Mittwoch, 15. Juni 2016

Danke, das genügt.























Es regnet...


















und regnet...


















und regnet.

Um der Wahrheit die Ehre zu geben: jetzt regnet es gerade nicht. Es scheint sogar ab und zu die Sonne. Seit mehreren Stunden!
Aber morgen früh soll's dann endlich wieder nass werden.


















Als ich Montag mit dem Zug nach Hause fuhr (wie sich herausstellte, war es erstmal der letzte Zug), bot sich meinen erstaunten Blicken eine sehr ungewohnte Lage dar. Alles, was da braun ist, ist voller Wasser, sollte aber normalerweise eine Wiese sein.


















Am Dienstagmorgen hab ich dann schlauerweise das Fahrrad genommen und noch mehr gestaunt. Das ist kein Seitenarm vom Amazonas, sondern unsere sonst so beschauliche Elz.


















Einen spiegelblanken Tennisplatz sieht man auch nicht oft.
Oder Sandsäcke. Ich hatte ja noch nie Sandsäcke im Richtigen Leben gesehen. Dafür jetzt jede Menge.


















Weil meine Radweg teilweise (wie man sieht: völlig zu Recht) gesperrt waren, wollte ich auf einer Straße fahren, die dann aber auch zu war. Und zwar nicht nur gesperrt, sondern auch voller Schlamm und Zeug. Dicker Erdrutsch. Ein tapferer und übernächtigter Feuerwehrmann hat mir dann erklärt, dass die Einwohner dort evakuiert worden sind, und wo ich noch gute Chancen hätte, durchzukommen...
Da ist man doch irgendwie platt, weil man immer denkt, so richtige Unwetter passieren woanders, und nicht gerade zuhause um die Ecke.


















Das hier ist ein sonst ein winziges Rinnsal, ein paar Meter von unserem Haus entfernt. Jetzt gerade wieder deutlich zusammengeschrumpft. 


















Und im Moment gefallen mir die überschwemmten Felder auch nicht mehr so gut wie sonst... wochenlang sollten die halt nicht unter Wasser stehen.

Kommentare:

  1. Das sieht ja wirklich heftig aus! Allmählich darf die Sintflut wirklich aufhören!!!
    Liebe Grüße
    Andrea

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  2. Oh, das ist ja ganz schön was los bei euch. :(
    Wie gut, das du trotz Erdrutsch noch irgendwie nach Hause gekommen bist. Und für mich darfs jetzt auch gern ein bisschen sommerlicher werden.

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  3. Wir hatten 2011 ähnliche Verhältnisse, jetzt war es allerdings wochenlang ganz anders. Bis vor wenigen Tagen waren die Grünflächen nahezu vollständig verbrannt bzw. vertrocknet und überall fehlte es an Wasser. Inzwischen kam der eine oder andere kurze Schauer runter und die Natur erholt sich ganz langsam.
    Ich hoffe, bei Euch kehrt auch allmählich wieder eine annehmbare Wetterlage ein, so dass Dein Fahrrad genutzt werden kann.
    Alles Gute
    Edith

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Ich freue mich immer über nette und konstruktive Kommentare! Vielen Dank dafür!