Freitag, 24. Oktober 2014

Bade-Enten


















Heute Mittag im Botanischen Garten in Freiburg.




















Planschende Enten.
Ich meine, schon klar, Gefiederpflege und so - aber die Viecher sahen mir trotzdem so aus, als hätten sie richtig viel Spaß.







Donnerstag, 23. Oktober 2014

Die Graue Eminenz

...steht im Hintergrund und zieht Fäden.



















OK, Fäden zieht meine Graue Eminenz nicht - das wäre dann doch ein bisschen fies - aber sie steht rum und ist gut staubig.
Was ist das jetzt?
Das Rad, von dem ich euch gestern schon erzählt hatte. Ich hab mir ein Rad, das verschrottet werden sollte, schenken lassen und möchte es wieder aufmöbeln.
Nicht als Gebrauchsfahrrad - nur zum Rumbasteln und hoffentlich später zum Schönsein und Angeben. Oder, wie ich jetzt gelernt habe, "für die Eisdiele"...

Ich finde, dass es optisch eine Menge Potential hat. 

Ob das Ganze ein erfolgreiches Projekt wird, steht auch noch in den Sternen.
Ich hab jetzt erstmal eine kleine, flüchtige Bestandsaufnahme gemacht.


















Ein Rennrad, wohl aus den 80ern, mit Kettenschaltung und Dynamo. Der Rahmen ist aus Stahl und groß genug für mich.
Ob irgendwas an dem Ding noch funktioniert, kann ich noch nicht sagen, weil da noch ein altes Schloss dran ist. Das durchzukriegen ist meine nächste Aufgabe... ich hab heute immerhin schon mal gelernt, dass Seitenschneider und Bolzenschneider zwei verschiedene Dinge sind. Letzteren leiht mir hoffentlich ein Kollege übers Wochenende. Dann werden wir ja sehen, ob ich eine Zweitkarriere als Fahrraddiebin in Betracht ziehen kann.


















Als Nächstes werde ich das gute Stück mal abwaschen. Im Vergleich zu meinem Trekking-Rad ist es allerdings gar nicht so richtig dreckig (Kunststück, mit so was fährt man ja auch nicht auf Waldwegen rum), sondern eher staubig und hier und da rostig.























Was auf jeden Fall neu muss, sind natürlich Reifen und Schläuche, Bremsklötze und das Lenkerband. Der Ständer ist abgebrochen und der Gepäckträger verrostet. Vermutlich sollte man auch die Bremskabel ersetzen. Kette und Ritzel sehen für mein Auge unter dem Dreck noch ganz gut aus, aber was weiß ich schon - das muss sich dann mal jemand anschauen, der was davon versteht.
Die Schutzbleche kommen mir über Gebühr verbogen vor. Außerdem kleben da Reste einer Schutzfolie dran, die abzupulen vermutlich spaßfrei wäre.

Was ich unbedingt ersetzen möchte, sind die Katzenaugen und der hässliche Sattel.
Außerdem will ich den Rahmen neu lackieren. Der soll bunter und schöner. Am liebsten Türkis oder Grün. Und dazu dann Sattel und Lenkerband in beige oder Braun und bitte auch wieder helle Reifen.


















Den Lenker würde ich aber gerne behalten. Ich mag die Form.
Und wenn sie noch laufen sollte, darf die Beleuchtung auch bleiben. Gibt es dafür eigentlich noch Birnchen, oder hat die EU die auch verboten?

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Aufpoliert

Mir ist heute ein Fahrrad zugelaufen. Ich hab es vor dem Schrottplatz gerettet. Es hat mich traurig angeschaut und "Miau" gesagt .
Der Plan ist, das Ding schick und fahrtüchtig zu kriegen. Dazu möchte ich möglich möglichst wenig ersetzen und alles, was ich kann, selber machen.
Der Haken ist: Ich kann nicht so viel. Außer Häkeln und Kuchen backen und so.

Ich fange also sehr kleinteilig an.


















Die Klingel ist von einem anderen Rad, aber die war so hübsch, dass ich die haben musste.
Klingeln tat sie noch, nur aussehen nicht mehr so toll. Fleckig. Das Metall schien mir mit irgendwas beschichtet zu sein - damit war ich mit meinem Latein am Ende.


















Zum Glück haben wir ja das Internet.
Auf dem schwarzen Kunststoff-Klingelnöppi steht unten Made in GDR drauf. Um das zu entziffern musste ich übrigens ein Foto machen und das vergrößern.
Asche auf mein Haupt - ich wusste nicht, was GDR bedeutet und hab's gegooglet. Ganz einfach, das steht für German Democratic Repulic. Also eine Klingel aus der DDR.
Dann hab ich fröhlich weitergesucht und Klingeln im gleichen Design gefunden, bei denen stand, die seien aus verchromten Stahl. Kam mir plausibel vor. Wie man Chrom aufpoliert, steht auch im Internet - erstmal sauber machen, und dann zum Beispiel mit Essig polieren.
Ich war mir zwar vorher fast sicher, dass das nichts bringen würde, aber kaputt kann man damit ja nix machen.
Also hab ich alles mit heißem Wasser und Spüli abgewaschen, abgetrocknet und dann (nur den Deckel, der Rest ist nicht verchromt) mit Papiertuch und Essig nachgearbeitet.

Schraube gibt's dann ne neue.


















Und hey, das reicht völlig. Die Klingel glänzt wieder wunderschön.


















Ein paar Kratzer hat sie natürlich, aber das macht nichts. Fabrikneu muss sie ja nicht aussehen. Ich bin sehr angetan.

Das restliche Fahrrad wird vermutlich ein bisschen schwieriger, aber ein Anfang ist gemacht.

Dienstag, 21. Oktober 2014

Stimmung am Dienstag


















Heute ohne viele Worte ein paar Herbstbilder für euch.













Montag, 20. Oktober 2014

Ich bin ein Farn-Fan.

Farne sind ausgesprochen tolle Pflanzen. Ich finde die einfach schön. Außerdem riechen sie ganz großartig.
Andere mögen Rosen, ich mag Farne.

Beim Halloween-Swap hab ich festgestellt, dass bunte Herbstblätter eigentlich zu fest sind, um sie mit Leim auf Gläser zu pappen.
Zarte Farnwedel gehen dagegen richtig gut.


















Die Gläschen sind in Wirklichkeit ganz klein, da passt gerade ein Teelicht bequem rein.


















Das ist - richtig erkannt! - natürlich kein Farn, sondern irgendein filigranes Fieselblümchen. Das war zum Aufkleben schon fast wieder zu zerbrechlich, ging aber mit ein bisschen Fingerspitzengefühl auch.


















Und weil ich schon dabei war, hab ich auch noch ein langärmliges Oberteil mit Farnen und Bleiche aus der Sprühflasche traktiert.























Die Bleiche hat aus der olivgrünen Grundfarbe ganz prächtige Grautöne hervorgezaubert.
Also "prächtig", wenn man so verwaschene Farbtöne mag.




Sonntag, 19. Oktober 2014

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.


















1. Dem geschenkten Brötchen ins Maul geschaut. War in Ordnung. Und vor allem umsonst.


















2. Mittels Karte Orientierung gesucht und gefunden. Selbstverständlich waren wir auf dem Luserweg goldrichtig.
Dieses Wochenende haben wir die Burgruine übrigens problemlos gefunden, obwohl ein Stück der Straße leider gerade komplett gesperrt war und wir einen Umweg fahren mussten.


















3. Fahrräder angebunden und Drachenfotos gemacht.


















4. Hände gewaschen.


















5. Kurz Nachbars Besen geschwungen. Ich hab gar keinen eigenen, ich leih mir den immer aus.


















6. Auf dem Balkon gesessen und gelesen. Jetzt ist ja wieder Sommer...
Übrigens James Joyce auf Englisch! Ist aber gar nicht so schwer - ich kannte von dem nur den Ulysses und fand den ziemlich schrecklich. Von diesem Buch bin ich bis jetzt in jeder Hinsicht positiv überrascht.


















7. Eine übermütige Zwiebel kleingeschnitten.
Das hat sie nun davon.
Mal ehrlich, wenn einem das Gemüse schon die Zunge rausstreckt, dann ist doch echt eine Grenze überschritten.

Samstag, 18. Oktober 2014

Drachen-Reenactment

Man kann historische Schlachten nachspielen, oder das Mittelalter... oder Fotos.
Erinnert ihr euch an die Burgruine, die wir letztes Wochenende nicht gefunden haben? Heute haben wir - ohne Nebel ging das viel einfacher.

Die Ruine ist die Schwarzenburg bei Waldkirch. Wenn man die beiden Begriffe googelt und dann auf die Bildersuche geht, erhält man als drittes Ergebnis oder so dieses Bild.

Da dachten wir natürlich: Das können wir auch.


















Leider ohne Greifvogel und auch nicht ganz an der gleichen Stelle, aber sonst - perfekt.























Einen Pilz hat der Drache auch gefunden. Aber nicht gefressen. Wer schon ein Drache ist, braucht keine Hallus mehr.
























Falls jemand Zweifel hatte, ob Drachen klettern können - sie können. Und zwar für jemanden mit Radschuhen gar nicht schlecht.























Trotzdem wird auch eine Drachenseele mal von Selbstzweifeln geplagt.























"Seh ich etwa dick aus?"























Ach was, auf keinen Fall. Für einen Drachen genau richtig!























Wenn Drachen sich bedroht fühlen, können sie bekanntlich ziemlich wehrhaft reagieren. Weil dieser hier ein Fell aus Polyester hat, schmeißt er lieber Steine als Feuer zu speien. 
Übrigens stand da ein Schild, dass unerlaubte Grabungen mit Bußgeld bis zu einer Höhe von 250.000,- € geahndet werden können. Da dürfte ein aufgehobener Stein bestimmt auch schon 30 oder 40 Öcken kosten...
Also psst, nix verraten!


















Und hier wäscht sich das reinliche Tier brav die Pfoten.


















Wer einen Drachen fangen will, kann ihn einfach auf einen Vespertisch locken.
Da kommt er nämlich nicht mehr runter.
Wenn er Fahrradschuhe anhat.


















Wie alle Echsen wärmen sich auch Drachen gerne in der Sonne auf. Und zwar quer zur Fahrtrichtung.


















Das hat ihn dermaßen munter gemacht, dass er gleich noch in den Zoo einbrechen wollte. Durfte er aber nicht. Auch für Drachen gibt es Grenzen.























Die anderen Tiere haben das Unterfangen milde belächelt...


















oder hämisch gegrinst.























Also ist der Drache wieder heimgefahren. Übrigens an meinem Lieblingshaus in Waldkirch vorbei.


















Und zum Schluss noch ein Beweisbild, dass ich wirklich dabei war.