Sonntag, 20. April 2014

Sieben Ostersachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.

Nach der Idee von Frau Liebe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr jetzt bei Grinsestern.























1. Radgefahren. Unter anderem durch diesen unwahrscheinlich grünen Wald.


















2. Ziegen gefüttert. Oder sind das jetzt wieder irgendwelche Spezialschafe? Nein, ich glaube, es sind Ziegen. Jedenfalls sehr lustige Tiere.


















3. Ostereier gefärbt. Die Streifen kriegt man mit Gummibändern hin, die man um die heißen, gekochten Eier wickelt. Nicht ganz einfach rüberzukriegen (kichert da etwa schon wieder jemand?), sieht aber gut aus.


















4. Einen Zopf gebacken. Den ersten seit, keine Ahnung, Jahren? Jedenfalls kann ich es noch.


















5. Fahrradblessuren mit Heparin eingeschmiert. Die Löcher kommen von den Zähnen an den Pedalen (die beißen also wirklich), aber mich ärgert das blaue Viereck, dass sich drumrum entwickelt, mehr. Ob jemals der Zeitpunkt eintritt, ab dem die alten Blutergüsse an meinen Beinen abgeklungen und noch keine neuen da sind?


















6. Ein Huhn und zwei Enten für die Schwiegereltern neu bemalt.


















7. Kronkorken ausgepackt, die mir meine liebe Leserin Verena geschickt hat. Vielen Dank dafür!

Samstag, 19. April 2014

Osterhase

... ich hab ihn gesehen. Aber nur, weil er kurz vorher noch ein Stück gelaufen ist.



















Jemand, der sich selber so gut versteckt, versteckt bestimmt auch Eier!

Auch ein schönes Detail: Die Blümchen im Fell.
Sicher ein Hippiehase.



















Sonst war heute eindeutig der Tag der sauber aufgereihten Tiere...
























... und der Föhnfrisuren.



Freitag, 18. April 2014

Rezension: "London Calling" von Anja Marschall

Man glaubt es kaum: Blogg dein Buch hat mir tatsächlich noch mal ein Buch geschickt, obwohl ich das erste so schrecklich verrissen habe... das war ja aber auch nicht gut.
Offenbar nehmen die einem schlechte Rezensionen wirklich nicht übel.

Dieses Mal wollte ich das hier haben:























Erschienen im Goldfinch Verlag.

Klar wollte ich das haben. Cooler Titel, schönes Cover... und dass auch deutsche Autoren eine Schwäche für London haben, wissen wir ja nun schon länger. Ich glaube, jedes dritte Buch, das ich lese, spielt in London.
Aber jetzt zur Sache!

Kate arbeitet als Krankenschwester und freut sich auf zwei ruhige Wochen Urlaub. Wir ahnen es schon: Daraus wird nichts. Aus dem Nichts taucht Kates alte Freundin Luna auf, die ein Problem hat: Sie hat einem undurchsichtigen Finanzberater ihr gesamtes Erbe anvertraut - jetzt ist das Geld weg, der Banker tot, und die Polizei hält Luna für seine Mörderin.
Die Polizei hat ihrerseits auch mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Insbesondere Sergeant Grant, der vermuten muss, dass sein Vorgesetzter korrupt ist und seine Ermittlungen gezielt untergräbt.
Kate und Luna tauchen mit mäßigem Erfolg unter und versuchen, den wahren Mörder selbst zu finden...

Mehr will ich jetzt vom Inhalt nicht verraten, denn ein Krimi lebt ja nun entscheidend davon, dass man nicht weiß, wie es weitergeht.

Mir hat das Buch gut gefallen. Keine große Literatur, aber das erwarte ich bei einem Krimi auch nicht. Gut lesbar ist es auf jeden Fall.
Die Handlung ist kurzweilig, spannend und wirkt ziemlich folgerichtig und einigermaßen glaubwürdig. So ein bisschen unwahrscheinlich sind ja bei näherem Nachdenken fast alle Krimis.
Die große Finanzwelt bleibt ein bisschen außen vor, was meiner Meinung nach kein Fehler ist. Dafür wird einem zum Beispiel mal wieder sehr plastisch vor Augen geführt, wie unglaublich viele Überwachungskameras es in unseren Städten gibt. Man möchte sofort losziehen und sich ein paar große Schlapphüte kaufen. 
Die beiden jungen Frauen sind ein nettes unfreiwilliges Ermittlerteam. Kate ist ruhig, vernünftig und ein bisschen schüchtern, Luna ist laut, schrill, auf sympathische Art großmäulig und leicht zu begeistern. Bei ihrer Verbrecherjagd gehen die beiden sozusagen überzeugend dilettantisch vor und erreichen mehr durch spontane Frechheit oder pures Glück als durch kühle und gekonnte Planung - die man einer harmlosen Krankenschwester und einer kurzfristig zu Geld gekommenen Punkerin auch nicht abnehmen würde.
Der mit dem Plan ist der Vorzeigepolizist Sergeant Grant, dem man durchaus zutraut, dass er durchblickt. Da freut man sich doppelt, als sich am Ende herausstellt, dass der dann eben auch nicht alles wusste.
Viel Blut fließt in diesem Buch nicht, Gewaltdarstellung findet kaum statt, und Schweinereien gibt es auch nicht. Recht erholsam, wenn man sich vorher durch ein paar Dutzend Skandinavienkrimis gelesen hat.
Dafür hat man hier und da was zu kichern, zum Beispiel als Luna eine Nacktdemo als Streetartaktion beschreibt:
"Na ja, eigentlich war es eher eine Lebendinstallationaus fünfzig Körpern, die ineinandergeschlungen ein Dollarzeichen ergeben sollten. Hat aber nicht geklappt. Sie hätten vorher üben sollen."

Außerdem lernt man noch was über das Reinigen von Abflussrohren mit Pfefferminzbonbons und Cola.

Mein Fazit:
Ein netter Krimi für zwischendurch, leicht zu lesen und unterhaltsam.
Kann man kaufen und bedenkenlos auch Oma zum Geburtstag schenken.

Wer möchte, kann das Buch hier bestellen.

Lenkerkameratasche

Fotoapparate haben ja seit geraumer Zeit gerne auch eine Videofunktion, die ich selten bis nie benutze. Seit ich wieder Rad fahre, hab ich aber öfter den Gedanken, dass eine kleine Filmsequenz viel mehr aussagen würde als Fotos.
Weil ich trotzdem lieber beide Hände zum Radfahren benutzen möchte, statt mit der Kamera rumzuwackeln, hab ich mir eine kleine Tasche für den Lenker genäht.


















Die Tasche selber ist aus einem Rest Kunstleder, die Gurte und Verstärkungen aus einem Werbelanyard und ein paar Zentimetern Klettband. Der Materialwert tendiert also gegen Null.


















In die Vorderseite hab ich eine Runde Öffnung geschnitten.
Weil ich das Kunstleder nicht komplett verstärkt habe, wirft es ein paar Falten. Macht nix, braucht nicht schön sein.


















Was mir dagegen wichtig war: Die Halterung hält wirklich bestens.

Ein bisschen Übung brauche ich noch mit dem Kamerahandling, aber das wird schon noch.
Könnt ihr mir zufällig eine Seite empfehlen, auf die ich Videos hochladen und direkt ins Blog einbinden kann?
Die interne Blogspot-Funktion will meinen Film nämlich nicht.

Mittwoch, 16. April 2014

Der schönste Tag

Ich muss euch ein Geständnis machen:
Ich finde es großartig, Geburtstag zu haben.
Gut, man müsste nicht unbedingt jedes Jahr ein Jahr älter werden, aber sonst - man kriegt Geschenke, Karten und liebe Worte, und alle sind nett zu einem.


















Oder doch zumindest aufmunternd.

Also ja, ich bin heute 39 geworden, ich alter Knochen. Wenn mich jemand fragt, komm ich mit 34 aber noch glatt durch.























Und natürlich nicht zu vergessen an Geburtstagen: Es gibt Kuchen! In diesem Fall sogar Himbeer.


















Für die Kollegen hab ich dieses Jahr welchen gekauft, statt selber zu backen. Auf dem Freiburger Münstermarkt gibt es nämlich Stefans Käsekuchen, der schmeckt wie bei Muttern. Wirklich richtig gut.
Warum auf der Schachtel  *geb. 1995 im Schwarzwald steht, erschließt sich mir nicht ganz. Wer wurde da geboren? Die Idee? Stefan ist dem Vernehmen nach doch ein wenig älter.  
Und gebacken 1995 wäre nicht so richtig verkaufsfördernd.

Egal, wenden wir uns den Geschenken zu.


















Vom Göttergatten hab ich diese wunderschönen Ohrringe bekommen. Mit echten (blau gefärbten) Diamanten. Sehr klein, sehr hübsch - nur die Piercingringe, die ich aus Faulheit immer in den oberen Löchern trage, passen leider gar nicht dazu.
Jetzt muss ich mir wohl doch mal kleine, dezente Glitzerstecker kaufen.


















Meine Mama hat mir wieder Socken gestrickt. Die sind so perfekt, dass mir regelmäßig nicht geglaubt wird, dass sie die wirklich selber von Hand strickt.


















Von den Schwiegereltern gab es ein praktisches Erste-Hilfe-Täschchen für die Fahrradausrüstung. Das ist so geschickt gemacht, dass es mein selbstgenähtes Täschchen leider ausgestochen hat.

Und Bücher hab ich auch noch bekommen! Herrlich.

Das skurrilste Geschenk hab ich für den Schluss aufgehoben.


















Ein Fahrradbüffel für die Wand.
Selbst zusammengesucht und - geschraubt vom Captain ziert diese prächtige Trophäe jetzt mein Büro.

Dienstag, 15. April 2014

Stimmung am Dienstag


















L'heure bleue - mit Vollmond. 
Aufgenommen heute Morgen gegen sechs Uhr.

Sonntag, 13. April 2014

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.

Nach der Idee von Frau Liebe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr jetzt bei Grinsestern.


















1. Radgefahren. Nicht sehr weit, aber ziemlich hoch...


















... und ziemlich wild. Bergab musste ich teilweise schieben.


















2. Füße frühlingsfein gemacht.























3. Eine selbstgegossene Kerze aufgestellt, die uns mein Vater mitgebracht hat. Diese schöne Form erhält man übrigens, wenn man Kerzen in Bierdosen gießt.


















4. Mit Joby, meinem neuen Stativ gespielt.


















5. Den Blauregen zurückgeschnitten...























... und alle Triebe vom Ahornbäumchen abgeknipst, weil ich der Blattläuse weder mit Essig noch mit Gift Herr geworden bin.
Das Ahörnchen guckt, als fände es das in Ordnung.


















6. Draußen gelesen.


















7. Gekocht. Bohnengemüsepfanne mit Reis und Joghurtsoße (und für mich extra mit Schafskäse).