Donnerstag, 27. Juli 2017

Magneten-Upcycling


















Nein, eigentlich ist so ein 5-Minuten-Gebastel keinen eigenen Blogeintrag wert, aber in diesem Fall finde ich den Unterschied zwischen "vorher" und "nachher" doch bemerkenswert genug.


















Die Magneten hab ich geschenkt bekommen und mit der Monatsübersicht von einem (auch geschenkten) Mucha-Kalender beklebt. Damit es ein bisschen ordentlicher wirkt, hab ich die Kanten noch mit einem wasserfesten Stift angemalt, und wupp, schon sieht's ganz anders aus.
Drei schicke Magnete für umsonst!

Dienstag, 25. Juli 2017

Vergesst Nessie.


















Das nächste große Ding ist das Ungeheuer von Loch Schluch. 























Wobei Ungeheuer so abwertend klingt... nennen wir es lieber einen Wasserdrachen.


















Wie ihr bestimmt schon geahnt habt, gibt es dort auch Landdrachen.
Auf Felsen...


















im Gestrüpp...























... und auf Baumstämmen.


Montag, 24. Juli 2017

Die Erschaffung des Wandbildes, Teil II.


















Meine sehr verehrten Damen und Herren - wie Sie sehen, sehen Sie nichts.
Außer, dass wir neue Nachttischlampen unser Eigen nennen und Mobbi einen Hai-Kumpel (nicht selbstgemacht, sondern so ein Aktions-Glupschauge vom Penny) bekommen hat.

Das liegt daran, dass man meine schwungvoll aufgezeichneten Umrisslinien auf dem Foto leider nicht sieht.


















Aber hier wird es schon ein bisschen deutlich. Es gibt Berge. Doch keinen Michelangelo. Je länger ich darüber nachgedacht habe, desto klarer wurde mir, dass ich für so ein Projekt wochenlang an dieser Wand herumpinseln müsste, und dass sich das 1.) für eine Ferienwohnung eigentlich nicht lohnt und ich 2.) auch keine große Lust dazu habe.

Außerdem wollte Mobbi, der Wal, nicht unter Adams unbekleidetem bestem Stück wohnen. Das war ihm seltsam.

Also Berge! Vielleicht ja auch doch einfach schöner...
Erstmal habe ich die Tapete, wo sie mir zu wellig war, vorsichtig abgelöst und mit Holzleim wieder angeklebt. Ganz oben ist die Wand auch schon mal weißer als vorher, was man auf dem Bild schwach erahnen kann.
Die hellblaue Farbe, die ich eigentlich für die oberste Bergreihe gedacht hatte, ist prompt zu dunkel geworden. Da hatte ich wortwörtlich zu kräftig auf die Tube gedrückt. Für die zweite Reihe ist sie aber prima, finde ich.























Die übrige Centifizierung ist auch ein bisschen vorangeschritten. Aus dem (nur ganz leicht albernen) Bärchenstoff hab ich Platzdecken genäht, die geradezu lächerlich gut zu den Farben der Essecke passen.


















Neues Geschirr in bunt - also jeweils ein Teller oder Becher in Orange, einer in Hellblau, einer in Rot und einer in Grün. Wäre streng genommen nicht nötig gewesen, sieht aber klasse aus.























Ein paar Vorratsgläser habe ich mit der Aufkleberbasteltechnik, die ich hier schon mal gezeigt hatte, ordentlich und wasserfest beschriftet.
Insbesondere bei all diesen weißen Kristallen wie Salz, Zucker und Zitronensäure bewährt sich das im Alltag.


















Und ganz besonders fein im Sinne der Erholung: Wir haben jetzt auch ein paar Möbel für die Terrasse.
Von der aus guckt man ja sagenhaft malerisch auf eine Weide und dahinter den Waldrand.
Und falls sich schon mal jemand gefragt hat, warum auf der besagten Weide so viele Felsen liegen:


















Damit die Kühe was zum Schuppern und die Bachstelzen was zum Sitzen haben.

Donnerstag, 20. Juli 2017

Projekt Augenmerk: Juli - Abkühlung und Regen























Endlich - es ist kühler, und geregnet hat es auch.
Der Rote Fingerhut blüht - nur angucken, nicht reinbeißen. Am besten nicht mal anfassen. Fingerhut ist sehr giftig.


















Regentropfen mit der Kompaktkamera zu fotografieren ist gar nicht so leicht.


















Jetzt sind die wilden Erdbeeren reif...


















... und die Blaubeeren.


















Wenn man ganz genau hinhört, kann man das Moos bestimmt leise aufatmen hören.


Dienstag, 18. Juli 2017

Original-Postkarten

Während das Porto für einen Standardbrief sich mittlerweile bei 70 Cent eingependelt hat, kostet eine Postkarte immer noch 45 Cent.
Das sollte man ja eigentlich ausnutzen. Zumal Postkarten sowieso eine nette Sache sind.


















Also habe ich mir ein paar Umsonstpostkarten geschnappt und verschönert. Vor allem mit ein paar Stilblüten, die ich kaltherzig aus einer mittelmäßigen Sammlung ausgerissen habe (anklicken macht die Bilder größer).




















Die hier habe ich natürlich auch dem gelben Riesen zur Beförderung anvertraut. Ich bin in Wirklichkeit mit der Deutschen Post sehr zufrieden und hoffe darauf, dass sie Spaß versteht.


















Die Rückseiten hab ich auch beklebt und bestempelt. Den roten "Original"-Stempel habe ich neulich irgendwo abstauben können und freu mich seitdem über jedes Plätzchen, wo ich ihn mal anbringen kann.
Alle Postkarten sind schon unterwegs zu lieben Leuten.

Sonntag, 16. Juli 2017

Sieben Sachen mit Sport und Konfitüre

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.


















1. Rad gefahren und beeindruckend große Pilze gefunden.


















2. Einen Stechfliegenstich besprüht. Ich habe keine Ahnung, wie dieses Spray funktioniert, aber es scheint tatsächlich zu helfen.























3. Eine kleine Runde gelaufen. Am letzten Wochenende bin ich nach wochenlanger Pause sozusagen aus dem Stand 5,6 km gelaufen und habe das mit zwei Tagen fürchterlichem Muskelkater bezahlt. 3 km waren offenbar OK.
Jetzt kriege ich wahrscheinlich nur Muskelkater vom Radfahren.
Super.
 

















4. Am Gelände der Siegelauer Tauziehtage vorbeigeschaut. Siegelau ist der kleinste Ortsteil von unserem Dorf, aber tauziehmäßig ganz groß: die ziehen in der Bundeliga, und heute wird die Deutsche Meisterschaft ausgetragen. Auf ebendieser Wiese. Jaja.


















5. Eine meiner bescheidenen Meinung nach grenzgeniale Aufhängevorrichtung zum Trocknen von vorgewaschenem Nähstoff ausgetüftelt. 


















6. Aprikosenmarmelade mit extra wenig Zucker gekocht...























7. und dekorativ abgefüllt.

Samstag, 15. Juli 2017

Schachtelgebastel


















Die gute alte Centi hat ihrem Blogtitel mal wieder alle Ehre gemacht und gebastelt. 























Ein Holzbrett mit überwiegend selbstgefertigten Schächtelchen geklebt, die ich mit Winzigkeiten befüllt habe, die teilweise schon seit Jahrzehnten aufbewahre.


















Münzen, Plastiktiere, Glasnuggets, Fimofigürchen, Muscheln, Federn, Schneckenhäuser, Teile einer Taschenuhr, Steine, Kronkorken, allerhand Papierschnipsel, Anhänger von Schokoladenhasen  - Dinge, die nicht viel Platz wegnehmen und die man folglich aufheben kann, nur weil sie hübsch sind. Man hat allerdings wenig davon, wenn sie 30 Jahre lang in diversen Schubladen herumdümpeln.























Deswegen jetzt diese kleine Ausstellung. Ein paar Lücken habe ich noch gelassen, weil ich garantiert irgendwo noch dies und das finde, was noch gut mit rein passen würde.


















Das Brett hab ich erst Hellblau und dann Rot angestrichen und dann an den Rändern die Farben wieder ein bisschen abgeschliffen.
Jetzt muss ich nur noch einen freien Platz an der Wand finden, an dem ich es aufhängen kann...

Donnerstag, 13. Juli 2017

Wasserspeier


















... am Freiburger Münster. Seltsame Gestalten des Mittelalters. Und teilweise auch des 19. Jahrhunderts, als man die Gotik gerne noch ein wenig gotischer gestaltet hat.
Mit bloßem Auge erkennt man ehrlich gesagt nicht viel davon. Aber dafür haben wir ja einen Fotoapparat. Also ich jetzt. Der moderne Mensch benutzt sein Smartphone.

Zunächst ein rundes Tier, das am ehesten aussieht wie ein Rind. Mit sehr großen Ohren.


















Das hier, das sich von einer menschlichen Figur tragen lässt, ist schon rinderähnlicher, aber auch unheimlicher.


















Ganz harmlos: ein Bücherwurm mit Brille.


















Ein dynamisches Schwein.


















Und ein ganzer Haufen Volk, bei dem ich nicht ganz durchblicke. Vielleicht eine Jagdszene. Etwas wie ein Steinbock mit zwei Hunden, die ihm in Ohren beißen, und untendrunter irgendwie verwittert ein Mensch. Ich meine nicht den kleinen Dicken am Sockel, da ist noch einer.


















Ein sehr freundlicher Löwe...


















Und ein gehörntes Fabeltier.

Mittwoch, 12. Juli 2017

Komische Beleuchtung


















... gestern auf dem Radweg zur Arbeit.


















Sehr ungewöhnlich: Man sieht nicht nur die Vogesen, sondern kann Wiesen und Wälder unterscheiden und sogar ein paar Häuser erahnen.


















Der Kaiserstuhl ist viel näher dran und deswegen eigentlich immer einmal kurz in meinem Blickfeld. So einen hübschen Wolkenkragen trägt der Totenkopf (so heißt der Berg) aber nicht alle Tage.


















Und Wolkenschwaden machen sich natürlich immer gut. Zumindest von außen.