Montag, 5. Mai 2014

Burg Landeck

Nein, ich war nicht in der Pfalz. Wir haben hier unsere eigene Burg Landeck, bei Teningen.
Eine meiner Meinung nach ganz besonders schöne Ruine.


















Das sieht doch aus wie in England, oder?




















Oben der Blick von der Ober- zur Unterburg und unten anders rum.
Gebaut wurde die Anlage im 13. Jahrhundert und im 16. von den Aufständischen im Bauernkrieg zerstört.
Knappe 300 Jahre Nutzung kommen einem für so ein Gebäude ziemlich kurz vor.














































Bäume, Efeu, Mauern, Nischen - alles, was das Herz begehrt.



Und als wäre das alles noch nicht genug, übernehmen die Pflege der Außenanlage auch noch diese beiden netten dicken Ziegen. Mit Glöckchen!



















Die Burg liegt nicht auf einem Berg, sondern am Hang zur Rheinebene mitten im Dörflein Landeck. Vermutlich auch deswegen ist es da sehr sauber und scherbenarm.























Niedlich fand ich das Verbotsschild - als wäre das Ding noch nicht fertig.

Sonntag, 4. Mai 2014

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.

Nach der Idee von Frau Liebe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr jetzt bei Grinsestern.


















1. Rad gefahren. Bergauf - anstrengend, bergab - kalt, und die letzten 12 km, die ziemlich flach sind, mit lebhaftem Gegenwind. Puh.
Davon abgesehen alles fein: schöne Strecke, Sonne, Viecher und eine tolle Burgruine - Bilder zeig ich euch nächste Woche.


















2. Zuhause festgestellt, dass doch auch ein paar Kilometer zusammengekommen sind.


















3. Geduscht. Wunderbar, wenn es sich so richtig lohnt. ;-)


















4. Verbrauchte Kalorien wieder reingeholt. Ich bin sonst kein großer Fan von kalter rosa Wurst, aber ab und zu ist ein Fleischsalat dann doch das einzig Wahre.


















5. Einen Stempel aus Gummiband gebastelt. Schnörkel kann man schließlich immer brauchen.


















6. Gehäkelt.


















7. Gekocht, gebraten und gegessen: Reissalat mit Grillwurst. Das hat schon was von Sommer, auch wenn man alles in der Küche macht.

Samstag, 3. Mai 2014

It's written in the scriptures

Dekorieren mit Wörtern oder Sinnsprüchen ist ja seit ein paar Jahren ziemlich angesagt. Ich hab damit immer leichte Schwierigkeiten, weil mir die nordamerikanisch-gefühlvolle Variante mit Liebe, Freundschaft und Familiensinn viel zu kitschig ist, und ich ironisch-flotte Sprüche auch nur für einen begrenzten Zeitraum erträglich finde.

Was für mich geht ist Schrift ohne erkennbaren Sinn.
























Als Nachfolger für die Ostereier hab ich Schmetterlinge aus Buchseiten gestanzt (es war nicht schade drum)  und mit ein paar Perlen an Zweige gehängt.
Im richtigen Leben stehen die nicht auf dem Boden sondern auf dem Regal, aber da ist bei dem Wetter noch viel weniger Licht.



















Auch ganz nett finde ich einzelne Sätze, die irgendwie skurril wirken.
Hier mittels Filzstift und Lineal aus den Seiten eines sonst bemerkenswert öden Krimis extrahiert.
























Jetzt fehlt mir nur noch die zündende Idee, was ich mit diesen Seiten anfangen könnte.

Und zum Schluss hab ich noch ein paar spezielle Buchstaben.


















Auf der unteren Perle steht ringsum mein Name in Runen - in gotischen und in nordischen, weil ich sonst die Buchstaben nicht zusammenbekommen hätte.


















Ich brauchte einen neune Schlüsselanhänger, weil sein Vorgänger aus dem Adventskalender-Swap von 2012 mittlerweile ziemlich lädiert war.


















Die Idee mit dem Bommel ist nämlich prima, weil der im Chaos innerhalb meiner Handtaschen oder Rucksäcke meistens obenauf schwimmt und leicht zu ertasten ist.


















Den hier hab ich aus der guten Lana-Grossa-Sockenwolle gemacht. Schön bunt, schön weich - hoffentlich hält der eine Weile.

Freitag, 2. Mai 2014

Geklärte Eigentumsverhältnisse

Heute in der Bücherkiste mal wieder eine Ausgabe vom Ekkehard.


















Hat 1922 offenbar Herta Breit gehört und ging dann irgendwann in den Besitz von Frauke Becker über.
Das hat sie vorsichtshalber in den Einband geschrieben und dann auch gleich noch mal auf den Schmutztitel.

Hübsches Ex libris.























Sicher ist sicher.
Und jetzt liegt es für 10 Cent in der Grabbelkiste. 

Sic transit gloria mundi.

Donnerstag, 1. Mai 2014

Maibaum mit Aprilregen

Das jährliche Großevent in Bleibach hat gestern wieder stattgefunden: Das Maibaumstellen.

Leider unter nicht ganz optimalen Wetterbedingungen, aber was soll's?


















Es waren weniger Zuschauer da als sonst, aber nicht weniger Mitwirkende.


























Falls sich jemand über all das Schwarz-Rot-Gold wundert: das ist nicht nationalistisch gemeint, das ist wegen der Badischen Revolution. 


















Nachdem wir uns dann alle samt Maibaum am Bahnhof versammelt hatten, ging es los.



























Ich guck mir das Geschehen vermutlich immer mit ähnlich zuversichtlichem Gesichtsausdruck an wie die beiden Mädchen... man weiß ja, dass es gut geht, aber so ganz sicher ist man sich halt doch nicht.























Aber es ging voran...























und hoch...























... und ups.
Ein bisschen zu weit?


















Falls doch jemand langweilig geworden war, wurde er spätestens jetzt durch eine Salve der Böllerschützen aus seinen Träumen gerissen.


















Die hatte man klugerweise dieses Mal am anderen Ende des Bahnhofsplatzes platziert, was mehr Platz zum Baumaufstellen lässt und für die Trommelfelle aller Anwesenden deutlich schonender ist.
Sehr guter Einfall, sollte man so lassen!
Die Wolke ist übrigens der Pulverdampf.


















Aber jetzt noch mal zum Baum - der stand tatsächlich schief, aber da kamen unten noch Keile rein.
























So sieht er doch gut aus!

Ich wünsch euch noch einen schönen 1. Mai.