Dienstag, 7. Oktober 2014

Oktobergold

Gestern war wieder Radelmontag. Ein Glück, denn gestern war wunderschönes, klares, kühles Herbstwetter.



















Mehr oder weniger zufällig waren wir wieder auf der Hochburg - dieses Mal ohne Drachen.
Dafür wohnen da Tauben. Ganz im Gegensatz zu den armen Krüppelfuß-Kreaturen in den Städten scheinen die alle gesund und munter zu sein.
Entweder kümmert sich jemand um sie, oder es ist für Tauben einfach ein gesünderes Leben auf so einer Ruine.


















So sind das eigentlich ganz hübsche Vögel.


















Dieser Admiral hat die Sonne offensichtlich auch genossen.




















Und schöne Aussicht hatten wir auch von da oben! Die Wälder werden jetzt eindeutig herbstlich bunt.





Montag, 6. Oktober 2014

Das Glück liegt auf der Straße

Hab ich heute in Freiburg gefunden:


















Jemand hat den plattgetretenen Kaugummis Gesichter gemalt.

Sonntag, 5. Oktober 2014

Sieben lehrreiche Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.

Diese Wochenende waren meine sieben Sachen ziemlich lehrreich - für mich zumindest.























1. Freitagabend: Das tolle selbstgenähte Schwarzer-Panther-Kleid angezogen, geschminkt, frisiert, gestriegelt, die Hufe ausgekratzt, und mit dem Göttergatten im Zug nach Freiburg gefahren.
Vorm Eingang zum Konzert entspann sich folgender Dialog:
"Sag mal, hast du eigentlich die Karten?"
"Ich? Nee, ich dachte, du hättest die."
Tja, da standen wir nun und hatten die Option, jeder noch mal knapp 30 € zu berappen oder wieder heimzufahren und die Karten zu holen.


















2. Wieder heimgefahren, kurz nachgerechnet, dass wir mit viel Glück noch ein halbes Stündchen Konzert genießen könnten, dafür aber zweieinhalb Stunden mit Bus und Bahn unterwegs wären - also Karten zerrissen, abgehakt.

Lehre 1: Nie wieder den Vorverkauf für Konzerte nutzen.
In Freiburg ist nichts jemals ausverkauft, was mich interessieren würde - und wirklich billiger ist es auch nicht.



















3. Dafür konnte ich dann am Samstag früh aufstehen und Rad fahren. Auch schön.


















4. Beim Knipsen dieses Fotos hab ich auch gelernt. So kleine Objekte sind immer etwas fummelig scharfzustellen, deswegen halt ich gerne meine linke Hand als Hilfe dran.

Lehre 2: Auch Stacheldrahtzäune können unter Strom stehen.
Das tut nicht weh, das zupft nur kurz. Der Zaunbesitzer kommt mir allerdings ein bisschen vor wie jemand, der Gürtel und Hosenträger trägt. Aber gut, jeder wie er mag.


















 5. Bio-Äpfel (mit glücklichen Würmern) gefunden und gewaschen.


















6. Apfelkuchen gebacken (ohne Würmer).

Lehre 3: Mürbeteig geht auch ganz gut ohne Ei.

Lehre 4: Egal, was im Rezept steht, ein Drittel vom Zucker reicht.
Streusel nach diesem Rezept (Mehl:Zucker:Butter = 1:1:1) werden unerträglich süß. Ich mag eh keine Streusel, aber zu süß sind sie echt fies.


















7. Wieder auf dem Balkon gesessen und gelesen.
Ich lese gerade Ich radel um die Welt von Heinz Helfgen. Der Mann ist 1952 von Düsseldorf nach Burma tatsächlich um die Welt (ich hab inzwischen nämlich auch das 2. Buch, wo es weitergeht!) gefahren. Mit 15 kg Gepäck, 3,80 DM Reisekasse und einem Fahrrad mit drei Gängen.
Ein nettes und interessantes Buch. Auch wenn ich ihm nicht jede Geschichte so ganz glaube.

Samstag, 4. Oktober 2014

Ein kleines Gruselkabinett


















Dieses Jahr hab ich beim Halloween-Swap vom Natron&Soda-Forum mitgemacht. Ein Swap ist eine Art Wichtelspiel, bei der jeder einen anderen Teilnehmer zugelost bekommt und für den etwas bastelt. Damit man auch weiß, in welche Richtung es gehen soll, schreibt der (oder eher: die)  zu Bewichtelnde einen möglichst ausführlichen Steckbrief. Und heutzutage, wo wir alle bei Pinterest rumhängen, kann man da natürlich auch gleich noch eine Pinnwand erstellen und verlinken.
Mein Wichtelkind mag alte, geheimnisvoll aussehende Dinge und Harry Potter - da lag natürlich die Idee nahe, ein kleines Kabinett aus Flaschen und Gläsern mit Zaubermitteln und Unheimlichkeiten zu füllen.

























Bis auf die kleine braune Flasche waren alle Glasbehälter vorher reinweiß und natürlich blitzblank sauber. Zum Einfärben und - schmuddeln hab ich Acrylfarbe, Autolack, Dispersionfarbe, Window-Colour, Kosmetikpuder und Lidschatten benutzt. Und Nagellack.
Nagellack geht immer.
Befüllt wurden die Gläser mit Holzstückchen, Plastikinsekten, -knochen und -amphibien, und von außen mit ausgedruckten Harry-Potter-Etiketten aus dem Internet, Buchseiten (war nicht schade drum), Garn, Wolle, Verbandsgaze, Kosmetikwatte und ein paar Krähenfedern verziert. Die Gaze und das Papier hab ich mit schwarzem Tee altern lassen, das kommt immer gut.
Wenn ich das alles nicht im Paket verschickt hätte, hätte ich ein paar Gläser (vor allem das mit den Kröten) noch mit leicht gefärbtem Wasser befüllt, das würde bestimmt noch viel echter aussehen.


















Natürlich sind die Deckel auch von oben schön.


















Offenbar ist alles gut angekommen und gefällt meinem Wichtelkind auch. Das ist beides immer sehr beruhigend...
Was ich sonst noch gebastelt hab, zeig ich euch in den nächsten Tagen mal.


Freitag, 3. Oktober 2014

Ein Drache im natürlichen Habitat


















Heute hatte ich die einmalige Gelegenheit, eine fantastische Riesenechse in freier Wildbahn zu fotografieren: Einen Drachen auf der Hochburg.


















Erstmal musste der Drache da natürlich hinkommen - und weil dieses spezielle Exemplar nicht einfach fliegen wollte, ist es mit dem Rad gefahren.



















Die meisten Autofahrer sind übrigens vollkommen humorlos. Wenn ich einen radelnden Drachen auf der Straße sehen würde, würde ich zumindest lachen.



















Na ja, auf der Burgruine war keiner außer dem Drachen und mir.



















Und dann noch schönes Wetter - ideale Fotobedingungen.
























Das hier oben ist ja mein Lieblingsbild. 




















Übrigens war der Drache gar nicht sooo groß (höchstens 1,79) und ziemlich friedlich.























Die tun nämlich immer nur so wild!



















Schon mal einen Drachenfuß von unten gesehen?
Tja, bei Centi lernt man eben immer was!























Und das hier ist die leere Drachenhaut... nein, nein, da kam kein blöder Prinz und hat ihn erlegt - er hat sich gehäutet, das machen Reptilien ja so.

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Veranstaltungshinweise

... wie sie in der Prä-Internet-Ära publik gemacht wurden. Und immer noch werden.


















Am Scheunentor.
Besagte Scheune gehört zu diesem Hof, über den ich mich immer wieder freue. Weil ich ihn schön finde, weil die Leute da immer so nett grüßen und weil er genau so aussieht, wie Bauernhöfe aussahen, als ich noch klein war.


Mittwoch, 1. Oktober 2014

Zeichen und Wundern

Weil wir Blogbetreiber ab und zu auch mal eine kleine Pause brauchen, hab ich heute wieder eine Art Gastbeitrag für euch.
Der Captain war in Schleswig-Holstein im Urlaub und hat mir ein paar Fotos von interessanten Schildern mitgebracht.

Keine Zwiebeln!
















Keine Pudel!
Marder bitte links zu den parkenden Autos! (Oder ist das ein Otter?)

Ganz maritim:
Ein extra Strandabschnitt nicht etwa für Schneehäuser,
sondern für Fischstäbchen und Schlemmerfilets.

Und dazu sag ich jetzt nix.
(Oder doch: Fußweg zur Odenwaldschule?)