Freitag, 5. Februar 2016

Der schrecklichste der Schrecken

... ist die Wissenschaftlichkeit der Weiber.

fand Dr. phil. Adolf Lasson, Jahrgang 1832.

Das und vieles andere mehr oder minder Kluges kann man in diesem schönen Buch lesen:


















"Sein ist das Weib, Denken der Mann - Ansichten und Äußerungen für und wider die gelehrten Frauen" gesammelt von Renate Feyl, Union Verlag Berlin, 1984.

Natürlich wieder aus der Lieblingsgrabbelkiste.























Übrigens toll illustriert.


















Entzückenderweise hat die Vorbesitzerin (oder der Vorbesitzer, wer weiß), in dem Buch Rosenblätter gepresst.


















Hoffentlich ist das zweite "für" ein Druckfehler. 

Ich fand es ja recht vielsagend, dass die meisten und entschiedensten Gegner der Zulassung von weiblichen Studenten auf deutschen Universitäten offenbar Juristen und Mediziner waren.

Auch sehr nett ein gewisser Prof. Dr. med. Wilhlem His:
"Ich bin nicht für ein blindes Hinwegräumen aller Studienschranken, für ein Loslassen aller Frauen und Realschüler auf unsere edle und schwierige Wissenschaft." 

Frauen und Realschüler - da habt ihr's.

Immer wieder fein sind ja Ansichten über die wahre Bestimmung des Weibes, die natürlich die Mutterschaft ist.
Das Schlimme ist, dass ich als absichtlich kinderlose Frau mir so einen Müll heutzutage immer noch anhören muss. Auch gerne von anderen Damen. Aber lassen wir das. 


















Übrigens, Mädels - ihr wisst, dass das ein Amboss ist, ja?
Gut. 

Positive Stimmen sind natürlich auch in dem Büchlein versammelt. Und zwar nicht nur die von Frauen.


















Das letzte Zitat hat jemand sogar als richtig abgehakt, was mir irgendwie gefällt.


















Von der Schlange mit dem Buch mal ganz abgesehen.
Das ist ja schon eine etwas feinere Symbolik als diese Check24-Ehefrau, die den riesigen Stecker in die Dose schiebt.
Ich hätte gerne auch mehr Frauen in der Werbebranche. Oder wenigstens bessere Männer.

Kommentare:

  1. ...Amboss oder Hammer sein...
    Ludwig Fulda und Georg Forster waren ihrer Zeit im Denken offenbar der Mehrheit ihrer Mitmenschen weit voraus. Leider hat es nicht dazu geführt, dass heute in allen Köpfen Hirn statt Stroh seinen Platz gefunden hat.
    Edith

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