Dienstag, 9. Juni 2015

Wespenheim


















Gestern lag auf unserem Balkon ein leeres Wespennest. Innen sieht man, dass das aus mehreren Schichten besteht. Je länger das Nest in Betrieb ist, desto größer wird es gebaut. Irgendwann sind das Kugeln in Volleyballgröße.
Das, was hier oben ist, ist die Einflugöffnung. Die hängt normalerweise unten.


















Das Nest ist sozusagen aus Papier und federleicht. Die Wespen knabbern verwittertes Holz ab und pappen das mit Spucke zusammen. Wie man sieht, hab ich es beim Hochheben versehentlich schon eingedrückt, obwohl ich wusste, dass die Dinger empfindlich sind.


















Und oben ist die sensationelle Befestigung.
Kein Wunder, dass das Teil abgefallen ist. Wobei ich darüber auch nicht ganz böse bin - ich hab nichts gegen Wespen, aber ein richtig großes Nest direkt über unserem Balkon hätte ich auch nicht unbedingt haben müssen.

1 Kommentar:

  1. Bei Wespen denke ich automatisch an Pflaumenkuchen und "Gefahrenstufe Rot".
    Mein Mann hatte vor vielen Jahren ein Spatzenhotel gebaut. Statt der frechen Spatzen waren dort noch frechere Wespen eingezogen. Als wir das mitbekamen, hatte das Wespennest die Größe eines Handballs und musste natürlich weg. Alles hat seine Grenzen.
    Schönen Feierabend wünscht
    Edith

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