Montag, 7. September 2015

Bin wieder da!























Wobei - eigentlich bin ich ja nicht mehr da, sondern wieder hier. Solche Feinheiten erklären ja unwiderstehlich die Sesamstraßenmonster.

Jedenfalls war ich letzte Woche wieder in Berlin, hatte mehr Freizeit als zunächst angenommen und keinerlei Plan, was ich da jetzt mit mir anfangen sollte.
Am ersten Abend kam ich bei gänzlich überraschender Hitze an und hab nach der endlosen Zugfahrt erstmal einen langen Spaziergang gemacht.


















Vorbei an der Staatlichen Artistenschule (was es alles gibt...) und einer gut versteckten Bierflasche im Tor eines Gymnasiums.
























Ich wollte zum Weißen See, den ich auch problemlos gefunden habe. Nicht bedacht hatte ich allerdings, dass man darin baden kann und das bei 30° natürlich auch Hunderte von Leuten tun. 
An dem See war echt die Hölle los.


















Weil einen die Leute immer so komisch angucken, wenn man nackte Kinder fotografiert, hab ich lieber den pummeligen Nöck samt Sohnemann und einen hübsch verzierten Baumstumpf abgelichtet.








































Auf dem Weg zurück ins Hotel habe ich dann einen ordentlichen Regenguss voll mitgenommen und kam da an wie eine nasse Katze.
Machte aber nichts, es war immer noch warm.























Am nächsten Tag musste ich dann in die Innenstadt, und zwar unter anderem in einen Seitenflügel von diesem eindrucksvollen Gebäude.























Weil ich eh schon in der Nähe war und meine Berliner Kollegin mir einen Besuch wärmstens empfohlen hat, bin ich nachmittags noch mal durch die "Mall of Berlin" geschlappt. Da gibt es Filialen von so ungefähr allen Ketten dieser Welt unter einem Dach. Und Ausblick auf den Bundesrat.
Gekauft hab ich mir allerdings nichts. Irgendwie war mir das viel zu viel Auswahl.

Ich bin dafür am nächsten Tag zu Rossmann und hab ein Fläschchen Nagellack und ein neues Piercing erstanden... hätte ich wahrscheinlich auch beides beim heimischen "dm" bekommen, aber da geh ich ja nie hin, um Zeit totzuschlagen.


















Unterhaltsam waren wieder die grauen Krähen, die gute Dinge aus Mülleimern gepult haben.























Eine staatliche Lesehalle hätte ich gut brauchen können. Im Hotelzimmer hatte ich die Wahl zwischen Fenster auf und Straßenlärm oder Fenster zu und röhrende Klimaanlage.
Alle Parks waren entweder sehr gut besuchte Kinderspielplätze oder in fester Hand von, hm, Menschen mit Suchtmittelproblem - also auch nichts, um mal in Frieden ein paar Seiten lesen zu können.























Weil ich sowieso eine 24-Stunden-Karte hatte, bin ich mit der S-Bahn oder Straßenbahn nach Heinersdorf gefahren.

S-Bahn und Straßenbahn sind in Berlin nämlich offenbar zwei verschiedene Dinge, wobei mir auf die Schnelle keiner sagen konnte, wofür das S eigentlich steht. Oder warum die S-Bahn teilweise unter- und dafür die U-Bahn oberirdisch fährt, oder warum meine Straßenbahnlinie im Liniennetzplan mit M bezeichnet und dann im richtigen Leben auf einmal mit Tram beschildert wird. Aber egal, ich bin wunderbarerweise doch immer da angekommen, wo ich hinwollte.

Eben zum Beispiel nach Heinersdorf. Ich dachte, da wäre es vielleicht etwas ruhiger, was nicht ganz verkehrt war.













 




















Allerdings liegt das anscheinend unter einer Einflugschneise (irgendein Flughafen muss in Betrieb sein), was die Ruhe dann doch wieder etwas stört.























Das hier ist (glaube ich) der ziemlich riesige Wasserturm. Viel näher scheint man da nicht ranzukommen, was in Anbetracht der Stücke, die schon runtergebröselt sind, wohl auch gar nicht so verkehrt ist.

Jedenfalls ein ganz guter Übergang zu den nächsten Fotos aus Berlin.
Demnächst in diesem Theater.

Kommentare:

  1. Na dann willkommen zurück? :D
    Das " viel zu viel Auswahl"-Problem habe ich übirgens auch oft. Gar nicht nett... Aber hey, du bist immerhin fündig geworden, wenn auch bei Rossmann. ;)

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  2. Schön, dass Du wieder da bist.
    Deine Entdeckungen sind, wie immer, sehr interessant. Das Tor von dem Gymnasium ist besonders schön.
    Ich freu mich schon auf die nächsten Fotos.
    Liebe Grüße, Juliane

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  3. Liebe Centi,
    Berlin wird ja selten als Millionendorf bezeichnet, das muss schon seinen Grund haben. Alle Ketten dieser Welt unter einem Dach? Grusel! Insgesamt entsteht beinahe der Eindruck, dass Du jetzt nicht so wirklich der ideale Stadtmensch bist, insofern ist es gut, dass Du nicht merh da bist, sondern wieder hier.
    Alles Liebe
    Deine Sarah

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  4. Also die Bierflasche am Gymnasium gabe ich nicht entdeckt XD!

    Und der Turm ist vermutlich ein Flakturm aus dem 2. Weltkrieg. Da kann Bleibach mit seinen Bunkeranlagen nicht mithalten ;).

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    1. Links oben. ;-)

      Hihi, nee, das wäre doch wieder ein bisschen zu gewaltig, das Ding ist 50 Meter hoch oder so. Es wird schon ein Wasserturm sein. =)

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    2. *hihi* Schönes Suchbild.

      @Flakturm: Hab mal gegoogelt und die Flaktürme sehen wohl anders aus.

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Ich freue mich immer über nette und konstruktive Kommentare! Vielen Dank dafür!