Mittwoch, 7. September 2011

Baumpilze

Das feuchte Wetter in diesem Sommer hat mich in die luxuriöse Lage versetzt, meine Pilzfotos in verschiedene Kategorien einzuteilen.
Heute gibt es klassische Baumpilze.
Baumpilze sind für mich dann klassich, wenn ich sie Baumpilze nenne.


















Diese hier waren so unglaublich orange, dass die meisten Bilder nichts geworden sind. Ich weiß nicht, woran das liegt, aber bei sehr roten oder sehr gelben Dingen schnappt meine Kamera irgendwie leicht ab.




















































Das sieht ziemlich nach Korallenriff aus, oder? Sogar die grünlich-schummrige Beleuchtung passt.




















































Diesen Kollegen kennt ihr schon, den habe ich euch im Winter mal als Krapfenschwamm verkauft.
Also nicht diese Sorte Pilz, sondern exakt dieses Exemplar.

Dienstag, 6. September 2011

Stimmung am Dienstag

Ich hab mir was überlegt. Einmal in der Woche möchte ich euch ein Foto zeigen, das ich gemacht habe und das ich aus irgendeinem Grund besonders hübsch oder bemerkenswert finde. Wenn mir danach ist, werde ich dazu noch irgendwas erzählen.

Nr. 1: Bei uns hinterm Dorf am Waldrand.


















Himmel dunkel, Erde hell und ein malerisch geschwungener Weg ist eigentlich immer ein lohnendes Motiv.
Schön, dass die medienwirksam vor den Wald auch noch ein weißes Haus gebaut haben.

Montag, 5. September 2011

Sieben Sachen

So, endlich mal wieder Sieben Sachen. Wurde ja auch Zeit.


















Wilde Brombeeren pflücken.

Ein, zwei neue Häkelsteine fertig machen. Ihr seht, es gibt jetzt auch zweifarbige.

Zweige vom Kirschlorbeer abknipsen und in die Vase stellen.


















Des Liebsten Kopfkissen ein bisschen kleiner machen.


















Chinakohlsalat machen. Könnte ich jeden Tag essen.


















Kartoffeln kochen und „Partykäse“ anbraten.


















Aus den Brombeeren (und Quark, Sahne und Zucker) Quarkspeise machen. Ohne Kerne wäre sie noch besser geworden.

Freitag, 2. September 2011

Stoffdruck

Vor ein paar Tagen hab ich ein zwei alte Gläser Stoffmalfarbe gefunden, die sich tatsächlich noch mit Wasser aufrühren ließen, und hab mal probiert, wie sich meine Stempel aus Moosgummi so damit machen.


















Ich finde, sie machen sie sich richtig gut. Die Struktur gefällt mir.

Donnerstag, 1. September 2011

... noch ein Scheibchen schwedische Landschaft?


















Wasser, auf dem Sonne glitzert, ist immer toll.
Es sei denn vielleicht, man verdurstet gerade auf einem Floß in der Südsee. Dann findet man den Anblick vermutlich nicht so erhebend. Aber sonst - toll.























Ich konnte ja nicht ohne ein Pilzbild nach Hause fliegen. Dieser Nöppi hier steht in Djurgarden.
Wie der Stadtführer meiner Freundin uns lehrt, gibt es in Djurgarden nämlich nicht nur viele uralte Eichen, sondern auch "hochspezialisierte Pilze".
Ende der Durchsage.
Vermutlich sind die alle Ingenieur.



































Das sind Felsen auf Fjäderholmarna. Den Namen musste ich googeln, den kann ich mir nicht merken.
Besagte Felsen sind so schön rundgeschliffen, dass sie regelrecht gemütlich sind, sobald man eine geeignete Kuhle für den Po gefunden hat.



Mittwoch, 31. August 2011

Im Dschungel der Großstadt

In Stockholm gibt es natürlich nicht nur Schiffe und Häuser und Menschen, sondern auch einen ganze Menge Grünzeug, Felsen, Parks und die Schäreninseln mit noch mehr Natur. Und überall Federvieh.


















Da sitzen zwei Heringsmöwen auf einem Felsen und gucken sich das Meer an. Die Viecher sind riesengroß, aber eher scheu. Man ist darüber nicht unbedingt unfroh, wenn man die Silbermöwen von der Nordsee kennt. "Oh, du möchtest mein Butterbrot? Bitte, bitte... greif zu, aber nimm deinen Schnabel da weg, ja?"



















Dieses hübsche Tier müsste eine Sturmmöwe sein. Die sind viel kleiner und sehen mit ihren großen schwarzen Augen richtig putzig aus.

Wie unschwer zu erkennen: Ein Drache.

Das hier ist eine ganz normale Stockente, die ganz und gar nicht scheu war und Zeit für ein nettes Portraitfoto hatte. Ich denke, sie hat auf ein bisschen Futter spekuliert, aber da konnte ich leider nicht mit dienen.

Und wer sind die alle?

Gänse! Weißwangengänse. Mitten in der Stadt.
Ich war total begeistert. Diese hier ist noch recht klein und hat auch noch ein bisschen Flaum auf dem Kopf. So knuffig.
Am liebsten hätte ich ein paar von der Sorte mitgenommen.

Dienstag, 30. August 2011

Endlich Schweden

Ich war ja vor ein paar Wochen in Stockholm und habe es jetzt fertig gebracht, immerhin ein paar Bilder hoch zu laden. Leider nicht alle, die ich euch zeigen wollte, irgendwas ist doch schief gegangen.
Das heißt nicht, dass unser Telefonanschluss wieder funktionieren würde.
Aber wozu hat man schließlich Freunde? Um bei ihnen an der Flatrate zu partizipieren (im Volksmund auch "schnorren").

Aber zur Sache! Es folgt: Schwedens Hauptstadt.


Stockholm ist genau so schön, wie alle sagen. Zumindest die Ecken, in denen sich die Touristen rumtreiben.




Wie bei Caspar David Friedrich, oder?

Und überall gibt's Schiffe.
Yachtäfen, richtige Häfen, Ausflugsbootsanlegstellen, was man nur will.


Das hier schwimmt nicht mehr rum, das ist fest gemacht und zur Jugendherberge umgebaut. Gewohnt haben wir da aber nicht.


Eine Fähre... wenn man eher die Fähren auf dem Bodensee gewohnt ist, beeindruckt so was schon stark. Und die Kreuzfahrtschiffe waren noch viel, viel größer. Allerdings auch viel, viel häßlicher.


Und das hier ist die Bounty. Die aus dem Film. Da hinten schmeißen die Jungs die Palmensetzlinge raus, falls ihr euch erinnert.
Die hängt jetzt aber nicht immer in Stockholm rum, die war auch nur zu Besuch.


Das hier hab ich vor allem fotografiert, weil es so dermaßen schwedisch ist. Man muss aber dazu sagen, dass in Schweden so einiges sehr schwedisch ist.
Sogar die Straßenmarkierungen sind nicht rot und weiß sondern blau und gelb.


Und die Wachen am königlichen Schloss. Auch sehr schön bunt.
Wenn man einen Soldaten sieht und sich denkt, du meine Güte, der Junge könnte ja mein Sohn sein, und wenn man dann noch kurz nachrechnet und feststellt, dass das durchaus möglich wäre - dann, meine Lieben, ist man wohl endgültig erwachsen.


Ein höchst melancholischer Türklopfer.


Ein Giraffenkran.


Ein Kunstwerk im Hafen des Stadtteils Nacka. Passenderweise ein Nackedei, haha.
Ich weiß nicht, ob das eine mythologische Figur ist, jedenfalls sieht der Mann aus, als hätte man ihn mit scharfkantigen Sternen beworfen. Oder als würde die Sterne ihn angreifen. Dezent beunruhigend.


Zum Abschluss für heute noch ein Stimmungsbild - es ist schon wirklich schön in Stockholm.