Dienstag, 19. September 2017

Unter den Teppich gekehrt























Im hiesigen Dialekt ist ein Teppich nicht nur die Textilie, die schmückend auf dem Fußboden liegt, sondern auch die Decke, in die man sich zum Beispiel abends auf dem Sofa einwickelt.

Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich das verstanden hatte.
Hinterher ergab so manche Urlaubsgeschichte von Kollegen viel mehr Sinn als vorher, hatte allerdings auch etwas an Farbigkeit verloren...

Und dann heißt es auch nicht "Teppich", sondern "Teppig". Natürlig.
Man gewöhnt sich dran.























Für die schicken neuen Schuhregalkisten hab ich kleine Vorhänge gebastelt. Einfach passende Rechtecke gesäumt und oben mit Reißnägeln festgepinnt. Sehr praktisch, denn alles Unattraktive, was man in die Kisten hineinstopft, wie mäßig saubere Schuhe, Malerpinsel und -rollen oder Toilettenpapier, ist mit einem Schlag dezent verschwunden.

Ein Vorhang heißt meines Wissens im Alemannischen übrigens auch "Vorhang".

Montag, 18. September 2017

Befreiende Wirkung























"Und sind auch Wald, Wiesen und Feld für strebsame Publizisten kaum die geeigneten Spielplätze, so findet doch derjenige, dem's taugt, daselbst umso wahrscheinlicher die Gelegenheit, sich in aller Stille ein wenig die Seele zu schneuzen."
  (Wilhelm Busch, 1832-1908) 
 







Sonntag, 17. September 2017

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.


















1. Einen neuen Strauß aus Efeu und Hagebutten gepflückt.


















2. Rad gefahren. Nicht so schnell, wie es hier aussieht.


















3. Hinterher das Stahlross (gut, eigentlich: Aluross) mit der Gießkanne abgespült, weil ich es unterwegs schlau fand, durch eine Baustelle zu radeln.























4. Zwei riesengroße Kartons samt Transportsicherungen in handliche Stücke geschnitten, damit sie nicht so viel Platz in der blauen Tonne wegnehmen (blau ist bei uns Altpapier und Kartonage).























4a. Da waren nämlich vier stabile Stühle drin. Ordentliche Handwerksarbeit aus heimischem Buchenholz. Nie wieder Schrauben nachziehen. Und das für rund 80 € das Stück. Da kann man nicht meckern.
Falls ihr auch welche braucht: Schwarzwald Massivholz. Keine große Auswahl, aber vernünftige Sachen. Nein, ich hab nichts für diesen Tipp bekommen.























5. Das ebenfalls neue Schuhregal eingeweiht. Schlichte Holzkisten für 40 € das Stück (d.h. auf dem Bild sind zwei) kommt mir ein bisschen zu teuer vor, aber findet mal ein Schuhregal, in das Herrenschuhe der Größe 45 reinpassen. Und Hauptsache ist eh, dass das doofe Plastik-Metall-Dings, das wir vorher hatten, endlich weg kann.


















6. Einen Verschluss an die neue Umhängetasche genäht. Bilder folgen demnächst...























7. Gekocht und überbacken: Kartoffelauflauf mit Zwiebeln, Mohrrüben und Paprika. Sehr fein!

Freitag, 15. September 2017

Irgendwie übertrieben

Gestern hatten wir morgens um sechs Sturm und 20°.
Dann fing es kurz nach sieben an zu regnen, und hinterher waren noch 10° und mehr oder weniger Windstille. Ganz eigenartiges Wetter.



Vor der Abkühlung war noch Zeit für einen etwas gewaltsam farbigen Sonnenaufgang.


Zum Vergleich hab ich heute noch mal ein Foto von einem normalen, freundlichen Morgenrot gemacht:

Mittwoch, 13. September 2017

Fürs Gemüt


















So. Ich weiß nicht, wie es euch gerade geht - ich brauche dringend ein bisschen Erholung vom Arbeitsalltag.


















Deswegen ein paar hübsche Bilder von Tautropfen und Blümchen und so. Gut für die Seele.



















Ich ziehe mich jetzt aufs Sofa zurück und lese meine alten Kinderbücher. Jetzt bin ich gerade bei Ronja Räubertochter und freue mich über die doofen Rumpelwichte.


Dienstag, 12. September 2017

Als Reklame noch putzig war





















 






















... und immer etwas überraschend auf einer Seite in rororo-Taschenbüchern aus den 50ern auftauchte. Ich bin mit solchen Büchern aufgewachsen, in denen allerdings nie Reklame für Kraftstoff war, sondern immer und ausschließlich für "Pfandbriefe und Kommunalobligationen".
Darunter konnte ich mir als Kind natürlich absolut nichts vorstellen. Gut - so viel weiter bin ich in dem Punkt jetzt auch nicht gekommen. Aber egal.
Jedenfalls finde ich das hier recht niedlich. Ein bisschen unbeholfen, vielleicht, aber viel schöner als Geiz ist geil und unkaputtbar und Ich bin doch nicht blöd. 
 
Und irgendwie überraschend, dass sich Werbung in Büchern nicht durchgesetzt hat. Wenn mich nicht alles täuscht, war auf den rororo-Rückseiten von Kinderbüchern eine Zeitlang Sparkassenreklame oder so was, mit seltsamen Comics, und dann erinnere ich mich noch an ein Jugendbuch aus den 1990ern mit product placement, aber das wars auch schon.


Sonntag, 10. September 2017

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.

Gesammelt wird jetzt bei Mira.



















1. Unabsichtlich mindestens einen Spatzen geweckt. Keine Sorge, er ist gleich wieder eingepennt.


















2. Ihn und seine Kumpels gefüttert. Mit einem Meisenknödel. Der hält dann einen Tag. Und es gibt zusätzlich Sonnenblumenkerne. 























3. Die Laufschuhe geschnürt und ja, genau: gelaufen.


















4. Gewählt. Per Briefwahl. Ich finde dieses einsame "Sodann" immer toll. Der Text geht irgendwo weiter unten schon noch weiter, aber die gekonnte Aufteilung und allein schon dieses altehrwürdige Wort an sich erfreuen mich jedes Mal wieder.























5. Das Wasser vom Blumenstrauß gewechselt. Der hält sich prima.


















 6. Ein kleines Täschchen für eine große Tasche genäht. 


















7. Gekocht und gegessen: Es gab Chili con carne.