Samstag, 10. Dezember 2022

Das neue Stadion

...des SC Freiburg. Konnte ich mir diese Woche im Rahmen einer Besichtigung angucken. Interessant war das auf jeden Fall.

Und wenn ich auch kein spezieller Freiburgfan bin, ein bisschen Lokalpatriotismus muss drin sein. Außerdem mag ich den langjährigen Trainer - einer der wenigen, der nicht sagt, was von ihm erwartet wird, wenn er ein Mikro unter die Nase gehalten bekommt, sondern genau das, was er gerade denkt.

Das Stadion an sich hinterlässt bei mir nach wie vor gemischte Gefühle - klar, es ist verkehrstechnisch viel besser gelegen als das alte Dreisamstadion, es ist praktischer für den Verein, für die Fans ist das "Raumgefühl" und die Sicht aufs Spielfeld besser, aber es wurde eben jede Menge Magerrasen zubetoniert, nicht zuletzte durch einen riesigen Parkplatz. Und das alte Stadion wurde ja auch nicht zurückgebaut. Es kommt einfach immer was Neues dazu und die Landschaft wird immer weniger. 

Und richtig, der obligate Hinweis: Da ich einem Fußballstadion war, enthält der folgende Artikel jede Menge Werbung. Wie ihr euch denken könnt natürlich unaufgefordert, unbezahlt und unabsichtlich, aber ich muss eben drauf hinweisen.

Dieser Beitrag spielt mit bei der Winterglück-Linkparty bei Loretta und Wolfgang!

Darüber, ob das Gebäude schön ist, lässt sich streiten.
Mich stören ja auch die spiegelnden Glasflächen als Vogelfallen.
Immerhin wirkt es für so viel Beton recht luftig.
Noch so ein Punkt: Weil der Rasen sozusagen tiefergelegt und das
Dach so weit vorgezogen ist, muss der Rasen nicht nur beheizt, sondern
auch künstlich beleuchtet werden. Man rechnet das durch die Solarzellen
auf dem Dach dann wieder schön.
Etliche Aufkleber wurden schon verteilt, aber insgesamt ist es noch recht sauber.
Ein Hausrotschwänzchen zu Besuch
Sicherheitshinweise
Anderer Leute Fans waren auch schon da...
haben Aufkleber hinterlassen...
oder BH-Bügel. Da muss die Freude über den Sieg ja groß gewesen sein.
Der Raum für die Pressekonferenz. Ich hätte mich auf Christian Streichs
Platz setzen dürfen, hab mich aber nicht getraut.
Da durch läuft die Mannschaft aufs Spielfeld.
Wenigstens hab ich auf der Ersatzbank Platz genommen.
Diese Sitze sind wirklich total bequem.
Eine eigene Polizeidienststelle gibt es auch - ist vermutlich überall so.
Absolut prächtige Mülleimer mit Nagezähnen. Im Hintergrund der Parkplatz
ungefähr bis zum Horizont...
Und wie immer spöttische Aufkleber ("...aber waren Sie schon mal
im Dreisamstadion?")

Dienstag, 6. Dezember 2022

Keep smiling!

 

Gutgelaunter Wasserrand auf Spülbecken

Montag, 5. Dezember 2022

Samstagsspaziergang am Schluchsee

Mit Sonne, aber kalt. Perfektes Wetter zum Rumlaufen - bei gefrorenem Boden bleiben die Schuhe so schön sauber. 

Ein Hauch von Schnee im Schatten
Neue Freunde - Alpakas!

Samstag, 3. Dezember 2022

Elzacher Krippenweg 2022

Langsam wird es eine Tradition: In der Schaufenstern der Stadt Elzach werden im Advent eine Menge Krippen ausgestellt. Dann kann man "im Städtli" herumwandern und sich das alles angucken. Das lohnt sich, weil es alles unterschiedliche Krippen sind, alte, neue, aus verschiedenen Materialien, aus  verschiedenen Ländern, in verschiedenen Stilrichtungen

Falls jemand in der Nähe wohnt, kann ich nur empfehlen, sich das live anzuschauen. Man kann das ja auch mit einem Einkaufsbummel kombinieren und Geschenke kaufen, oder Kaffeetrinken gehen, oder beides.

Für alle anderen gibt es eine kleine Bilderschwemme. Wie immer mit vielen schlechten Fotos, weil die Krippen halt alle hinter Schaufensterscheiben stehen.

Und weil wir gerade beim Thema Religion sind, habe ich nach den ganzen Bildern auch noch ein Schatzsuche-Video vom Jakobsweg für euch!

Dieser Beitrag spielt mit bei der Herbstglück-Linkparty bei Loretta und Wolfgang!

Beleuchtung ist alles!
Mit echten Kleidern aus Stoff
Ein ganzes Dorf samt Wasserfall
Eine Kastenkrippe
Eine Krippe im Ei aus Ecuador
Die Herbergssuche in Elzach
Steinböcke im Wurzelgebirge
Schneeverstärkung durch Staub in der Fensterscheibe
Sehr alt
Sehr schön bunt
Aus Papier und auch schon sehr alt
Mein diesjähriger Liebling- guckt euch bitte Marias Ausdruck im Vergleich
zu Josefs an... 
Papier in einer Schachtel - in Wirklichkeit hat das ein unglaubliche
Tiefenwirkung, die auf dem Foto leider völlig verschwindet

Donnerstag, 1. Dezember 2022

Alle Jahre wieder

... wird mir passend zur Adventszeit (also genau dann, wenn man gerne Kekse backen, handarbeiten oder Weihnachtskarten basteln würde) ein äußerst schmerzhaft entzündeter Finger beschert. Ich bin rechtshändig, also selbstverständlich an der rechten Hand.

Letzte Woche
Anfang Dezember 2021
























Letztes Jahr dachte ich ja, ich hätte mir unbemerkt einen Gelenkkapselriss geholt. Dadurch tritt Gelenkflüssigkeit aus dem Gelenk aus und macht Ärger. Die Ärztin hatte das auch bestätigt. Es sollte von selber wieder weggehen, was es dann auch tat. Allerdings so richtig erst im April oder Mai, genau weiß ich es nicht mehr.

Tja, und dieses Jahr im November fing es wieder an. Dieses Mal war ich mir hundertprozentig sicher, dass ich mich nicht verletzt hatte. Also bin ich rechtzeitig (oder, wie sich später herausstellte, zu früh, denn der Finger sah noch harmlos aus) zur Ärztin gedackelt, die Blut abgenommen hat, um die Möglichkeit auszuschließen, dass es Rheuma, Arthrose oder Gicht sein könnte. Alles unauffällig, also war der nächste Schritt Röntgen, zwei Wochen später, als die Schwellung gerade wieder zurückgegangen war (zwischendrin hatte ich zwar eine ziemlich unerfreuliche Zeit, aber den dekorativ roten und nudeldicken Finger leider hat kein Arzt gesehen). 
Und natürlich kam beim Röntgen ebenfalls raus: Alles in Ordnung, kein Befund. Immerhin habe ich von der hinter ihrer Maske vermutlich nachsichtig lächelnden Chirurgin eine neue Diagnose erhalten: Es soll nun ein Ganglion sein. Dabei tritt die Gelenkflüssigkeit aus aus purem Übermut aus und bildet eine Zyste. 

Die meisten Leute haben das am Handgelenk, es kann aber auch an den Fingern vorkommen und, Freude, es kann immer wieder kommen. Letzteres habe ich mir allerdings im Internet angelesen.

Leider war es das jetzt von Seiten der Ärzteschaft. Es wurde mir zwar nicht ausdrücklich gesagt, aber mir wurde schon recht deutlich das Gefühl vermittelt, mit Lappalien wertvolle Behandlungszeiten zu verplempern. 

Nicht, dass wir uns falsch verstehen. Natürlich bin ich froh, dass das kein Rheuma ist. Ein kleiner Finger ist auch nicht so wichtig wie ein Bein oder ein Auge. Und dann hätte ich natürlich niemals zur Ärztin sagen dürfen, dass ich schon klar komme (was zu dem Zeitpunkt auch noch so war). Jammern gehört zum Handwerk, das hätte ich inzwischen wissen müssen. 

Warum erzähle ich euch das alles? Erstens natürlich, um ein wenig Mitleid zu kassieren, und zweitens, weil ich mein Jahresprojekt vernachlässigen musste. Auch Malen konnte ich mit dem Finger natürlich nicht.
Also hoffe ich auf den Dezember. Der Finger tut zwar noch weh, aber viel weniger, und bewegen kann ich ihn auch wieder.

Andrea sammelt auf ihrem Blog dankenswerterweise alle unsere Jahresprojekte, also schaut doch mal, was die anderen so geschafft haben!