Sonntag, 7. Februar 2016

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.


















1. Einen sehr bunten Sonnenaufgang fotografiert. Der hat das ganze Wohnzimmer rot beleuchtet.


















2. Den Kamera-Assistenten gegeben. Und Rad gefahren, unter anderem auf diesen Weinberg mit herrlicher Aussicht auf folienbedeckte Erdbeerfelder.


















3. Einen freundlichen Esel mit Farnkraut gefüttert. Sein weniger freundlicher Kollege wollte mich beißen... aber da war ich selber schuld, nur Nase grabbeln ohne Farnkraut ist ja auch doof.


















Bonus-Bild:
Der Luchs, der seine dicke Hinterpfote putzt.
Den hab ich natürlich nicht gefüttert - Farnkraut mag er eh nicht, Mäuse hatte ich gerade keine da, und wenn der beißt, dann lohnt sich das.
Außerdem kommt man auch gar nicht dicht genug ran.


















4. Die neue Müllmarke aufgeklebt. Als erste in der ganzen Nachbarschaft, ich Streber.























5. Ein bisschen gefegt.


















6. Schlüssel für den Captain gekennzeichnet. Pink war die Wunschfarbe, Glitzer gab es zusätzlich. Männer mögen so was.























7. Gegessen: Eine Waffelschaumspeise mit Schokofettglasur und Kokosraspeln.
Früher war das Leben sprachlich gesehen ja oft einfacher.

Samstag, 6. Februar 2016

Himmelgrau mit Wirbel























Wenn ich mir nicht ziemlich sicher wäre, dass das so nicht funktioniert, würde ich sagen: Da ist was durchgeflogen.

Auf zu Katjas Himmelsammlung!

Freitag, 5. Februar 2016

Der schrecklichste der Schrecken

... ist die Wissenschaftlichkeit der Weiber.

fand Dr. phil. Adolf Lasson, Jahrgang 1832.

Das und vieles andere mehr oder minder Kluges kann man in diesem schönen Buch lesen:


















"Sein ist das Weib, Denken der Mann - Ansichten und Äußerungen für und wider die gelehrten Frauen" gesammelt von Renate Feyl, Union Verlag Berlin, 1984.

Natürlich wieder aus der Lieblingsgrabbelkiste.























Übrigens toll illustriert.


















Entzückenderweise hat die Vorbesitzerin (oder der Vorbesitzer, wer weiß), in dem Buch Rosenblätter gepresst.


















Hoffentlich ist das zweite "für" ein Druckfehler. 

Ich fand es ja recht vielsagend, dass die meisten und entschiedensten Gegner der Zulassung von weiblichen Studenten auf deutschen Universitäten offenbar Juristen und Mediziner waren.

Auch sehr nett ein gewisser Prof. Dr. med. Wilhlem His:
"Ich bin nicht für ein blindes Hinwegräumen aller Studienschranken, für ein Loslassen aller Frauen und Realschüler auf unsere edle und schwierige Wissenschaft." 

Frauen und Realschüler - da habt ihr's.

Immer wieder fein sind ja Ansichten über die wahre Bestimmung des Weibes, die natürlich die Mutterschaft ist.
Das Schlimme ist, dass ich als absichtlich kinderlose Frau mir so einen Müll heutzutage immer noch anhören muss. Auch gerne von anderen Damen. Aber lassen wir das. 


















Übrigens, Mädels - ihr wisst, dass das ein Amboss ist, ja?
Gut. 

Positive Stimmen sind natürlich auch in dem Büchlein versammelt. Und zwar nicht nur die von Frauen.


















Das letzte Zitat hat jemand sogar als richtig abgehakt, was mir irgendwie gefällt.


















Von der Schlange mit dem Buch mal ganz abgesehen.
Das ist ja schon eine etwas feinere Symbolik als diese Check24-Ehefrau, die den riesigen Stecker in die Dose schiebt.
Ich hätte gerne auch mehr Frauen in der Werbebranche. Oder wenigstens bessere Männer.

Donnerstag, 4. Februar 2016

Das Rauschen


















Es regnet vor sich hin. Das und der schmelzende Schnee weiter oben macht eine Menge Wasser in der Gutach.


















Ich kann ja ewig rumstehen und Wasser angucken. Und ihm zuhören. Vielleicht ist das gut für die Nerven oder so.

Oder halt einfach schön.



















Für alle, die das Rauschen lieber hören möchten, als es sich nur vorzustellen, hab ich noch einen Mini-Film (was viel längeres kann ich nicht hochladen. Internet auf dem Land, nicht wahr).





Dienstag, 2. Februar 2016

Frühreif























... präsentiert sich das Jahr 2016.
Nachdem der Winter mit einer Woche Schnee und Frost abgefrühstückt wurde, ist jetzt wieder mal Frühlingssturm angesagt.


















Heute Mittag im Botanischen Garten gab es auch noch ein paar zaghafte Sonnenstrahlen dazu und schon eine ganze Menge Blümchen und Blüten.










Montag, 1. Februar 2016

Alter Kumpel























Früher hatten wir ja vor unserem Wohnzimmer eine Straße, dahinter den Mühlbach und eine Wiese.
Darauf stocherte ab und zu ein Reiher umher.

Jetzt haben wir eine Straße, eine Brücke über den Bach, eine Schreinerei, eine Sparkassenfiliale, eine Autowaschanlage und einen Parkplatz.
Darauf fahren so ab halb fünf Uhr morgens LKWs rückwärts (*piep-piep-piep-piep*), dann kommen Busse, die Pause machen, dann trudelt die Kundschaft in all ihrer Vielfalt und Fülle ein, im Sommer natürlich auch gerne Motorradgruppen, und da der Supermarkt bis abends um 10 offen hat, ist da auch richtig lange Betrieb. Die Belegschaft muss ja noch aufräumen und heimfahren.
Das ist halt so der Preis für das wilde, um nicht zu sagen: krebsartige Wuchern der Wirtschaft im deutschen Südwesten.


















Nur sonntags, wenn es zufällig regnet, dann herrscht da drüben wieder relative Ruhe und Frieden. Und dann schaut der Reiher auch mal wieder vorbei und sitzt auf dem Brückengeländer.

Sonntag, 31. Januar 2016

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.


















1. Den Sender gewechselt. Wenn der Nachbar seine nicht entstörten LED-Lampen anschmeißt und draußen auch noch Sturm ist, kriegen wir nur noch französische Sender rein. Der hier ist ganz okay.


















2. Die Vorhersage angeschaut und dann lieber aufs Radfahren verzichtet. Mit Laufen bin ich ja schneller fertig, das passte noch rein. Trockenen Fußes, sozusagen.


















3. Magnesium genommen. Soll ich gegen das Herzklabastern nehmen - und außerdem ist es gut gegen Muskelkater.


















4. Den Gang geputzt. Irgendwie sieht man den Unterschied gar nicht so richtig.


















5. Einen Ballon vom Balkon entfernt. Die Abdeckfolie von den Möbeln genommen. Bei Wind eher doof.


















6. Mit Paul und dem Drachen Fußball geschaut.


















7. Lauchkuchen gebacken und gegessen. Wird doch besser, wenn man den Lauch vorher dünstet.