Dienstag, 21. Oktober 2014

Stimmung am Dienstag


















Heute ohne viele Worte ein paar Herbstbilder für euch.













Montag, 20. Oktober 2014

Ich bin ein Farn-Fan.

Farne sind ausgesprochen tolle Pflanzen. Ich finde die einfach schön. Außerdem riechen sie ganz großartig.
Andere mögen Rosen, ich mag Farne.

Beim Halloween-Swap hab ich festgestellt, dass bunte Herbstblätter eigentlich zu fest sind, um sie mit Leim auf Gläser zu pappen.
Zarte Farnwedel gehen dagegen richtig gut.


















Die Gläschen sind in Wirklichkeit ganz klein, da passt gerade ein Teelicht bequem rein.


















Das ist - richtig erkannt! - natürlich kein Farn, sondern irgendein filigranes Fieselblümchen. Das war zum Aufkleben schon fast wieder zu zerbrechlich, ging aber mit ein bisschen Fingerspitzengefühl auch.


















Und weil ich schon dabei war, hab ich auch noch ein langärmliges Oberteil mit Farnen und Bleiche aus der Sprühflasche traktiert.























Die Bleiche hat aus der olivgrünen Grundfarbe ganz prächtige Grautöne hervorgezaubert.
Also "prächtig", wenn man so verwaschene Farbtöne mag.




Sonntag, 19. Oktober 2014

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.


















1. Dem geschenkten Brötchen ins Maul geschaut. War in Ordnung. Und vor allem umsonst.


















2. Mittels Karte Orientierung gesucht und gefunden. Selbstverständlich waren wir auf dem Luserweg goldrichtig.
Dieses Wochenende haben wir die Burgruine übrigens problemlos gefunden, obwohl ein Stück der Straße leider gerade komplett gesperrt war und wir einen Umweg fahren mussten.


















3. Fahrräder angebunden und Drachenfotos gemacht.


















4. Hände gewaschen.


















5. Kurz Nachbars Besen geschwungen. Ich hab gar keinen eigenen, ich leih mir den immer aus.


















6. Auf dem Balkon gesessen und gelesen. Jetzt ist ja wieder Sommer...
Übrigens James Joyce auf Englisch! Ist aber gar nicht so schwer - ich kannte von dem nur den Ulysses und fand den ziemlich schrecklich. Von diesem Buch bin ich bis jetzt in jeder Hinsicht positiv überrascht.


















7. Eine übermütige Zwiebel kleingeschnitten.
Das hat sie nun davon.
Mal ehrlich, wenn einem das Gemüse schon die Zunge rausstreckt, dann ist doch echt eine Grenze überschritten.

Samstag, 18. Oktober 2014

Drachen-Reenactment

Man kann historische Schlachten nachspielen, oder das Mittelalter... oder Fotos.
Erinnert ihr euch an die Burgruine, die wir letztes Wochenende nicht gefunden haben? Heute haben wir - ohne Nebel ging das viel einfacher.

Die Ruine ist die Schwarzenburg bei Waldkirch. Wenn man die beiden Begriffe googelt und dann auf die Bildersuche geht, erhält man als drittes Ergebnis oder so dieses Bild.

Da dachten wir natürlich: Das können wir auch.


















Leider ohne Greifvogel und auch nicht ganz an der gleichen Stelle, aber sonst - perfekt.























Einen Pilz hat der Drache auch gefunden. Aber nicht gefressen. Wer schon ein Drache ist, braucht keine Hallus mehr.
























Falls jemand Zweifel hatte, ob Drachen klettern können - sie können. Und zwar für jemanden mit Radschuhen gar nicht schlecht.























Trotzdem wird auch eine Drachenseele mal von Selbstzweifeln geplagt.























"Seh ich etwa dick aus?"























Ach was, auf keinen Fall. Für einen Drachen genau richtig!























Wenn Drachen sich bedroht fühlen, können sie bekanntlich ziemlich wehrhaft reagieren. Weil dieser hier ein Fell aus Polyester hat, schmeißt er lieber Steine als Feuer zu speien. 
Übrigens stand da ein Schild, dass unerlaubte Grabungen mit Bußgeld bis zu einer Höhe von 250.000,- € geahndet werden können. Da dürfte ein aufgehobener Stein bestimmt auch schon 30 oder 40 Öcken kosten...
Also psst, nix verraten!


















Und hier wäscht sich das reinliche Tier brav die Pfoten.


















Wer einen Drachen fangen will, kann ihn einfach auf einen Vespertisch locken.
Da kommt er nämlich nicht mehr runter.
Wenn er Fahrradschuhe anhat.


















Wie alle Echsen wärmen sich auch Drachen gerne in der Sonne auf. Und zwar quer zur Fahrtrichtung.


















Das hat ihn dermaßen munter gemacht, dass er gleich noch in den Zoo einbrechen wollte. Durfte er aber nicht. Auch für Drachen gibt es Grenzen.























Die anderen Tiere haben das Unterfangen milde belächelt...


















oder hämisch gegrinst.























Also ist der Drache wieder heimgefahren. Übrigens an meinem Lieblingshaus in Waldkirch vorbei.


















Und zum Schluss noch ein Beweisbild, dass ich wirklich dabei war.

Freitag, 17. Oktober 2014

Was ich alles nicht mitgenommen habe

Seit Fotos praktisch nichts mehr kosten, kann man ja allen möglichen Unsinn machen. Zum Beispiel  alles, was man schick oder lustig findet, aber nicht brauchen kann, wenigstens fotografieren.























Diese tolle Flugechse zierte einen sehr dicken Schinken, der die Erdgeschichte zum Thema hatte und mir leider gar nicht spannend vorkam.  


















In dieses vielversprechende Taschenbuch musste ich zumindest mal reingucken. Der Wüstling schien sich aber vor allem dadurch als ein solcher zu äußern, dass er in Gegenwart von Damen Ausdrücke wie "verdammt" benutzte.
Ich hab's dann liegen lassen...


















In "Schön und schlank durch Yoga" hab ich gar nicht reingeschaut, da fand ich nur das Cover lustig.


















Und leider hatte ich auch keine Verwendung für ein Schlüsselmäppchen in Form eines verpeilten Elefanten.
Wobei der zerknautschte links echt ganz putzig ist.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Kartoffelsupp, Kartoffelsupp...

... noch ein Vorteil am Herbst: Man kann wieder Eintöpfe essen.


















Ich liebe Eintöpfe. Sie machen satt und glücklich. Und wie der Name schon sagt, kann man alles in einem Topf schmeißen.

So.
Und weil ich euch alle so lieb habe, verrate ich euch jetzt mein Kartoffelsuppenrezept.
Na ja, gut, ist wahrscheinlich kein so großes Geheimnis... Vermutlich macht die jeder ungefähr gleich. Aber ich hab doch etliche Versuche gebraucht, bis ich das raus hatte.

Ihr braucht für vier Portionen:
  • ca. 1 kg Kartoffeln
  • 1 halbe Knolle Sellerie
  • 2 - 3 Karotten
  • 1 Stange Lauch
  • 3 - 4 Stängel Petersilie (ja, das ist alles zB in einer Packung Suppengrün drin)
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 50 g gewürfelten, durchwachsenen Speck
  • 4 Wienerle (oder auch mehr)
  • 1 Becher Sahne oder Creme fraiche
Erstmal schält ihr die Kartoffeln, putzt das Gemüse und schneidet alles in mittelgroße Stücke. Bis auf die Petersilie, die hackt ihr fein. Dann bratet ihr den Speck kurz in einem großen Topf an. Dafür braucht ihr kein zusätzliches Fett, das kommt da schon von selber raus.
Dann gebt ihr Kartoffeln, Gemüse und ungefähr einen Teelöffel Salz dazu (ohne die Petersilie, die kommt später!) und füllt das knapp mit Wasser auf. Das muss nicht ganz bedeckt sein, lieber nehmt ihr erstmal ein bisschen weniger Wasser. Nachfüllen kann man immer.
Das Ganze lasst ihr jetzt entspannt vor sich hin kochen.
Inzwischen könnt ihr die Wienerle in Scheibchen schneiden.
Wenn alles gar ist, püriert ihr die Suppe mit dem Pürierstab, gebt Sahne, Pfeffer, Petersilie und Wienerle dazu, rührt gut um, lasst sie noch mal kurz aufkochen und dann ein bisschen durchziehen.

Dazu ist halbweißes Brot eine schöne Sache.

Und wer dran denkt, hebt ein bisschen Petersilie zum Drüberstreuen auf - wenigstens fürs Foto... 


















Übrigens scheint nicht jeder meine positive Einstellung zu Eintöpfen im Allgemeinen oder Kartoffelsuppe im Speziellen zu teilen, wie dieser trostlose Kalenderblatt-Eintrag eindrucksvoll untermauert:




Wenn das nicht traurig ist, weiß ich's auch nicht.

Ich könnte jetzt natürlich argumentieren, dass in meiner Suppe auch kein Schweinsrüssel drin ist, aber mal ehrlich - weiß man's?
Niemand macht Würstchen aus Filets.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Selten war ein Name so sehr Programm

Ich hab neulich die Gunst der Stunde genutzt und mir ein Band-Shirt gekauft.
Wunder über Wunder: Die hatten welche für Frauen. Ich hab nur den Ausschnitt geändert, weil ich den typischen T-Shirt-Ausschnitt mit Rippbündchen so grenzenlos unsexy finde.
Und außerdem waren die Hemdchen weiß und bunt - nicht unbedingt das, was ich von der Band erwartet hätte, aber da hab ich, wie gesagt, ja auch keine Ahnung von.

Das aktuelle Album von Lantlôs heiß Melting Sun.
Und jetzt guckt mal, was mit meinem Hurra-ich-kann-ein-T-Shirt-ändern-Selfie passiert ist:























Es ist in der Sonne geschmolzen.
Zu viel Gegenlicht.























Dann hab ich mich und den Fotoapparat in den Schatten geschoben. Das wurde natürlich auch nix.


















Noch ein Versuch. Dieses Mal wollte der Selbstauslöser nicht.

Das sind halt so die Freuden von Ein-Mann-Unternehmen. Oder Eine-Frau-Blogs. Ich kann hier tun und lassen, was ich will, aber ich muss halt auch alles alleine hinkriegen. Meistens geht das prima, manchmal aber auch nicht.

Dann hatte ich die Schnauze voll eine andere Idee und hab das verdammte Ding gute Stück auf einen Bügel gehängt.