Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.
1. Geradelt. Unter anderem auf den Weinberg in Buchholz.
Gelaufen bin ich am Samstag, und habe meine Hausrunde in 38 Minuten geschafft. das fand ich toll, bis ich bei komoot gesehen habe, dass ich damit gerade die Schnelligkeitsstufe "Durchschnitt" erreicht habe. Langsamer ist nur noch "untrainiert".
Die sind doch doof!
2. Geknipst: Ein knusperndes schwarzes Hörnle.
3. Gepflückt: Taubnesseln. Dummerweise waren dazwischen Brennnesseln. Ich hab's dann aber gleich gemerkt.
4. Gefunden: Die echte Liebe. Da kann "dat Derby" ja kommen!
Übrigens ist die Spayerei gar nicht so schlimm, weil das Haus gerade komplett saniert und bestimmt auch frisch gestrichen wird.
Also - jetzt auf jeden Fall.
5. Genäht: Eine Borte an einen Rock.
6. Ausgewählt: Knöpfe für den Rock. In echt schillern die zwar sehr bunt, aber perlmutterartig, was wirklich hübsch aussieht. Auf dem Foto kommt das nicht so ganz rüber.
7. Gefüttert: Ganz viele Spatzen, eine Handvoll gemischte Meisen und ein paar Buch- und Grünfinken.
Sonntag, 10. April 2016
Freitag, 8. April 2016
Das große Ploppen
Es wird Frühling. Überall macht es *plopp*, und es ist wieder was Neues da.
*plopp*
blauer Himmel
*plopp*
Löwenzahn
*plopp*
Ahornblüten
*plopp*
Schwarzdornblüten
*plopp*
Sauerklee
*plopp*
Immergrünblüten
*plopp*
weiße Wölkchen
*plopp*
Buchenblätter
und *plopp*
Buschwindröschen.
Mittwoch, 6. April 2016
Dienstag, 5. April 2016
Allzeit voran
Offenbar spricht sich allmählich rum, dass ich eine Schwäche für Fahrräder und alten Krempel habe.
Heute hat mir ein Kollege dieses wunderbare Reklameplakat für Mars-Fahrräder aus den 1920er Jahren mitgebracht. Also ein Original, kein Nachdruck.
Das hat er beim Aufräumen gefunden. Auf die Rückseite hat seine längst verstorbene Großmutter in deutscher Kinderschrift ihren Namen gekritzelt.
Ich finde das wirklich hübsch - so eine nette junge Dame mit Wasserwelle und weißen Strümpfen (die kann sie ja mit Kettenkasten am Rad auch tragen). Und dann Birken und so schöne Farben und vor allem so ein schickes Fahrrad.
Das Plakat ist auf eine Art Spanplatte aufgeklebt und hat eine Aufhängschnur mit Ösen, von denen eine leider ausgerissen ist. Sonst ist es ein bisschen schmuddelig und leicht beschädigt, aber dafür hat es ja auch schon fast 100 Jahre auf dem Buckel. Das wird vorsichtig wieder fit gemacht und kommt an die Wand in meinem Büro.
Ein Mars-Fahrrad hatte ich als Kind übrigens auch mal. Das war allerdings kein Original - der Quelle-Versand hat den Markennamen gekauft, nachdem die Mars-Werke Ende der 50er Jahre Konkurs angemeldet hatten. Und jetzt ist Quelle ja auch schon eine ganze Weile Geschichte.
Montag, 4. April 2016
Sommerrock 2016 - Part II: Plusquamimperfekt
Ich war fertig gewesen.
In diesem Fall kann man, glaube ich, ein doppeltes Plusquamperfekt verwenden, weil die Vergangenheit zwar vollendet ist, aber eben zunächst nicht vollendet perfekt war.
Das dort oben war mein Sommerrock in der ersten Fassung. Mit Abnähern, weil ich mich immer für dicker halte, als ich bin. Egal, wie oft ich nachmesse oder anprobiere.
Aus viel, viel Leinen. Der Stoff ist zwar durch die lockere Webart leicht durchscheinend, aber trotzdem dick, schwer und ein wenig steif.
Wenn man daraus einen fest eingenähten Unterrock näht, hat man an allen Nähten vier Lagen Leinen übereinander - und das ist zu viel. Der Rock fiel so geschmeidig wie ein Kartoffelsack und wog gefühlte drei Kilo.
Das hätte ich vorher durchaus ahnen können, aber ja - ich hielt es eben für eine gute Idee. So wie der Mann, der nackt in den Kaktus gesprungen ist.
Das ist vermutlich aus irgendeinem Western.
Das so fertig zu nähen war jedenfalls Beharrlichkeit an der falschen Stelle. Ich hab also den kompletten oberen Bereich wieder aufgetrennt und den Unterrock einfach im Stück aus weichem Futterstoff zugeschnitten.
Dieser Stoff fällt wie flüssige Sahne, ist unendlich leicht, anschmiegsam, wunderschön und der allerletzte Scheiß zum Verarbeiten.
Muss ich leider in dieser Deutlichkeit sagen. Verzuppelt, lässt sich nicht schneiden, reagiert allergisch auf Steck- und Nähnadeln und verliert Fusseln, die in allen Belangen an Katzenhaare erinnern.
Gelohnt hat es sich trotzdem. Der Rock sieht zwar auf dem Boden ungefähr genau so aus wie vorher, ist aber leichter, angenehmer zu tragen und fällt besser.
Und knittert edel. Leinen, ne?
Außerdem hab ich die vorderen Abnäher noch bis zu den Taschen runtergezogen. Sieht geschickter aus.
Einmal wie auf der Skizze mit sichtbarem Bund. Im richtigen Leben trage ich aber eigentlich nur Oberteile, die über den Bund reichen, deswegen wird man den wohl nie sehen.
Und - ay, Flamenco! - einmal der Versuch, vorzuführen, warum der Unterrock nötig war. Hat dooferweise nicht geklappt, aber der Stoff ist trotzdem durchscheinend.
Außerdem sieht man hier, dass der Rock gar nicht so arg lang ist, wie er auf dem ersten Bild wirkt.
Das Futter ist nicht gerade weltklassemäßig eingenäht - hier natürlich ein schönerer Abschnitt - aber es ist OK.
Nachdem der verdammte Flatterfutterstoff noch zweimal irgendwie mit in die Reißverschlussnaht geraten war.
Um den Saum hab ich drei (Zier-)Nähte gezogen. Die sind ziemlich gerade und ziemlich parallel, aber der Stoff knittert eben.
Mein Projekt geht aber noch ein bisschen weiter, weil ich ja noch den ersten Unterrock aus Leinen übrig habe, den ich auf keinen Fall entsorgen möchte. Da mach ich noch einen kurzen Winterrock draus - so einen, den man über Leggins ziehen kann.
Das ist zumindest der Plan.
Sonntag, 3. April 2016
Sieben Sachen mit vielen Tieren
Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.
1. Rad gefahren. Hausrunde B mit Berg und Extraschnörkel. 35 km, 290 hm und vier Spinner mit Rennwagen. Ich wusste gar nicht, dass solche Dinger auf einer richtigen Straße fahren dürfen.
2. Eine Menge Tiere getroffen und fotografiert. Die Hasen waren insgesamt vier, und der/das Nandu/Emu (?) wohnt da ganz neu.
3. Quittengelee auf's Brot geschmiert.
4. Ausgepackt und mich kringelig gefreut: Ich hab ein Überraschungsgeschenk von Goldkind bekommen! Das ist ein total toller Sattelbezug aus einem recycleten Regenschirm. Mit Glitzerpünkten!
Vielen lieben Dank, du Süße, der Bezug ziert bereits mein Fahrrad...
5. Einen sehr beharrlichen Käfer rausgesetzt, der unbedingt in unser Wohnzimmer ziehen wollte.
6. Den Gang geschrubbt.
7. Einen sehr bunten Salat gemacht. Ein paar Minuten später war der natürlich vor allem rosa - Rotkohl färbt so schön.
Dazu gab's Wienerle vom Metzger (fein!) und Fertigkartoffelsalat von Homann. Der schmeckt irgendwie sehr süß und nach Vanille. Da ist der billige vom Penny deutlich besser.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.
1. Rad gefahren. Hausrunde B mit Berg und Extraschnörkel. 35 km, 290 hm und vier Spinner mit Rennwagen. Ich wusste gar nicht, dass solche Dinger auf einer richtigen Straße fahren dürfen.
2. Eine Menge Tiere getroffen und fotografiert. Die Hasen waren insgesamt vier, und der/das Nandu/Emu (?) wohnt da ganz neu.
3. Quittengelee auf's Brot geschmiert.
4. Ausgepackt und mich kringelig gefreut: Ich hab ein Überraschungsgeschenk von Goldkind bekommen! Das ist ein total toller Sattelbezug aus einem recycleten Regenschirm. Mit Glitzerpünkten!
Vielen lieben Dank, du Süße, der Bezug ziert bereits mein Fahrrad...
5. Einen sehr beharrlichen Käfer rausgesetzt, der unbedingt in unser Wohnzimmer ziehen wollte.
6. Den Gang geschrubbt.
7. Einen sehr bunten Salat gemacht. Ein paar Minuten später war der natürlich vor allem rosa - Rotkohl färbt so schön.
Dazu gab's Wienerle vom Metzger (fein!) und Fertigkartoffelsalat von Homann. Der schmeckt irgendwie sehr süß und nach Vanille. Da ist der billige vom Penny deutlich besser.
Samstag, 2. April 2016
Wasserfarbhimmel
Hauptsächlich farblos, aber sauber verwischt präsentierte sich der Himmel am Dienstag.
Selbst die Sonne nur ein heller Tupfen...
... und ein Baum mit Augen.
Nach all diesen stimmigen Grautönen hab ich auch eine gute Portion Farbe für euch.
Ein ganz toller Sonnenaufgang - fotografiert an Ostern vom Captain, der früher wach war als ich.
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