. Deswegen sind die etwas unscharf.


Montag, 16. Mai 2011

Farnbild mit Sprühfarbe


















Wir brauchen:
- eine gespannte Leinwand oder einen anderen stabilen Malgrund. Gipskarton reicht völlig aus.
- Farbe zum Grundieren (optional)
- Sprühfarbe weiß oder farbig
- Farnwedel
- alte Zeitungen

Weil ich einen blauen Hintergrund haben wollte, hab ich erstmal meine Leinwand komplett angestrichen. Diesen Schritt kann man weglassen, wenn man später farbige  oder schwarze Sprühfarbe verwendet.
Der Perfektionist in mir muss aber sagen, dass Grundieren immer besser ist, auch in weiß.


















Solange das trocknet, besorgen wir uns ein paar Farnwedel oder andere Pflanzen, die interessante Umrisse haben. Ahornblätter stelle ich mir zB auch sehr hübsch vor. Nehmt nur nichts zu Feines, Dünnes wie Gräser oder Blumen.


















Die Farnwedel legen wir einzeln zwischen die Seiten einer alten Zeitung und beschweren das Ganze gleichmässig über Nacht, auf jeden Fall aber ein paar Stunden.
Das dient nur dazu, die Wedel schön platt zu kriegen. Trocken sollten sie gar nicht werden.

Jetzt legen wir den Malgrund am besten draußen auf den Boden, den wir möglichst großflächig und dicht mit Zeitungspapier abdecken. Wir legen drei oder vier Wedel formschön auf den Malgrund, schütteln die Sprühfarbe gut auf und sprühen. Vorsichtig.


















Die Farbe kommt nämlich mit einiger Wucht aus der Dose, und wir wollen den Farn ja nicht wegpusten.
Dadurch und weil die Blätter nicht ganz platt auf dem Untergrund liegen, kommt immer ein bisschen Farbe auch unten drunter. Das macht aber nichts. Ganz im Gegenteil, das sieht nach Wind oder Sonnenstrahlen aus.


















Den Schritt wiederholen wir noch ein oder zwei mal, bis uns das Ergebnis gefällt.

Dann lassen wir das Ganze noch trocknen und sind eine Runde stolz auf uns.

Sonntag, 15. Mai 2011

Sieben Sachen (mit Spinne)

Wie immer sonntags: Sieben Sachen, für die ich heute meine Hände gebraucht habe. Nach der Idee von Frau Liebe.


















Müsli machen. Der Tag fing eigentlich ganz harmlos an.


















Eine Fußbank weiß anmalen. Links ist vorher, rechts hinterher. Die Blümchen auf der linken Seite waren mal ein Versuch mit einem Schablonenset was Hübsches zu machen, was allerdings überhaupt nicht funktioniert hat.


















Die Backmäuse entstauben und an eine neue Schnur binden. Die Mäuse gab es vor Jahren mal irgendwo als Weihnachtsdeko.


















Endlich den fertigen Küchenvorhang aufhängen. Der ist sogar gefüttert. Beim Gegenstück auf der linken Seite zeigen die Kirschen auch ordentlich nach unten und die Stiele nach oben.
Nobody is perfect.


















Tapfer sein und zwei Spinnen fangen und raussetzen.


















Als Konsequenz zusätzliches Fliegengitter in diese komischen Lücken am Fenster stopfen, in der Belüftungslöcher oder ähnlicher Unsinn in bequemer Duchschlüpfgröße für Krabbelheimer sind.


















Und das Highlight des Tages: Wasser aus der Küche wegputzen. Abwasser. Viel davon. Mit Kaffeesatz und Thunfischstückchen.
E-Mail ans Küchenstudio schreiben.
Blöde Blödmänner.

Frühlingspilze

Falls sich jemand wundert, weshalb man meine  Beiträge kommentieren kann, bevor sie erscheinen: Durch den Ausfall von Blogger war das Label in diesem Post beschädigt worden. Ich habe es neu gesetzt und das hat diesen Text aus irgend einem kühlen Grunde auf den heutigen Tag veschoben.

Diese dekorativen Kollegen habe ich vor knapp vier Wochen beim Spazierengehen gefunden.


















Leider hatte ich mein schönes neues Pilzbestimmungsbuch nicht dabei. Ich meine, wer rechnet schon im April mit interessanten Pilzen?
Nicht mal ich.
Seidem bin ich mir uneins, ob das ein früher Roter Gallertrichter oder ein später Orangebecherling war.

Nächstes Jahr werde ich mit Pilzbuch noch mal gucken gehen.