Mittwoch, 13. Oktober 2021

Ölbild: Herbst in den Alpen

 










Noch ein Ölbild auf mit Leinwand bezogenem Karton in 30 x 40 cm. Ein alter Bergahorn auf einer Weide, im Hintergrund ein Höhenzug. 

Baum und Berge sind mir sozusagen persönlich bekannt.

Dieses Mal habe ich vorher neutral grundiert. Bei Acrylfarben halte ich das nicht für hilfreich, bei Ölfarben dagegen schon. Wieso das? In Öl kriegt man auf einen mittelhellen Hintergrund sehr leicht helle und dunkle Flächen gemalt, und wenn zwischendrin ein Streifchen frei oder nicht ganz deckend bemalt bleibt, fällt es überhaupt nicht auf. Bei Acrylfarben decken dagegen die hellen Farben nicht besonders gut, da bekommt man nur noch mit Mühe helle Partien hin, wo vorher grau war. Die dunklen Töne decken dagegen leicht, deswegen kann der Hintergrund weiß bleiben (meine Meinung - das kann man auch anders sehen). 

Grundierung mit ziemlich unsichtbarer Vorzeichnung
Einmal Farbe für alle
Details...
Details...
Details...
Details im Detail...
Und das fertige Bild (in echt sind die Farben besser).






































































































































Auch wenn es vielleicht nicht so auffällt, sind meine Details dieses Mal weniger... detailreich geraten. Das ist gut so. Die ganzen Blätter und Pflanzen im vorderen, schattigen Bereich sind eigentlich nur Tupfen und Striche, und auch die Rinde am Baumstamm ist eher angedeutet als ausgearbeitet. 
Das Laub am Baum gefällt mir teilweise, aber noch nicht so ganz. Irgendwie ist Laub keine leichte Sache.
Aber ich arbeite ja dran. Wenn ich das mit meinem letzten Bild mit herbstlichen Bäumen vergleiche, sehe ich eindeutig Fortschritte.

Montag, 11. Oktober 2021

Der erste Frost

Von Samstag auf Sonntag. Nur Bodenfrost, aber es war schon recht erfrischend auf dem Fahrrad. Man freut sich wieder über Mütze, Halstuch und Handschuhe.

Dafür war es dann später in der strahlenden Sonne wieder angenehm warm... ein Wetterchen ganz nach meinem Geschmack. Und das auch noch am Wochenende!

Samstag, 9. Oktober 2021

Der Balkon im Oktober

 ... immer noch erfreulich bunt, und manchmal sogar warm und trocken genug zum Draußensitzen.

 Dieser Beitrag spielt mit bei der Herbstglück-Linkparty bei Loretta und Wolfgang!

Die Astern sind wie jedes Jahr schön
Der spätgesäte Dill blüht leise vor sich hin
... und der Silberahorn macht sich herbstfein.
Vielleicht das letzte Glückskleeblatt dieses Jahr
Die Erlen sind höchstens mal ganz kurz blätterweise bunt
Pudelwohl fühlen sich die Stinkerle
...und die Nachtfalter, die im Sonnenschirm den Tag verschlafen
Eine späte Hummel
glückliche Füße
--- und Blattläuse gibt es auch noch.

Freitag, 8. Oktober 2021

Dipladenie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oktober - Zeit, den Balkon durchzuforsten. Unter anderem musste die Dipladenie gehen. Nachdem ich sie letztes Jahr überwintert hatte, war sie dieses Jahr zwar riesig, aber ausgesprochen schütter. Tatsächlich hat sie ihr Wachstum im Frühjahr eingestellt, kaum dass sie draußen stand. Die Pflanze noch mal einen Winter lang im Wohnzimmer zu beherbergen, war nicht mein Ziel. 
Aber natürlich, die lieben Kleinen spüren die Gefahr: Im September fing sie auf einmal an, Blüten zu produzieren. 
Genutzt hat es ihr nichts. 
Aber für mich gab es noch einen hübschen Strauß für den Couchtisch.

Die Vase ist übrigens handgemacht und wurde mir vor knappen 30 Jahren vom Töpfer geschenkt. Das sind Geschenke, die man ein Leben lang behält.

Dieser Post spielt mit beim "Friday-Flowerday" auf Holunderbluetchen!

Donnerstag, 7. Oktober 2021

Landschaft und Details

Im Folgenden immer schön abwechselnd: Eine Nahaufnahme, ein Landschaftsbild. 
Zur Zeit bietet beides sehr dankbare Motive für den Fotografen.

Ein Rosenapfel - keine Frucht, sondern Werk einer Gallwespe

Etwas Nebel tut jeder Landschaft gut

Die letzten Holunderbeeren...

...und die ersten Sonnenstrahlen

Die Äpfel sind reif


Und die Blätter werden langsam bunt



Der Herbst kommt ins Rollen!

 

Montag, 4. Oktober 2021

Balkonbesuch

Schmetterlinge sind dieses Jahr selten, aber dafür sehe ich öfter Libellen.

Neulich war eine auf dem Balkon zu Besuch. Saß auf dem Geländer und flog ab und zu kurz rum. Vielleicht hat sie sich gesonnt oder versucht, jemanden zu fangen - wer weiß schon, was die Viecher im Schilde führen. Jedenfalls war sie nicht sehr scheu und glänzte wunderschön braungolden. 

Wenn ich das richtig sehe, war es eine Große Heidelibelle. 

Freitag, 1. Oktober 2021

Mit Schaf - Krippe 2021, Teil 9











Dieser Post macht mit bei Andreas Sammlung von Jahresprojekten auf ihrem Blog "Die Zitronenfalterin".

Alle meine Beiträge zur Krippe findet ihr hier.

Vorsicht, der folgende Post könnte Werbung enthalten! Unbezahlt, unaufgefordert, ohne Wissen des Anbieters, und vor allem auch ohne dass ich das Produkt gut finde, aber man weiß ja nie, was Juristen draus machen.

Damit die Krippe im Advent auch tatsächlich im Wohnzimmer stehen kann, brauchte es ein zusätzliches Möbelstück. Bis jetzt besteht die Möblierung nämlich aus Bücherregalen, Sitzmöbeln und dem Couch- und Esstisch – nichts davon ist geeignet, um die Krippe darauf zu stellen. 

Also dachte ich mir, ich kaufe einfach einen kleinen Tisch. Oder ein Schränkchen, in dem ich die Krippe auch gleich noch aufbewahren kann. Einfach. Ich Dummerchen. 

Einfach war das Vorhaben nämlich wahrlich nicht. Wochenlang habe ich online nach Tischchen und Kommoden, Konsolen und Vertikos gestöbert, die vor allem eins haben sollten: Die passenden Maße. Das allein war überraschenderweise eine Herausforderung. Groß genug für die Krippe, aber klein genug für unser Wohnzimmer. Fast nicht zu finden.

Erstmal habe ich die Neuware durchstöbert, die mir „das Internet“ quasi aus freien Stücken angeboten hat. Wundervolle Dinge habe ich da gefunden. Lest in der folgenden Anzeige mal den ersten Absatz.

Quelle











Gott sei Dank. Ich wüsste auch wirklich nicht, wo ich den Polizisten mit dem Eiswasser sonst hintun sollte!
(Falls ihr wider Erwarten Schwierigkeiten haben solltet, euch den vorzustellen, hilft euch die Polizei Oberpfalz hiermit charmant weiter!)
Vermutlich gab es da eine kleine Verwechslung zwischen cup und cop. 

Aber - das Ding sollte ja später zumindest temporär im Wohnzimmer stehen, halbwegs solide wirken und optisch einigermaßen zur Krippe passen. Fand ich hier nicht so ganz gegeben.

Nachdem ich mich bei der Neuware langsam aber sicher der 600-Euro-Marke genähert hatte, änderte ich meine Ausgangsbasis und streckte mein Fühler nach Second-Hand-Möbeln und Antiquitäten aus. 

Auch in diesem Bereich gibt es Unterhaltsames. Ich zitiere aus einem einschlägigen Onlineportal:
„Sehr schöner Nähmaschinentisch! Wir haben ihn zu Deckzwecken genutzt!“
Aha.

Natürlich findet man bei den Gebrauchtmöbeln mehr Hochwertiges, oft auch für viel weniger Geld. Aber die Leute, die Kleinanzeigen mit Gebrauchtmöbeln schalten, erwarten verständlicherweise meist, dass man die Sachen bei ihnen abholt. Das gestaltet sich ohne Auto eher schwierig. Antiquitätenhändler, die liefern, sind relativ selten, und verkaufen auch eher Möbel, die richtig teuer sind. Und dann kann ich ja auch nicht vorher mal schnell vorbeifahren und mir die Sachen im richtigen Leben angucken. 

Alles schwierig. 

Langer Rede kurzer Sinn: Ich habe dann nach langer Suche und hartnäckigem Herumbohren im Internet doch noch ein (neues) Tischchen gefunden, das von der Größe her einigermaßen passt und halbwegs nett aussieht. Natürlich ein Bausatz, nur teilweise aus Holz, Rest Spanplatte, produziert in China und geliefert mit einem Maximum an Verpackungsmüll. Und dann ist es auch noch weiß.

Wäre meine Krippe 5cm weniger tief, hätte ich für 40 € mehr ein Mahagonitischchen haben können, das schon fertig montiert war. Mahagoni! Aber so ist das Leben eben.

Auch mein weißes Tischchen kann in einer Rezension mit einer prächtigen Stilblüte des Übersetzungsprogramms aufwarten:
"Einmal montiert, meine Frau verurteilt, das Leben ist noch schöner als in Bildern."
Man kann sich ja denken, was da ursprünglich stand, aber jetzt klingt es weitaus lustiger.

Aber nun: Auf, auf zum fröhlichen Schrauben. 
Ich hab statt der angegebenen einen Stunde Aufbauzeit locker vier gebraucht, und auch das nur, weil mein Mann dankenswerterweise vorher alles schon ausgepackt und Kartons und Styropor entsorgt hatte. Besonders schwierig war es aber nicht, nur aufwändig. 

Immerhin ist alles drin, was drin sein sollte.
Oh. Mit einem Schraubenkopf an die Oberfläche geraten. Ließ sich wegradieren.
Ein Schubladenteil war natürlich gesprungen. Holzleim half.
Ups. Da stimmt aber was ganz grundsätzlich nicht.
Ah, OK, die Seitenteile waren falschrum. Ließen sich problemlos umdrehen. 
Und jetzt sieht es doch ganz nett aus - hier noch im Büro
...wo die Krippe jetzt staubgeschützt im Karton wohnt.