Sonntag, 30. August 2015

Sieben Sachen - Triathlon-Ausgabe

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.


















1. Gefrühstückt. Müsli mit Obst, Mandeln, Biomüsli und Joghurt. Also sehr gesund, hoffe ich.


















2. Gelaufen. 5,6 km. Wie schnell weiß ich nicht, weil ich die Uhr vergessen hatte, aber ich würde mal sagen: langsam.


















3. Gefahren: 38 km mit Berg. Der Hinweg war gut, der Rückweg allerdings verdächtig lang - ich glaube, dass wir da schon über 30° hatten. Das ist mir einfach zu heiß.

Und zwischen Hin- und Rückweg bin ich noch...


















4. ...geschwommen. 50 Meter oder so *räusper*.
Das war auch weniger Sport und mehr Abkühlung. Allerdings ist das Wasser im See inzwischen nicht mehr durchsichtig. Zu viele Algen. Aber schön war's trotzdem.
Hinterher hab ich dann die Hände auf meinem Wohlstandsbäuchlein gefaltet und mich ein bisschen gesonnt.

(Und weil ich so schrecklich ehrlich bin, verrate ich euch jetzt doch noch, dass ich heute morgen gar nicht laufen war, sondern gestern... aber immerhin am gleichen Wochenende!)


















5. Gerührt und gegessen: Selbstgemachte Brombeermarmelade in Joghurt. Mag ich ja echt lieber als gekauften Fruchtjoghurt.


















6. Genäht. Bei dem Wetter war ich dann mal ganz dankbar, mich in unserer angenehm kühlen Wohnung aufhalten zu können.


















7. Gelesen. Mal wieder einen Hornblower-Roman von C.S. Forester - die sind einfach toll. Ich tauche immer gerne für ein paar Stunden in Englands Seekrieg im 19. Jahrhundert ab.

Samstag, 29. August 2015

Himmelsherz


















Ein ungewöhnlich herzliches Wetterphänomen.
Das darf bei den Himmelbildern der Raumfee mitspielen.

Freitag, 28. August 2015

Dienstag, 25. August 2015

Ein Hauch von Herbst



















Ende August - die Tage werden wieder kürzer, die Nächte kühler und die ersten Blätter werden bunt.
Mich freut das ja. Ich mag den Sommer schon auch, aber keine so heftige Hitze und Trockenheit wie dieses Jahr, bittschön.
Und dann mag ich den Herbst so als Jahreszeit auch ganz besonders gerne.

Und was sagt ihr?
Oh, fein, endlich geht der Sommer zu Ende, oder eher ach nö, jetzt doch noch nicht?



Montag, 24. August 2015

Wegkreuze und Windräder


















Gestern Morgen war ich Radfahren, um den Urlaub sozusagen würdig zu beschließen. Wie schnell 14 Tage Freizeit vorbeigehen, das ist unglaublich. *soifz*

Besonders weit war ich gar nicht unterwegs, nur knappe 20 km. Strenggenommen hab ich kaum das Gemeindegebiet verlassen, aber weil sich unsere Gemeinde ziemlich lang zieht und es in nördliche Richtung vor allem satt bergauf geht, war das auch gar nicht nötig.


















Gegenüber von dem Kreuz kurz nach Siegelau rückten ein paar Ziegen gerade mit Begeisterung einem Brombeergestrüpp zu Leibe. Seht ihr - da links ist auch noch eine.
Auch wenn ich vorgestern noch getönt hab, wie wehrhaft Brombeeren sind: Gegen Ziegen sind sie machtlos.


















Etwas weiter oben kam dann schon mal ein bisschen Aussicht. Mit einem etwas verwirrenden Radwegschild. Geradeaus ist gar kein Weg, und da sollte man auch um Gottes Willen nicht runterfahren. Es soll "links, aber nicht ganz links" heißen.























Hier kam die Sonne wie das sprichwörtliche Licht der Hoffnung durch die Bäume. Nach der Kurve war ich nämlich praktisch endlich oben.


















Auf dem Schwarzenberg.


















Hier hat ja ungefähr jeder Hof, der auf sich hält, seine eigene Kapelle.


















Von oben kann man dann wunderbar runtergucken, wie hier Richtung Kandel.























Und hier war ich wie erwähnt nicht mehr auf unserer Gemarkung, sondern im Nachbardorf Freiamt. Knapp, aber immerhin. Das ist ein alter Grenzstein, weil früher Freiamt zu Baden gehörte, Gutach-Bleibach dagegen zu Vorderösterreich.
Deswegen sind sie bei uns auch genau so überzeugt katholisch wie sie in Freiamt evangelisch sind. 


















Hier kann man Richtung Vogesen gucken. Der kleinere Berg davor müsste allerdings der Tuniberg sein. Den Kaiserstuhl sieht man irgendwie nie.
(Edit: Aus berufenem Munde hörte ich nun, das sei jetzt eben doch der Kaiserstuhl... hol's der Geier, irgend so ein Hügel eben!)



















Das ist wieder eine ganz normale Straße, kein Feldweg. Straße heißt nicht notwendigerweise auch Teerdecke. Ist aber völlig in Ordnung, weil sich das Verkehrsaufkommen doch sehr in Grenzen hält.























Hier stehe ich viel näher an einem riesigen Windrad, als man denken sollte. Übrigens drehen diese hier sich praktisch lautlos. Ich hab extra hingehorcht und nichts gehört, obwohl sie fleißig Strom erzeugt haben.


















Allerdings machen sie natürlich eine Art Disco-Schatten. Wenn einen das täglich auf der Terrasse beglückt, nervt das schon ein bisschen. Aber bekanntlich zieht ja jeder Schatten auch wieder weiter.


















Auf dem Hohen Eck hab ich noch mal einen Blick nach Oberspitzenbach geworfen. Das gehört wieder zu uns, d.h. ich war praktisch schon wieder zu Hause.
Ab da brauchte ich dann aber auch echt nicht mehr lange, weil es wirklich fast durchgehend bergab ging.























Auf dem Rückweg hab ich auch endlich mal angehalten, um dieses schöne Kreuz bei Mußbach im Morgenlicht zu fotografieren.
Das ist ein Arma-Christi-Kreuz. Da sind die Marterwerkzeuge Christi mit abgebildet. Und weil es davon im Schwarzwald noch mal eine Sonderform gibt, nämlich das Longinuskreuz, ist der Herr Longinus auch mit drauf. Das ist der Kleine mit dem Pferd und der Lanze.

Ich liebe Wikipedia.
Übrigens deutlich zu sehen: Den Christus hat ein Fachmann geschnitzt, die anderen Figuren sind mehr so selbstgemacht.


















Als ich kurz vor Bleibach noch einmal stehen geblieben bin, um die beiden netten Kälber zu fotografieren, kamen gleich die Hühner hoffnungsfroh alle Mann hoch angerannt.


















Die haben ihre eigene Hühnerbrücke, weil zwischen ihrem Stall und ihrem Auslauf ein Bach fließt. Das find ich immer wieder toll.

Sonntag, 23. August 2015

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.
 

















1. Geburtstagsblumen für Herrn Centi gepflückt.


















2. Versucht, die "Lasche leicht nach oben und vorne" abzuziehen - versagt, weil der Ring abgerissen ist. Mit dem Küchenmesser konnte ich den Deckel aber aufkriegen. Dem Frühstück stand nichts mehr im Wege.

Das Braune sind keine Kappen, das sind Punkte, damit man die Knaben nicht erkennt!

















3. Rad gefahren und Zeuge eines schrecklichen Verbrechens einer schrecklichen Feierei geworden. Die beiden jungen Herren lagen auf der Landstraße (und zwar natürlich genau da, wo man schon gleich gar nicht rumliegen sollte, nicht mal früh morgens), waren sternhagelvoll und gerade noch in der Lage, sich gegenseitig mit dem Smartphone zu fotografieren.
Sie hatten noch einen dritten Kollegen dabei, der zwar barfuß, aber immerhin noch in der Vertikalen und ansprechbar war, und durchaus keine Hilfe wünschte.
Jaja... als ich noch jung und doof war, gab es zum Glück keine social media und keine Digitalfotos.
Etwas später hab ich an einer Bushaltstelle noch Mal ein halbes Dutzend Bierleichen rumliegen sehen. Aber zum Glück auf dem Radweg.


















 4. Chromteile an beiden Fahrrädern mit Elsterglanz poliert - wird wirklich schön!


















5. Einen Käsekuchen gebacken. Man soll sich ja nicht selber loben, aber der ist echt gut geworden.


















5. Eine junge Amsel sanft, aber bestimmt von der Straße ins sichere Maisfeld gescheucht.


















6. Aufgewärmt und gegessen: Nudeln mit Spinat-Gorgonzola-Soße. Leider hat sich herausgestellt, dass meine bessere Hälfte Blauschimmelkäse ganz schrecklich findet, also musste ich das dreimal hintereinander essen... war aber kein so schweres Los, weil ich Blauschimmelkäse mag.
Und keine Sorge, wenn man ihn nur einmal aufwärmt und zwischendrin im Kühlschrank hatte, ist der Spinat auch nicht giftig. Sagt das Internet, und das muss es ja wissen.

Samstag, 22. August 2015

Brombeerliebe


















Ich mag Brombeeren.


















Ich sammle sie gerne, ich esse sie gerne und vor allem schau sie auch einfach gerne an. Die sind so hübsch, fast schwarz und glänzend.
Wobei es auch blaue, bereifte Sorten gibt, aber die schwarzen sind wie so oft am schönsten.
Black is beautiful.

Davon abgesehen sind die Pflanzen toll. Wuchern überall, egal, ob man sie dort gerade haben will oder nicht, sind wehrhaft bestachelt, blühen im Frühling rosarot und weiß und haben im Herbst bis weit in den Winter wunderschöne rote Blätter.


















Da lag es doch nahe, mir mal Brombeerohrringe aus Fimo zu basteln.
Ich hab weißes Fimo genommen, weil ich das noch da hatte, mit Acrylfarbe schwarz-violett bemalt und dann lackiert.
Eingebaut in die Brombeere jeweils ist eine kleiner Drahthaken zum Aufhängen, und für mehr Brombeerschwung hab ich noch zusätzliche Ringe eingehängt.
Die Ohrhaken sind von Modeschmuck übrig geblieben, der schon längst das Zeitliche gesegnet hat, und ein Rest Fimo, ein bisschen Farbe, Lack und Ringlein kann unmöglich mehr als 50 Cent wert sein... wenn überhaupt.