Samstag, 5. April 2014

Streitberg

Es ist Samstag - ich kann euch mal wieder mit Radfahrfotos langweilen. Zum Ausgleich gibt es aber auch ganz viele nette Tiere.
Ich war nämlich heute auf dem Streitberg. 60 Kilometer, 430 Höhenmeter und ungefähr drei Stunden. War nicht so arg anstrengend, aber schon so, dass man merkt, dass man was getan hat.
























Hier steh ich gerade vor dem Rathaus von Freiamt rum.
Freiamt ist eine Gemeinde aus vielen kleinen Dörfern, Höfen und Weilern, und dieses repräsentative Gebäude steht ein bisschen überraschend zwischen den übrigen drei oder vier Gebäuden des Ortsteils Sägplatz.

Tiere hatte ich versprochen. Kriegt ihr.























Erstmal diesen stolzen Hahn mit Teilen seines Harems. Er hat auch brav gekräht und fand sich insgesamt ziemlich großartig.


















Diese beiden Gänse waren ein bisschen albern.
Wir wurden eifrig aufgeregt angeschnattert, aber  immer aus einer gewissen Distanz und etwas schaumgebremst, bis wir wieder losgefahren sind - dann kamen sie aber beide mit langen Hälsen an den Zaun gestürmt und haben einen Riesenterz gemacht.
Anschließend haben sie sich garantiert gegenseitig auf die Schulter geklopft, weil sie uns so erfolgreich vertrieben haben.



















Und Schafe natürlich, ganz viele Schafe. Diese Strategen hier stehen auf einer Wiese mit dem schönsten Gras, haben ihren eigenen Salzleckstein und kauen mit heller Begeisterung an der Plastikschnur und dem Draht rum.
Viecher.


















Damhirsche haben wir auch getroffen. Die sind ja so hübsch.



















Und Kühe natürlich! Oder eher Rinder, die hier waren noch ziemlich klein.


















Oben auf den Streitberg ist offenbar dem Grub Daniel sein Hof.



















Grund für ein dekorativ gemeintes Gammelfahrrad und ein paar Hufeisenblumen. Letztere find ich gar nicht schlecht.
Wenn da klares Wetter ist, muss die Aussicht richtig toll sein.


















Zurück (also bergab) sind wir einen steileren Weg gefahren und kamen unten am ehemaligen Kloster Tennenbach vorbei. Das war mal eine Riesenanlage mit Kirche und allem Drum und Dran. Jetzt ist nur noch diese einsame Kapelle übrig, die aber immerhin auch drei Stockwerke hoch ist.

















Reingucken konnte ich leider nicht, die Tür war abgeschlossen.


















Man muss ein Stück weggehen, um das Ding komplett aufs Bild zu bekommen.























Da kamen noch ein paar vorbei, die deutlich schneller unterwegs waren, die steile Strecke hoch wollten - und unbedingt fotografiert werden wollten.
Hat der Captain gemacht, wie ein paar von den anderen Fotos auch. Danke!

Heimgekommen sind wir auch noch trocken, und jetzt hoffe ich, dass es heute Nacht endlich mal richtig regnet.

1 Kommentar:

  1. Also wirklich, die Gegend bei Euch ist sooo schön!

    Die Hufeisenblumen finde ich toll, auch wenn ich sie zuerst gar nicht als Hufeisen erkannt hätte. Die würden sich bestimmt bei uns auch gut im Garten machen.

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