Montag, 23. Oktober 2017

Pantaleonskapelle in Althütte























Im Urlaub haben wir uns diese hübsche Kapelle aus dem 19. Jahrhundert angeschaut: St. Pantaleon in Althütte, einem Ortsteil von Blasiwald.
Von außen sehr schön schwarzwaldmäßig mit Granit und Holzschindeln...























und von innen überraschend bunt.























Sehr aufwändig und ungewöhnlich bemalt, das muss man wirklich sagen.
























Der heilige Pantaleon ist auch einer von den 14 Nothelfern, Schutzpatron der Ärtze, Ammen und Hebammen und außerdem (wie viele andere Heilige) für Haustiere zuständig. Anzurufen bei Kopschmerzen, Auszehrung, Verlassenheit, Heuschreckenplage und Viehkrankheiten. Ein umfangreiches Tätigkeitsfeld.























Wer durch Althütte kommt (das werden meistens Wanderer auf dem Schluchtensteig sein), sollte sich dieses kleine Schmuckstück unbedingt angucken.


Sonntag, 22. Oktober 2017

Sieben Sachen in Gelb

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Wobei, "wie immer" ist gerade ja nicht ganz passend, aber ich war die beiden letzten Sonntage nicht daheim.


















1. Gelbe Wandfarbe umgerührt. 























2. Gardinen und Vorhänge ein Stück zur Seite geschoben und die Fensterrahmen abgeklebt.
Ich wünschte, ich könnte behaupten, dass da dazwischen Sichtbeton wäre. Das ist zwar ungefähr das Hässlichste, was es gibt, aber wenigstens Absicht. Tatsächlich handelt es sich um ehemals weiße Rauhfasertapete, an die die Vorhänge Staub und Ruß schrubbeln.


















4. Mit den Fingern und halb eingetrockneter Fertigspachtelmasse gewaltige Löcher in der Wand zugeschmiert. Ich hätte auch Spachtel, war aber zu faul, einen rauszukramen, weil da ja eh eine Leiste drübergehört.
Wir haben letzte Woche ein neues Fensterelement bekommen, und die Schreinerei hat beim Einbau leider ein Stück von unserer Fußleiste verschlampt. Jetzt sollte man ja meinen, es sei für eine Schreinerei die leichteste Übung, ein irgendwie ähnliches Stück Leiste zu organisieren, insbesondere wenn sie genau gegenüber von unserem Haus residiert, aber aus "das kriegen Sie spätestens morgen" ist jetzt auf geheimnisvolle Weise wohl schon wieder "nie" geworden.
Mein etwas getrübtes Verhältnis zum deutschen Handwerk kommt nicht von ungefähr.























4. Gelb gestrichen. Viel besser als vorher!























5. Wasser aus diesem opulenten neuen Glas getrunken. Ich wollte schon immer schrecklich gerne bunte Gläser, wenn ich auch eher an etwas schlichtere Modelle gedacht hatte. Schnörkel sind aber auch nett.
Das Dumme an genau dieser Farbe ist, dass man eine feine Apfelsaftschorle oder was ähnlich Gutes erwartet und dann das gute alte Kranenberger etwas enttäuscht.
Die Gläser gibt es gerade für 2,99 € bei "Butlers". Auch in Blau, Grün, Türkis und Rosa.


















6. Gelesen. Das ist stellenweise sehr putzig.


















7. Geschmiert und gegessen: belegte Brote.

Samstag, 21. Oktober 2017

Sich auflösende Nebelfelder


















An einem schönen Oktobermorgen mit dem Rad am Schluchsee unterwegs.























Ein beständiger Wechsel aus Sonne und Nebel.


















Buntes Laub...























und wunderschöne Spinnennetze.



















Ein paar hundert Meter weiter optischer November.



















Bis die Sonne wieder durchkommt...




















... und die Wassertröpfchen funkeln lässt.


Donnerstag, 19. Oktober 2017

Sie haben Post.

Es gibt Dinge, die von außen schon vielsprechend sind und deren Inhalt einen dann noch positiv überrascht.
Nicht sehr oft, aber es gibt sie.


















Ich zum Beispiel hatte neulich diesen Umschlag im Briefkasten.
Vor Kurzen hatte ich nämlich bei Maike von Kleine Viecher einen selbstgemachten Stempel mit einem Wunschtier gewonnen.

Mein Copyright gilt nur fürs Foto, die Stempel sind von Maike!


















Sogar das Papier für den selbstgebastelten Umschlag ist handbestempelt mit selbstgeschnitzen Vögelchen.


















Und dann ging's los. Eine liebe Eichhörnchenkarte und ein kleiner Berg mit Aufkleberchen, Ziermarken und formschönen Stempelabdrucken.


















Ein kleiner Umschlag mit Tierkonfetti in gefühlten 500 Varianten... wie großartig, sie hat sogar einen Schweinestanzer. Und einen Hai! 

Mein Copyright gilt nur fürs Foto, die Stempel sind von Maike!


















Dann hab ich - weiterhin einfach so als Zugabe - eine total tolle Schnecke und ein nicht minder schönes Trampeltier bekommen.


















Weil man sich keine Vorstellung macht, wie filigran diese winzigen Dingerchen sind, halte ich das noch mal mit meinen Wurstfingern in die Kamera.
Wie schafft man denn so was?

Also, wie gesagt, ich hatte einen Stempel mit Wunschmotiv gewonnen.
Weil ich kurz vorher im Fernsehen Moschusochsen angeschaut und sofort lieb gewonnen hatte, hab ich mir einen solchen gewünscht.

Und drei Stück bekommen.

Mein Copyright gilt nur fürs Foto, die Stempel sind von Maike!


















Zwei niedliche kleine ungefähr in der Größenordnung vom Kamel,

Mein Copyright gilt nur fürs Foto, der Stempel ist von Maike!


















und einen wunderschönen großen mit extra Farb- oder Strukturstempel für das Fell. Also eigentlich sind es sogar vier Stempel.
Ist der da nicht ein richtiges kleines Kunstwerk?

Ich fürchte, dass alle meine Freunde und Verwandten dieses Jahr zu Weihnachten Moschusochsenkarten bekommen. Eigentlich ja auch völlig zu Unrecht keine typischen Weihnachtstiere.
Wenn jemand Eis und Schnee mag, dann ja wohl die.

Dienstag, 17. Oktober 2017

Walrösser in action


















Nein, das sind noch keine Walrösser (oder Walrosse?).
Das sind Lemuren. Im Hamburger Zoo Hagenbeck. Da war der Captain nämlich und hat uns Bilder mitgebracht.


















Prächtig: ein Klippschliefer...























und ein Schlammspringer.


















Sir Phillip Arthur hat ein tolles Schild entdeckt.























Ein schicker blauer Frosch.


















Ein wichtiges Lama (oder Alpaka? So ein Wollviech halt)...


















und ein ausgesprochen freundlicher Vogel, von dem ich auch gerade nicht ganz genau weiß, wie er heißt. Irgendein Reiher oder ein Ibis vielleicht?

Und jetzt kommen noch die versprochenen Walrösser:


Majestätisch, nicht wahr? Und auch ziemlich putzig.

Montag, 16. Oktober 2017

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen























Ha, geködert!

Eigentlich wollte ich euch ein paar neue Ferienwohnungsbilder zeigen, aber da bin ich mir nicht so sicher, ob das jemanden interessiert... Eichhörnchen ziehen dagegen immer.























Wir haben uns ein neues Sofa und neue Stühle gekauft. Die Stühle sind die gleichen wie zuhause und passen jetzt nicht mehr ganz gut zu den Kiefernholzmöbeln. Da Buche.
Aber mei, hell ist hell. Außerdem kann sich jetzt jeder gefahrlos hinsetzen, wofür ich bei den alten Stühlen nicht unbedingt die Hand ins Feuer gehalten hätte.

Das Sofa passt noch viel weniger, aber ich finde es glaube ich gerade deswegen so gut. Ist doch langweilig wenn alles der gleiche Stil ist.
Die alte Lederknautsch war doch schon sehr durchgesessen und der zugegeben wunderschöne Überwurf tat halt genau das, was die Dinger immer tun: verrutschen.























Ein neues Kissen samt Überzug hab ich auch noch genäht. Hätte man nicht unbedingt gebraucht, aber hey: Pilze, Eulen Vögelchen, Igel, Füchse und Eichhörnchen - das musste sein. Außerdem bilde ich mir ein, dass der doch etwas herbe Farbkontrast zwischen dem Sofa und den hellblau-orangen Kissen ein bisschen abgemildert wird.























In den Eingangsbereich haben wir den am besten erhaltenen alten Stuhl gestellt. Wunderbar, um eben mal Taschen oder so was abzustellen, wenn man reinkommt. Und sieht netter aus.
Der Fluffi unter der Tür ist gegen Zugluft und Spinnen. Ein bisschen behelfsmäßig, aber enorm effektiv.























Da hab ich tatsächlich noch ein Vorher-Foto gefunden.
Es macht mich ja schon auch (Zitat Jogi Löw!) etwas wahnsinnig, dass der Teppichboden, der sich da noch in einem unglaublich fiesen Zustand befand, sauberer aussieht als auf dem oberen Bild.
Das liegt 1. am Foto und 2. daran, dass ich den hartnäckigsten Flecken irgendwann mit Chlorbleiche zuleibe gerückt bin. Lieber weiße Flecken als Reste von man-weiß-nicht-was.


















Und wer bis hierhin brav weitergelesen hat, darf zum Abschluss noch die Fahrrad-Inspektions-Meise bewundern.

Sonntag, 15. Oktober 2017

Herbstferien


















... sollte man sich gönnen, wenn es geht. Wir waren ein paar Tage im Hochschwarzwald.


















Und ich hab 400 Bilder mitgebracht. Das ist der Nachteil mit dem digitalen Kram - kostet nix außer Speicherplatz, also lautet meine Devise: Gib ihm.


















Das Bild hab ich gemacht, als das Sturmtief Xavier gerade die Bahnlinien in Norddeutschland lahmgelegt hat. Mich hätte es nur fast samt Rad in den Schluchsee geblasen. Ich sah mich schon fröhlich aufplatschend unter- und als neuen Stern am Schokoladenhimmel bei Youtube aufgehen, aber es waren tatsächlich gerade gar keine Passanten mit Smartphone da.
Also gut, dass nichts passiert ist.


















Ein paar Vögelchen musste ich natürlich auch wieder fotografieren.



















Heute gibt es nur Bilder mit klarer Sicht. Die Nebelfotos kommen noch nach.




























Ich bin ja immer wieder überrascht, was für schöne und stille Ecken es im Schwarzwald immer noch gibt.
An den parkenden Autos muss man natürlich vorbeifotografieren, aber sonst ist alles echt und nichts aus dem Heimatmuseum..



























Und dann die schönen bunten Blätter im Herbst.