Donnerstag, 31. Juli 2014

Das Rosinenbrötchen des Wissens


















Runzlig, aber weise.

Auf meinem Fahrradheimweg fahr ich immer an diesem Schild vorbei:


















Sollte ich jemals Putz kaufen, möchte ich Dracholin-Putz haben.


















Und zum Schluss noch was weniger Niedliches, dafür aber Seltsames: Bei uns am Waldrand steht eine neue Bank aus alten Skieren. Ich hab's ausprobiert: sie ist genau so unbequem, wie sie aussieht.
Hübsch kann ich sie auch nicht finden - aber immerhin recyclet!


Mittwoch, 30. Juli 2014

Mal wieder die Schutthalde

Die gibt es ja auch noch.
Ich habe da noch seit geraumer Zeit ein paar Bilder auf meiner Festplatte schlummern.


















Ich hatte endlich mal wieder mit ein paar Schmetterlingen Glück. Die fliegen ja sonst grundsätzlich kurz bevor die Kamera auslöst weg. Das kann ich dann entweder auf die Auslöseverzögerung oder auf die Schmetterlinge schieben.
Ich behaupte, die Schmetterlinge machen das, um mich zu foppen. Die sehen nämlich nur so unschuldig aus!
Das hier ist "nur" ein Kohlweißling, das heißt, den gibt es so ungefähr überall, aber sehr hübsch ist er trotzdem.




















Der Tag, an dem ich die Bilder gemacht hab, war morgens schon heiß und trocken. Da war in der Senke mit dem Schachtelhalm ein mords Gebrumme und Gesumme, weil sich die Insekten an den Wassertröpfchen gütlich getan haben.


















Die Schnecke fand's wohl auch angenehm.


















Und sie hier wollte sich offenbar an den Insekten gütlich tun. Eigentlich ja echt ein hübsches Tier, so schön gemsutert und bunt, aber ich bin trotzdem nicht böse, dass die Beinchen auf diesem Bild so unauffällig sind. 





















Noch ein braver und sehr plüschiger Flattermann. Netterweise ein Dickkopf.





















Und zum Abschluss noch ein Veteran - ein offensichtlich altgedienter Admiral.

Dienstag, 29. Juli 2014

Klein, gelb, rund und neugierig

Wieder eine Idee von Pinterest.


















Tennisbälle mit Biss und Blick.
Unwiderstehlich, oder?
Die treuen Knopfaugen unterscheiden sie auch von der Pinterest-Vorlage, die Ösen als Augen hat.


















Diese Süßen haben mein Lieblingskollege und ich neulich in der Mittagspause gebastelt. Na ja, eigentlich hat er gebastelt, ich hab hilfreiche  Ratschläge gegeben (das kann ich gut) und gewusst, wo man Glasaugen für Plüschtiere bekommt.

















Außer (alten) Tennisbällen und Stofftieraugen braucht man ein scharfes Cutter-Messer, eine Lochzange für die Augen und die Mundwinkel und, falls man die Guten nachher an die Wand schrauben möchte, entsprechendes Befestigungsmaterial.
Ich hab übrigens nur mit der Zange Löcher in die Tennisbälle reingekriegt. Das Schneiden mit dem Cutter hab ich meinem Kollegen überlassen. Geht ziemlich schwer. 

An der Wand machen die Bälle sich nützlich und halten Stifte, Schlüssel, Papier- oder Geschirrtücher und andere nicht allzu schwere Gegenstände.
Man kann sie aber natürlich auch einfach nur in Kabel beißen lassen. Oder in Möbelkanten, Topfpflanzen und Finger.


















Zum Spielen sind die Dinger nämlich auch toll. Vielleicht nicht für die ganz Kleinen, die die Knopfaugen rauspulen und aufessen könnten, aber für Kinder so um die 40 sind sie perfekt!

Die Tennisbälle können nämlich auch sprechen.

Leider nur ein Wort, ein angemessen quäkendes "wieso?!", aber das reicht völlig, um auch geduldige Charaktere binnen Minuten zur Weißglut zu bringen.

Montag, 28. Juli 2014

Latein und Afrika

Wie nennt man eine Band, die aus nur einer Person besteht? Ein Projekt? Das hat so was Temporäres... was ich eigentlich sagen wollte:
Wir haben neulich das neue Album A Passage to Rhodesia von Rome bekommen, und weil das eine Lieblingsband (oder ein Lieblingprojekt) von uns ist, gab es die Deluxe-Edition mit massig Extras für 100 Öcken.
Übrigens find ich das Album toll und die zusätzliche CD auch und überhaupt. Und dann lernt man bei Rome ja auch immer noch was fürs Leben - ich hätte vorher ziemlich genau nichts zum Thema Rhodesien oder Simbabwe sagen können und hab mich immerhin ein bisschen schlauer gegoogelt.
Aber zurück zu meinem Thema.
Zeitige Vorbesteller bekamen auch noch ein T-Shirt dazu. Wie könnte es anders sein, natürlich ein Herrenshirt. Wobei meine "Girlie-Shirts" (allein der Name!) eh alle zu kurz für mich sind.

Weil meinem Mann die Aufmachung nicht gefiel, war das schon im Vorfeld meins - also hab ich eins zum Umgestalten in Größe M bestellt, in der Hoffnung, dass der Aufdruck da vielleicht nicht so groß ist wie bei L.


















Er ist groß, aber sehr schön. Auf mittelbrauner Baumwolle - die Grundfarbe liegt so zwischen Kaffeebohnen und Milchschokolade.























Die Vorderseite ziert das Staatswappen von Rhodesien, und wie es sich für ein Herrenshirt gehört, hängt es an mir genau wie an Larissa traurig rum.
Ich wollte dieses Mal was ohne Ärmel haben und hab mich für breite Träger und eine oben engere und dann zur Taille hin ausgestellte Form entschieden.
























Ein bisschen schick und ein bisschen mehr gemütlich. Für tagsüber, halt.
An die Seiten hab ich noch Schlitze gemacht - für weniger Wurstpelleneffekt.


















Ich hab ja gleich gesagt, dass der Aufdruck zu groß ist!























Der Backprint ließ mir wenig Raum für all die netten Ideen, die auf Pinterest rumschwirren - Spitzeneinsätze, Raffungen und Bindebänder gehen mit markigen Sprüchen schon rein stilistisch nicht zusammen.
Eigentlich bin ich auch aus dem Alter raus, in dem man irgendwas mit "hate" auf dem Buckel stehen haben muss, aber im Zweifel nehm ich das doch noch lieber als "love"...























An Larissa, die mangels Gliedmaßen nicht zum Rumhampeln neigt, kann man's sogar lesen.























"Tot Facienda Parum Factum" heißt "so viel zu tun und so wenig erledigt".
Das hab ich keinesfalls mit meinem Großen Latinum übersetzt, sondern mit dem Internet.


















Für den Ausschnitt und die Träger hab ich den etwas nervtötenden, aber geeigneten Elastik-Stich meiner Nähmaschine bemüht. Damit geschwungenen Linien hinzukriegen ist nicht ganz einfach, aber bis jetzt die beste Lösung für T-Shirt-Stoff.

Sonntag, 27. Juli 2014

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.

Nach der Idee von Frau Liebe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr jetzt bei Grinsestern.


















1. Im Frühtau zu Berge gefahren.
Ehrlich gesagt bin ich mit meinen Trainingszustand nicht ganz zufrieden - nächsten Sonntag ist Schauinslandkönig und ich fühl mich wie ein Kartoffelsack auf Beinen. Vielleicht wird's ja noch besser.


















2. Wieder runter gefahren (das ging prima, das können auch Kartoffelsäcke) und unten die Abfahrtspelle ausgezogen.


















3. Die Brombeer-Apfel-Banane-Marmelade von letzter Woche auf ein Stück Toastbrot gestrichen. Dafür, dass ich einfach auf gut Glück das Obst, da ich gerade hatte, gekocht, püriert und eine mir genügend groß erscheinende Portion Haushaltszucker reingetan hab, ist die wirklich nicht schlecht. Vor allem das Pürieren scheint eine Idee zu sein, die ich im Auge behalten sollte. So wird die Sache nämlich schön cremig ohne den geringsten Glibberfaktor.


















4. Ein Herren-T-Shirt in ein Damentop umgenäht. Das Ergebnis zeig ich euch nächste Woche.


















5. Eine Menge Piepmätze ausgeschnitten. Das Papier stammt aus einem abgestaubten Musterkatalog für... keine Ahnung. Trennwände für Büros oder so was.  


















6. Eine rote Linie und einige Vögelchen an die Wand geklebt. Die Linie ist aus diesem Klebeband, das die Amis washi tape nennen. 
Den Abstand zur Decke hab ich ganz profimäßig mit einem Taschenbuch abgemessen, und um da hoch zu kommen, bin ich nicht weniger gekonnt auf den Möbeln rumgeklettert.
Die Leiter steht Luftlinie vier Meter entfernt. 


















7. Gurkensalat mit Oliven gemacht. Sogar der scheint meinen derzeit irgendwie lädierten Verdauungstrakt zu quälen. Ich glaube, ich sollte einfach gar nichts mehr essen.

Samstag, 26. Juli 2014

Die rosenfingrige Eos

... fährt mit ihrem Himmelswagen morgens ihrem Bruder Helios voraus über den Himmel. Wenn die alten Griechen Recht haben.


















Eos' Pferde heißen Phaeton und Lampos - ich warte ja schon seit Jahren auf den Marktauftritt des VW Lampos, aber bis jetzt gibt's noch keinen.

Freitag, 25. Juli 2014

Schweinereien

Neulich hab ich ja schon vor Begeisterung regelrecht gequiekt, weil ich glückliche Schweine gesehen hab. Aber nur von Weitem.
Gestern waren wir Radfahren und haben die Schweine besucht.


















Die Großen waren wegen der Hitze teilweise ein bisschen maff, aber die Ferkel waren gar nicht zu bremsen.


















Schweinenasen durchs Gitter streicheln empfiehlt sich nicht, weil die versuchen würden, die Finger zu fressen... 


















In meinen teuren Fahrradschuh hab ich sie schon mal reinbeißen lassen. Das muss er aushalten.

Aber die Schweinebesitzer kennen ja ihre Pappenheimer und haben mitgedacht:























Geht es netter?
Ob die großen Schweine vom Bürsten durch ihre Schwarte überhaupt was merken, war nicht ganz sicher, aber die kleinen waren hingerissen.



















Die muss man doch einfach mögen, oder?
Wenn ihr jetzt noch das Gegrunze und Gequieke dazu hören könntet... echt niedlich.














 



















Ganz kleine Ferkelchen waren auch noch da, aber die hatten keinen Sinn für uns, die interessierten sich nur für ihre Mama. 


















Diese Ringelschwänzchen!