Montag, 19. Mai 2014

Ente, Fisch und neue Zeiten

Heute war ich ja zum ersten Mal seit einigen Jahren wieder mit kurzen Haaren auf der Arbeit. Das erste Mal hatte ich mir die Haare vor ungefähr 12 Jahren sozusagen radikal abgeschnitten, und damals war der Aufschrei unter den Kollegen groß.
Da durfte ich mir vor allem Kommentare zwischen "o nein, man sieht ja gar nicht mehr, ob Sie eine Frau oder ein Mann sind" oder "mein Gott, wie entsetzlich elend Sie jetzt aussehen - haben Sie eine Komparsenrolle bei Schindlers Liste bekommen?" anhören... das war nur teilweise lustig.

Aber siehe da, die Zeiten haben sich geändert - kein Mensch hat was Negatives gesagt, und ich hab sogar einige offenbar ernstgemeinte positive Rückmeldungen bekommen.
Ob das nun daran liegt, dass der Altersdurchschnitt bei uns gesunken und der Frauenanteil gestiegen ist, oder ob doch mehr Frauen als früher sehr kurze Haare tragen? Oder weil mich viele Kollegen ja nun schon länger kennen? Ich weiß es nicht, aber ich fand es sehr entspannend.

Außerdem war heute wieder Montagsradeln, und das ist mit kurzen Haaren unterm Helm viel angenehmer.


















Hier die Elz mit Ente...


















... und die Ente mit Elz. Das ist übrigens kein Wildtier, die ist irgendwo abgehauen. Oder schon verwildert. 



















Und diese Fische hier sind Döbel. Die waren sehr groß, deswegen sind sie uns aufgefallen. Ein mitradelnder Kollege wusste, was das für welche sind, und auch, dass die Viecher enorm viele unangenehme Gräten haben - deswegen sind die wahrscheinlich auch so groß und immer noch im Wasser.

1 Kommentar:

  1. Döbel kannte ich bisher nicht. Der Blog hier ist bald so gut, wie Brehms Tierleben im Bücherschrank XD.

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