Freitag, 2. September 2016

Früchte meiner Arbeit























Wie ihr wisst, füttere ich dieses Jahr die Vögel auf unserem Balkon zum ersten Mal das ganze Jahr, nicht nur im Winter.


















Mindestens ein Pärchen hat zweimal gebrütet und eine Menge kleine Spatzen aufgezogen. Jetzt hupfen hier regelmäßig zwischen 12 und 15 Spatzen herum. Ob das jetzt nur an meinem Futter liegt wage ich zwar zu bezweifeln, aber so viele hatten wir hier jedenfalls noch nie.
Und das ist auch gut so, denn laut der Roten Liste der Brutvögel in Deutschland stehen auch solche Allerweltsvögel wie Feld- und Haussperlinge (letztere sind meine Spatzen) jetzt schon auf der Vorwarnliste.
Als bereits gefährdet gelten unter anderem Stare und Rauch- und Mehlschwalben.
Kurz gesagt: Alles, was man für jeden noch so bescheidenen Piepmatz tun kann, sollte man auch machen.
Büsche pflanzen, Vogelhäuschen aufhängen...


















... oder auch mal den einen oder anderen betont unschuldig guckenden Beutegreifer verscheuchen.


















Aus meinem sorgsam aus der Pfütze in den Tümpel umgesiedelten Froschlaich sind auch ein paar kleine Frösche geworden. Das Foto ist schon ein bisschen älter - ich hoffe stark, dass sie inzwischen etwas größer geworden sind und die Schwänzchen abgefallen sind.

Kommentare:

  1. Kleine Vögel mag ich ja sehr gern! Goldige Kerlchen hast du da bei dir.
    Auf unserer Terasse sollten aber besser keine brüten, da hat mir irgendeine Katze aus der Nachbarschaft letztens einen Mäusekopf hinterlassen ...

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  2. Hihi, die Katze [Iiiiiich? Neeeeein...].
    Fein, dass die Piepmatze so schön gedeihen :)

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  3. Habe beim ersten überfliegen gelesen "Fürchte meine Arbeit..." - passte aber so garnicht! Nett, Dein Vogelparadies.

    Wie wäre es mit einer leistungsfähigen Wasserspritze für / gegen die Fressfeinde?

    LG el capitán

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    1. Wenn die da öfter subversiv rumhängen würden, wäre das eine Möglichkeit... aber die Katzen sind eher schüchtern und verkrümeln sich, wenn man böse guckt oder kscht! sagt. ;-)

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  4. Liebe Centi *hust*räusper*mit Papier raschel*
    das Wesen der Haus- und Feldsperlinge... Ach, Quarkkram, es kann schon sein, dass sich deine Sperlinge einfach wegen deines Zufüttern so gut vermehrt haben. Wir haben die Hühner letztes Jahr im Garten gefüttert und innerhalb von drei Monaten eine verdreifachung des Bestandes gehabt - und das war irgendwann eine Lärmbelästigung (um die 90 Spatzen die vor unserem Fenster kreischten) + deren Kacke...
    Nun gibt es nur noch Hin- und wieder etwas Hühnerfutter im Garten und die Vogeltränken werden mindestens wöchentlich mit frischem (Regen)Wasser befüllt, die Kacke drumherum weggefegt. Alle Regentonnen sind mit Deckeln verschlossen, da die Nestlinge oft reinfallen und dann ertrinken. Bis sie eine Tränke entdecken und akzeptieren kann es manchmal ein paar Tage dauern, danach wirst du aber deine Freude daran haben. Wenn es möglich ist, richte ihnen irgendwo an einer trockenen Stelle ein Staub/Sandbad ein!
    Wer Schwalben fördern möchte, sollte einen Gemüsegarten/Acker mit lehmiger Erde pflegen. Ohne diese können die Flitzer ihre Nester nicht bauen. Der Rückgang von Schwalben auf dem Land hat imho nicht nur etwas mit verschlossenen Ställen, sondern auch den immer selteneren Kleingärten. Es fehlt einfach Baumaterial.

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Ich freue mich immer über nette und konstruktive Kommentare! Vielen Dank dafür!