Sonntag, 26. Juni 2016

Sieben Sommersachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.























1. Eine Altkleiderspende aufs Rad gepackt und weggebracht.


















2. Ein Rad geputzt und geölt, eins aufgepumpt und noch ein bisschen dran rum geschraubt.


















3. Meine Mäuseherde eine Runde spazierengefahren. Das Waldrad quietscht nämlich leise, aber sicher vor sich hin. Wie mir die Mechanikerin aus dem Fahrradladen erklärt hat, kann man da aber nichts dran ändern, es sei denn, man baut mehr Ersatzteile ein. Und das ist ja nicht Sinn der Sache, solange es läuft.


















4. Einen winzigen Frosch von der Straße gesetzt. Das Kerlchen war höchstens so groß wie ein Eincentstück.


















5. Ein paar Esel fotografiert. Esel sind prima.


















6. Auf dem Balkon gesessen, gelesen und versucht, diesen Besucher zu verscheuchen,...


















6a. ...der sich prompt durch einen geschickten Satz auf die Linse geflüchtet hat.























7. Gemüse auf dem schönen neuen Gummibaumholz-Schneidbrett geschnitten. Natürlich aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Wieder ein bisschen weniger Plastik in der Küche!

Samstag, 25. Juni 2016

Spontan Sommer


















Es hat aufgeregt zu regnen. Oder: Es hatte. Zwischendrin.
Letzte Woche war spontan mal Hochsommer.























Morgens war es schon warm und wurde dann langsam immer heißer.


















Das ist der Kaiserstuhl, wie ich ihn auf meinem Radweg zur Arbeit sehe.

Auf der Arbeit hatte ich dann leider trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zwischen 26° frühmorgens  und 29° nachmittags im Büro, was mir eindeutig zu heiß ist, aber immerhin noch besser als draußen, denn da waren schon gut über 30°.























Gestern auf dem Rückweg ist mir eine Kamikaze-Biene ins Gesicht geflogen und hat mich sofort in die Unterlippe gestochen. Toll. Ich hab nichts gemacht, ich war einfach nur da.

Ehrlich, das mit dem Honig ist ja ganz nett, aber sonst versteh ich nicht, was auf einmal alle mit diesen Biestern haben... ich hab noch nie in meinem Leben ein Biene geärgert oder bedroht, aber das war nicht die erste, die einfach mal angeflogen kommt und ihr kleines Leben mittels Stich in meine unschuldige Haut aushaucht.
Als ich 14 war, sind mal sechs Stück in meine Haare geflogen und haben mich in die Kopfhaut gestochen. Sechs auf einmal und am Kopf sind echt heftig. Ich hatte es gewagt, in einiger Entfernung an ihrem Häuschen vorbeizugehen. Vielleicht mit dem falschen Shampooduft oder was. Die Viecher sind doch voll aggro.

Freitag, 24. Juni 2016

Ein Hängerchen























Und da sind sie wieder, meine berüchtigten Selbstauslöserfotos.
Ich kann das einfach. Nicht.
Wurscht, es geht um das Oberteil. Ich hatte da mal ein langes Tanktop in Knatsch-Türkis gekauft. Zu eng, zu knallig - war nix.


















Also hab ich da ein vergnügtes Päckchen draus geschnürt. Einfach nur zusammengeknüllt, kein Shiborigedöns, und etwas Bleiche drauf gegossen.


















Ein paar Minuten später sah das so aus - allerhöchste Eisenbahn, den Rest auszuwaschen, denn eigentlich wollte ich das Türkis nicht eliminieren, sondern nur ein bisschen auflockern.


















Wie immer ist das Muster auf der Rückseite schöner geworden.


















Dann hab ich in die Seitennähte Keile aus dünnem Baumwollstoff eingenäht (mit Garn, das sogar fast dazu passt), und jetzt schlabbert es herrlich weit rum. 























Sommer - ich bin gerüstet.

Mittwoch, 22. Juni 2016

Im Wald, da sind die Monster























Man kann nur stauen, was da im Gebüsch so alles lauert.
Lilafarbene Grinseviecher, zum Beispiel.
























Gestreifte Sonnenanbeter.
























Richtig gruselige Ungeheuer.























Und knuffige Spaßvögel.


















Und bei diesem Wetter tun die Monster natürlich eins am liebsten: Planschen.


Dienstag, 21. Juni 2016

Das Ameisengeheimnis

Mysteriöse Zeichen - die Welt ist voll davon. Insbesondere seit es das Internet gibt.


















An der Türen unserer Regionalbahn hab ich jetzt schon drei Ameisenaufkleber gefunden. Zwei rote und und heute diesen schwarzen. Vielleicht knappe drei Zentimeter lang, alle Beinchen und Fühler sauber ausgeschnitten. Das sind haltbare Aufkleber, die offenbar dafür gedacht sind, sich dekorative Ameisenstraßen aufs Auto oder den Motorradhelm zu kleben.
(Ich staune immer wieder, was es alles gibt.)

Was mag es damit auf sich haben? Eine geheime Verschwörung der ÖPNV-Kunden? Ökologisch orientierter Widerstand gegen den Autowahn? "Folgt der Ameise?" Wer weiß.
Vermutlich hat einfach ein Kind zwei Bögen mit Ameisen bekommen und pappt die jetzt alle irgendwo hin. Die kleben nämlich recht weit unten.
Auf jeden Fall kann ich die minimale Sachbeschädigung zugunsten der Putzigkeit ja mal ganz gut ausblenden.

Montag, 20. Juni 2016

Sonnenintermezzo























Der Sommer gibt es kleines Gastspiel. Heute ist er noch handzahm.
Gegen Ende der Woche soll es ja ekelhaft heiß und schwül werden. Und natürlich neue Gewitter geben.



















Jedenfalls dachte ich mir, es ist ein guter Zeitpunkt für ein paar Blümchenfotos aus dem Botanischen Garten.
"Nur" mit der Taschenkamera aufgenommen. Im Botanischen Garten laufen bei gutem Wetter immer ein paar Fotografen (vereinzelt auch Fotografinnen) mit meterlangen Objektiven umher und geben mir das Gefühl, in der falschen Veranstaltung zu sein.
Aber schön bunt und so sind meine Bilder auch. Pöh.






Sonntag, 19. Juni 2016

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.


















1. Schuhe gebunden und eine Runde an der immer noch sehr ordentlich gefüllten Gutach gelaufen. Jetzt war ich wieder etwas langsamer... egal, ich will ja kein weiteres Ziel erreichen als fünf Kilomter durchlaufen zu können. Und das geht.
Läuft bei mir.


















2. Den kleinen Drachen aus seinem Versteck geholt. Er muss nächste Woche nach Münster. Oder er darf nach Münster, je nachdem, wie man das sehen möchte. Mit dem Captain.
Ich fand ja Müster gar nicht so schlimm wie immer alle gesagt haben. Früher gab es halt keine Straßencafés und überhaupt weniges, was am Wochenende oder nach 18 Uhr noch offen hatte, aber dafür konnte man in der Stadt entspannt einkaufen gehen, ohne totgetrampelt zu werden. Wenn man das chronisch überfüllte Freiburg gewohnt ist, ist das eine echte Erholung.


















3. EM-Tabelle ausgefüllt. Bis jetzt hab ich von jedem Spiel mindestens eine Halbzeit gesehen, oder zumindest nebenher laufen gehabt.
Neben meinem Liebling Frankreich sind ja Island und Wales meine Favoriten. Die Isländer haben so coole Fans und die Waliser eine ganz tolle Flagge.























4. Ein Shirt gebleicht und weiterverarbeitet. Das Ergebnis zeig ich euch, wenn das Wetter mal wieder was für Sommerklamotten ist.























5. Den Blauregen zurückgeschnitten. Am Balkon und am Parkplatz, wo er dieses Jahr besonders üppig wuchert, weil er mal genug Wasser bekommt.























6. Im Bon-Prix-Katalog geblättert und gelacht.
Super, oder? Früher musste man für so was zu lange zu viel arbeiten, jetzt kann man sich einfach ein Kleid kaufen. 
Reinschlüpfen und mies fühlen!


















7. Gekocht. Es gab Chili mit einem überraschend guten, saftigen Aufback-Baguette und Eis zum Nachtisch. So lässt es sich leben.