Montag, 16. Oktober 2017

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen























Ha, geködert!

Eigentlich wollte ich euch ein paar neuen Ferienwohnungsbilder zeigen, aber da bin ich mir nicht so sicher, ob das jemanden interessiert... Eichhörnchen ziehen dagegen immer.























Wir haben uns ein neues Sofa und neue Stühle gekauft. Die Stühle sind die gleichen wie zuhause und passen jetzt nicht mehr ganz gut zu den Kieferholzmöbeln. Da Buche.
Aber mei, hell ist hell. Außerdem kann sich jetzt jeder gefahrlos hinsetzen, wofür ich bei den alten Stühlen nicht unbedingt die Hand ins Feuer gehalten hätte.

Das Sofa passt noch viel weniger, aber ich finde es glaube ich gerade deswegen so gut. Ist doch langweilig wenn alles der gleiche Stil ist.
Die alte Lederknautsch war doch schon sehr durchgesessen und der zugegeben wunderschöne Überwurf tat halt genau das, was die Dinger immer tun: verrutschen.























Ein neues Kissen samt Überzug hab ich auch noch genäht. Hätte man nicht unbedingt gebraucht, aber hey: Pilze, Eulen Vögelchen, Igel, Füchse und Eichhörnchen - das musste sein. Außerdem bilde ich mir ein, dass der doch etwas herbe Farbkontrast zischen dem Sofa und den hellblau-orangen Kissen ein bisschen abgemildert wird.























In den Eingangsbereich haben wir den am besten erhaltenen alten Stuhl gestellt. Wunderbar, um eben mal Taschen oder so was abzustellen, wenn man reinkommt. Und sieht netter aus.
Der Fluffi unter den Tür ist gegn Zugluft und Spinnen. Ein bisschen behelfsmäßig, aber enorm effektiv.























Da hab ich tatsächlich noch ein Vorher-Foto gefunden.
Es macht mich ja schon auch (Zitat Jogi Löw!) etwas wahnsinnig, dass der Teppichboden, der sich da noch in einem unglaublich fiesen Zustand befand, sauberer aussieht als auf dem oberen Bild.
Das liegt 1. am Foto und 2. daran, dass ich den hartnäckigsten Flecken irgendwann mit Chlorbleiche zuleibe gerückt bin. Lieber weiße Flecken als Reste von man-weiß-nicht-was.


















Und wer bis hierhin brav weitergelesen hat, darf zum Abschluss noch die Fahrrad-Inspektions-Meise bewundern.

Sonntag, 15. Oktober 2017

Herbstferien


















... sollte man sich gönnen, wenn es geht. Wir waren ein paar Tage im Hochschwarzwald.


















Und ich hab 400 Bilder mitgebracht. Das ist der Nachteil mit dem digitalen Kram - kostet nix außer Speicherplatz, also lautet meine Devise: Gib ihm.


















Das Bild hab ich gemacht, als das Sturmtief Xavier gerade die Bahnlinien in Norddeutschland lahmgelegt hat. Mich hätte es nur fast samt Rad in den Schluchsee geblasen. Ich sah mich schon fröhlich aufplatschend unter- und als neuen Stern am Schokoladenhimmel bei Youtube aufgehen, aber es waren tatsächlich gerade gar keine Passanten mit Smartphone da.
Also gut, dass nichts passiert ist.


















Ein paar Vögelchen musste ich natürlich auch wieder fotografieren.



















Heute gibt es nur Bilder mit klarer Sicht. Die Nebelfotos kommen noch nach.




























Ich bin ja immer wieder überrascht, was für schöne und stille Ecken es im Schwarzwald immer noch gibt.
An den parkenden Autos muss man natürlich vorbeifotografieren, aber sonst ist alles echt und nichts aus dem Heimatmuseum..



























Und dann die schönen bunten Blätter im Herbst.



Montag, 9. Oktober 2017

Drachenfütterung

Unser kleiner Ikea-Handpuppendrache war in einer traurigen Verfassung:























Kaum noch Füllung. Er sieht zwar auf dem Bild recht dick aus, aber in Wirklichkeit liegt der leere Bauch platt auf dem Boden. Im Gesicht hat auch nur noch die große Nase Substanz. Eine schlabberige Ansammlung von Sorgenfalten.
(Der Drache hat natürlich behauptet, dass er bei uns zu wenig zu fressen kriegt. Pah.)























Nach Zufütterung von ein paar Handvoll Füllwatte ist der Bauch wieder erfreulich rundlich gefüllt, der Drache kann wieder aus den Augen gucken, hat eine ganz andere Körperspannung (Körperspannung ist ja scheinbar total wichtig heutzutage. Warum auch immer) und hat gute Laune. So soll es sein.

Samstag, 7. Oktober 2017

Morgenrot


















... mit komischen Schlierenwolken. Vielleicht wieder Fön oder so was. Egal - ich konnte es nicht nicht fotografieren.


Donnerstag, 5. Oktober 2017

Uhr für umme

Die schöne Schauseite...

















Wenn ihr ein altes Uhrwerk samt Zeigern und eine schöne Werbepostkarte habt, könnte ihr euch in ein paar Minuten eine schicke Uhr basteln. Ganz umsonst.

... un die traurige Wahrheit auf der Rückseite.

















Man nehme die Postkarte, bohre da, wo die Zeiger hinsollen, ein Loch durch (das geht natürlich auch ordentlich und ohne ausgefransten Rand) und stupfe das runde Teil, auf dem die Zeiger sitzen, da hindurch. Besagte Zeiger natürlich vorher abnehmen und hinterher wieder drauf setzen.

Wer vorher drüber nachdenkt, wie die Stützfüßchen auf der Rückseite beschaffen sein sollten, damit das Kunstwerk nicht umkippt, ist im Vorteil. Ebenfalls der, der das Loch für die Zeiger etwas weiter unten in Karte bohrt (je nach Motiv muss das ja nicht in der Mitte sein), dann steht das Uhrwerk nämlich selber.
Alle anderen kleben wie ich eben solange Füßchen an, bis es hält... Tesafilm genügt. Natürlich auch für das Uhrwerk - wenn man die Postkarte lange genug angeschaut hat, kann man nämlich die nächste nehmen.

Dienstag, 3. Oktober 2017

Sonntag, 1. Oktober 2017

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.























1. Einen unheimlichen Wassertropfen aus der Spüle gewischt.


















2. Eifrig geradelt.


















Unscharfes Bonusbild: Eine wunderschöne Riesengummikuh vor dem neuen Großraumstall, der heute Tag der offenen Tür hatte... das heißt: Besucher konnten rein, die Kühe mussten schon bleiben, wo sie hingehören. Die Rindviecher haben es aber gut da, können rumlaufen oder an die frische Luft gehen wie sie wollen und sich bei Bedarf von einem High-Tech-Roboter melken lassen.


















3. Wieder erfolglos auf einem Flohmarkt rumgeschnuffelt. Sehr wenig Verkäufer, da hatten wohl viele mit dem eigentlich angekündigten Regen gerechnet.


















4. Eine Ziegennase gestreichelt. Was zu fressen hätte deren Besitzerin toller gefunden.























5. Wilhelm Raabes "Der Hungerpastor" gelesen. Bis jetzt sehr nett. Die Ausgabe von 1925 ist noch ganz gut beieinander. Wie immer für 10 Cent aus der Grabbelkiste geklaubt. Was mache ich nur, wenn Herr Nam mal umzieht oder keine Lust mehr hat, die Kiste vor seine Tür zustellen?























6. Stilbruch: Traubensaftschorle aus dem Bierglas getrunken. 


















7. Gemüse gebraten und gegessen. 

Samstag, 30. September 2017

September


















Man fast es nicht. Morgen ist der September auch schon wieder vorbei.


















Zum Abschied hab ich heute noch ein paar Bilder von Kürbissen, roten Blättern...


















... und bunten Mohrrüben gemacht.


















Um so was zu kriegen, braucht man weder einen eigenen Garten noch einen fancy-schmanzy Bauernmarkt: Die sind aus dem Discounter, für ein paar Cent mehr als die normalen. 


















Zugegeben, sie schmecken einfach nach Karotte.
Aber sie sehen echt hübsch aus, vor allem die violetten, die einen gelben Kern haben.