Montag, 7. März 2011

Mehr Frühling

Wenn man mal bedenkt, was am 11. Januar schon alles geblüht hat, sind wir nicht gerade in Riesenschritten vorwärtsgekommen.


















Aber das nacht ja nix. Wenn's nur nicht Ende April wieder mit einem Schlag Hochsommer wird.

Sonntag, 6. März 2011

Sieben Sachen

Frau Liebe hat sich vor ein paar Wochen was Neues ausgedacht: Sonntags Fotos von sieben Sachen posten, für die man an diesem Tag seine Hände gebraucht hat.

Keine Ahnung, ob ich das zur regelmäßigen Einrichtung hier machen werde, aber heute mag ich auch mal mitmachen.


















Müsli machen.


















Kaffee aufbrühen. Wir machen das immer ganz klassisch von Hand mit Filter und ohne Maschine.


















Mysteriöse Kleberreste vom Boden kratzen.


















Lackierte Holzmöbel mit Politur traktieren.


















Einen Bananenkarton, der in den permanenten Bestand übernommen werden soll, fachmännisch reparieren.


















Geschirr spülen. Mangels Spülmaschine von Hand und mangels Einbauküche im Bad.


















Viele bunte Blümchen basteln. Dazu demnächst mehr.

Samstag, 5. März 2011

Wo Handarbeitsträume wahr werden

Ratet mal, wer in unserem Nachbardorf sitzt.
























Was liegt da zentnerschwer vorm Tor?


















Eine stilisierte Spindel. Vielleicht. So ganz sicher bin ich mir auch nicht.
Aber es würde passen, denn das hier ist der Hersteller schlechthin für Näh- und Stickgarne und allen möglichen Kleinkram in Form von Perlen, Pailletten und anderen spannenden Sachen.


















Gütermann.

Bevor ihr jetzt gelb werdet vor Neid, verrate ich euch fairerweise, dass es offenbar leider keinen Werksverkauf oder dergleichen gibt. Dafür einen eigenen Golfplatz und eine ganze Menge dekorative Villen und so was.


Freitag, 4. März 2011

Viel Freude für 2,50

Bei Penny gab es heute so schöne Primeln für 50 Cent das Stück, dass ich entgegen aller Gewohnheit ein paar gekauft und in den Balkonkästen verteilt hab.


















Normalerweise wächst da bevorzugt das, was von selber aufläuft, unentdeckt gebliebenes Vogelfutter und Zweige vom Osterstrauch, die überraschend Wurzeln bekommen haben.



















Bin gespannt, wie die sich so halten ausserhalb des wohlig-benebelten Gewächshauses.

Mein Lavendel und das Blaukissen leben auch noch, sehen aber noch nicht so eindrucksvoll aus.


Donnerstag, 3. März 2011

Cents sind kupferfarben

... Centi jetzt auch.
Es war gerade ziemlich windig und ich hatte keinen Kamm dabei.


















Von meinen zahlreichen Kolleginnen und Kollegen hat sich sage und schreibe einer dazu durchgerungen, mir ein Kompliment zu machen. Hey hey hey.
Der hat jetzt was gut bei mir.
So sind wir halt, wir Frauen.
Sonst hab ich noch irgendwas über gewisse Wurzelgemüse gehört und vor allem erstauntes Schweigen geerntet.

Aber ich finds schön!
Die Farbe ist eine Movida-Intensivtönung in gold-kupfer oder kupfer-gold.
Eine läppische Viertelstunde Einwirkzeit und echt sehr angenehm, was die Anwendung und den Geruch angeht.

Wer sich gerade zu einem Farbwechsel motivieren lässt, bedenke bitte, dass sich diese Intensivtönungen entgegen der Beteuerungen in der Packungsbeilage nicht immer vollständig auswaschen lassen. Auf vorblondierten Haaren wie meinen natürlich schon gar nicht.

Mittwoch, 2. März 2011

Weidenkätzchen... *mau*

In Ermangelung kreativer Ergüsse habe ich nur wieder ein paar Fotos für euch.
Wobei, Fotografieren ist ja auch ein bisschen Selbermachen.


















Besonders mit Selbstauslöser und Gegenlicht. Man weiß nie, was man bekommt.




















Und es gibt Weidenkätzchen!


















Ich finde die so... niedlich. Ich weiß, dass das irgendwie albern ist, aber die sind so weich, dass ich immer ganz gerührt bin.


















Und besonders schöne bunte Flechten:

Dienstag, 1. März 2011

Industrieromantik, ländlich.

Für uns völlig überraschend sind wir in Bleibach auf eine stillgelegte Ziegelei gestoßen. Ziemlich malerisch.


















Klar, mit so was lockt man keine Touristen an, aber wir mussten das Internet schon ziemlich beuteln, bis wir überhaupt rausgekriegt haben, was das mal war.



































Zur Zeit dient das Gelände teils als Bauhof, teils als Warenlager. Mit dieser schönen Tür irgendwo, die hoffentlich ganz bestimmt von innen gut verriegelt ist.


















Soll natürlich abgerissen und das ganze Areal mit Wohnungen bebaut werden. Besser als immer neu in die Landschaft holzen... und für ca. 85 todschicke Lofts hätte man hier sicher auch wenig Interessenten gefunden.
Aber ein bisschen schade ist es trotzdem.