Samstag, 8. April 2017

Frühling im Kaiserstuhl























Am Mittwoch war ich im Kaiserstuhl wandern. Unter himmelblauem Frühlingshimmel von Wasenweiler über den Totenkopf nach Oberbergen, vorbei an Oberrotweil und Bischoffingen nach Jechtingen.
Im Kaiserstuhl klingt eine Wanderroute immer wie eine Weinkarte.























Weil ich überhaupt noch nie wilde Maiglöckchen gesehen hatte, war ich ziemlich hingerissen: Im Wald wachsen da Tausende. Ganze Teppiche. Fingen gerade an zu blühen - Anfang April!


















Auch sehr nett fand ich diese netten Brummer, die sich für die Lößwände interessiert haben. Die bohren da Löcher rein, wahrscheinlich um ihre Nester anzulegen. Eigentlich sind das zwar Holzbienen, aber offenbar mögen sie Löß auch.


















Da guckt jemand um den Baum!























Das hier war unser erstes Ziel: Der Neunlindenturm. Sehr hübsch, und keine große Sauerei drumrum - vermutlich, weil es dahin wirklich sehr steil bergauf geht.























Genau gegenüber steht der Sendemast, wo unser Fernsehen herkommt. Wir haben nämlich noch DVBT, und zwar nach wie vor die erste Version.


















Sonst hat man von dem Türmchen aus einen prima Rundumblick. Ohne diesige Luft wäre das noch viel beeindruckender gewesen, da hätte man nämlich auch was gesehen. Aber man kann ja nicht alles haben.



































Und wenn man wieder runtergeht, muss man den Turmdeckel wieder zumachen. 























In Oberbergen gibt es außer viel, viel Wein diese hübsche Kirche...























... und den "Schwarzen Adler", wo man dem Vernehmen nach gut essen kann. Wenn man vorher vielleicht einen kleinen Kredit aufnimmt.



















Die nächsten zwei Wegstunden führten uns dann nur noch durch Weinberge. Die sind im Frühling nicht so sehr attraktiv, da ziemlich kahl.  Aber zwischendrin sind überall mal wieder Obstbäume oder irgendwelche Ziergehölze.























Dieser Baum zum Beispiel hat noch keine Blätter, der blüht über und über grün. Keine Ahnung, was das ist.


















Hier mal ein Blick zurück auf den Totenkopf mit dem Fernsehturm. 


















Und hier der Münsterberg in Breisach.


















In Jechtingen gab es dann unter anderem so prächtige uralte Kirschbäume, aber leider war ich nach dieser ganzen Strecke nicht mehr so ganz in der Stimmung für Naturschönheit. Ich hab mich vor allem auf einen gemütlichen Sitzplatz im Zug zurück gefreut...

1 Kommentar:

  1. Das war sicher ein anstrengender, aber dennoch wunderschöner Tag.Ich habe gerade einen Blick aus dem Fenster über die Kleingärten auf der anderen Straßenseite geworfen, aber keine blühenden Obstbäume entdeckt. Die Maiglöckchen stecken hier eben so ganz vorsichtig die ersten grünen Spitzen aus der Erde, mit Blüten ist in frühestens einem Monat zu rechnen.
    Die Natur treibt schon ein verrücktes Spiel. Wir müssen uns noch in Geduld üben.
    Schönes Wochenende wünscht
    Edith

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