Mittwoch, 23. April 2014

Alter Angeber























Ich zähle mindestens 19 Pilze auf einer Seite... und unten scheinen schon ein paar abgebrochen zu sein.
Also ehrlich - man kann's auch übertreiben!


Dienstag, 22. April 2014

Dynamischer Ohrschmuck


















Ich hab mir Ohrringe gebastelt.

Das Bemerkenswerte daran sind die schwarze Gummiringe.


















Weiß jemand, was das ist?
Na, ich will's euch verraten. Das sind Ersatzrollen für Fahrraddynamos. Die alten, die noch am Rad mitlaufen - das Teil, was da das Rad berührt, das ist eben so eine Rolle.


















Ich hab ein Loch reingestupft, ein Drahtstück durchgesteckt, daran zwei Schlingen geformt, und dann unten ein Schlüsselchen und oben einen Ohrhaken angebracht. 
Dann kam der fummelige Teil - ich hab die Rollen mit Garn umwickelt. Eine nervige Arbeit, aber das Ergebnis gefällt mir.























Einen Ohrring am eigenen Ohr zu fotografieren, ist gar nicht so einfach. Das hier ist das relativ schärfste Foto.

Also vorsichtshalber noch mal eins ohne Ohr.


Montag, 21. April 2014

Die Hochburg

Vorgestern war ich auf der Hochburg.
Mit dem Fahrrad. Das war aber nicht so dramatisch, weil die Burg nicht so hoch liegt, wie man ihrem Namen nach vermuten sollte. Eher auf einem Hügel als auf einem Berg.


















Dafür ist die Ruine aber sehr schön, riesengroß und gut konserviert.
So mit ziemlich vielen Gittern, dezentem Beton und Hinweisschildern, was natürlich etwas auf Kosten des Charmes geht. Dafür gibt es aber keine wilden Müll-, Sauf- und Pinkelstätten. Hat ja auch was.



















Für ziemlich viel Aussicht reicht ein Hügel auch.


















Weil wir mal wieder einen ziemlich grauen Tag erwischt haben, hat sich eine malerische Schwarzweißbearbeitung der Fotos geradezu aufgedrängt. Da kommen ein paar bunte Fahnen natürlich wie gerufen.






















Sonntag, 20. April 2014

Sieben Ostersachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.

Nach der Idee von Frau Liebe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr jetzt bei Grinsestern.























1. Radgefahren. Unter anderem durch diesen unwahrscheinlich grünen Wald.


















2. Ziegen gefüttert. Oder sind das jetzt wieder irgendwelche Spezialschafe? Nein, ich glaube, es sind Ziegen. Jedenfalls sehr lustige Tiere.


















3. Ostereier gefärbt. Die Streifen kriegt man mit Gummibändern hin, die man um die heißen, gekochten Eier wickelt. Nicht ganz einfach rüberzukriegen (kichert da etwa schon wieder jemand?), sieht aber gut aus.


















4. Einen Zopf gebacken. Den ersten seit, keine Ahnung, Jahren? Jedenfalls kann ich es noch.


















5. Fahrradblessuren mit Heparin eingeschmiert. Die Löcher kommen von den Zähnen an den Pedalen (die beißen also wirklich), aber mich ärgert das blaue Viereck, dass sich drumrum entwickelt, mehr. Ob jemals der Zeitpunkt eintritt, ab dem die alten Blutergüsse an meinen Beinen abgeklungen und noch keine neuen da sind?


















6. Ein Huhn und zwei Enten für die Schwiegereltern neu bemalt.


















7. Kronkorken ausgepackt, die mir meine liebe Leserin Verena geschickt hat. Vielen Dank dafür!

Samstag, 19. April 2014

Osterhase

... ich hab ihn gesehen. Aber nur, weil er kurz vorher noch ein Stück gelaufen ist.



















Jemand, der sich selber so gut versteckt, versteckt bestimmt auch Eier!

Auch ein schönes Detail: Die Blümchen im Fell.
Sicher ein Hippiehase.



















Sonst war heute eindeutig der Tag der sauber aufgereihten Tiere...
























... und der Föhnfrisuren.



Freitag, 18. April 2014

Rezension: "London Calling" von Anja Marschall

Man glaubt es kaum: Blogg dein Buch hat mir tatsächlich noch mal ein Buch geschickt, obwohl ich das erste so schrecklich verrissen habe... das war ja aber auch nicht gut.
Offenbar nehmen die einem schlechte Rezensionen wirklich nicht übel.

Dieses Mal wollte ich das hier haben:























Erschienen im Goldfinch Verlag.

Klar wollte ich das haben. Cooler Titel, schönes Cover... und dass auch deutsche Autoren eine Schwäche für London haben, wissen wir ja nun schon länger. Ich glaube, jedes dritte Buch, das ich lese, spielt in London.
Aber jetzt zur Sache!

Kate arbeitet als Krankenschwester und freut sich auf zwei ruhige Wochen Urlaub. Wir ahnen es schon: Daraus wird nichts. Aus dem Nichts taucht Kates alte Freundin Luna auf, die ein Problem hat: Sie hat einem undurchsichtigen Finanzberater ihr gesamtes Erbe anvertraut - jetzt ist das Geld weg, der Banker tot, und die Polizei hält Luna für seine Mörderin.
Die Polizei hat ihrerseits auch mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Insbesondere Sergeant Grant, der vermuten muss, dass sein Vorgesetzter korrupt ist und seine Ermittlungen gezielt untergräbt.
Kate und Luna tauchen mit mäßigem Erfolg unter und versuchen, den wahren Mörder selbst zu finden...

Mehr will ich jetzt vom Inhalt nicht verraten, denn ein Krimi lebt ja nun entscheidend davon, dass man nicht weiß, wie es weitergeht.

Mir hat das Buch gut gefallen. Keine große Literatur, aber das erwarte ich bei einem Krimi auch nicht. Gut lesbar ist es auf jeden Fall.
Die Handlung ist kurzweilig, spannend und wirkt ziemlich folgerichtig und einigermaßen glaubwürdig. So ein bisschen unwahrscheinlich sind ja bei näherem Nachdenken fast alle Krimis.
Die große Finanzwelt bleibt ein bisschen außen vor, was meiner Meinung nach kein Fehler ist. Dafür wird einem zum Beispiel mal wieder sehr plastisch vor Augen geführt, wie unglaublich viele Überwachungskameras es in unseren Städten gibt. Man möchte sofort losziehen und sich ein paar große Schlapphüte kaufen. 
Die beiden jungen Frauen sind ein nettes unfreiwilliges Ermittlerteam. Kate ist ruhig, vernünftig und ein bisschen schüchtern, Luna ist laut, schrill, auf sympathische Art großmäulig und leicht zu begeistern. Bei ihrer Verbrecherjagd gehen die beiden sozusagen überzeugend dilettantisch vor und erreichen mehr durch spontane Frechheit oder pures Glück als durch kühle und gekonnte Planung - die man einer harmlosen Krankenschwester und einer kurzfristig zu Geld gekommenen Punkerin auch nicht abnehmen würde.
Der mit dem Plan ist der Vorzeigepolizist Sergeant Grant, dem man durchaus zutraut, dass er durchblickt. Da freut man sich doppelt, als sich am Ende herausstellt, dass der dann eben auch nicht alles wusste.
Viel Blut fließt in diesem Buch nicht, Gewaltdarstellung findet kaum statt, und Schweinereien gibt es auch nicht. Recht erholsam, wenn man sich vorher durch ein paar Dutzend Skandinavienkrimis gelesen hat.
Dafür hat man hier und da was zu kichern, zum Beispiel als Luna eine Nacktdemo als Streetartaktion beschreibt:
"Na ja, eigentlich war es eher eine Lebendinstallationaus fünfzig Körpern, die ineinandergeschlungen ein Dollarzeichen ergeben sollten. Hat aber nicht geklappt. Sie hätten vorher üben sollen."

Außerdem lernt man noch was über das Reinigen von Abflussrohren mit Pfefferminzbonbons und Cola.

Mein Fazit:
Ein netter Krimi für zwischendurch, leicht zu lesen und unterhaltsam.
Kann man kaufen und bedenkenlos auch Oma zum Geburtstag schenken.

Wer möchte, kann das Buch hier bestellen.

Lenkerkameratasche

Fotoapparate haben ja seit geraumer Zeit gerne auch eine Videofunktion, die ich selten bis nie benutze. Seit ich wieder Rad fahre, hab ich aber öfter den Gedanken, dass eine kleine Filmsequenz viel mehr aussagen würde als Fotos.
Weil ich trotzdem lieber beide Hände zum Radfahren benutzen möchte, statt mit der Kamera rumzuwackeln, hab ich mir eine kleine Tasche für den Lenker genäht.


















Die Tasche selber ist aus einem Rest Kunstleder, die Gurte und Verstärkungen aus einem Werbelanyard und ein paar Zentimetern Klettband. Der Materialwert tendiert also gegen Null.


















In die Vorderseite hab ich eine Runde Öffnung geschnitten.
Weil ich das Kunstleder nicht komplett verstärkt habe, wirft es ein paar Falten. Macht nix, braucht nicht schön sein.


















Was mir dagegen wichtig war: Die Halterung hält wirklich bestens.

Ein bisschen Übung brauche ich noch mit dem Kamerahandling, aber das wird schon noch.
Könnt ihr mir zufällig eine Seite empfehlen, auf die ich Videos hochladen und direkt ins Blog einbinden kann?
Die interne Blogspot-Funktion will meinen Film nämlich nicht.