Dekorieren mit Wörtern oder Sinnsprüchen ist ja seit ein paar Jahren ziemlich angesagt. Ich hab damit immer leichte Schwierigkeiten, weil mir die nordamerikanisch-gefühlvolle Variante mit Liebe, Freundschaft und Familiensinn viel zu kitschig ist, und ich ironisch-flotte Sprüche auch nur für einen begrenzten Zeitraum erträglich finde.
Was für mich geht ist Schrift ohne erkennbaren Sinn.
Als Nachfolger für die Ostereier hab ich Schmetterlinge aus Buchseiten gestanzt (es war nicht schade drum) und mit ein paar Perlen an Zweige gehängt.
Im richtigen Leben stehen die nicht auf dem Boden sondern auf dem Regal, aber da ist bei dem Wetter noch viel weniger Licht.
Auch ganz nett finde ich einzelne Sätze, die irgendwie skurril wirken.
Hier mittels Filzstift und Lineal aus den Seiten eines sonst bemerkenswert öden Krimis extrahiert.
Jetzt fehlt mir nur noch die zündende Idee, was ich mit diesen Seiten anfangen könnte.
Und zum Schluss hab ich noch ein paar spezielle Buchstaben.
Auf der unteren Perle steht ringsum mein Name in Runen - in gotischen und in nordischen, weil ich sonst die Buchstaben nicht zusammenbekommen hätte.
Ich brauchte einen neune Schlüsselanhänger, weil sein Vorgänger aus dem Adventskalender-Swap von 2012 mittlerweile ziemlich lädiert war.
Die Idee mit dem Bommel ist nämlich prima, weil der im Chaos innerhalb meiner Handtaschen oder Rucksäcke meistens obenauf schwimmt und leicht zu ertasten ist.
Den hier hab ich aus der guten Lana-Grossa-Sockenwolle gemacht. Schön bunt, schön weich - hoffentlich hält der eine Weile.