Samstag, 17. November 2012

Da muss ne alte Frau lange für häkeln























Das sind 48 Quadrate. Ich hatte geschätzt, dass ich 133 Quadrate brauchen werde für meine Säule.
Puh.

Bevor hier der Eindruck entsteht, dass ich gar nichts mehr mache als meine dusselige Säule einzuhäkeln: Stimmt nicht!
Ich bin schwer mit einem Adventskalender voller Bastel- und Handarbeitskram beschäftigt, aber weil es ja nun mal das Wesen von Adventskalendern ist, dass sie Überraschungen enthalten, kann ich darüber noch nichts verraten.

Freitag, 16. November 2012

Schlechte Fotos, gute Frise

Ich hab die Haare ab.


















Es stimmt ja, kurz sieht an mir besser aus.
Das Styling stammt jetzt noch aus Meisterhand, ihr wisst schon, mit geheimnisvollen Sprays, Rundbürsten - und zum Schluss hat er sogar ein Glätteisen bemüht.
Ich dachte immer, wenn meine Haare irgendetwas nicht bräuchten, dann ein Glätteisen.


















Hier seht ihr die ganze Pracht im heimischen Badezimmer... eigentlich wolle ich ja heute noch Fotos mit Tageslicht machen, aber das ist ja zur Zeit Mangelware.


















Außerdem konnte ich so noch mit ins Bild bringen, was der Friseur "ein ganz dezentes Make-up" nannte. Das hat er kostenlos gemacht, weil ich noch für Vorher-Nachher-Bilder Modell stehen durfte.
Der Lidschatten ist mir ja ein bisschen zu viel, aber Rouge könnte ich mir mal wieder kaufen.
Na, auf jeden Fall hat sich die Aufregung (doch, ich bin aufgeregt, wenn ich zum Friseur gehe... ich bin praktisch wegen allem aufgeregt) gelohnt.
So viel Trinkgeld hab ich noch nie gegeben. ;-)

Die Kolleginnen im Büro haben heute mit Lob nicht gegeizt. Die Süßen!
Von den Herren haben zwei "Hui" beziehungsweise "Oah" gesagt. Das werte ich mal als Kompliment. Männer tun sich ja gerne etwas schwerer mit so was.
Außer mein Mann, der ist ganz begeistert, und auf den kommt es ja schließlich auch am meisten an.

Mittwoch, 14. November 2012

Nebel

Ich habe eine tiefe Abneigung gegen Hochnebel. Der macht mich depressiv. Außerdem ist das gar kein richtiges Wetter, das ist eher die Abwesenheit von Wetter.
Richtigen Nebel find ich dagegen ab und zu mal ganz gut.
Und im November muss Nebel sein.





















Krähen gehören da natürlich dazu, sonst fehlt was.










Dienstag, 13. November 2012

Stimmung am Dienstag


















An den Ufern des Lake Lead Creek.
Zu deutsch der Bleibacher See.
Nein, den gibt es nicht, das ist nur wieder die fotogene Riesenpfütze.

Montag, 12. November 2012

Muh.


















Keine Kühe, sondern Bullen. Sie tun mir immer leid, weil sie meines Wissens nie rauskommen, sondern immer im Stall stehen.
Immerhin können sie rausgucken und haben frische Luft und ein bisschen Unterhaltung.

Sonntag, 11. November 2012

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.

Nach der Idee von Frau Liebe.


















1. Das neue "Tafelservice" in die Spülmaschine geräumt. Ich persönlich würde das ja eher "jeweils sechs Suppen- und flache Teller" nennen, weil ich auch weniger dazu neige, unseren Esstisch als "die Tafel" zu titulieren, aber ich bin da auch kein Maßstab.


















2. Auf dem Balkon Schicht gemacht. Jetzt blüht nur noch die dicke gelbe Chrysantheme, aber dafür hat die Birke bunte Blätter.


















3. Ein Hörbuch angeschmissen. Ich lese eigentlich lieber selber, aber erstens hab ich gerade kein Buch mehr da und zweitens dachte ich, ich könnte für Punkt 4 ein bisschen Unterhaltung brauchen.
 













 








4.  Die restlichen drei Stühle zusammengebaut. Dieses Mal hab ich die Schrauben viel besser festgekriegt als beim ersten Exemplar, aber weil ich ja gleich alle drei fertig machen musste, hab ich jetzt wieder Rückenschmerzen. Zum Glück nicht so arg wie letztes Mal.
Selbstverständlich passen die Polster jetzt wieder nicht auf die Stühle, weil die kleiner sind als die aus unserem Fehlkauf. Diese Wohnung erinnert mich langsam an den Kölner Dom.
Der wird bekanntlich auch nie fertig.


















5. Zur Kamera gegriffen und einen geradezu mutwillig falschen Apostroph für die Nachwelt festgehalten. Ich weiß, ich bin eine arrogante Ziege, das ist schließlich nur ein netter Hinweis am Supermarkt.
Aber mal ehrlich - wenn das richtig wäre, müsste man auch "Nacht's" schreiben.


















6. Zwiebeln angebraten. Ich kaufe tatsächlich lieber rote Zwiebeln, nur weil die schöner aussehen als die weißen.


















7. Das erste Treuepunktemesser ausprobiert und von Hand abgewaschen. Am Anfang ist man ja noch sentimental.
Für Fleisch ist das Messer geradezu großartig, für Gemüse ist mir die Klinge zu dick.

Samstag, 10. November 2012

Erster Jahrestag

Vor einem Jahr haben wir uns gefunden. Natürlich, es gab am Anfang Schwierigkeiten, wie in jeder Beziehung. Man muss sich aufeinander einstellen, an Eigenarten und Empfindlichkeiten gewöhnen, aber was soll ich sagen - sie war das alles wert.
Ich rede von meiner neuen Kamera.

Letztes Jahr hab ich meinen ersten - ziemlich unbeholfenen - Fotoausflug mit ihr dokumentiert. Gestern bin ich auf dem gleichen Weg unterwegs gewesen und hab mich gefreut, wie einfach das Fotografieren inzwischen wieder ist.























Die Kapelle mit dem meiner Meinung nach bemerkenswert schönen Ecce homo hab ich im letzten Dezember schon mal vorgestellt.


















Ein Gleitschirmflieger als Gag im Hintergrund, oder eher als Rechtfertigung für den etwas belanglosen Vordergrund, ist natürlich Glück, aber man muss ihn trotzdem erstmal erwischen. Wenn die schon so weit unten sind, merkt man erst, wie schnell die fliegen.



















Mit der Farbwiedergabe bin ich inzwischen zufrieden. Es klappt nicht immer alles ganz reibungslos, und die Cyantöne werden oft zu kräftig, aber das lässt sich im Bedarfsfall mit ein paar Klicks in Photoshop beheben.



















Der Selbstauslöser geht auch.


















Ziemlich gut werden inzwischen die Makroaufnahmen. Dafür musste ich mir im Vergleich zur Vorgängerkamera eine ganz neue Technik angewöhnen, aber irgendwann klappte es.

























Die Bildqualität ist natürlich höher als mit der alten kleinen Kamera. Da bin ich inzwischen völlig verwöhnt. Meinen alten Fotos finde ich gerade bei Landschaftsaufnahmen ganz schwammig.



















Gegenlichtaufnahmen waren auch etwas, woran ich ziemlich geknabbert hab. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht genau, warum die inzwischen meistens gut werden, aber das macht ja auch nichts.
Hauptsache, die Ergebnisse gefallen mir. Und euch natürlich, sonst hab ich ja niemanden, der mich lobt. ;-)



















Also noch einmal Abendsonne zum Angucken - das Wochenende soll ja komplett verregnet werden, und leider scheint die Wettervorhersage ausnahmsweise mal Recht zu behalten.